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Während ich diese Zeilen schreibe, bin ich gerade auf der Ostsee unterwegs nach Finnland. Bei einem Blick aus dem Fenster sehe ich nur Wasser bis zum Horizont und darüber den Himmel. Dieser Blick lässt mich ein wenig erahnen, wie riesig diese Welt ist, obwohl ich gerade nur einen ganz kleinen Bereich vom großen Ganzen sehe. Diese Erde ist nicht nur groß, sie ist auch großartig.
Da gibt es Berggipfel, neben denen ich mir winzig klein vorkomme. Es gibt Wälder und Urwälder, in denen auf engstem Raum unzählbar viele Lebewesen sind. Es gibt Elefanten und Wale, die mir durch ihre Größe Respekt einflößen und Tierbabys, die so niedlich aussehen, dass ich sie streicheln möchte. Wie viele Fische gibt es wohl unter der Wasseroberfläche der Ostsee, auf die ich gerade schaue?
In Finnland erwarten mich möglicherweise Polarlichter, ein Naturphänomen, bei dem bunte Lichter am Himmel zu tanzen scheinen. Tanzen sie für Gott, der nicht nur Tiere und Pflanzen, sondern auch das Licht gemacht hat? Vielleicht kann ich in diesem Naturschauspiel auf eindrucksvolle Weise erleben, wie die Schöpfung Gott lobt und ehrt. Im 89. Psalm heißt es, dass selbst Berge, die einfach nur still und erhaben dastehen, Gott zujubeln:
Dir gehört der Himmel, und dir gehört die Erde, das weite Land mit all seiner Fülle: Es ist dein Werk. Norden und Süden hast du geschaffen; der Berg Tabor und der Hermon jubeln dir zu.
Es ist Gott, der in seiner unendlichen Kreativität das alles erschaffen hat. Kein Künstler hat je einen so großen Ideenreichtum an den Tag gelegt. Da wäre es doch völlig unangemessen, wenn ausgerechnet der Mensch als die sogenannte Krone der Schöpfung sich nicht daran beteiligt, Gott zuzujubeln. Im Gegensatz zu Bergen und Polarlichtern kann ich reden und singen. Ich kann mein Lob in Worte fassen und sie Gott sagen.
Leider wird gerade hier auf der Ostsee aber auch deutlich, dass Menschen ihre Worte oft gebrauchen, um Besitzansprüche anzumelden. Ist die Ostsee russischer oder westlicher Einflussbereich? Hier werden Grenzen aufgerüstet und gesichert aus Angst vor feindlichen Angriffen. Inzwischen scheint es auch schon einen Wettkampf um den Einfluss im Weltall zu geben. Der Psalmbeter sagt: „Gott gehört der Himmel und die Erde.“ Wenn er mich einen kleinen Teil davon verwalten lässt, und sei es mein Vorgarten, dann soll ich dies in Dankbarkeit vor Gott und Liebe zu den Menschen tun.
Und wenn Sie wieder mal lernen möchten, zu staunen, dann schauen Sie sich doch ganz bewusst einen Zoo mit all seinen unterschiedlichen Tieren an oder genießen Sie die Früchte, die Gott wachsen lässt. Fragen Sie sich, warum unser Schöpfer nicht einfach nur pragmatisch und effektiv drei Tierarten, zwei Obstarten und eine roboterartige Menschenart mit Seriennummern geschaffen hat, sondern so eine verschwenderische Vielfalt. Ich vermute, Gott hat sich so viel Mühe gegeben, weil er uns so liebhat.
Die Schöpfung kennt ihren Schöpfer. Erkennen wir, als seine Geschöpfe ihn auch? Oder bin ich zu erschöpft, weil ich zu sehr mit meinen eigenen Ansprüchen beschäftigt bin? Überlassen Sie die Lieder nicht nur den Singvögeln und das Sprechen nicht nur den Papageien. Berge können nur mit versteinerter Miene jubeln, Sie können Gott zujubeln mit Augen, die Leuchten wie Polarlichter.
Autor: Jens Kilian
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der SinnsenderWährend ich diese Zeilen schreibe, bin ich gerade auf der Ostsee unterwegs nach Finnland. Bei einem Blick aus dem Fenster sehe ich nur Wasser bis zum Horizont und darüber den Himmel. Dieser Blick lässt mich ein wenig erahnen, wie riesig diese Welt ist, obwohl ich gerade nur einen ganz kleinen Bereich vom großen Ganzen sehe. Diese Erde ist nicht nur groß, sie ist auch großartig.
Da gibt es Berggipfel, neben denen ich mir winzig klein vorkomme. Es gibt Wälder und Urwälder, in denen auf engstem Raum unzählbar viele Lebewesen sind. Es gibt Elefanten und Wale, die mir durch ihre Größe Respekt einflößen und Tierbabys, die so niedlich aussehen, dass ich sie streicheln möchte. Wie viele Fische gibt es wohl unter der Wasseroberfläche der Ostsee, auf die ich gerade schaue?
In Finnland erwarten mich möglicherweise Polarlichter, ein Naturphänomen, bei dem bunte Lichter am Himmel zu tanzen scheinen. Tanzen sie für Gott, der nicht nur Tiere und Pflanzen, sondern auch das Licht gemacht hat? Vielleicht kann ich in diesem Naturschauspiel auf eindrucksvolle Weise erleben, wie die Schöpfung Gott lobt und ehrt. Im 89. Psalm heißt es, dass selbst Berge, die einfach nur still und erhaben dastehen, Gott zujubeln:
Dir gehört der Himmel, und dir gehört die Erde, das weite Land mit all seiner Fülle: Es ist dein Werk. Norden und Süden hast du geschaffen; der Berg Tabor und der Hermon jubeln dir zu.
Es ist Gott, der in seiner unendlichen Kreativität das alles erschaffen hat. Kein Künstler hat je einen so großen Ideenreichtum an den Tag gelegt. Da wäre es doch völlig unangemessen, wenn ausgerechnet der Mensch als die sogenannte Krone der Schöpfung sich nicht daran beteiligt, Gott zuzujubeln. Im Gegensatz zu Bergen und Polarlichtern kann ich reden und singen. Ich kann mein Lob in Worte fassen und sie Gott sagen.
Leider wird gerade hier auf der Ostsee aber auch deutlich, dass Menschen ihre Worte oft gebrauchen, um Besitzansprüche anzumelden. Ist die Ostsee russischer oder westlicher Einflussbereich? Hier werden Grenzen aufgerüstet und gesichert aus Angst vor feindlichen Angriffen. Inzwischen scheint es auch schon einen Wettkampf um den Einfluss im Weltall zu geben. Der Psalmbeter sagt: „Gott gehört der Himmel und die Erde.“ Wenn er mich einen kleinen Teil davon verwalten lässt, und sei es mein Vorgarten, dann soll ich dies in Dankbarkeit vor Gott und Liebe zu den Menschen tun.
Und wenn Sie wieder mal lernen möchten, zu staunen, dann schauen Sie sich doch ganz bewusst einen Zoo mit all seinen unterschiedlichen Tieren an oder genießen Sie die Früchte, die Gott wachsen lässt. Fragen Sie sich, warum unser Schöpfer nicht einfach nur pragmatisch und effektiv drei Tierarten, zwei Obstarten und eine roboterartige Menschenart mit Seriennummern geschaffen hat, sondern so eine verschwenderische Vielfalt. Ich vermute, Gott hat sich so viel Mühe gegeben, weil er uns so liebhat.
Die Schöpfung kennt ihren Schöpfer. Erkennen wir, als seine Geschöpfe ihn auch? Oder bin ich zu erschöpft, weil ich zu sehr mit meinen eigenen Ansprüchen beschäftigt bin? Überlassen Sie die Lieder nicht nur den Singvögeln und das Sprechen nicht nur den Papageien. Berge können nur mit versteinerter Miene jubeln, Sie können Gott zujubeln mit Augen, die Leuchten wie Polarlichter.
Autor: Jens Kilian
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