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Verantwortung tragen, wichtige Entscheidungen treffen, Überstunden machen: Eine Führungsposition verlangt Ärztinnen und Ärzten häufig viel ab. Gerade in der jüngeren Generation ist ein Oberarzt- oder Chefarztposten häufig nicht mehr das Karriereziel. Aber wie wäre es, sich die Stelle zu teilen? Stichwort: Job-Sharing oder Top-Sharing – die geteilte Führungsposition. In deutschen Krankenhäusern ist das Modell noch nicht besonders weit verbreitet, aber einige Beispiele gibt es schon.
Dr. Maren Godde und Dr. Laurenz Kopp Fernandes teilen sich am Deutschen Herzzentrum der Charité eine Oberarztstelle. Sie leiten seit 2022 gemeinsam die Ambulanzen der Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie. Warum sie sich dazu entschieden haben, sich gemeinsam auf diese Stelle zu bewerben, wie die Zusammenarbeit im Alltag funktioniert und welche Vorteile sie darin für die Klinik und für ihr persönliches Leben sehen, darüber sprechen die beiden in dieser Podcast-Folge.
Mehr Infos zum Thema Job-Sharing und Top-Sharing:
Das Thema hat im Mai dieses Jahres Schlagzeilen gemacht: Einige Studentinnen haben auf dem Deutschen Ärztetag in Hannover über das Thema "sexuelle Belästigung und Machtmissbrauch" gesprochen und dabei auch über ihre eigenen Erlebnisse auf der Veranstaltung berichtet.
Im Gesundheitswesen kommt sexualisierte Belästigung nach wie vor häufig vor: Einer aktuellen Befragung der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) zufolge erleben 42 Prozent der Studierenden entsprechende Vorfälle. Und auch nach dem Studium ist damit nicht Schluss – das zeigt eine Studie des Marburger Bundes.
Was können Kliniken als Arbeitgeber tun, um ihre Mitarbeitenden besser vor entsprechenden Übergriffen zu schützen und Betroffene zu unterstützen? Am Universitätsklinikum Tübingen und den drei anderen Unikliniken in Baden-Württemberg gibt es schon seit Jahren eine erhöhte Aufmerksamkeit für das Problem. Unter dem Namen "Klare Kante gegen sexualisierte Belästigung" wurde im Januar 2025 eine Kampagne gestartet, die dafür sensibilisieren soll. Wie "Klare Kante" im Arbeitsalltag umgesetzt wird und wie ein klares Konzept gegen sexualisierte Belästigung und Machtmissbrauch aussieht, darüber sprechen in dieser Folge Dr. Daniela Harsch (Kaufmännische Direktorin) und Gabriela Liese (Beauftragte für Chancengleichheit) vom Universitätsklinikum Tübingen.
Ärztestellen:
Operation Karriere-Podcast:
Im Klinikalltag sind strenge Hierarchien häufig noch an der Tagesordnung – da bestimmt ein Chefarzt oder eine Chefärztin, was alle anderen zu tun haben. Dass es auch anders geht, zeigt das Projekt "Meine Station" am Klinikum Aschaffenburg-Alzenau. Seit 2023 organisieren sich die Mitarbeitenden der allgemein-chirurgischen Station dort selbst nach den Prinzipien von "New Work".
Wie funktioniert das genau? Welche Vorteile bietet es, wenn alle an Entscheidungen beteiligt sind? Und was bedeutet das für die Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeitenden? Darüber spricht Prof. Dr. Hubertus Schmitz-Winnenthal in dieser Folge. Er ist Chefarzt der Chirurgischen Klinik I am Klinikum Aschaffenburg-Alzenau und hat die Zusammenarbeit in seiner Station von Grund auf verändert. Wie ist die Idee dazu entstanden? Und wie bewertet er das Projekt jetzt nach mehr als drei Jahren? Auch darum geht es im Interview.
Mehr zum Thema auf ärzteblatt.de:
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Sie sollen das Betriebsklima verbessern, beim Stressabbau helfen und ganz nebenbei die Arbeitgebermarke stärken: In vielen Unternehmen ist es inzwischen erlaubt, Hunde mit zur Arbeit zu bringen. Aber in einem Krankenhaus? Die Bezirkskliniken Mittelfranken haben es ausprobiert: Hier gibt es inzwischen etwa 80 Klinik-Hunde, die ihre Frauchen oder Herrchen zur Arbeit begleiten. Damit ist der kommunale Träger Vorreiter in Deutschland bei diesem Thema – und hat als Arbeitgeber ein neues Alleinstellungsmerkmal entdeckt.
Für Christina Hayek war das Thema schon lange eine Herzensangelegenheit. Im Interview spricht sie darüber, welche Regeln erfüllt sein müssen, damit Mitarbeitende ihre Hunde mitbringen können, wie der Arbeitsalltag mit den Tieren aussieht und welche Auswirkungen das Projekt auf die Zufriedenheit der Mitarbeitenden und die Arbeitgeberattraktivität hat. Wie geht sie mit kritischen Stimmen um? Und welches Feedback gab es bei der Evaluation des Projekts nach über drei Jahren? Darum geht es in dieser Folge.
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Mehr zu den Bezirkskliniken Mittelfranken:
Folge 44: "Charta der Vielfalt" – Diversity als Erfolgsfaktor im Gesundheitswesen
Für das Gesundheitswesen ist Digitalisierung ein großes Zukunftsthema – immer auch verbunden mit Hoffnungen auf eine Entlastung bei den Klinischen Abläufen und im Recruiting, aber auch mit Bedenken – z.B. in Bezug auf den Datenschutz.
Seit 2020 will die Bundesregierung mit dem Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) dem Investitionsstau bei der Digitalisierung deutscher Krankenhäuser entgegenwirken und die Akteure im Gesundheitswesen besser vernetzen – und hat dafür Fördermittel bereitgestellt. Trotzdem gibt es innerhalb Deutschlands noch große Unterschiede, wie stark die Digitalisierung in verschiedenen Kliniken angekommen ist. Das zeigt der „Digitalradar Krankenhaus“, in dem die „Digitale Reife“ von Krankenhäusern bundesweit systematisch, vergleichbar und faktenbasiert untersucht wird.
Besonders gut hat hier unter anderem die DIAKO Nordfriesland abgeschnitten. Aber wie wird die digitale Transformation dort umgesetzt und was genau wird schon digital gelöst, um ganz konkret Mitarbeitende zu entlasten? Und ist es überhaupt eine Entlastung – oder bringt die Digitalisierung ganz neue Herausforderungen mit sich? Darüber sprechen in dieser Folge Geschäftsführer Torben Jürgensen, Holger Nedera, Projektleiter Digitalisierung und Dr. Anke Bauer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Marketing und Kommunikation.
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Die Facharzt-Weiterbildung fällt häufig genau in die Phase, in der sich auch im Privatleben einiges ändert – Stichwort: Familiengründung. Wenn junge Ärztinnen schwanger werden, kann das auch beruflich eine Herausforderung sein – besonders in Fachgebieten wie der Chirurgie oder der Anästhesie. Denn lange bedeutete eine Schwangerschaft das Ende einer Tätigkeit im OP.
Inzwischen ist das anders – das Mutterschutzgesetz wurde neu geregelt und die Risiken für werdende Mütter werden teilweise anders eingeschätzt. Bei der Umsetzung sind allerdings die Kliniken als Arbeitgeber gefragt. Am Universitätsklinikum Heidelberg hat man das erkannt. Hier gibt es umfassende Gefährungsbeurteilungen für alle Arbeitsbereiche, in denen schwangere Ärztinnen tätig sind.
Das schafft Klarheit und gibt den Frauen Wahlfreiheit, sagt Dr. Sabine Ewerbeck. Die Anästhesistin und Allgemeinmedizinerin ist stellvertretende Leiterin des Betriebsärztlichen Dienstes am UKHD und setzt sich seit 13 Jahren leidenschaftlich für das Thema Mutterschutz ein. Im Interview spricht sie darüber, was sich in den letzten Jahren verändert hat, worauf Kliniken bei der Gefährdungsbeurteilung achten sollten und warum ein differenziert geregelter Mutterschutz auch ein Faktor ist, der eine Klinik als Arbeitgeber für junge Ärztinnen attraktiv macht.
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Krankenhaus-Essen hat oft einen schlechten Ruf: Matschig, grau, zerkocht – ein Genuss ist das in vielen Fällen nicht. Dass das auch anders geht, zeigen die Augusta Kliniken Bochum und Hattingen: Hier ist seit 2009 Ralf Meyer für die Küche verantwortlich. Der "Chef de Cuisine" hat vorher in der Sternegastronomie gearbeitet. Mit dieser Erfahrung hat er die Krankenhausküche gehörig umgekrempelt.
Seither wird viel mehr frisch gekocht und selbst gemacht – und ein ausgeklügeltes System stellt sicher, dass die Speisen im bestmöglichen Zustand bei den Gästen ankommen. Wie funktioniert das genau? Ist es nicht viel teurer, so zu kochen? Und ist eine gute Küche vielleicht auch ein Recruiting-Faktor in Zeiten des Ärztemangels? Darüber spricht Ralf Meyer in dieser Folge.
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Krankenhäuser sind ja vor allem funktionale Räume. Die Ästhetik kommt zwischen OP, Patientenzimmer und Mitarbeiter-Cafeteria häufig erst an zweiter Stelle – wenn überhaupt. Eigentlich schade – vermutlich würden die meisten Menschen einen ansprechend gestalteten Raum kargen, weißen Wänden vorziehen.
Im Robert Bosch Krankenhaus in Stuttgart hat man das erkannt. Hier wird Kunst schon seit mehr als 25 Jahren ganz bewusst eingesetzt, um Räume zu schaffen, die das Wohlbefinden fördern – von Mitarbeitenden genauso wie von Patientinnen und Patienten. Inzwischen ist die sorgfältig ausgewählte Kunst aus dem Krankenhausbau nicht mehr wegzudenken.
Zu Gast im Podcast sind diesmal Isabel Grüner, Kunsthistorikerin und Projektleiterin von „Healing Art“, und Geschäftsführer Prof. Dr. Mark Dominik Alscher. Sie sprechen darüber, wie die Kunst die Atmosphäre im Robert Bosch Krankenhaus prägt, wie die Auswahl und die Zusammenarbeit mit den Künstlerinnen und Künstlern funktioniert, und inwieweit eine schöne Arbeitsumgebung auch ein Recruiting-Faktor ist.
Mehr Infos und Bilder zu "Healing Art": https://www.rbk.de/ueber-uns/kunst-im-rbk
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Warum schreiben so viele Einrichtungen „flexible Arbeitszeiten“, „Fortbildungsmöglichkeiten“ und „Jobticket“ und wundern sich dann über geringe Resonanz?
Wie Kliniken, Praxen und MVZ stattdessen Regionalargumente und echte Mehrwerte identifizieren und glaubwürdig über ihre Stellenanzeigen kommunizieren können, ist unser Thema in dieser Folge. Unser ÄRZTESTELLEN-Recruiting-Experte Konstantin Degner gibt ganz konkrete Tipps, wie das klappen kann. Er sagt: "Regionalmarketing und echte Arbeitgebermehrwerte werden im medizinischen Recruiting massiv unterschätzt und sind gleichzeitig einer der größten Hebel für bessere Bewerbungen und echte Differenzierung!"
Um Sie in Ihrem Recruiting zu unterstützen, haben wir zu den Themen "Regionalmarketing" und "Arbeitgebermehrwerte" jeweils einen Leitfaden entwickelt. Das interessiert Sie? Dann schreiben Sie uns unter [email protected] und fordern Sie ihr persönliches Exemplar direkt an!
Wie sieht die Zukunft von Führungskultur und Recruiting aus? Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz dabei – und wie wird sie Führung künftig prägen und verändern? Wie kann eine Zusammenarbeit von Mensch und Maschine in diesem Bereich aussehen und in welchen Bereichen sind menschliche Führungskräfte unersetzbar? Darum geht es in dieser Folge.
Zu Gast ist zu diesem Thema Barbara Liebermeister. Sie ist die Leiterin des Instituts für Führungskultur im Digitalen Zeitalter. Im Interview spricht sie unter anderem darüber, wie eine Künstliche Intelligenz zum Sparringspartner bei Führungsfragen werden kann und wie sie ihren persönlichen KI-Assistenten „Felix“ trainiert hat.
Mehr von Barbara Liebermeister:
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