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Mathias Veit, Facharzt für Neurologie, betreut viele Patienten in einer MS-Ambulanz in Unna und teilt in diesem Interview eine Reihe von grundlegenden Informationen über diese häufige Autoimmunerkrankung.
Besonderen Fokus legen wir dabei auf die therapeutischen Möglichkeiten, da sich in diesem Bereich in den letzten Jahren sehr viel getan hat und die Entscheidung für ein Präparat durchaus nicht trivial sein kann.
Viel Spaß beim Hören und Lernen!
Hier eine kurze Zusammenfassung des Beitrages:
Multiple Sklerose:
Autoimmunerkrankung unbekannter Genese.
Aktuell: Erforschung des intestinalen Mikrobioms im Zusammenhang mit der MS.
„Vitamin D-Theorie“ konnte nicht abschließend bestätigt werden, allerdings führt Vitamin D – Supplementation zu weniger „MRT-Aktivität“.
Vermutlich Kombination genetische Faktoren und Umweltfaktoren.
Therapeutische Entscheidung:
„hoch-aktive MS“ vs. „moderate MS“.
Moderate MS -> Basistherapie, z.B. Interferone, Glatirameracetat, orale Formen. Vorteile: hohes Sicherheitsprofil durch lange klinische Praxis.
Hoch-Aktive MS -> Natalizumab, Fingolimod, Alemtuzumab.
Ocrelizumab -> zugelassen bei primär progredienter MS und sekundär-progredient mit aufgesetzten Schüben.
Symptomatische Therapie:
1. Fatigue: Hauptgrund für Berentung
Keine zugelassenen Medikamente
Neurogene Blasenentleerungsstörung / sexuelle Funktionsstörung
Kognitive Störungen
Literaturempfehlungen:
App und Buch: KKN (Krankheitsbezogenes Kompetenznetz) MS, pharmaunabhängig, für jeden Ausbildungsstand, Handlungsempfehlungen
Leitlinie der DGN: wurde aktuell aufgrund von der Internet-Seite genommenSehr betonter Text
Disclaimer:
Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht.
P.S.:
Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn.
By Dr. med. Kai Gruhn, Dr. med. Dietrich Sturm, Prof. Markus Wübbeler5
22 ratings
Mathias Veit, Facharzt für Neurologie, betreut viele Patienten in einer MS-Ambulanz in Unna und teilt in diesem Interview eine Reihe von grundlegenden Informationen über diese häufige Autoimmunerkrankung.
Besonderen Fokus legen wir dabei auf die therapeutischen Möglichkeiten, da sich in diesem Bereich in den letzten Jahren sehr viel getan hat und die Entscheidung für ein Präparat durchaus nicht trivial sein kann.
Viel Spaß beim Hören und Lernen!
Hier eine kurze Zusammenfassung des Beitrages:
Multiple Sklerose:
Autoimmunerkrankung unbekannter Genese.
Aktuell: Erforschung des intestinalen Mikrobioms im Zusammenhang mit der MS.
„Vitamin D-Theorie“ konnte nicht abschließend bestätigt werden, allerdings führt Vitamin D – Supplementation zu weniger „MRT-Aktivität“.
Vermutlich Kombination genetische Faktoren und Umweltfaktoren.
Therapeutische Entscheidung:
„hoch-aktive MS“ vs. „moderate MS“.
Moderate MS -> Basistherapie, z.B. Interferone, Glatirameracetat, orale Formen. Vorteile: hohes Sicherheitsprofil durch lange klinische Praxis.
Hoch-Aktive MS -> Natalizumab, Fingolimod, Alemtuzumab.
Ocrelizumab -> zugelassen bei primär progredienter MS und sekundär-progredient mit aufgesetzten Schüben.
Symptomatische Therapie:
1. Fatigue: Hauptgrund für Berentung
Keine zugelassenen Medikamente
Neurogene Blasenentleerungsstörung / sexuelle Funktionsstörung
Kognitive Störungen
Literaturempfehlungen:
App und Buch: KKN (Krankheitsbezogenes Kompetenznetz) MS, pharmaunabhängig, für jeden Ausbildungsstand, Handlungsempfehlungen
Leitlinie der DGN: wurde aktuell aufgrund von der Internet-Seite genommenSehr betonter Text
Disclaimer:
Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht.
P.S.:
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