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Die Debatte mit Natascha Freundel, Alexander Kluge und Bettina Stagneth
Die Debatte mit Natascha Freundel, Ines Geipel und Rikola-Gunnar Lüttgenau
In der DDR war Buchenwald die zentrale Mahn- und Gedenkstätte, die nicht dazu diente, die Verbrechen des Nationalsozialismus aufzuklären, sondern einen Mythos zu propagieren. Den Mythos des heroischen kommunistischen Widerstands, der solidarischen Antifaschisten, deren Traum von einem neuen, besseren Deutschland in der DDR realisiert wurde. Gerade heute, da Erinnerungspolitik von Rechts wie Links massiv unter Druck steht, sollten wir diesen Mythos, seine Entstehung und Wirksamkeit bis heute, genau betrachten. Dafür plädiert die Schriftstellerin und Sachbuchautorin Ines Geipel mit ihrem Buch „Landschaft ohne Zeugen. Buchenwald und der Riss der Erinnerung“. Der Historiker Rikola-Gunnar Lüttgenau arbeitet seit über 30 Jahren in der Gedenkstätte und sagt heute: "Ich begreife einen Ort wie Buchenwald nicht, wenn ich nur in Buchenwald nachschaue."
Ines Geipel ist Autorin und Germanistin und war Spitzensportlerin in der DDR. Ihr Buch "Landschaft ohne Zeugen. Buchenwald und der Riss der Erinnerung" S. Fischer) ist für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 in der Kategorie Sachbuch/Essayistik nominiert.
Rikola-Gunnar Lüttgenau ist Historiker und leitet die Strategische Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora. Er arbeitet seit 1992 in der Gedenkstätte.
Kapitel:
Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke
Die Debatte mit Lukasz Tomaszewski, Nina Kolleck und Mario Voigt
"Die Plattformen müssen sich an Regeln halten." (Nina Kolleck)
Deutschland diskutiert über ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche. Im Verbotslager deutet sich ein parteiübergreifender Konsens an: Die Regierungskoalition aus CDU, SPD und auch die Grünen sind dafür. Wissenschaftler warnen seit Längerem vor den Gefahren der Sucht und Manipulation durch Soziale Medien. So hat etwa die Nationalakademie Leopoldina bereits im vergangenen Jahr Maßnahmen vorgelegt, um Kinder und Jugendliche besser zu schützen. Der Ministerpräsident Thüringens, Mario Voigt (CDU) setzt sich für Verbotsmaßnahmen ein, die Professorin für Erziehungs- und Sozialisationstheorie Nina Kolleck spricht sich dagegen aus. Sie plädiert für eine stärkere Regulierung der Plattformen.
Nina Kolleck ist Professorin für Erziehungs- und Sozialisationstheorie an der Universität Potsdam. Ihr Buch „Der Kampf in den Köpfen: Wie TikTok, Instagram und Co unsere Kinder manipulieren“ erscheint 2026 bei Rowohlt.
Mario Voigt, geboren 1977 in Jena, ist seit Ende 2024 Ministerpräsident von Thüringen und seit 2022 Landesvorsitzender der CDU in Thüringen.
Kapitel:
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Schreiben Sie uns gern direkt an [email protected]
Die Debatte mit Natascha Freundel, Katja Gloger und Jana Puglierin
"Wir müssen uns vorbereiten." (Jana Puglierin)
"Strategisches Versagen", so nennt die langjährige Russland-Journalistin Katja Gloger die deutsche Russlandpolitik spätestens ab dem Krim-Jahr 2014. Mit Georg Mascolo schreibt sie in ihrem jüngsten Buch: "Vieles wurde gesehen – und doch nicht ausreichend verstanden", etwa die frühen deutschen Geheimdienstinformationen über den russischen Präsidenten Putin. Als dieser vor 25 Jahren im Deutschen Bundestag sprach, hätten die Abgeordneten ihren Hoffnungen applaudiert: "Hoffnungen, die sich als Illusionen erwiesen."
Katja Gloger ist Journalistin und Autorin mit den Schwerpunkten Russland und Sicherheitspolitik. Ihr Bestseller (mit Georg Mascolo) „Das Versagen. Eine investigative Geschichte der deutschen Russlandpolitik“ ist 2025 bei Ullstein erschienen)
Jana Puglierin ist Politikwissenschaftlerin und Leiterin des Thinktanks „European Council on Foreign Relations“ (ECFR) in Berlin. Ihr neues Buch heißt „Wer verteidigt Europa? Die neuen Kriegsgefahren und was wir tun müssen, um uns zu schützen“ (Rowohlt, 2026). )
Kapitel:
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Der ukrainische Autor Serhij Zhadan im Gespräch mit Natascha Freundel
Die Debatte mit Lukasz Tomaszewski, Carolina Chimoy und Nell Zink
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