
Sign up to save your podcasts
Or


Das Verlangen. „Verlangen“ hat eine gierige und rücksichtslose Komponente. Das ist auch heute noch etwas Allgegenwärtiges. Und zwar nicht nur bei den mächtigen Regierungen und Politikern, einflussreichen Wirtschaftsleuten oder bei den vielen unterschiedlichen Terrorgruppen. Auch der normale Bürger in Deutschland steckt da schon mitten drin: Im Streben nach mehr Wohlstand und Sicherheit, nach mehr Anerkennung und Berühmtheit, oder im Streben nach mehr Gesundheit oder körperlicher Fitness mit vielleicht größerer sexueller Anziehung oder nach mehr Rausch. Der Apostel Jakobus bescheinigt uns, dass jeder durch seine eigene Gier versucht wird. Und Gott sagt schon selbst am Beginn der Menschheitsgeschichte zu Kain: Die Sünde verlangt nach dir, aber du sollst dem nicht nachgeben.
Gleichzeitig hat „Verlangen“ etwas von Sehnsucht oder Durst in sich. Z.B. Durst nach Frieden, nach Freiheit und Gerechtigkeit. Der Psalmbeter ist in diesem Sinne hungrig und durstig nach dem Heil Gottes.
„Meine Seele verlangt nach deinem Heil: ich hoffe auf dein Wort“, heißt es in der heutigen Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine, im Psalm 119, Vers 81. Hier sehnt sich jemand nach dem Heil Gottes. Nach dem umfassendem Heil-werden in Gott. Das wünscht sich der Beter für sich selbst, aber vielleicht auch schon für die Welt des Volkes Israel, der jüdischen Gemeinde.
Und der Psalmbeter weiß auch schon, wo er dieses Heil Gottes findet. Nämlich im Wort Gottes. In der Zuwendung und im Reden des Herrn. Im ganzen Psalm mit 176 Versen (!) lobt er unermüdlich und hingebungsvoll die Herrlichkeit des Wortes Gottes. Das ist schon sehr beeindruckend, wie sehr sich hier jemand dem Wort aussetzt und ihm hingibt. Als evangelischer Theologe und Pfarrer staune ich darüber und muss mir zugestehen, dass ich diesem Pfad weniger folge. Es gibt ja heute auch noch viel anderes Wichtiges, andere Worte und Sehnsüchte, die mich in Beschlag nehmen. Z.B. die Sehnsucht nach mehr Gerechtigkeit und Aufrichtigkeit in Deutschland und Europa. Und natürlich nach Frieden in der Ukraine, im Sudan, Jemen oder im Iran. Da schwindet oft die Hoffnung, und manchmal sind auch Trauer und Wut da. Und eben nicht der Lobpreis von Gott und seinem Wort.
Jesus Christus, der Sohn des lebendigen Gottes, ist das Wort Gottes. Und zwar nicht nur für Einzelne oder ein Volk, sondern für alle Menschen. Dieses Wort wird nicht einfach daher gesagt, sondern es ist absolut wahr, voller Macht und Kraft und zugleich voller barmherziger Versöhnung, voller Liebe und Heil. Das erfuhren zuerst die Zeitgenossen Jesu im jüdischen Volk: Im Matthäusevangelium, Kapitel 8, Vers 16 wird berichtet: „Am Abend brachten sie viele Besessene zu Jesus. Und er trieb die Geister aus durch sein Wort und machte alle Kranken gesund“. Inmitten ihres harten und oft ungerechten Alltags erlebten Menschen die Zuwendung Jesu durch sein Wort der Liebe und Wahrheit. Dieses Wort machte sie frei und heil in Gott. Und dasselbe Wort wird auch heute noch weltweit verkündigt und erlebt. Die Herausforderung besteht darin, bei den unzähligen anderen Worten und Bildern, dieses Wort Gottes zu hören, es anzunehmen und in Liebe danach zu handeln. Und ich lade Sie ein, sich auf den Weg des Psalmbeters von Psalm 119 zu machen, das Wort Gottes aufzusaugen und darüber zu staunen und sich darüber zu freuen. Die Wahrheit des Wortes Gottes wird Sie heil und frei machen.
Autor: Christian Huth
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der SinnsenderDas Verlangen. „Verlangen“ hat eine gierige und rücksichtslose Komponente. Das ist auch heute noch etwas Allgegenwärtiges. Und zwar nicht nur bei den mächtigen Regierungen und Politikern, einflussreichen Wirtschaftsleuten oder bei den vielen unterschiedlichen Terrorgruppen. Auch der normale Bürger in Deutschland steckt da schon mitten drin: Im Streben nach mehr Wohlstand und Sicherheit, nach mehr Anerkennung und Berühmtheit, oder im Streben nach mehr Gesundheit oder körperlicher Fitness mit vielleicht größerer sexueller Anziehung oder nach mehr Rausch. Der Apostel Jakobus bescheinigt uns, dass jeder durch seine eigene Gier versucht wird. Und Gott sagt schon selbst am Beginn der Menschheitsgeschichte zu Kain: Die Sünde verlangt nach dir, aber du sollst dem nicht nachgeben.
Gleichzeitig hat „Verlangen“ etwas von Sehnsucht oder Durst in sich. Z.B. Durst nach Frieden, nach Freiheit und Gerechtigkeit. Der Psalmbeter ist in diesem Sinne hungrig und durstig nach dem Heil Gottes.
„Meine Seele verlangt nach deinem Heil: ich hoffe auf dein Wort“, heißt es in der heutigen Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine, im Psalm 119, Vers 81. Hier sehnt sich jemand nach dem Heil Gottes. Nach dem umfassendem Heil-werden in Gott. Das wünscht sich der Beter für sich selbst, aber vielleicht auch schon für die Welt des Volkes Israel, der jüdischen Gemeinde.
Und der Psalmbeter weiß auch schon, wo er dieses Heil Gottes findet. Nämlich im Wort Gottes. In der Zuwendung und im Reden des Herrn. Im ganzen Psalm mit 176 Versen (!) lobt er unermüdlich und hingebungsvoll die Herrlichkeit des Wortes Gottes. Das ist schon sehr beeindruckend, wie sehr sich hier jemand dem Wort aussetzt und ihm hingibt. Als evangelischer Theologe und Pfarrer staune ich darüber und muss mir zugestehen, dass ich diesem Pfad weniger folge. Es gibt ja heute auch noch viel anderes Wichtiges, andere Worte und Sehnsüchte, die mich in Beschlag nehmen. Z.B. die Sehnsucht nach mehr Gerechtigkeit und Aufrichtigkeit in Deutschland und Europa. Und natürlich nach Frieden in der Ukraine, im Sudan, Jemen oder im Iran. Da schwindet oft die Hoffnung, und manchmal sind auch Trauer und Wut da. Und eben nicht der Lobpreis von Gott und seinem Wort.
Jesus Christus, der Sohn des lebendigen Gottes, ist das Wort Gottes. Und zwar nicht nur für Einzelne oder ein Volk, sondern für alle Menschen. Dieses Wort wird nicht einfach daher gesagt, sondern es ist absolut wahr, voller Macht und Kraft und zugleich voller barmherziger Versöhnung, voller Liebe und Heil. Das erfuhren zuerst die Zeitgenossen Jesu im jüdischen Volk: Im Matthäusevangelium, Kapitel 8, Vers 16 wird berichtet: „Am Abend brachten sie viele Besessene zu Jesus. Und er trieb die Geister aus durch sein Wort und machte alle Kranken gesund“. Inmitten ihres harten und oft ungerechten Alltags erlebten Menschen die Zuwendung Jesu durch sein Wort der Liebe und Wahrheit. Dieses Wort machte sie frei und heil in Gott. Und dasselbe Wort wird auch heute noch weltweit verkündigt und erlebt. Die Herausforderung besteht darin, bei den unzähligen anderen Worten und Bildern, dieses Wort Gottes zu hören, es anzunehmen und in Liebe danach zu handeln. Und ich lade Sie ein, sich auf den Weg des Psalmbeters von Psalm 119 zu machen, das Wort Gottes aufzusaugen und darüber zu staunen und sich darüber zu freuen. Die Wahrheit des Wortes Gottes wird Sie heil und frei machen.
Autor: Christian Huth
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

12 Listeners

39 Listeners

1 Listeners

125 Listeners

50 Listeners

61 Listeners

91 Listeners

26 Listeners

1 Listeners

46 Listeners

350 Listeners

3 Listeners

29 Listeners

33 Listeners

20 Listeners