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Die Debatte mit Natascha Freundel, Ilko-Sascha Kowalczuk und Ruprecht Polenz
ARD-ZDF-3Sat-Bühne auf der Frankfurter Buchmesse am 10. Oktober 2026
Angesichts des Wahlerfolgs der AfD ist es höchste Zeit, ein neues Miteinander gegen den autoritären Trend zu finden. Der Zeithistoriker Ilko-Sascha Kowalczuk und der "Politikinfluencer" Ruprecht Polenz gehören zu den scharfsinnigsten Mistreitern aktueller Debatten in Deutschland. Auf der Frankfurter Buchmesse 2026 haben sie gemeinsam über Demokratie, Wahrheit und den richtigen Umgang mit Social Media nachgedacht.
Ilko-Sascha Kowalczuk ist Historiker mit den Schwerpunkten Geschichte der DDR und des Kommunismus. Sein jüngstes Buch heißt "Faschismus ist keine Meinung. Stabil bleiben in autoritären Zeiten" (C.H. Beck).
Ruprecht Polenz ist CDU-Politiker mit großer Reichweite auf Social Media. Gerade ist sein Buch: "Wie ein Volk den Verstand verliert und was wir dagegen tun können" bei C.H. Beck erschienen.
Kapitel:
Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke
Die Debatte mit Lukasz Tomaszewski, Shila Behjat und Ilija Matusko
Streng, patriarchal, emotional abwesend - so näherte sich die postmigrantische Literatur der Vaterfigur. Zur Frankfurter Buchmesse sprechen wir über zwei neue Bücher, die sich der Rolle der Väter in der Einwanderungsgesellschaft widmen und ein anderes Bild zeichnen.
Die Journalistin und Autorin Shila Behjat hat deutsch-iranische Wurzeln. Zusammen mit Natalie Amiri, Minu Barati und Düzen Tekkal hat sie das Buch "Unsere Väter" geschrieben. Darin erzählen sie die Geschichte ihrer Väter zwischen Heimatverlust und Exil. Aber auch wie sie, gefördert von ihren Vätern, zu selbstbewussten und erfolgreichen Frauen wurden.
Der Schriftsteller Ilija Matusko hat mit seinem Roman "Jugo" eine emotionale Vater-Sohn-Geschichte zwischen Ländern und Sozialen Klassen geschrieben. Nach 30 Jahren als Gastronom in Bayern, geht Matuskos Vater zurück nach Kroatien. Aber das Land seiner Jugend gibt es nicht mehr.
Beide Bücher schließen eine Lücke in der postmigrantischen Literatur: für die Wertschätzung einer Generation von Vätern, deren Fleiß und Zuneigung bisher unsichtbar waren.
Ilija Matusko, geboren 1980 in München, hat Soziologie und Politikwissenschaften studiert. Er lebt und arbeitet als freier Autor in Berlin.
Shila Behjat, geboren 1982 in Karlsruhe, ist Journalistin und Juristin und lebt in Berlin. Sie verantwortet bei ARTE Dokumentationen und neue Formate.
Kapitel:
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Die Debatte mit Natascha Freundel, Jakob Hein und Norbert F. Pötzl
Koproduktion mit DT Kontext, aufgezeichnet am 25. September 2026 im Deutschen Theater Berlin.
In Jakob Heins Roman "Wie Grischa mit einer verwegenen Idee beinahe den Weltfrieden auslöste" werden die Beziehungen zwischen Ost und West mit Hilfe einer psychoaktiven Pflanze rauschhaft durcheinandergewirbelt. In der deutsch-deutschen Realität versuchte ein gewisser Alexander Schalck-Golodkowski, den Kommunismus mit kapitalistischen, mafiösen Devisengeschäften zu retten. Ein Gespräch über die Spannungen zwischen Fakt und Fiktion, über Ostalgie, Humor und Aufklärung.
Jakob Hein ist Schriftsteller und Kinder- und Jugendpsychiater mit eigener Praxis in Berlin-Mitte. Sein Roman "Wie Grischa mit einer verwegenen Idee beinahe den Weltfrieden auslöste" ist 2025 bei Galiani erschienen.
Norbert F. Pötzl war Redakteur beim Nachrichtenmagazin Der Spiegel, u. a. als Büroleiter in Berlin. Sein Buch "Das Schattenreich des Alexander Schalck-Golodkowski" ist 2025 im Europa-Verlag erschienen.
Kapitel:
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Die Debatte mit Lukasz Tomaszewski, Sebastian Bartels und Marcel Fratzscher
Die Debatte mit Natascha Freundel, Laurynas Katkus und Oliver Moody
Mit dem litauischen Schriftsteller Laurynas Katkus spricht er über die Bedeutung historischer Erfahrungen, die Rolle der NATO und die Präsenz der Bundeswehr in Litauen.
Aufgezeichnet am 10. September 2026 in Kooperation mit der Landesvertretung Schleswig-Holstein, dem Litauischen Kulturinstitut, der Academia Baltica e.V., der Europäischen Akademie Berlin und dem Europaministerium des Landes Schleswig-Holstein.
Laurynas Katkus ist litauischer Schriftsteller, Essayist und Übersetzer. Seine Lyrik und Prosa wurde in viele Sprachen übersetzt, ins Deutsche u.a. der Essayband "Moskauer Pelmeni" (Leipziger Literaturverlag 2017) und sein Roman "Schwankende Schatten" (Klak Verlag 2022).
Kapitel:
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Die Debatte mit Natascha Freundel, Justus Bender und Heike Klüver
"Wir haben Geschichte geschrieben", frohlockte die AfD nach ihrem haushohen Wahlsieg bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt. Welche Geschichte? Erleben wir gerade ein zweites 1933, wie es der FAZ-Journalist Justus Bender in seinem aktuellen Buch "Deutschland 2033" nahelegt? Oder ist alles ganz anders – vor allem in Zeiten von Social Media? Beim Internationalen Literaturfestival Berlin hat die Politikwissenschaftlerin Heike Klüver mit Justus Bender am Wahlabend die ersten Hochrechnungen aus Sachsen-Anhalt kommentiert und über die Zukunft Deutschlands nachgedacht. In einer aktuellen Ergänzung schlagen sie konkrete Strategien gegen eine autoritäre, rechtsextreme Machtübernahme vor.
In Kooperation mit dem internationalen literaturfestival berlin
Justus Bender ist stellvertretender Leiter des Politikressorts der FAS. Sein Buch "Deutschland 2033. Ein Szenario" ist bei C.H.Beck erschienen.
Kapitel:
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Die Debatte mit Natascha Freundel, Barbara Steiner und Dorotty Szalma
„Wir sind keine Heiler.“ (Dorotty Szalma))
Kultur ist entscheidend für die AfD in Sachsen-Anhalt: Die „Ursachen der aktuellen Misere“ seien „kultureller Art“, müssten also „durch gezielte Arbeit an den kulturellen Voraussetzungen geheilt werden“. So heißt es im Wahlprogramm der AfD Sachsen-Anhalt, die vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft wurde und bei den Landtagswahlen mit über 40 Prozent Zustimmung rechnen kann.
Gezielt attackiert die AfD diverse Kulturinstitutionen des Landes, besonders die Stiftung Bauhaus Dessau, aber auch das Landestheater der Altmark in der Hansestadt Stendal. Ihre Arbeit passt nicht zur AfD-Landeslosung „deutsch denken“. Barbara Steiner, die Direktorin der Stiftung Bauhaus Dessau, und Dorotty Szalma, Intendantin des TdA Stendal, sprechen über ihre Vernetzung in der Region, über völkischen Kulturkampf und Selbstzensur.
Barbara Steiner, geb. 1964 in Dörfles (Österreich), ist seit 2021 Vorständin und Direktorin der Stiftung Bauhaus Dessau.
Dorotty Szalma, geb. 1974 in Budapest (Ungarn), ist seit 2023 Intendantin des Theaters der Altmark in Stendal.
Kapitel:
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Die Debatte mit Natascha Freundel, Teresa Präauer und Regina Schilling
"Therapie schadet nie." (Teresa Präauer)
Ingeborg Bachmann lacht, als sie sagt: „Die Männer sind unheilbar krank. Wissen Sie das nicht? Alle!“ Der TV-Ausschnitt von 1971 ist zentral in Regina Schillings Dokumentarfilm „Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“ zum 100. Geburtstag der Schriftstellerin. Sie wirkt plötzlich ganz aktuell: ihr Bewusstsein für das, was heute strukturelle männliche Gewalt genannt wird; ihre Suche nach Freiheit jenseits männlicher und weiblicher Zuschreibungen.
Seit Bachmanns tragischem Tod im September 1973 hat sich viel verändert. Künstlerinnen sind keine Ausnahmen mehr. Geschlechter sind fluide und "auf Augenhöhe". Wirklich? Die Filmemacherin Regina Schilling und die Wiener Schriftstellerin Teresa Präauer denken über das Erbe der Ingeborg Bachmann und Frauen im Kunstbetrieb heute nach.
Teresa Präauer ist bildende Künstlerin und Schriftstellerin. Ihre Bücher, u.a. "Kochen im falschen Jahrhundert", wurden mehrfach ausgezeichnet. Ihr neues Buch heißt "Nie mehr weinen – Tränenkunde für Fortgeschrittene" (Essay, Residenz Herbst 2026).
Regina Schilling ist Dokumentarfilmerin. Zu ihren vielfach ausgezeichneten Filmen zählen "Bierbichler" (2007), "Geschlossene Gesellschaft – Der Missbrauch an der Odenwaldschule" (2011, Co-Regie Luzia Schmid,) "Titos Brille" (2014) und "Kulenkampffs Schuhe2 (2018). "Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war" mit Sandra Hüller, Paul Celan, Hans-Werner Henze und Max Frisch startete am 25.6.2026 in den deutschen Kinos.
Kapitel:
https://1.ard.de/alles-geschichte-der-verbotene-vater
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