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Kennen Sie das auch? Das Gefühl einer Übermacht ausgeliefert zu sein, die Sie in die Enge treibt? Sie weichen zurück, aber die Gefahr kommt immer näher.
Dann spüren Sie plötzlich, dass es nicht mehr weitergeht. Sie stehen mit dem Rücken zur Wand, während die Bedrohung weiter auf Sie zukommt.
Die Bibel nennt das Bedrängnis. Martin Luther übersetzte dieses Wort oft mit Angst.
Angst kann selbst Auswirkungen auf meinen Körper haben:
Die Ursachen sind unterschiedlich. Vielleicht rennt tatsächlich ein wildes Tier auf mich zu, gegen das ich mich nicht wehren kann.
Meist sind es aber andere Bedrohungen, die mich in Bedrängnis bringen:
Für viele mögen meine Aufzählung eine schlichte Sammlung von Schlagworten sein. Aber wer sie durchleben muss, der weiß, wie die Angst das eigene Leben negativ verändert. Angst soll eine Schutzfunktion sein. Natürlich kann sie auch positive Auswirkungen haben. Aber meist macht sie mein Leben eng und raubt mir den Lebensmut.
Was hilft?
Ich erinnere mich an eine Nachtwanderung mit Kindern. Vorlaute Jungs wurden plötzlich ganz kleinlaut. Unbekannte Geräusche in der Nacht ließen sie nach der starken Hand des Leiters suchen. Wer jemand kennt, der stärker ist als die Bedrohung, bei dem verändert sich etwas. Die Angst weicht.
So hat es wohl vor vielen tausend Jahren ein Beter erlebt, dessen Worte im Buch der Psalmen der Bibel aufgenommen wurden.
Ich weiß nicht, was ihm Angst machte.
Sein Feedback an Gott will mein Vertrauen stärken, dieselbe Erfahrung zu machen:
Wenn ich mitten in der Angst wandle, anders übersetzt: wenn ich mitten durch Gefahren gehe, oder: wenn ich von Not umgeben bin, dann… greift Gott ein. Vielleicht beseitigt er das Problem. Auf alle Fälle verändert er den Blick auf das, was mir Angst einflößt. Gott lässt mich aufatmen.
In der Basis-Bibel findet sich die Übersetzung: Wenn ich mitten durch Gefahren gehe, so erhältst du mich am Leben.
Der Theologe Helmut Lamparter übersetzte: wenn ich mitten in der Angst wandle, SO ERHÄLTST DU MICH.
Und Hans-Joachim Krauss: Muss ich mitten in der Bedrängnis wandle, Du gibst mir Leben.
Ich kenne Ihre Bedrängnis nicht. Ich weiß nicht, was Ihnen heute Angst macht. Die Jungscharkinder suchten in der Nacht die starke Hand des Leiters. Ich möchte Sie an den Gott verweisen, der seine Leute seit Jahrtausenden erfahren lässt, was in Psalm 138,7 steht: „Wenn ich mitten in der Angst lebe, so erquickst du mich.“
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Hans-Martin Richter
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der SinnsenderKennen Sie das auch? Das Gefühl einer Übermacht ausgeliefert zu sein, die Sie in die Enge treibt? Sie weichen zurück, aber die Gefahr kommt immer näher.
Dann spüren Sie plötzlich, dass es nicht mehr weitergeht. Sie stehen mit dem Rücken zur Wand, während die Bedrohung weiter auf Sie zukommt.
Die Bibel nennt das Bedrängnis. Martin Luther übersetzte dieses Wort oft mit Angst.
Angst kann selbst Auswirkungen auf meinen Körper haben:
Die Ursachen sind unterschiedlich. Vielleicht rennt tatsächlich ein wildes Tier auf mich zu, gegen das ich mich nicht wehren kann.
Meist sind es aber andere Bedrohungen, die mich in Bedrängnis bringen:
Für viele mögen meine Aufzählung eine schlichte Sammlung von Schlagworten sein. Aber wer sie durchleben muss, der weiß, wie die Angst das eigene Leben negativ verändert. Angst soll eine Schutzfunktion sein. Natürlich kann sie auch positive Auswirkungen haben. Aber meist macht sie mein Leben eng und raubt mir den Lebensmut.
Was hilft?
Ich erinnere mich an eine Nachtwanderung mit Kindern. Vorlaute Jungs wurden plötzlich ganz kleinlaut. Unbekannte Geräusche in der Nacht ließen sie nach der starken Hand des Leiters suchen. Wer jemand kennt, der stärker ist als die Bedrohung, bei dem verändert sich etwas. Die Angst weicht.
So hat es wohl vor vielen tausend Jahren ein Beter erlebt, dessen Worte im Buch der Psalmen der Bibel aufgenommen wurden.
Ich weiß nicht, was ihm Angst machte.
Sein Feedback an Gott will mein Vertrauen stärken, dieselbe Erfahrung zu machen:
Wenn ich mitten in der Angst wandle, anders übersetzt: wenn ich mitten durch Gefahren gehe, oder: wenn ich von Not umgeben bin, dann… greift Gott ein. Vielleicht beseitigt er das Problem. Auf alle Fälle verändert er den Blick auf das, was mir Angst einflößt. Gott lässt mich aufatmen.
In der Basis-Bibel findet sich die Übersetzung: Wenn ich mitten durch Gefahren gehe, so erhältst du mich am Leben.
Der Theologe Helmut Lamparter übersetzte: wenn ich mitten in der Angst wandle, SO ERHÄLTST DU MICH.
Und Hans-Joachim Krauss: Muss ich mitten in der Bedrängnis wandle, Du gibst mir Leben.
Ich kenne Ihre Bedrängnis nicht. Ich weiß nicht, was Ihnen heute Angst macht. Die Jungscharkinder suchten in der Nacht die starke Hand des Leiters. Ich möchte Sie an den Gott verweisen, der seine Leute seit Jahrtausenden erfahren lässt, was in Psalm 138,7 steht: „Wenn ich mitten in der Angst lebe, so erquickst du mich.“
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Autor: Hans-Martin Richter
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