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  • Marktbericht Mi. 09.03.2022 - Markt sieht diplomatische Lösung, Börsen springen an, Ölpreis fällt, Siltronic Zahlen
    Markt sieht diplomatische Lösung, Börsen springen an, Ölpreis fällt, 9 DAX-Werte zweistellig im Plus, Interviews zu den Zahlen von Siltronic und Apontis

    Anzeichen der Entspannung zeigen momentan sofort Wirkung an der Börse. Russland scheint seine Ziele zurückzuschrauben, offenbar gehört ein Sturz der Regierung in Kiew nicht mehr zu den Zielen. Die Sanktionen scheinen zu wirken, man hört von einer angeblichen Zahlungsunfähigkeit Russlands. Am Donnerstag steht das Treffen der Außenminister Russlands und der Ukraine im türkischen Antalya an. Der Markt hofft auf eine diplomatische Lösung. 7,9 % Plus im DAX auf 13.847 Punkte sprechen eine klare Sprache. Der Ölpreis fällt deutlich, der Euro steigt wieder über 1,10. Der ATX in Wien legt +7,2 % zu auf 3.185 Punkte, der ATX Total Return auf 6.479. Und auch die US-Börsen eröffnen mit deutlichem Plus. Im DAX legen fast alle Werte zu, viele sogar zweistellig. Adidas wird von guten Zahlen unterstützt und steigt ganze +13,6 %, Delivery Hero +12,7 %, die Deutsche Post +12,5 %, auch Porsche, Puma, VW, Siemens, Merck und BASF legen zweistellig zu. DAX-Verlierer gab es nur einen einzigen: Siemens Energy gab -1,3 % ab. Hören Sie Andrey Wolfsbein von Freedom Finance zu den Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine mit den Preisschüben bei Öl und Weizen, Klaus Lehr von PT Asset Management zur Erholung an den Börsen, wie er mit der Situation umgeht, zur Trendumfrage, nämlich ob Anleger sich jetzt veranlasst sehen, aktiv zu werden, Lars Brandau vom Deutschen Derivateverband, zu den Zahlen von Siltronic der Leiter IR Dr. Rupert Krautbauer und zum Wachstum von Apontis Pharma CEO Karlheinz Gast.

    Sie hören Ausschnitte aus Börsenradiointerviews. Die vollständige Version der Interviews finden Sie auf www.brn-ag.de oder in der Börsenradio App.

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    19 min
  • Marktbericht Di. 08.03.2022 - DAX Stabilisierung oder Strohfeuer?
    Heiko Thieme und Hans Bernecker: Bei "Waffenstillstand kaufen ohne Wenn und Aber"

    Dienstag ist bei uns im Börsenradio traditionell der Tag, an dem wir mit Heiko Thieme diskutieren. Ein Mann, der an der Börse eigentlich alles erlebt hat, und uns mit seinem Optimismus oft angesteckt und begeistert hat. Heiko ist das, was man als Börsenurgestein bezeichnen darf. Immer Dienstag in unserem Heiko Thieme Club mit vielen erstklassigen Anlageempfehlungen. In dieser Ausgabe war Heiko nicht allein. Ein weiteres Urgestein hatten wir an seine Seite gesetzt: Hans A Bernecker. Die beiden Charakter-Köpfe kommen auf über 150 Jahre Börsenerfahrung und Lebenserfahrung. Ich verspreche Ihnen: Sie werden am Ende dieses Marktberichts mit der Fassung ringen, und Tränen in den Augen haben, wenn Hans A. Bernecker seine Erinnerungen schildert an die Nacht, in der er als kleiner Junge den Bombenhagel auf Dresden miterlebt hat. Da wird es fast zur Randnotiz, dass der DAX einen Tag der Stabilisierung eingelegt hat. Mehr als 13.000 Punkte waren zwar nicht drin. Aber eben auch nicht weniger als 12.700 Punkte. (Schlusskurs unverändert 12.832 Punkte). Die Panik beim Ölpreis ist etwas gewichen, aber Industriemetalle verteuern sich sprunghaft. Gold über 2.000 USD. Aktien aus den Bereichen erneuerbare Energien bleiben gefragt. Und nach den Weihnachtsmännern geht es den Osterhasen an den Kragen: Schokoladenherstellen Lindt erhöht die Prognose.

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    20 min
  • Marktbericht Mo. 07.03.2022 - DAX weiter Rückzug - hohe Volatilität - Gold 2.000 USD
    DAX weiter Rückzug - hohe Volatilität - Gold 2.000 USD - Öl 140 USD - SNB 26 Mrd SFR Gewinn

    Hedging ist eine Art Versicherung bei Geschäften aller Art. Eine Versicherung gegen steigende oder fallende Preise. Zum Beispiel Preise für Öl, Gas oder Kohle. Sehr kompliziert und oft sehr riskant. Sie werden auch Hot Potatoe Geschäfte genannt. Das heiße Geschäft - die heiße Kartoffel - wird möglichst schnell weitergegeben, damit man sich nicht die Finger verbrennt. Aber genau das ist heute passiert. Peabody Energy, das weltgrößte, private Kohleunternehmen hat sich mit Short-Positionen auf den Kohlepreis verzockt und musste mit 150 Mio. Dollar von Goldman Sachs aus dem Kohlestaub gezogen werden. 10 % kostet diese Rettung, allein an Zinsen. Das Vertrackte dabei: Analysten befürchten, dass das kein Einzelereignis bleiben könnte, und warnen vor einer Liquiditätskrise bei Unternehmen aus dem Bereich Energie und Rohstoffe. Da liegen einige heiße Kartoffeln im Argen. Der DAX, stellvertretend für so gut wie alle Indizes der Welt, ist ebenfalls eine Hot Potatoe. Von 12.500 Punkten bis 13.100 Punkten warfen sich die Anleger den Leitindex am Montag zu. Am Ende 12.835 Punkte, 2 % Minus. Es fällt schwer, gute Nachrichten zu finden, an einem Tag, an dem der Ölpreis schon mal über 140 Dollar geschaut hat, der Euro zum Franken und zum Dollar weiter verliert und weiter das Gespenst der Stagflation um die Häuser zieht. Vielleicht heitert es auf, dass die Schweizerische Nationalbank 26 Milliarden Franken Gewinn macht, und jedem Aktionär 15 davon abgibt.

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    23 min
  • Marktbericht Fr. 04.03.2022 - DAX bricht ein - 4,4 % Minus - Sorge vor Stagflation
    DAX bricht ein - 4,4 % Minus - Sorge vor Stagflation - Niveau von Anfang 2021!

    Es war ein bewegender Moment: Am Freitagmorgen um 8:45 spielten nahezu alle Radiosender Europas denselben Song. Eine Geste der Solidarität mit der Ukraine. Eine eindringliche Aufforderung an Russland, den Krieg sofort zu beenden. John Lennon, Give Peace a Chance. Die Märkte haben ebenfalls noch keinen Frieden gefunden. Anleger ziehen sich weiter zurück. Der DAX verliert etwa 500 Punkte und steht jetzt auf dem Niveau vom Beginn des Jahres. 2021 wohlgemerkt! Oder anders gesprochen: Die komplette Performance eines Jahres ist weg. Innerhalb weniger Tage. (Schlusskurse Frankfurt: DAX -4,4 % bei 13.095. MDAX -4,9 % bei 28.858 ). Es ist die Sorge vor einer Stagflation, die die Anleger umtreibt. Also eine Phase steigender Preise, bei gleichzeitig rückläufiger Konjunktur. Für viele Volkswirte ein durchaus wahrscheinliches Szenario. Angesichts explodierender Preise für Gas, Öl oder auch Weizen, und einem Krieg, der möglicherweise langfristig auch Lieferketten zerstört. Erschwerend kommt hinzu, dass der Euro zum Dollar weiter nachgibt und unter 1,10 USD fällt. Ein kleiner Lichtblick ist der recht robuste US-Arbeitsmarkt. Das mag der Grund dafür sein, dass die Wall Street zu Handelsbeginn nur moderat verliert. Ein kurzes Stühlerücken gab es für den DAX. Beiersdorf und Siemens Energy machen Platz für Hannover Rück und Daimler Truck.

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    25 min
  • Marktbericht Do. 03.03.2022 - Sorge um Zuspitzung in der Ukraine drückt DAX unter 13.700 Punkte, Hoffnung auf Gespräche
    Sorge um Zuspitzung in der Ukraine drückt DAX unter 13.700 Punkte, Hoffnung auf Gespräche, Inetrview zu den Kion Zahlen mit CEO Rob Smith, Wolfgang Matejka zur "finanziellen Atombome"

    Der Krieg in der Ukraine spitzt sich zu, die Newsticker füllen sich weiter. Die Zahl der Flüchtlinge steigt, die OSZE prüft Kriegsverbrechen, laut US-Informationen sind inzwischen 90 % der russischen Soldaten, die zuvor an den Grenzen stationiert waren, in die Ukraine einmarschiert. Und so geht auch die Talfahrt an den Börsen weiter. Der DAX fällt unter die 13.700 Punktemarke mit -2,2 % und einem Schlusskurs von 13.698 Punkten. Doch es gab auch hoffnungsvolle Meldungen. Der französische Präsident Macron sucht erneut den Kontakt zu Putin. Laut ukrainischen Unterhändlern wurde eine erneute Verhandlungsrunde vereinbart. Der ATX in Wien legte +1 % zu auf 3.155 Punkte, der ATX Total Return auf 6.417 Punkte. Auch die US-Börsen sind nach Eröffnung im Plus. Die Worte von Fed-Chef Powell zeigen aber noch keine Richtung: Er sagte, dass es noch zu früh ist, um zu sagen, ob Russland den Zinspfad beeinflussen könne. Gewinner im DAX war einzig Merck nach guten Zahlen und einer optimistischen Prognose. +1,3 % für die Merck-Aktie. Die restlichen DAX-Werte gaben ab. Am deutlichsten Mercedes-Benz mit -6 %. Die Autohersteller hatten beschlossen, ihr Russlandgeschäft komplett einzustellen. -7,7 % für Delivery Hero, die für viele als DAX-Absteiger gelten. Am Donnerstagabend wird die Indexzusammensetzung der Deutschen Börse bekannt gegeben. Als Absteiger gilt auch Siemens Energy. Aufsteigen könnten Daimler Truck und die Hannover Rück. Schlusslicht im DAX war am Donnerstag RWE mit -8,6 %. Die Aktie ist derzeit stark Newsgetrieben und reagiert vor allem auf Themen rund um die Energiesicherheit. Hören Sie Fondsmanager Wolfgang Matejka aus Wien zur finanziellen Atombombe, Vermögensverwalter Wolfgang Juds von Credo zur Portfolioaufstellung wie beim Fußball, David Hartmann von Vontobel zu Cyber Security, zu den Kion Zahlen CEO Rob Smith, zur Zukunft der Photovoltaik Tubesolar CFO Felix Mantke und zu seinem Trading-Ansatz im Wikifolio "Scientific Factor Model World" Wikifolio Trader Max Thaller.

    Sie hören Ausschnitte aus Börsenradiointerviews. Die ausführliche Version der Interviews finden Sie auf www.brn-ag.de oder in der Börsenradio App.

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    23 min
  • Marktbericht Mi. 02.03.2022 - DAX erobert 14.000 Punkte zurück - Trotz Stagflagtionsgefahr
    DAX erobert 14.000 Punkte zurück - Trotz Stagflagtionsgefahr - Brent Öl 114 US-Dollar

    Stagflation ist für Anleger ebenso charmant, wie eine Darmspiegelung. Aber genau dieses Szenario droht möglicherweise. Also Stagflation. Steigende Preise, vor allem Rohstoffpreise, bei stagnierender Wirtschaft. Nicht gut für Aktien, nicht gut für Anleihen. Am Aschermittwoch zumindest haben sich die Anleger wieder leicht nach vorne gewagt und runde Marken angesteuert. Der DAX schloss 0,7 % fester bei 14.000 Punkten. Der MDAX 0,4 % fester bei 31.100 Punkten. Fast 114 US-Dollar kostete das Fass Brent-Öl in der Spitze, ein Ende des Preisanstiegs nicht in Sicht. Nach Apple und Siemens stellen nun auch Airbus und Boeing ihre Geschäfte mit Russland ein. Damit gibt es auch keine Ersatzteile mehr. Keine Teile mehr gibt es auch für die Autobauer. Die Lieferanten in Russland und der Ukraine fallen aus. Die Bänder bei VW, BMW und Co. kommen zum Stillstand.

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    23 min
  • Marktbericht Di. 01.03.2022 - Ein Hauch von Panik - DAX unter 14.000
    Ein Hauch von Panik - DAX unter 14.000 - Öl über 100 USD - Börsen verbannen russische Aktien

    Vier Prozent abwärts im DAX, ein Schluss unter 14.000 Punkten. Anleger machen schon am Nachmittag Kehraus. Euro unter 1,12 US-Dollar, Brent-Öl bei 105 US-Dollar, Gold 1932 US-Dollar. Die Sanktionen gegen Aggressor Russland zeigen Wirkung: Immer mehr Börsen und Broker verbannen immer mehr russische Aktien von ihren Handelsplätzen. Ein kleiner Lichtblick aus den USA. Der Einkaufsmanager Index der Industrie besser als erwartet. Allerdings ist der Krieg in der Ukraine in dem Stimmungsbarometer noch nicht erfasst. Beiersdorf steiger den Gewinn um 10 % und liegt als einer der wenigen DAX Titel vorne. Zalando und HelloFresh liegen ebenfalls nach Zahlen 10 bzw. 8 % im Minus. Bayer hat die Glyphosat-Durststrecke hinter sich gelassen. Eine Milliarde Euro Gewinn heben die Aktie am Sell-Off Dienstag leicht ins Plus. Symrise ist der Spitzenreiter im DAX mit knapp 5 %. Nach 20 % mehr Gewinn entwickelt man derzeit den Duft des Geldes beim Aromenhersteller.

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    16 min
  • Marktbericht Mo. 28.02.2022 - Börsen reagieren auf Sanktionen gegen Russland - Rubel stürzt ab
    Börsen reagieren auf Sanktionen gegen Russland - Rubel stürzt ab - Höhenflug bei Rüstungsaktien - Bank Aktien verlieren

    Der Westen hat übers Wochenende harte Sanktionen gegen Russland beschlossen. Die zeigen Wirkung. Sowohl in Russland, als auch an der Börse. Die Märkte verlieren zum Teil deutlich. Berappeln sich aber zum Handelsschluss wieder. DAX verliert am Montag 0,7 % bei 14.461 Punkten. MDAX gar im Plus 0,2 % bei 31.873 Punkten. Der Ölpreis im Plus, über 100 US-Dollar, der Rubel im freien Fall. Die Rüstungsaktien dieser Welt im Höhenflug. Alleine Rheinmetall 25 %. Kein Wunder, wenn Deutschland der Bundeswehr 100 Mrd. Euro in die Hand drücken will. Banken dagegen sind die Verlierer des SWIFT Ausschlusses der russischen Banken. Die Deutsche Börse setzt russische Aktien vom Handel aus, Lufthansa streicht Flüge nach Russland. Schalke trennt sich von seinem Sponsor Gazprom. Und im Netz tobt der Cyberwar. Jüngstes Opfer: Toyota. Die erste Runde an Gesprächen zwischen Russland und der Ukraine wurde beendet. Das ist schwer zu bewerten, zumindest fanden sie statt. Der ukrainische Präsident unterzeichnet indes einen offiziellen Antrag zum EU-Beitritt.

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    25 min
  • Marktbericht Fr. 25.02.2022 - Hoffnung auf Deeskalation im Ukraine-Krieg beflügelt Börsen, DAX Wochenbilanz -3 %
    Hoffnung auf Deeskalation im Ukraine-Krieg beflügelt Börsen, DAX Wochenbilanz -3 %

    Zweiter Tag des Kriegs in der Ukraine. Die Lage bleibt undurchsichtig, aber die Hoffnung scheint zu überwiegen. Die Anleger beginnen schon wieder, sich im Markt zu positionieren. Auch wenn die russischen Truppen offenbar bis Kiew durchgedrungen ist, ist der Krieg an Tag 2 weniger schlimm eskaliert, als befürchtet. Der Gastransit nach Europa scheint weiter gewährleistetet zu sein. Neue Sanktionen der USA und der EU wurden verkündet, der Ausschluss aus dem SWIFT-System ist allerdings noch nicht darunter. Laut Kreml hat Russland der Ukraine ein Gesprächsangebot unterbreitet. Angeblich sollen diese Gespräche in Minsk stattfinden. Das klingt nach Deeskalation. Die Börsen legen flächendeckend zu. Nachdem auch die US-Börsen mit deutlichem Plus eröffnet haben, wurde Europa noch zusätzlich beflügelt und die Börsen schließen auf Tageshoch. Der DAX beendet den Freitag mit +3,7 % und 14.567 Punkten. Auf Wochensicht sind es dennoch rund 3 % Minus. Der ATX in Wien legte am Freitag +4,1 % zu auf 3.506 Punkte, der ATX Total Return auf 7.130 Punkte. Stärkste Gewinner im DAX waren trotz aller Deeskalation die Firmen MTU mit +7,7 % und Airbus mit +6,5 %. Beides Flugzeugbauer und damit auch Rüstungskonzerne. Zulegen kann außerdem RWE mit +6,1 % nachdem die Energiesicherheit offenbar gewährleistet bleibt. DAX-Verlierer gab es nur wenige. Am stärksten abgeben mussten BASF nach den Zahlen mit -1 %, hier gefällt den Anlegern der Ausblick nicht. BASF erwartet für 2022 weniger Gewinn und weniger Umsatz als 2021. Abgeben müssen zudem Puma mit -1,4 % und Schlusslicht Delivery Hero mit -2 %. Hören Sie zum aktuellen DAX-Verlauf und den Aktien von Siemens Energy und Gazprom Jochen Stanzl Chefmarktanalyst von CMC Markets, zur Lage der Bankaktien angesichts des Ukraine-Kriegs Andreas Scholz von der dfv Euro Finance Group, eine Einschätzung der Lage und der Gegenbewegung an der Börse aus der Sicht des Ukrainers Andrey Wolfsbein von Freedom Finance, zu den Sanktionen gegen Russland Thorsten Polleit, Chefvolkswirt von Degussa und zu ETF-Strategien im aktuellen Umfeld ETF-Spezialist Markus Thomas von XENIX.

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    26 min
  • Marktbericht Do. 24.02.2022 - Russland überfällt die Ukraine und stürzt die Börsen ins Kriegschaos, DAX 14.000 hält
    Russland überfällt die Ukraine und stürzt die Börsen ins Kriegschaos, DAX 14.000 hält, Zahlen von Telekom, Palfinger, Uniqa, AlzChem

    Es geht drunter und drüber! Es ist Krieg, und zwar echter heißer Krieg in der Ukraine und damit in Europa. Die News kommen im Minutentakt, es ist schwierig die Übersicht zu behalten und somit natürlich auch für die Börse. Maximale Unsicherheit und Verunsicherung. Das sieht man auch an den Kursen. Der DAX verliert -4 % auf 14.052 Punkte, zwischenzeitlich war auch die 14.000 Punktemarke deutlich unterschritten. Auch die US-Börsen eröffnen negativ, allerdings viel weniger deutlich als in Europa. Viel deutlicher traf es den österreichischen ATX mit vielen Unternehmen mit ausgeprägtem Russland und Osteuropa-Geschäft. -7,2 % auf 3.369 Punkte und im ATX Total Return auf 6.853 Punkte. Einige Unternehmen kamen mit Jahreszahlen und Meldungen, eigentlich ein typischer Berichtssaisons-Donnerstag. Dies alles war am Tag der Ukraine-Invasion allerdings Nebensache. Zahlen kamen unter anderem von HeidelbergCement, Bilanzpressekonferenz bei Mercedes-Benz und bei der Deutschen Telekom. Nachdem es Anfangs nur Verlierer im DAX gab, konnte Siemens Energy dann gegen den Trend klar steigen mit +7,4 %. Weitere Gewinner gegen den Trend waren Hellofresh mit +1,2 % und RWE mit +0,5 %. Stärkste Verlierer im DAX waren Continental und Covestro mit jeweils -7,5 %. Klare Schlusslicht war die Deutsche Bank mit -12,5 %. Bankenwerte sind heute besonders unter Druck, möglicherweise wegen weiterer Sanktionen gegen Russland wie einem Ausschluss aus dem internationalen Zahlungsverkehrssystem Swift, was auch den Banken schaden könnte. Hören Sie zum Überfall Russlands auf die Ukraine und die Folgen den globalen Anlagestrategen Heiko Thieme, Chartanalyst Stefan Salomon, Vermögensverwalter Mojmir Hlinka, Kapitalmarktanalyst Salah Bouhmidi und Aktienexperte Bernd Maurer, zu Investments in Co2-Emissionszertifikate David Hartmann von Vontobel, zu den Zahlen der Deutschen Telekom Pressesprecher Andreas Fuchs, zum Ukraine Exposure von Uniqa CEO Dr. Andreas Brandstetter, zum Russland-Geschäft von Palfinger CFO Felix Strohbichler, zu Kooperation mit Biontech Medigene CEO Prof. Dr. Dolores Schendel, zu den Alzchem Zahlen CEO Andreas Niedermaier und zur aktuellen Strategie Wikifolio Trader Alexander Mey.

    Sie hören Ausschnitte aus Börsenradio Interviews. Die vollständige Version der Interviews finden Sie auf www.brn-ag.de oder in der Börsenradio App.

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