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Die Debatte mit Natascha Freundel, Ines Geipel und Rikola-Gunnar Lüttgenau
In der DDR war Buchenwald die zentrale Mahn- und Gedenkstätte, die nicht dazu diente, die Verbrechen des Nationalsozialismus aufzuklären, sondern einen Mythos zu propagieren. Den Mythos des heroischen kommunistischen Widerstands, der solidarischen Antifaschisten, deren Traum von einem neuen, besseren Deutschland in der DDR realisiert wurde. Gerade heute, da Erinnerungspolitik von Rechts wie Links massiv unter Druck steht, sollten wir diesen Mythos, seine Entstehung und Wirksamkeit bis heute, genau betrachten. Dafür plädiert die Schriftstellerin und Sachbuchautorin Ines Geipel mit ihrem Buch „Landschaft ohne Zeugen. Buchenwald und der Riss der Erinnerung“. Der Historiker Rikola-Gunnar Lüttgenau arbeitet seit über 30 Jahren in der Gedenkstätte und sagt heute: "Ich begreife einen Ort wie Buchenwald nicht, wenn ich nur in Buchenwald nachschaue."
Ines Geipel ist Autorin und Germanistin und war Spitzensportlerin in der DDR. Ihr Buch "Landschaft ohne Zeugen. Buchenwald und der Riss der Erinnerung" S. Fischer) ist für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 in der Kategorie Sachbuch/Essayistik nominiert.
Rikola-Gunnar Lüttgenau ist Historiker und leitet die Strategische Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora. Er arbeitet seit 1992 in der Gedenkstätte.
Kapitel:
Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke
By radio3 (Rundfunk Berlin-Brandenburg)Die Debatte mit Natascha Freundel, Ines Geipel und Rikola-Gunnar Lüttgenau
In der DDR war Buchenwald die zentrale Mahn- und Gedenkstätte, die nicht dazu diente, die Verbrechen des Nationalsozialismus aufzuklären, sondern einen Mythos zu propagieren. Den Mythos des heroischen kommunistischen Widerstands, der solidarischen Antifaschisten, deren Traum von einem neuen, besseren Deutschland in der DDR realisiert wurde. Gerade heute, da Erinnerungspolitik von Rechts wie Links massiv unter Druck steht, sollten wir diesen Mythos, seine Entstehung und Wirksamkeit bis heute, genau betrachten. Dafür plädiert die Schriftstellerin und Sachbuchautorin Ines Geipel mit ihrem Buch „Landschaft ohne Zeugen. Buchenwald und der Riss der Erinnerung“. Der Historiker Rikola-Gunnar Lüttgenau arbeitet seit über 30 Jahren in der Gedenkstätte und sagt heute: "Ich begreife einen Ort wie Buchenwald nicht, wenn ich nur in Buchenwald nachschaue."
Ines Geipel ist Autorin und Germanistin und war Spitzensportlerin in der DDR. Ihr Buch "Landschaft ohne Zeugen. Buchenwald und der Riss der Erinnerung" S. Fischer) ist für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 in der Kategorie Sachbuch/Essayistik nominiert.
Rikola-Gunnar Lüttgenau ist Historiker und leitet die Strategische Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora. Er arbeitet seit 1992 in der Gedenkstätte.
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Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke

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