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Für Jugendliche, die nicht mehr zu Hause leben können, wohnungslos sind oder Suchtprobleme haben, bietet das Justus-Delbrück-Haus im brandenburgischen Jamlitz eine Anlaufstelle. Hier gibt es eine „Akademie für Mitbestimmung“ und einen Beratungsort für benachteiligte Jugendliche. Die Leiterin ist die Traumapädagogin Anett Quint. Wie sie arbeitet und auf welche Herausforderungen sie bei ihrer Arbeit stößt, darüber hat Katrin Heise mit Anett Quint gesprochen.
Anfang der 90er Jahre wurden in Berlin legendäre Techno-Clubs gegründet. Heute, 30 Jahre später, werden viele Clubs verdrängt, auch wenn die Berliner Technokultur dieses Jahr in die Liste des immateriellen Kulturerbes in Deutschland aufgenommen wurde. Lutz Leichsenring ist im Vorstand der Clubcommission, die die Interessen der Clubs vertritt. Kirsten Dietrich hat mit ihm über die Zukunft der Clubkultur gesprochen. Und darüber, wie man es schafft, auch am strengsten Türsteher vorbei zu gelangen.
Dominik Bloh war 16, als ihn seine psychisch kranke Mutter rausgeworfen hat. Zehn Jahre lang lebte er in Hamburg auf der Straße, dealte, klaute und sammelte Pfandflaschen - bis er eine Wohnung erhielt. Doch angekommen ist er in seinem neuen Leben nicht. Davon handelt sein neues Buch „Die Straße im Kopf“. Matthias Bertsch spricht mit ihm darüber, warum es so schwer es ist, die Obdachlosigkeit hinter sich zu lassen.
Mamei, mit bürgerlichem Namen Marian Meinhardt-Schönfeld, zeichnet besonders gern Wimmelbilder wie in seinem aktuellen Buch über die 80er Jahre. Kirsten Dietrich spricht mit dem Grafiker über die Zusammenhänge von Punk und Hiphop, über die Musik der 80er und darüber, warum zum Symbolbild des DDR-Campingplatzes unbedingt ein FKK-Strand gehört.
Yoram Roth hat viel Geld und Arbeit investiert, um kulturelle Begegnungsorte zu schaffen, wie Fotografiska Berlin im ehemaligen Tacheles in Berlin-Mitte. Derzeit lässt er Clärchens Ballhaus, eine andere Berliner Legende, renovieren. Britta Bürger hat mit ihm über sein Leben und seine Projekte gesprochen – und über die Frage, ob man als Investor in Berlin ein dickes Fell braucht.
Leopold Rupp ist Arzt in der Berliner Charité, ehemaliger paralympischer Sportschütze, und er reist gern um die Welt. Immer dabei: seine unterschiedlichen Rollstühle, die er wegen seiner Behinderung nutzt und Dank derer sich Rupp auch nach 12 Stunden-Schichten flink über die Klinikflure bewegt. Seine Power hat den ehemaligen Leistungssportler 2012 bis zu den Paralympics in London gebracht. Mit Katrin Heise blickt er im Gespräch auf seinen Weg, auf die paralympische Spiele in Paris und spricht über seinen Wunsch, in Zukunft nur noch ein Sportevent für alle zu erleben.
Er nennt sich selbst einen Dinosaurier, obwohl er erst Ende 50 ist: Seit 28 Jahren ist Olaf Forner abends in Berlin-Prenzlauer Berg unterwegs, um dort Zeitungen zu verkaufen. Anfangs waren es noch über hundert verkaufte Exemplare pro Abend, inzwischen ist die Zahl drastisch zurückgegangen. Doch für Forner ist das Zeitungsverkaufen mehr als nur ein Job. Matthias Bertsch hat mit ihm darüber gesprochen, warum ihn Zeitungen schon als Kind fasziniert haben und warum der Fußballverein 1. FC Union seine wahre Heimat ist.
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