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Jakob ist schon eine interessante Persönlichkeit. Bereits sein Name ist merkwürdig, denn wörtlich übersetzt bedeutet er: „Er betrügt“. Jakob hatte diesen Namen bekommen, weil er bei seiner Geburt die Ferse seines Zwillingsbruders Esau umklammert hielt – so, als wolle er ihn daran hindern, als erster geboren zu werden. Später hat er dann seinen Namen immer wieder bestätigt. Zuerst nutzte er eine Situation, in der sein Bruder Esau müde und hungrig von der Jagd nach Hause kam, aus und brachte Esau dazu, ihm sein Erstgeburtsrecht für einen Teller Linsensuppe zu verkaufen. Dann erschlich er sich den Erstgeburtssegen, indem er sich bei seinem blinden Vater Isaak als Esau ausgab und ihn so betrog. Als er dann vor der Rache seines Bruders fliehen musste, erlebte er diese besondere Gottesbegegnung, bei der er in einem Traum eine Leiter sah, die in den Himmel reichte, und von Gott die Zusage bekam, dass er ihn bewahren und segnen werde. Und was macht Jakob in dieser Situation? Er macht einen Deal mit Gott: „Wenn du mich gesund und mit viel Besitz wieder in mein Land zurückbringen wirst, dann sollst du mein Gott sein“ – nachzulesen in 1.Mose 28,20-21.
Nun ist er kurz davor, seinem Bruder Esau zu begegnen. Und Jakob hat Angst, denn er weiß nicht, ob Esau noch ärgerlich ist über seinen Betrug. Man hat den Eindruck, dass Jakob in dieser Situation zum ersten Mal wirklich begreift, dass er auf Gott und dessen Hilfe angewiesen ist. Diesmal kann er sich nicht selbst aus der Schwierigkeit befreien oder sie gar für seine eigenen Zwecke benutzen. Jakob begreift, dass er ganz und gar von Gott abhängig ist. Und er sieht, dass dies schon sein ganzes Leben so war. Mit nichts als seinem Wanderstab war er nach Haran gekommen. Und Gott hatte ihn so gesegnet, dass er jetzt seine Frauen und Kinder und sein Vieh in zwei große Lager aufteilen konnte. Und Jakob begreift, dass er dies alles nicht sich selbst und seinen manchmal nicht so ganz ehrlichen Machenschaften zuschreiben kann, sondern dass er das alles Gott verdankt – und das unverdient!
Auch wir sollten uns hin und wieder Zeit nehmen, um darüber nachzudenken, was Gott in unserem Leben getan hat. Vielleicht nehmen Sie sich heute einmal Zeit dafür. Nehmen Sie sich einen Zettel und fangen Sie an, darauf zu notieren, was sie in Ihrem Leben Gott verdanken. Wo er Sie gesegnet und Ihnen Gutes getan hat. Und wo Sie erlebt haben, dass er Ihnen hilft.
Autor: Hans-Georg Wünch
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der SinnsenderJakob ist schon eine interessante Persönlichkeit. Bereits sein Name ist merkwürdig, denn wörtlich übersetzt bedeutet er: „Er betrügt“. Jakob hatte diesen Namen bekommen, weil er bei seiner Geburt die Ferse seines Zwillingsbruders Esau umklammert hielt – so, als wolle er ihn daran hindern, als erster geboren zu werden. Später hat er dann seinen Namen immer wieder bestätigt. Zuerst nutzte er eine Situation, in der sein Bruder Esau müde und hungrig von der Jagd nach Hause kam, aus und brachte Esau dazu, ihm sein Erstgeburtsrecht für einen Teller Linsensuppe zu verkaufen. Dann erschlich er sich den Erstgeburtssegen, indem er sich bei seinem blinden Vater Isaak als Esau ausgab und ihn so betrog. Als er dann vor der Rache seines Bruders fliehen musste, erlebte er diese besondere Gottesbegegnung, bei der er in einem Traum eine Leiter sah, die in den Himmel reichte, und von Gott die Zusage bekam, dass er ihn bewahren und segnen werde. Und was macht Jakob in dieser Situation? Er macht einen Deal mit Gott: „Wenn du mich gesund und mit viel Besitz wieder in mein Land zurückbringen wirst, dann sollst du mein Gott sein“ – nachzulesen in 1.Mose 28,20-21.
Nun ist er kurz davor, seinem Bruder Esau zu begegnen. Und Jakob hat Angst, denn er weiß nicht, ob Esau noch ärgerlich ist über seinen Betrug. Man hat den Eindruck, dass Jakob in dieser Situation zum ersten Mal wirklich begreift, dass er auf Gott und dessen Hilfe angewiesen ist. Diesmal kann er sich nicht selbst aus der Schwierigkeit befreien oder sie gar für seine eigenen Zwecke benutzen. Jakob begreift, dass er ganz und gar von Gott abhängig ist. Und er sieht, dass dies schon sein ganzes Leben so war. Mit nichts als seinem Wanderstab war er nach Haran gekommen. Und Gott hatte ihn so gesegnet, dass er jetzt seine Frauen und Kinder und sein Vieh in zwei große Lager aufteilen konnte. Und Jakob begreift, dass er dies alles nicht sich selbst und seinen manchmal nicht so ganz ehrlichen Machenschaften zuschreiben kann, sondern dass er das alles Gott verdankt – und das unverdient!
Auch wir sollten uns hin und wieder Zeit nehmen, um darüber nachzudenken, was Gott in unserem Leben getan hat. Vielleicht nehmen Sie sich heute einmal Zeit dafür. Nehmen Sie sich einen Zettel und fangen Sie an, darauf zu notieren, was sie in Ihrem Leben Gott verdanken. Wo er Sie gesegnet und Ihnen Gutes getan hat. Und wo Sie erlebt haben, dass er Ihnen hilft.
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