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„Der Übeltäter sprach: Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst! Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.“
Ausweglos und am Ende: das ist die Situation dieses Verurteilten. Was hat er noch zu hoffen? Bald wird es aus sein mit ihm. Ausgestoßen aus der Gemeinschaft der Menschen, verworfen und verurteilt, am alleruntersten Ende der Skala, Abschaum, nicht wert, leben zu dürfen.
Was mag in ihm vorgehen? Welche Gedanken kommen ihm nun? Welche Gefühle hat er jetzt?
„Am Ende kein Ausweg und nur noch Angst...“, vielleicht drückt diese Liedzeile aus, was er empfindet. Keine Chance mehr für ihn. Sein Todesurteil wird gerade vollstreckt. Was hat er noch zu hoffen? Alles aus.
Doch da erhebt er auf einmal seine Stimme. Er verstummt nicht voller Resignation. Er öffnet seinen Mund und spricht. Er hat nicht aufgegeben. Denn er bleibt nicht bei sich selbst und seiner schrecklichen Lage. Er richtet seine ganze Aufmerksamkeit auf den Einen, der ganz nah bei ihm ist. Denn da ist einer, der ihn hört. Und dieser Eine ist nicht fern. Er ist in der gleichen Lage. Ganz an seiner Seite. Er ist da und Er ist ansprechbar. Und dieser verurteilte Mann weiß: Der Mann an meiner Seite ist der König. Er hat die Macht, auch wenn es nicht danach aussieht.
In den Augen der Vorübergehenden sind sie beide ganz unten, beide am Ende der Skala, ausgestoßen aus der Gemeinschaft der Menschen, Abschaum, unwert zu leben.
Aber dieser Verurteilte weiß: der Augenschein trügt. Es ist anders. Es ist die Wahrheit, was über dem Kreuz von Jesus geschrieben steht: Er ist der König. Der Verurteilte sieht: Der Mann neben mir ist der Herr. Herr über alles. Und ich kann jetzt, in dieser ausweglos scheinenden Situation, etwas tun: ich kann mich an Ihn wenden.
„Herr, denk an mich!“ Das ist seine Bitte. Er weiß: wenn ich in Seinen Gedanken bin, bin ich jemand, kein Abschaum, sondern wertvoll und beachtet. Nicht am Ende der Skala, sondern aufgehoben, gesehen und geschätzt.
„Gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst.“ Der Verurteilte weiß: Da gibt es etwas. Etwas über diese schreckliche Lage hinaus. Dies ist nicht das Ende. Denn in Jesus ist das Reich Gottes nahegekommen. Und Jesus selbst ist die Tür in dieses Reich hinein. Und da gibt es Gemeinschaft, Zugehörigkeit, Wertschätzung und Leben, diesseits und jenseits der Todesgrenze. Und da gibt es vor allem den Einen, der das alles ermöglicht und erfüllt: Jesus. Da, wo alles am Ende scheint, wo es aus ist. Da öffnet sich das Tor in das Reich, wo Jesus der Herr ist. Er hat gesagt: „Ich bin die Tür.“ Er hat gesagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!“ In Jesus ist das Reich Gottes nah gekommen. Und zu diesem Verurteilten und Ausgestoßenen sagt Jesus nun: „du mit mir.“ Damit öffnet er einen Raum der Gemeinschaft und Wertschätzung. - „Du gehörst zu mir!“, wenn das Jesus sagt – kann es Schöneres geben?
Gerade da, wo Jesus selber zum Abschaum der Menschen wird, verurteilt und ausgestoßen aus der Gemeinschaft, unwert zu leben, gerade da besiegt Jesus die Macht des Todes. Da besiegt er Ausgrenzung und Abwertung, alles, was mit dem Tod in die Welt gekommen ist und das menschliche Leben vergiftet. In seinem Tod, gerade da eröffnet er das Tor zum Leben, zu Seinem Reich, zur Gemeinschaft: „Du mit mir“.
Wie dieser Verurteilte möchte ich rufen: „Herr, denke an mich!“, wenn meine Situation ausweglos scheint. Wie er möchte ich nicht auf das sehen, was vor Augen ist, sondern auf Jesus. Er ist da, direkt neben mir. Zu ihm kann ich sprechen. In welcher Lage ich auch bin. Jesus ist an meiner Seite. Im Leiden, in der Angst. Jesus öffnet das Tor zum Leben, zur Hoffnung. Er sagt: „Du mit mir.“
Autor: Pfarrerin Christine Weidner
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By ERF - Der Sinnsender„Der Übeltäter sprach: Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst! Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.“
Ausweglos und am Ende: das ist die Situation dieses Verurteilten. Was hat er noch zu hoffen? Bald wird es aus sein mit ihm. Ausgestoßen aus der Gemeinschaft der Menschen, verworfen und verurteilt, am alleruntersten Ende der Skala, Abschaum, nicht wert, leben zu dürfen.
Was mag in ihm vorgehen? Welche Gedanken kommen ihm nun? Welche Gefühle hat er jetzt?
„Am Ende kein Ausweg und nur noch Angst...“, vielleicht drückt diese Liedzeile aus, was er empfindet. Keine Chance mehr für ihn. Sein Todesurteil wird gerade vollstreckt. Was hat er noch zu hoffen? Alles aus.
Doch da erhebt er auf einmal seine Stimme. Er verstummt nicht voller Resignation. Er öffnet seinen Mund und spricht. Er hat nicht aufgegeben. Denn er bleibt nicht bei sich selbst und seiner schrecklichen Lage. Er richtet seine ganze Aufmerksamkeit auf den Einen, der ganz nah bei ihm ist. Denn da ist einer, der ihn hört. Und dieser Eine ist nicht fern. Er ist in der gleichen Lage. Ganz an seiner Seite. Er ist da und Er ist ansprechbar. Und dieser verurteilte Mann weiß: Der Mann an meiner Seite ist der König. Er hat die Macht, auch wenn es nicht danach aussieht.
In den Augen der Vorübergehenden sind sie beide ganz unten, beide am Ende der Skala, ausgestoßen aus der Gemeinschaft der Menschen, Abschaum, unwert zu leben.
Aber dieser Verurteilte weiß: der Augenschein trügt. Es ist anders. Es ist die Wahrheit, was über dem Kreuz von Jesus geschrieben steht: Er ist der König. Der Verurteilte sieht: Der Mann neben mir ist der Herr. Herr über alles. Und ich kann jetzt, in dieser ausweglos scheinenden Situation, etwas tun: ich kann mich an Ihn wenden.
„Herr, denk an mich!“ Das ist seine Bitte. Er weiß: wenn ich in Seinen Gedanken bin, bin ich jemand, kein Abschaum, sondern wertvoll und beachtet. Nicht am Ende der Skala, sondern aufgehoben, gesehen und geschätzt.
„Gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst.“ Der Verurteilte weiß: Da gibt es etwas. Etwas über diese schreckliche Lage hinaus. Dies ist nicht das Ende. Denn in Jesus ist das Reich Gottes nahegekommen. Und Jesus selbst ist die Tür in dieses Reich hinein. Und da gibt es Gemeinschaft, Zugehörigkeit, Wertschätzung und Leben, diesseits und jenseits der Todesgrenze. Und da gibt es vor allem den Einen, der das alles ermöglicht und erfüllt: Jesus. Da, wo alles am Ende scheint, wo es aus ist. Da öffnet sich das Tor in das Reich, wo Jesus der Herr ist. Er hat gesagt: „Ich bin die Tür.“ Er hat gesagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!“ In Jesus ist das Reich Gottes nah gekommen. Und zu diesem Verurteilten und Ausgestoßenen sagt Jesus nun: „du mit mir.“ Damit öffnet er einen Raum der Gemeinschaft und Wertschätzung. - „Du gehörst zu mir!“, wenn das Jesus sagt – kann es Schöneres geben?
Gerade da, wo Jesus selber zum Abschaum der Menschen wird, verurteilt und ausgestoßen aus der Gemeinschaft, unwert zu leben, gerade da besiegt Jesus die Macht des Todes. Da besiegt er Ausgrenzung und Abwertung, alles, was mit dem Tod in die Welt gekommen ist und das menschliche Leben vergiftet. In seinem Tod, gerade da eröffnet er das Tor zum Leben, zu Seinem Reich, zur Gemeinschaft: „Du mit mir“.
Wie dieser Verurteilte möchte ich rufen: „Herr, denke an mich!“, wenn meine Situation ausweglos scheint. Wie er möchte ich nicht auf das sehen, was vor Augen ist, sondern auf Jesus. Er ist da, direkt neben mir. Zu ihm kann ich sprechen. In welcher Lage ich auch bin. Jesus ist an meiner Seite. Im Leiden, in der Angst. Jesus öffnet das Tor zum Leben, zur Hoffnung. Er sagt: „Du mit mir.“
Autor: Pfarrerin Christine Weidner
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