"Wir haben gedacht, nachdem das passiert ist und wir alle das mit Schrecken und Entsetzen aufgenommen haben und wahrgenommen haben, wie viel Trauer, wie viel Verzweiflung hier auch in der Stadt ist und das Stade wirklich jetzt im Augenblick wie so eine verwundete Stadt ist, dass wir gesagt haben, es braucht einen Ort, wo Menschen hinkommen können, die nicht allein sein wollen mit all diesen Gefühlen, ob das nun Wut ist oder Ärger oder Trauer, dass sie das mit anderen teilen können." Die Regional-Bischöfin Sabine Preuschoff versucht in Worte zu fassen, was vielen nach dem, was in Stade in Niedersachsen passiert ist, durch den Kopf geht. Sechs Menschen sind ums Leben gekommen, erschossen in einer Jugendhilfe-Einrichtung. Fassungslosigkeit - in der Stadt, bei Menschen, die in diesem Bereich arbeiten im ganzen Land. Nach und nach werden weitere Details zur Vorgeschichte bekannt. Und wir fragen heute: Was folgt aus den tödlichen Schüssen von Stade?
Links:
Tödliche Schüsse in Stade: 45-Jähriger ist in U-Haft
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/stade-150.html
Nach tödlichen Schüssen in Stade: "Das Böse darf niemals siegen"
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/stade-214.html
Alltag im Jugendamt: "Eltern kommen mit Messer in der Tasche"
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/jugendamt-114.html
NDR Info Thema - auch zum Nachhören in ARD Sounds:
https://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:193cce6e1dd33420/
Moderation: Jessica Chmura
Interviews: Markus Schubert
Planung: Felix Tenbaum
Produktion und Distribution: Emily Payant