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Im Buch Prediger lese ich einen Satz, der mich nachdenklich macht. In Kapitel 2, Vers 26 heißt es:
„Den Menschen, an denen Gott Gefallen hat, gibt er Weisheit, Wissen und Freude. Den anderen aber gibt er die Beschäftigung, zu sammeln und anzuhäufen, um dann alles denen zu schenken, die ihm gefallen.“
Was für eine Aussage! Gott schenkt dem einen etwas Wesentliches: Weisheit, Erkenntnis, Freude. Dem anderen gibt er eine Beschäftigung. Sammeln. Anhäufen. Vorsorgen. Und am Ende landet all das doch bei anderen.
Mir hilft es, ältere Menschen anzuschauen. Manche haben selbst mit 90 noch das starke Bedürfnis, weiter vorzusorgen. Zu horten. Dinge anzusammeln, obwohl längst klar ist, dass sie sie selbst nicht mehr brauchen werden. Es wirkt fast wie ein innerer Zwang. Fernab jeder Rationalität.
Und dann gibt es andere. Sie leben einfach. Im Vertrauen. Sie wissen: Gott sorgt. Sie wirken innerlich frei. Beschenkt. Reich – auch ohne viel Besitz.
Je mehr ich darüber nachdenke, desto klarer wird mir: Je mehr ich anhäufen will, desto sinnloser wird es. Denn am Ende bleibt nichts bei mir. Alles wandert weiter.
Vielleicht stimmt dieses alte Sprichwort ja: Geizhälse sind unangenehme Zeitgenossen – aber angenehme Vorfahren.
Da bin ich doch lieber ein angenehmer Zeitgenosse. Beschenkt mit Weisheit, Erkenntnis und Freude. Und nicht gefangen in vergeblicher Mühe und Jagd nach Wind.
Autor: Susanne Thyroff
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der Sinnsender5
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Im Buch Prediger lese ich einen Satz, der mich nachdenklich macht. In Kapitel 2, Vers 26 heißt es:
„Den Menschen, an denen Gott Gefallen hat, gibt er Weisheit, Wissen und Freude. Den anderen aber gibt er die Beschäftigung, zu sammeln und anzuhäufen, um dann alles denen zu schenken, die ihm gefallen.“
Was für eine Aussage! Gott schenkt dem einen etwas Wesentliches: Weisheit, Erkenntnis, Freude. Dem anderen gibt er eine Beschäftigung. Sammeln. Anhäufen. Vorsorgen. Und am Ende landet all das doch bei anderen.
Mir hilft es, ältere Menschen anzuschauen. Manche haben selbst mit 90 noch das starke Bedürfnis, weiter vorzusorgen. Zu horten. Dinge anzusammeln, obwohl längst klar ist, dass sie sie selbst nicht mehr brauchen werden. Es wirkt fast wie ein innerer Zwang. Fernab jeder Rationalität.
Und dann gibt es andere. Sie leben einfach. Im Vertrauen. Sie wissen: Gott sorgt. Sie wirken innerlich frei. Beschenkt. Reich – auch ohne viel Besitz.
Je mehr ich darüber nachdenke, desto klarer wird mir: Je mehr ich anhäufen will, desto sinnloser wird es. Denn am Ende bleibt nichts bei mir. Alles wandert weiter.
Vielleicht stimmt dieses alte Sprichwort ja: Geizhälse sind unangenehme Zeitgenossen – aber angenehme Vorfahren.
Da bin ich doch lieber ein angenehmer Zeitgenosse. Beschenkt mit Weisheit, Erkenntnis und Freude. Und nicht gefangen in vergeblicher Mühe und Jagd nach Wind.
Autor: Susanne Thyroff
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