Die Debatte mit Natascha Freundel, Sabine Rennefanz und René Wilke
Auf den ersten Blick hat sich Bad Saarow am Scharmützelsee zum Postkartenidyll entwickelt. Doch je länger der Abriss des Alten nach der DDR zurückliegt, desto lebendiger wirken die Gespenster der Vergangenheit – nicht nur im Osten Brandenburgs. Im Kontext der Inszenierung „Heimsuchung“ nach dem gleichnamigen Roman von Jenny Erpenbeck denken die in Beeskow geborene Autorin Sabine Rennefanz und der Innenminister des Landes Brandenburg, René Wilke, darüber nach, wer sich heute in der Idylle zu Hause fühlen darf und wie es politisch und gesellschaftlich weitergehen soll. Mit dabei: die in Bad Saarow lebende Architektin und Gemeinderätin Silke Wagenitz.
Aufgezeichnet am 24. Januar 2026 im Deutschen Theater Berlin, in Kooperation mit DT Kontext.
Sabine Rennefanz wurde in Beeskow geboren und arbeitet als Kolumnistin für Der Spiegel und Tagesspiegel. Zuletzt erschien der Roman „Kosakenberg“ (Aufbau).
René Wilke ist Minister des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg. Von 2018 bis 2025 war er Oberbürgermeister seiner Heimatstadt Frankfurt/Oder.
Kapitel:
00:00:00 Intro
00:02:58 Scharmützelsee als Heimat
00:09:00 Zugang zum See in der Vergangenheit Bad Saarows
00:19:25 Kolonisierung heute?
00:33:52 Warum AfD?
00:36:42 Parteilose Politiker
00:40:25 Brandmauer
00:44:48 Wie weiter in Brandenburg?
00:50:13 Publikumsfrage: Dritte Orte und Politik
00:57:22 Zugang zu gemeinsamer Realität
01:01:44 Outro/ Der zweite Gedanke
Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke
Schreiben Sie uns gern direkt an
[email protected].