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Jánszky erläutert, dass Zukunftsforschung keine Prognose aus Datenmodellen oder Statistik ist, sondern auf qualitativen Tiefeninterviews mit den tatsächlichen Entscheidungsträgern globaler Schlüsselindustrien basiert. Aus diesen Interviews entstehen wahrscheinliche Zukunftsbilder, die über eine strukturierte Methodik – inklusive der sogenannten Future Forces Map – systematisch verdichtet werden.
Abschließend diskutieren Hammes und Jánszky die großen säkularen Kräfte unserer Zeit – geopolitische Fragmentierung, Aufstieg Chinas, Demografie, Klimawandel und technologische Disruption – und kommen zu dem ernüchternden Befund, dass Europa und insbesondere Deutschland über kein konsistentes Zukunftsbild verfügen, während andere Weltregionen langfristig planen und handeln.
Für mehr Infos zum Thema Zukunftsforschung, zu Herrn Sven Gábor Jánszky und zu seinem Buch "2030 – Dein Weg zum Zukunfts-ICH“ finden sie unter diesem Link: https://www.2bahead-ventures.com/
Das große Bild ist eine Produktion der pensum Pictures GmbH im Auftrag des private banking magazin und der Eta Family Office GmbH.
Disclaimer:
Aus der Perspektive eines erfahrenen Investors im Small- und Lower-Mid-Market analysiert Schepp die Ursachen der aktuellen Exit-Blockaden, die Illusion vergangener Renditen und die fundamentalen Unterschiede zwischen Large-Cap-Private-Equity und kleineren, operativ geprägten Beteiligungsstrategien.
Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Bewertung und Messung von Renditen im Private Equity: Schepp erläutert, warum IRRs und Zwischenbewertungen oft ein trügerisches Bild zeichnen und warum reale Renditen erst mit Cash-on-Cash-Rückflüssen über den gesamten Fondszyklus sichtbar werden. Die lange Phase niedriger Zinsen habe zu überhöhten Einstiegspreisen, Financial Engineering und heute zu eingefrorenen Portfolios geführt.
Zweitens diskutiert das Gespräch kritisch die „Demokratisierung der Private Markets“. Schepp warnt vor semiliquiden Vehikeln für Privatanleger, deren Liquiditätsversprechen strukturell nicht mit der Illiquidität der zugrunde liegenden Assets vereinbar sind. Er zieht Parallelen zu offenen Immobilienfonds und beschreibt Risiken von Gates, Bewertungsanpassungen und asymmetrischer Vermögensverteilung zwischen großen und kleinen Investoren.
Drittens gibt Schepp einen nüchternen Ausblick auf 2026: Alte Renditeniveaus seien nicht zurückzuholen, Kapitalströme flössen paradoxerweise in renditeschwächere Large-Cap-Segmente, während die attraktivsten Chancen weiterhin im Small- und Lower-Mid-Market lägen – dort, wo operative Wertschöpfung, nicht Finanzstruktur, über den Erfolg entscheidet.
Das große Bild ist eine Produktion der pensum Pictures GmbH im Auftrag des private banking magazin und der Eta Family Office GmbH.
Disclaimer:
Der Host und die drei Kapitäne ihrer Maschinenräume schreiten nun Europa und den Globalen Süden ab – und setzen dabei drei Schwerpunkte:
Rückkehr des Quantitative Easing und langfristige Inflationsrisiken
Europa zwischen taktischem Comeback und struktureller Schwäche
Globaler Süden als Motor des nächsten Wachstumszyklus
Das große Bild ist eine Produktion der pensum Pictures GmbH im Auftrag des private banking magazin und der Eta Family Office GmbH.
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Die drei Investmentchefs geben Einblick in ihre sehr divergent aufgestellten Investmentprozesse, ordnen das Kapitalmarktjahr 2025 ein und formulieren strategische Leitlinien für 2026. Die Diskussion kreist um die Notwendigkeit, Top-Down-Makrodaten und Bottom-Up-Fundamentalanalyse neu auszubalancieren, den technologischen Disruptionszyklus realistisch einzuschätzen und die globalen Verschiebungen zwischen USA, Europa und den aufstrebenden Volkswirtschaften vorausschauend zu navigieren.
Im ersten Teil dieser Paneldiskussion grenzen wir die verschiedenen Investmentprozesse voneinander ab und analysieren die Perspektiven des US-amerikanischen Aktienmarkts in 2026. Neben der Trumpschen Zoll- und Außenpolitik stehen Verheißungen, Bewertungen und Anfälligkeiten des Technologiesektors im Vordergrund.
Das große Bild ist eine Produktion der pensum Pictures GmbH im Auftrag des private banking magazin und der Eta Family Office GmbH.
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Salic erklärt, warum die Schwankungen der letzten Jahre – volatile Strompreise, öffentliche Debatten, regulatorische Unsicherheiten – zwar die Wahrnehmung belastet haben, die wirtschaftliche Stabilität professionell gemanagter Wind- und Solarportfolios jedoch kaum erschüttern.
Das große Bild ist eine Produktion der pensum Pictures GmbH im Auftrag des private banking magazin und der Eta Family Office GmbH.
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Ausgangspunkt ist der Blick auf Deutschland und Europa: Halver kritisiert gebrochene Reformversprechen, Überregulierung und Staatswirtschaftstendenzen und warnt, dass gute Schulden nur dann „gut“ sind, wenn sie konsequent in Infrastruktur, Standortqualität und marktwirksame Reformen fließen – nicht in konsumtive Programme. Gleichzeitig beschreibt er, wie der Reformstau und hohe Energie- und Lohnnebenkosten zu einem schleichenden Ausverkauf von Mittelstand und Know-how führen, während internationale Investoren Europa eher opportunistisch als strategisch entdecken.
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Disclaimer:
Was vor 10–20 Jahren noch Science-Fiction war, ist heute real investierbar – sowohl über Themenfonds als auch über systematische Strategien, die KI direkt in der Aktienselektion nutzen. Der Ansatz ist dabei explizit nicht „Mensch oder Maschine“, sondern „Mensch mit Maschine“: menschliche Portfoliomanager definieren Themen, Anlageuniversum und Rahmen, die KI optimiert innerhalb dieser Grenzen.
Konkret setzt Pictet eine seit rund 18 Monaten laufende UCITS-Strategie um, die als Index-Enhanced-Ansatz den MSCI World schlagen soll. Das Portfolio bleibt mit einem Beta von etwa 1,0, einem maximalen Tracking Error von rund 2 % sowie sehr engen Länder- und Sektorbandbreiten nah an der Benchmark. Die KI wählt aus dem Universum die „besten“ 400–500 Aktien auf Ein-Monats-Sicht aus und generiert so ein angestrebtes Alpha von mindestens 100 Basispunkten p. a. nach Kosten. Ein Zusatznutzen, der angesichts niedriger erwarteter Indexrenditen (z. B. 6 % vs. 7 % p. a.) über den Zinseszinseffekt deutlich ins Gewicht fällt.
Das zugrunde liegende KI-Modell wurde im hausinternen Quest-Team (Quantitative Equities & Solutions) über Jahre entwickelt. Die KI verarbeitet inzwischen knapp 400 Merkmale (Zeitreihen mit mindestens zehn Jahren Historie): fundamentale Kennzahlen, Preisdaten, Saisonalitäten, Analysten-Sentiment und Hedgefonds-Positionierung. Sie erstellt daraus Entscheidungsbäume, priorisiert relevante Faktoren und generiert Alpha- und Renditeprognosen je Aktie. Gleichzeitig werden klassische Faktor-Risiken (Value, Growth, Size, Quality, Momentum) herausgerechnet, um reines Einzeltitel-Alpha zu isolieren.
In einem zweiten Gespräch erklärt Sagar Thanki, Portfoliomanager bei Guinness Global Investors, wie in der Epoche der kaum wachsenden Dividendenaktien ein planbarer und auskömmlicher Ausgleich in einem Dividenden Portfolio gefunden werden kann.
Information zu nuveen, dem Sponsor dieser Sendung, finden sie hier: https://www.nuveen.com/
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Erstens diskutiert Jasperneite, wie verwundbar der Westen durch seine Abhängigkeit von China bei Technologie, kritischen Rohstoffen und industriellen Wertschöpfungsketten geworden ist – und weshalb Peking dank konsequenter Industriepolitik, Materialforschung, Nuklear- und Fusionsforschung sowie potenzieller Führungsrollen bei Quantencomputern und KI strategisch im Vorteil ist, während Europa zwar starke Grundlagenforschung, aber zu wenig Umsetzungskraft hat.
Information zu Invesco, dem Sponsor dieser Sendung, finden sie hier: https://www.invesco.com/de/de/strategien/aktien/fundamentale-aktienstrategien/asiatische-und-schwellenlaenderaktien.html
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Mario Timpanaro analysiert im Gespräch mit Christian Hammes, warum Südostasien – allen voran Vietnam – zu den strukturellen Gewinnern zählt: starkes Wachstum, Investitionen über PPP-Modelle und politische Stabilität ziehen Kapital an. Europa hingegen kämpft mit Fragmentierung und Reformstau. Timpanaro plädiert für breitere Diversifikation, höhere EM-Quoten und Asien-Übergewicht.
Im zweiten, kurzen Gespräch trifft Hammes auf Dr. Sebastian Wenz von First Private. Der Merger-Arbitrage-Spezialist erklärt, wie mögliche US-Zinssenkungen ein neues Opportunitätsfenster für Übernahmen öffnen – und warum selektive Event-Strategien jetzt wieder spannend werden.
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Frontier-Anleihen erzielen derzeit Renditen von rund acht bis zehn Prozent pro Jahr bei einer Volatilität, die vergleichbar ist mit der von G7-Staatsanleihen. Da die Beteiligung ausländischer Investoren gering ist, reagieren diese Märkte weniger stark auf globale Schocks und zeigen dadurch eine bemerkenswerte Stabilität bei einer gleichzeitig erstrebenswerter Verzinsung.
Daneben beleuchten wir in dieser Folge die Auswirkungen der hohen Gewichtung von Technologieunternehmen in unseren Aktienportfolios, indem wir Tech rechnerisch als eigene Region vom Rest der Welt abspalten. Außerdem fassen wir Eindrücke und Impulse vom Private Banking Kongress in Hamburg zusammen und aktualisieren abschließend die Taktik-Tafel mit einem Blick auf die strategische Ausrichtung zum Monatsende.
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