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Es hat doch so gut begonnen – das neue Jahr 2026! Über dem ganzen Jahr steht die Zusage des Herrn, der sagt: Siehe, ich mache alles neu (Jahreslosung Offenbarung 21,5). Und auch gestern wurde ich ermutigt durch die Zusage der Liebe Gottes, des Vaters, der durch seinen Sohn Jesus Christus die Beschämung durch die Sünde von uns genommen hat – von denen, die an Jesus Christus glauben (Jesaja 25,8; 1Joh 4,9).
Doch heute folgt mit dem ersten Brief des Petrus, Kapitel 3, Vers 9: „der Hammer“ im zunächst negativen Sinn: Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, - soweit der erste Teil dieses Verses. Ein eindeutiges Verbot für den Glaubenden, sich selbst zu rächen, wenn ihm Schlechtes, Böses nachgesagt und er beschimpft, beschämt wird. Schmach und Schande des Menschen haben in der Bibel ihre Ursache in der inneren Auflehnung gegen Gott (1. Mose 3) und sind mit dem Verlust der ursprünglichen Gemeinschaft mit Gott verbunden (Röm 3,23.24). Seitdem ist der Mensch darauf angelegt, aus eigener Kraft gegen Herabsetzungen und Beleidigungen jeder Art anzugehen. Aber ist das überhaupt möglich? Trotz aller moralischer Bemühungen stelle ich fest: Es geht nicht aus eigener Kraft. Es geht nur durch den Sohn Gottes, der mich als Glaubende durch seinen Tod am Kreuz wieder in die Beziehung zum Vater gestellt hat.
Deshalb ist der zweite Teil des Bibelverses der „zweite Hammer“ im positiven Sinn: … sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, auf dass ihr Segen erbt.“ Nicht Rache, Vergeltung, sondern das Gegenteil ist angesagt: Segnen, dem Anderen Gutes zusprechen, ihn loben, ihm Kraft, Leben und Wohlergehen durch Gott wünschen. Im Nachdenken darüber kommen, mir die Worte in den Sinn, die Jesus in seiner Bergpredigt im Matthäusevangelium, Kapitel 5 zum Thema Vergeltung und Feindesliebe sagt (Verse 38-48): Keine Rache, sondern Vergebung und Liebe, wenn ich um des Glaubens willen leiden muss. Das ist möglich, wenn Jesus Christus in mir wohnt und mich leitet, wenn er mich innerlich erneuert hat.
Damit geht es in erster Linie nicht mehr um mich und mein schwieriges Verhältnis zum anderen, sondern um mich und mein Verhältnis zu meinem Herrn, um meine Berufung und mein Erbe.
Hören Sie noch einmal auf den ganzen Vers: „Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, auf dass ihr Segen erbt.“ Dazu bin ich also berufen, den Segen Gottes zu empfangen, zu erben. Und damit werde ich befähigt, den Segen an andere weiterzugeben. Mit Vergeltungs- oder Rachegedanken blockiere ich mich selbst meinem Herrn gegenüber. Durch die Bereitschaft, als Antwort auf die Boshaftigkeit des Anderen mit Segen zu reagieren, werde ich selbst beschenkt und zugleich zum Segen für Andere. Ist das nicht „der Hammer“ im Sinne von „sensationell“? Ich wünsche Ihnen nicht nur heute den Mut, sich in der Abhängigkeit von Jesus darauf einzulassen. In diesem Sinn wünsche ich Ihnen ein segensreiches „Hammer-Jahr“ 2026!
Autor: Schwester Christa Weik, Diakonissenmutterhaus Aidlingen
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der SinnsenderEs hat doch so gut begonnen – das neue Jahr 2026! Über dem ganzen Jahr steht die Zusage des Herrn, der sagt: Siehe, ich mache alles neu (Jahreslosung Offenbarung 21,5). Und auch gestern wurde ich ermutigt durch die Zusage der Liebe Gottes, des Vaters, der durch seinen Sohn Jesus Christus die Beschämung durch die Sünde von uns genommen hat – von denen, die an Jesus Christus glauben (Jesaja 25,8; 1Joh 4,9).
Doch heute folgt mit dem ersten Brief des Petrus, Kapitel 3, Vers 9: „der Hammer“ im zunächst negativen Sinn: Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, - soweit der erste Teil dieses Verses. Ein eindeutiges Verbot für den Glaubenden, sich selbst zu rächen, wenn ihm Schlechtes, Böses nachgesagt und er beschimpft, beschämt wird. Schmach und Schande des Menschen haben in der Bibel ihre Ursache in der inneren Auflehnung gegen Gott (1. Mose 3) und sind mit dem Verlust der ursprünglichen Gemeinschaft mit Gott verbunden (Röm 3,23.24). Seitdem ist der Mensch darauf angelegt, aus eigener Kraft gegen Herabsetzungen und Beleidigungen jeder Art anzugehen. Aber ist das überhaupt möglich? Trotz aller moralischer Bemühungen stelle ich fest: Es geht nicht aus eigener Kraft. Es geht nur durch den Sohn Gottes, der mich als Glaubende durch seinen Tod am Kreuz wieder in die Beziehung zum Vater gestellt hat.
Deshalb ist der zweite Teil des Bibelverses der „zweite Hammer“ im positiven Sinn: … sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, auf dass ihr Segen erbt.“ Nicht Rache, Vergeltung, sondern das Gegenteil ist angesagt: Segnen, dem Anderen Gutes zusprechen, ihn loben, ihm Kraft, Leben und Wohlergehen durch Gott wünschen. Im Nachdenken darüber kommen, mir die Worte in den Sinn, die Jesus in seiner Bergpredigt im Matthäusevangelium, Kapitel 5 zum Thema Vergeltung und Feindesliebe sagt (Verse 38-48): Keine Rache, sondern Vergebung und Liebe, wenn ich um des Glaubens willen leiden muss. Das ist möglich, wenn Jesus Christus in mir wohnt und mich leitet, wenn er mich innerlich erneuert hat.
Damit geht es in erster Linie nicht mehr um mich und mein schwieriges Verhältnis zum anderen, sondern um mich und mein Verhältnis zu meinem Herrn, um meine Berufung und mein Erbe.
Hören Sie noch einmal auf den ganzen Vers: „Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, auf dass ihr Segen erbt.“ Dazu bin ich also berufen, den Segen Gottes zu empfangen, zu erben. Und damit werde ich befähigt, den Segen an andere weiterzugeben. Mit Vergeltungs- oder Rachegedanken blockiere ich mich selbst meinem Herrn gegenüber. Durch die Bereitschaft, als Antwort auf die Boshaftigkeit des Anderen mit Segen zu reagieren, werde ich selbst beschenkt und zugleich zum Segen für Andere. Ist das nicht „der Hammer“ im Sinne von „sensationell“? Ich wünsche Ihnen nicht nur heute den Mut, sich in der Abhängigkeit von Jesus darauf einzulassen. In diesem Sinn wünsche ich Ihnen ein segensreiches „Hammer-Jahr“ 2026!
Autor: Schwester Christa Weik, Diakonissenmutterhaus Aidlingen
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