In der Schweiz werden jedes Jahr schätzungsweise eine Millionen Arbeitszeugnisse geschrieben, deutlich mehr als früher. Das bedeutet für die Personalabteilungen viel Aufwand. Gleichzeitig haben Streitigkeiten mit den Arbeitnehmer über einzelne Formulierungen zugenommen.Das Resultat: Alle Arbeitszeugnisse klingen gleich, klammern problematische Aussagen aus, sind missverständlich. «Trend» hat 36 Personalchefs grösserer Unternehmen in der Schweiz befragt, und die meisten finden Arbeitszeugnisse in der heutigen Form nicht mehr sinnvoll, nicht wenige wollen sie gar abschaffen.Weitere Themen:Swissair – Erklärungen zur Liquidation, die schon seit 15 Jahren dauert und weitere zehn dauern könnteGeldpolitik – das «Trend»-Gespräch mit dem ehemaligen EZB-Direktoriumsmitglied Otmar Issing
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