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Die Weinkrise wird zum Flächenbrand und der Ruf nach staatlicher Intervention wird laut. Höhere Zölle und Zwangsquoten für heimischen Wein hat ein Teil der Schweizer Weinwirtschaft jetzt ins Spiel gebracht. Bringt das was?
Ja, man könnte durchaus argumentieren, das wir uns als Weinpodcast aus Berlin bei diesem Thema ruhig raushalten könnten. Andererseits haben wir erstaunlich viele Hörer unter den Eidgenossen und einige haben sich eine Stellungnahme erbeten. Also gibt es jetzt unseren Senf dazu. Im Glas trotzen wir der Krise mit Dekadenz. Was bleibt uns auch anderes übrig?
Sascha hat zwei Weine mitgebracht, weiß nicht, welchen er lieber einschenkt und serviert schließlich beide. Den Sauvignon Blanc ‚Grüne Libelle‘ 2017 von Tscheppe aus der Steiermark in Österreich erkennt Felix ziemlich schnell als Sauvignon Blanc, aber bis zum Schluss nicht als Naturwein. Das ist bei vielen Vertretern des Genres eher andersherum. Aber nicht nur deswegen löst der Wein Begeisterung bei ihm aus. Ein Wein mit toller Struktur, damit kriegt man Felix immer. Der Bourgogne 2019 von Claude Dugat hingegen ist zwar mit fantastischem Tannin gesegnet, ansonsten aber eher einfach. Was durchaus so sein soll, auch wenn Händler dem Wein große burgundische Qualitäten andichten. Ein 60-Euro-Schoppen, der am besten leicht gekühlt ins Glas kommt. Wenn das mehr Leute klaglos zahlen würden, gäbe es keine Krise.
Felix geht mit Champagner an den Start. ‚Fleur de Miraval‘ ER4 von Pitt, Perrin, Péters, Rosé mit einer speziellen Reserve aus alten Champagnern. Ein Wein, der nicht nur Starqualitäten im Namen hat, sondern dank einer Extraportion Aufwand in luftige Höhen entschwebt. Nur die Gläser sind ständig leer.
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By Felix Bodmann & Sascha Radke5
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Die Weinkrise wird zum Flächenbrand und der Ruf nach staatlicher Intervention wird laut. Höhere Zölle und Zwangsquoten für heimischen Wein hat ein Teil der Schweizer Weinwirtschaft jetzt ins Spiel gebracht. Bringt das was?
Ja, man könnte durchaus argumentieren, das wir uns als Weinpodcast aus Berlin bei diesem Thema ruhig raushalten könnten. Andererseits haben wir erstaunlich viele Hörer unter den Eidgenossen und einige haben sich eine Stellungnahme erbeten. Also gibt es jetzt unseren Senf dazu. Im Glas trotzen wir der Krise mit Dekadenz. Was bleibt uns auch anderes übrig?
Sascha hat zwei Weine mitgebracht, weiß nicht, welchen er lieber einschenkt und serviert schließlich beide. Den Sauvignon Blanc ‚Grüne Libelle‘ 2017 von Tscheppe aus der Steiermark in Österreich erkennt Felix ziemlich schnell als Sauvignon Blanc, aber bis zum Schluss nicht als Naturwein. Das ist bei vielen Vertretern des Genres eher andersherum. Aber nicht nur deswegen löst der Wein Begeisterung bei ihm aus. Ein Wein mit toller Struktur, damit kriegt man Felix immer. Der Bourgogne 2019 von Claude Dugat hingegen ist zwar mit fantastischem Tannin gesegnet, ansonsten aber eher einfach. Was durchaus so sein soll, auch wenn Händler dem Wein große burgundische Qualitäten andichten. Ein 60-Euro-Schoppen, der am besten leicht gekühlt ins Glas kommt. Wenn das mehr Leute klaglos zahlen würden, gäbe es keine Krise.
Felix geht mit Champagner an den Start. ‚Fleur de Miraval‘ ER4 von Pitt, Perrin, Péters, Rosé mit einer speziellen Reserve aus alten Champagnern. Ein Wein, der nicht nur Starqualitäten im Namen hat, sondern dank einer Extraportion Aufwand in luftige Höhen entschwebt. Nur die Gläser sind ständig leer.
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