Die Debatte mit Natascha Freundel, Barbara Mittelhammer und Azadeh Zamirirad
„Der Widerstand wird nicht nachlassen.“ (Azadeh Zamirirad)
In der langen iranischen Revolutionstradition zeigen die aktuellen Proteste eine große Verzweiflung, zugleich ungeheuren Mut und Energie, meint die Politikwissenschaftlerin Azadeh Zamirirad. Den Protestierenden geht es um ein Leben in Freiheit, betont die Analystin Barbara Mittelhammer. Das Regime der Islamischen Republik reagiert mit extremer Gewalt und einem radikalen Internet-Shutdown. Doch der Widerstand im Land hat eine neue, landesweite Solidarität zwischen den Ethnien und Schichten entwickelt, und die diversen Oppositionskräfte – in den Gefängnissen, an Universitäten und auf Basaren - brauchen jetzt internationale Aufmerksamkeit und konkrete, humanitäre und technische Unterstützung.
Azadeh Zamirirad ist Irananalystin und seit 2024 Leiterin der Forschungsgruppe Afrika und Mittlerer Osten bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin (SWP).
Barbara Mittelhammer ist unabhängige politische Analystin. Sie berät Ministerien, Think Tanks, Stiftungen und zivilgesellschaftliche Organisationen zu feministischer Außenpolitik und Zivilgesellschaft in der Außen- und Sicherheitspolitik.
Kapitel:
00:00:00 Intro / Der erste Gedanke
00:02:00 Breiter Protest, beispiellose Gewalt des Regimes
00:15:06 Internet-Shutdown
00:18:55 Machtstruktur der Islamischen Rep.
00:27:26 Rolle der Diaspora und des "Kronprinzen" Reza Pahlavi
00:33:05 Oppositionsgruppen und Solidarität in Iran
00:35:40 Ethnische Vielfalt
00:42:24 Rolle USA und Möglichkeiten der EU
00:49:48 Der zweite Gedanke
Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke
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