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Bei AUF TRAB zu Gast ist Sibylle Wiemer. Die Pädagogin, Reitlehrerin und erfolgreiche Buchautorin hat für uns jede Menge Übungen für einen guten Sitz parat. Wichtig ist hier schon das Aufwärmen. Dafür empfiehlt sie den Hüpferlauf einmal um den Reitplatz. Man führt das Pferd während man abwechselnd die Knie hochzieht und mit dem jeweils gegenüberliegenden Ellbogen berührt. Und zur Abwechslung kann man auch mit den Fingerspitzen hinter seinem Rücken die hochgezogenen Fersen berühren.
Wichtig für einen guten Sitz ist vor allem, dass die Hüfte geschmeidig ist. Hier empfiehlt sie auf dem Pferd im Schritt die Beine hängen zu lassen und nach vorne und hinten locker zu schwingen. Wer darin dan geübt hat, können die Übung einmal im Galopp probieren. Das mache süchtig. Ihr wollt noch mehr Übungen von Sibylle. Dann hört mal rein! Wir würden uns freuen, das es AUF TRAB hilft, bekannt zu werden.
Apropos: hier noch eine Ankündigung in eigener Sache: Die AUF TRAB-Familie wird immer größer und grenzüberschreitender. So gibt es jetzt auch eine Kooperation von AUF TRAB mit pferde.expert - dem Suchportal mit einer Community für Pferdefreunde. Ab sofort könnt ihr auch dort die neuen Folgen von Auf Trab downloaden. Ich kann Euch nur empfehlen, einmal auf www.pferde.expert vorbeizuschauen. Es ist wirklich beeindruckend was Alexander Wenzlaff da auf die Beine gestellt hat. Du findest dort Kurse & Events, Reitlehrer und Trainer, Hufschmiede, Physiotherapeuten, Ställe, Reiterfreunde bis hin zu Pferdefotografen in Deiner Nähe. Vorausgesetzt allerdings Du bist in Deutschland daheim. Später möchte Alexander aber seine Plattform auch in Österreich und der Schweiz ausrollen. Du findest auf pferde.expert auch jede Menge spannenden Content – seit Neuestem auch von AUF TRAB. Du kannst dort auch Dein eigenes Profil und das Deiner vierbeinigen Freunde hinterlassen. Als Trainer, Pferdetherapeut, Stallbesitzer, Sattler etc. kannst Du über pferde.expert auch Kunden gewinnen. Ich kann Euch natürlich auch nur wärmstens empfehlen, in diese aktuellen Folge von AUF TRAB mit Sibylle Wiemer reinzuhören. Vor allem aber bleibt auf Trab, bis zum nächsten Samstag.
Sibylle erreicht ihr übrigens über ihre Webseite www.sibyllewiemer.de
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
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Foto: Sibylle Wiemer
Eric Franklin ist ein Schweizer Sportwissenschaftler und Balletttänzer der sich viel mit der Anatomie des Menschen beschäftigt und festgestellt, dass man sich mit dem Einsatz von kleinen Bällen besser die Funktionen seines Körpers versteht und sich besser spüren kann. Zur Verbesserung der Wahrnehmung hat er die speziellen Franklin Bälle in verschieden Größen und Härten entwickelt, gefüllt mit Luft oder Wasser. Mit denen kann man sehr viel machen, erklärt Rosi Schreiber-Jetzinger, die als Bewegungstrainerin auch die Franklin-Methode speziell für Reiter lehrt. Zu Gast beim Podcast AUF TRAB beschreibt sie, was man mit den Bällen alles zur Verbesserung der Wahrnehmung machen kann. Man kann sich zur Lockerung und zur Verbesserung der Körper-Landkarte im Hirn mit den Bällen abklopfen, man kann sich darauf abrollen sitzen, liegen, stehen kann man viel machen. Rosi gibt uns auch konkrete Übungen für den Alltag und auf dem Pferd mit. Zum Beispiel, dass man sich an die Wand lehnt mit einem Franklin Ball zwischen Rücken und Wand und durch Auf- und Ab-Bewegungen den Ball entlang der Wirbelsäule rollen lässt und sich so massiert. Ebenso kann man die Fußsollen massieren, während man im Bürosessel sitzt. Auf dem Pferd kann man die Bälle unter die Sitzhöcker schieben und Schritt reiten – aber nur so lange es nicht weh tut. Damit man dem Pferd nicht weh tut die Franklin-Bälle so bitte nur mit Sattel mit Baum verwenden, damit das Pferden keinen punktuellen Druck verspürt. Das hat das Pferd nicht verdient! Eine andere Übung ist einen Ball eine Hand breit über dem Knie und den anderen am Oberschenkel platzieren und dann die Seiten entsprechend tauschen. Bitte nicht auf gleicher Höhe platzieren, rät Rosi, sonst beginnt man zu Klammern. Eine gute Übung für Schultern und Ellbogen ist, die Bälle locker unter die Achsel zu schieben. Und wenn die Bälle runterfallen? Egal, dann hat man für heute genug gemacht. Ein Spezial-Trick: Man steckt die Bälle in Nylonstrümpfe und bindet sie irgendwo am der Gürtelschlaufe fest oder steckt die Bälle und sein Hemd oder Pullover. Bevor man große Galoppaden macht – bitte erst Dich und das Pferd im Schritt daran gewöhnen und erst luftgefüllte und mit etwas Übung erst die wassergefüllten Franklinbälle verwenden. Genug gespoilert? Dann freuen meine Welshies und ich uns, wenn ihr rein hört und damit AUF TRAB unterstützt. Mehr über die Franklin-Methode und Ausbildungen findet ihr übrigens auf www.franklin-methode.ch
Die Franklin-Bälle kann man kaufen im österreichischen Franklin-Methode-Shop unter www.franklin-methode-shop.at In Deutschland verkauft unter anderem Beruftsreitlehrerin Sibylle Wiemer die Bälle über ihren Webshop auf www.sibyllewiemer.de Sibylle ist übrigens nächste Woche zum Thema Sitzschulung bei AUF TRAB zu Gast. Das komplette Kurangebot von der vielseitigen Reitlehrerin Rosi, die auch Centered Riding, Neuro Riding, Sitzschulung nach Eckart Meyners unterrichtet findet ihr unter www.pferdeerlebnis.at.
Liebe Hypomaniacs, bleibt AUF TRAB bis zum nächsten Samstag wünschen sich Tessa, Velvet, Dancer und natürlich Julia Kistner
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Foto: Julia Kistner
Bei Auf Trab zu Gast ist Daniela Kämmerer, Coach für die Verbindung und Entfaltung von Pferd und Mensch und Yoga-Lehrerin für Reiter
Daniela Kämmerer, Coach für die Verbindung und Entfaltung von Pferd und Mensch und Yoga-Lehrerin für Reiter findet das Schöne am Yoga unter anderem, dass man alle Situation und Muster, die wir auch in unserem Leben leben in unserem kontrollierten kleinen Raum vorleben können. Wir können genau sehen, das passiert und so reagiere ich darauf. In dem Moment kann ich über anders zu reagieren auf bestimmte Reize. So geht Daniela konkret mit den Reiterinnen vor: Sie wählt für jede Yoga-Stunde ein Thema, beispielsweise Geduld und sie hierfür spezielle Übungen auswählt. Beispielsweise für Geduld auf einem Bein stehen und mit dem anderen Knie in der Luft Achterschleifen ziehen. Das klappt nicht sofort, dafür braucht man Übung und Geduld , die einem lernt, mit sich selbst und auch mit dem Pferd geduldiger umzugehen. Mit ungeduldigen Schülern würde sie Atemübungen machen, um das ausatmen zu verlängern. Das entspannt. Selber kann man die Übung auf dem Pferd in der Aufwärmphase im Schritt gut ausprobieren, in dem man einmal bewusst zählt, wie viele Tritte das Pferd beim Ein und beim Ausatmen macht. Oftmals atmet man viel länger ein als aus. Hier sollte man in Balance kommen.
Beim Yoga geht es ja grundsätzlich um Körperbewusstsein, dass man nicht nur aus Kopf, sondern auch aus Armen, Beinen und Rumpf mit Rücken und Hüfte besteht und sich bewusst wird, was machen die, die ganze Zeit. Es geht natürlich gerade beim Yoga für Reiter auch viel um Stabilität und Aufrichtung: Den Brustkorb öffnen, die Schultern entspannen. Entspannen und wohlfühlen könnt ihr Euch hoffentlich auch wieder mit dieser Podcastfolge von Auf Trab.
Mehr über Daniela und ihrem ganzheitlichen Verbindungsaufbau zwischen Reiter und Pferd findet ihr auf www.danielakaemmerer.de
Und wenn Euch diese Episode gefallen hat, dann tut uns doch bitte den Gefallen und abonniert AUF TRAB auf YouTube, Spotify oder einer Podcast-Plattform Eurer Wahl und bleibt vor allem Auf TRAB, bis zum nächsten Samstag.
Eure Welshies, Eure Julia Kistner.
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Foto: Daniela Kämmerer
Bei AUF TRAB zu Gast ist diesmal Deike Bräutigam vom traditionsreichen deutschen Pferde-Gebissproduzenten Sprenger, die uns durch den immer undurchschaubareren Trensen-Dschungel führt. Warum reitet man eigentlich mit Gebiss? Welche Arten von Gebissen unterscheidet man im Wesentlichen? Wie messe ich bei meinem Pferd die Gebissgröße? Wie und wo sollte es aufliegen? Was heißt Zungenfreiheit? Was kann ein schlecht passendes Gebiss bewirken? Wie merke ich, dass es für das Pferd komfortabel bzw. unkomfortabel ist? Welches Gebiss hat die beste Druckverteilung? Einfach oder doppelt gebrochen oder Stange? Dünnes oder dickeres Gebiss? Wasser- oder Olivenkopftrense, D-Ringtrense? Was ist maulschonend bzw. ergonomisch? Welche Unterschiede gibt es im Material? Wozu Apfelgeschmack? Sollte man Gebisse öfters auswechseln? Welche Gebisse sind LPO-zugelassen und welche Gebisse gehören Ihrer Meinung nach nur in erfahrene Reiterhand? Eine AUF TRAB-Folge mit Biss. Hört am besten einmal rein!
Und wenn Euch diese Episode gefallen hat, dann tut uns doch bitte den Gefallen und abonniert AUF TRAB auf YouTube, Spotify oder einer Podcast-Plattform Eurer Wahl und bleibt vor allem Auf TRAB, bis zum nächsten Samstag.
Eure Welshies, Eure Julia Kistner.
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Foto: Sprenger GmbH
In der letzten Podcastfolge AUF TRAB habt ihr von Johann Fischnaller erfahren, wie man auf dem Pferd den Bogen spannt. Jetzt könnt ihr Euch zurücklehnen und hören, wie man das Pferd und sich entspannt und löst. Die Lösung, die zu mehr Losgelassenheit Deines Pferdes führt liefern Euch in dieser Episode Katharina Möller, FN-Trainerin A Klassische Reiterei & Trainingstherapie, Buchautorin und Claudia Weingand, Kommunikationswissenschafterin, Pferdeosteophathin, Craniosacrale Pferdetherapie und Trainerin. Gemeinsam sind sie Osteo-Dressage, ein Ausbildungszentrum in Baden Württemberg, dass sowohl den medizinischen Blick auf das Pferd wirft, als auch reiterliche und Ausbildungsfehler unter die Lupe nimmt und zu beheben versucht. Im Podcast auf Trab geben sie auch ganz konkrete Tipps und Übungen, wie man etwa Außenstellung beheben kann oder wie man generell Losgelassenheit - die physische als auch innere - trainieren kann, die Voraussetzung für gesunderhaltendes Reiten. Ein häufiger Fehler, der eine Losgelassenheit des Pferdes von vornherein verhindert sei ein zu kurzer Zügel. Am besten reinhören und sich danach auf dem Pferd wohler fühlen, damit sich auch das Pferd mit Euch wohl fühlt.
Ein paar Übungen, die zu mehr Losgelassenheit führen können spoilere ich schon: am hingegebenen Zügel erst einmal Schritt reiten, dass sich das Pferd dehnen kann, auf einem Zirkel oder einer Tour vier Pelonen aufstellen, um die man korrekt gebogen reiten kann, häufiger Tempowechsel, regelmäßige Sitzlonge um den zügelunabhängigen Sitz zu trainieren u.s.w. Last Euch überraschen! Ihr findet Katharina Möller und Claudia Weingand auf www.osteo-dressage.com
Katharinas Buch "Pferde sinnvoll lösen", erschienen im Cadmos Verlag ist zwar haptisch vergriffen, als E-Book aber noch erhältlich. Viel Lesevergnügen!
Eure Welshies Dancer, Tessa, Velvet und Eure Julia Kistner.
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
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Bogenschießen vom Pferd aus – ja das geht. Bei Johannes Fischnaller im niederösterreichischen Bockflies. Er betreibt dort eine Kassai Horseback Archery School. Ich habe mir von Johannes sagen lassen, dass Meister Lajos Kassai ein einzigartiger Bogenbauer ist, der einzigartige Bogen baute. Reiter-Bögen, wie sie schon die alten Steppenvölker bauten, nur aus Fiberglas. Bögen bauen und verwenden war aber – so wie für Johannes – auch schon für Lajos Kassai zu wenig. Er wollte sie auch benutzen und begründete damit einen neuen Sport der nach strengen Wettkampf-Reglements inzwischen rund um den Globus ausgeübt wird, auch bei Johannes in Bockflies in Niederösterreich. Der Spaß steht bei der anfangs getrennten, dann gleichzeitigen reiterliche Ausbildung nach Parelli – Freestyle ohne Sattel und ohne Zügelanlehnung - und bei der Ausbildung im Bogenschießen immer im Vordergrund, betont Johannes, der auch schon die Schauspieler des Pferdefilms Ostwind darin ausgebildet hat.
Es fördert auch den unabhängigen Sitz, ohne den das Ganze natürlich nicht funktioniert. Wer jetzt gespannt ist wie ein Fidschi-Bogen, ob er das auch zusammenbringt, der findet den Weg zu Johannes über seine Webseite www.kassai.at.
Das ist übrigens die 80.te Folge von AUF TRAB, ich hoffe ihr feiert und freut Euch mit uns. Wenn ihr unser Arbeit unterstützen wollt, dann bleibt auf Trab bis zum nächsten Samstag, liked AUF TRAB wo es nur möglich ist, abonniert ihn und empfiehlt den Podcast weiter.
Vielen lieben Dank dafür, Eure Welshies Dancer, Tessa, Velvet und Eure Julia Kistner.
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
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Tetanus, Influenza und Herpes gehören unbedingt zur Grundimmunisierung, betont Universitätsprofessorin Jessika-Maximiliane Cavalleri, die die klinische Abteilung für interne Medizin Pferde an der Vetmeduni Wien leitet. Diese drei Impfungen empfiehlt auch die Ständige Impfkommission. Tetanus hält länger, die Impfstoffe Herpes und Influenza beginnen ihre Wirkung nach einem halben Jahr zu verlieren. Dann gibt es auch Impfungen, die je nach Bestand und Land empfohlen werden. Kommt in einer Gegend beispielsweise häufig Druse vor, so macht es Sinn noch vor Ausbruch im unmittelbaren Umfeld zu impfen. Man habe gerade einen ganz neuen Druse-Impfstoff entwickelt. Wenn in einem Bestand häufig Hautpilzerkrankungen vorkommen, macht es durchaus Sinn auch dagegen zu impfen. Gegen das Sommerexzem gibt es aber leider noch keine Impfstoffe.
Immer weiter verbreitet ist der Westnil-Virus, der über Stechmücken übertragen wird und gefährliche Hirnhaut-Erkrankungen auslösen und zum Tod des Tieres führen kann. Früher gabe es ihn nur in südlichen Ländern. Inzwischen ist er auch in Deutschland und im Osten Österreichs, vor allem in der Marchfeld-Region aufgetaucht. Auch hierfür gibt es einen wirksamen Impfstoff. Noch nicht ganz klar ist, inwieweit die Wirkungen von Impfstoffen bei älteren Pferden nachlassen, aber daran werde gerade geforscht.
Also, eine rundherum g´sunde Auftrab-Folge. Reinhören und mehr über Pferde-Impfungen erfahren. Vor allem aber bleibt auf Trab, bis zum nächsten Samstag.
Eure Welshies Dancer, Tessa und Velvet, Eure Julia Kistner.
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
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Andrea Lipp, bei AUF TRAB zu Gast, erklärt die klassisch-barocke Reitschule, die sie im Bergischen Land bei Köln lehrt. Einst Turnier-Reiterin auf Islandpferden hat Andrea Lipp inzwischen auf Lipizzaner umgesattelt, weil sie das Reiten mit feinen, fast unsichtbaren Hilfen so fasziniert. Sie ist Schülerin von Andreas Hausberger, Oberbereiter an der Hofreitschule Wien, der übrigens auch schon AUF TRAB zu Gast war. Hier der direkte Link zu Episode „Was man als Freizeitreiter von der Hofreitschule lernen kann“:
https://anchor.fm/auftrab/episodes/Was-Freizeitreiter-von-der-Hofreitschule-lernen-knnen-esdl54/a-a4tpn85
Andrea Lipp erklärt das Impulsreiten, was barockes Reiten auch ist, anhand der richtig eingesetzten Schenkelhilfen: Man kommt einmal mit dem Bein dran, reagiert das Pferd nicht, dann klopfe ich nicht fester mit dem Schenkel oder ziehe mir Sporen an, sondern ich lasse das Bein dann weg und treibe nicht, sondern touchiere so lange mit der Gerte, bis eine Reaktion kommt und lobt anschließend sein Pferd. Wenn man hier penibel vorgeht, dann lernen junge Pferde schnell die Schenkelhilfe. Man will ja nicht jeden Schritt heraustreiben, sondern dass das Pferd fleißig schreitet. Sporen sind jedenfalls nicht dazu da und die Schenkehilfen zu verstärken.
Barockes Reiten ist nicht nur Signalreiten, sondern strebt insgesamt nach Harmonie, ohne viel Kraft einzusetzen. Der erste Schritt beim barocken Reiten geht über den akzentuierten Schritt. Schritt sei die schwierigste Gangart, so Andrea Lipp, die keine Reitfehler verzeiht. Zum Barocken Reiten gehört auch viel Arbeit an der Hand und Arbeiten am langen Zügel, wozu Andrea Lipp auch Bücher geschrieben hat („Die Piaffe an der Hand“; „Arbeit am langen Zügel“). Mehr zu Ihren Büchern, aber auch eine sehr nützliche lange Literaturliste findet ihr auf ihrer Webseite barock-reiten.de. Hier die Links zu den Büchern:
https://www.amazon.de/Die-Piaffe-Hand-Anf%C3%A4ngen-Vollendung/dp/3275021826/ref=sr_1_1?crid=252634KO7GFQQ&keywords=piaffe+an+der+hand&qid=1652276534&sprefix=piaffe+an+,aps,186&sr=8-1
https://www.amazon.de/Arbeit-Langen-Zügel-Einsteiger-Reitschule/dp/3275022261/ref=sr_1_1?keywords=arbeit+am+langen+zügel&qid=1652276558&sprefix=arbeit+am+langen+z%2Caps%2C90&sr=8-1
Und wenn Euch diese Episode gefallen hat, dann tut uns den Gefallen und abonniert AUF TRAB doch auf YouTube, Spotify oder einer Podcast-Plattform Eurer Wahl und bleibt vor allem Auf TRAB, bis zum nächsten Samstag.
Eure Welshies, Eure Julia Kistner.
Die Time-Stamps:
(01:40) Alles begann als Islandpferde-Trainerin
(06:05) Schulung der Schenkelhilfen
(08:28) Harmonie ist gefragt, Kraftreiten hat keine Berechtigung
(11:00) Guten Kontakt zum Pferdemaul und klare Vorgabe des Tempos
(13:30) Barockes Reiten schont das Pferd
(17:20) Natürliches Gehen lernen, dann erst versammeln
(20:00) Vom Kraft- zum feinen Reiten braucht es einen Ausbildner
(23:25) Akzentuierendes Schritt reiten
(24:10) Schlaufzügel sind ein No Go
(25:30) Arbeit an der Hand.
(26:45) Langer Zügel ist eine tolle Beschäftigung mit dem Pferd
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Von einem Land in ein anderes auszuwandern ist ja schon ohne Vierbeiner aufregend, aber wie macht man das mit Pferden? Wie bereitet man so einen Umzug vor? Das habe ich mich bei Karen Golz, Expertin für Pferdeverhaltenstraining erkundigt, die im ersten Pandemiejahr mit ihren Pferden von Köln nach Kärnten ausgewandert ist. Obwohl bei Karen die Reise somit nur von einm EU-Land in ein anderes gegangen ist, war es notwendig, sich bei einem Amtstierarzt zuvor bestätigen zu lassen, dass die Pferde auch gesund sind. Sie hat sich einen professionellen Transporter kommen lassen und keine Pause gelegt. Das stresse die Pferde nur umso mehr. Pferde saufen in der Regel ohnedies nicht im Hänger.
Ein Tipp von Karen, den ich besonders originell finde: Pferdeäpfel aus seinem alten Stall mitnehmen und im neuen verteilen, damit sie sich in der Ferne nicht so fremd fühlen - eine alte überlieferte Pferdeweisheit. Mehr davon gefällig? Na dann hört am bestein in die aktuelle AUF TRAB-Folge rein.
Karen, die sich unter anderem mit Verhaltenstraining, Problempferde und Verladetraining beschäftigt erreicht ihr übrigens unter
www.golz-ps.at
Und wenn Euch diese AUF-TRAB-Episode gefallen hat, tut uns doch bitten den Gefallen und bewertet die Folge auf der Podcastplattform Eurer Wahl, auf YouTube und/oder auf Spotify. Jedes Abo zählt, vielen Dank!
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