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“Und dann mutieren diese Unternehmen zu Sekten!” Conny Dethloff.
In meinem Gespräch mit dem Organisationsdesigner Conny Dethloff fielen noch mehr solcher prägnanter Äußerungen. Eine Challenge für jene, die an Methoden kleben. Und ein Schmankerl für alle, die Mut und Demut verbinden. Denn die brauchen wir um, kreative und individuelle Lösungen für unsere Organisationen zu entwickeln.
Im Zweifel nutzen die meisten Entscheider, was andere schon genutzt haben. Und so kommt es, dass sich Frameworks wie SAFe immer weiter verbreiten, auch wenn sie keine, wenig oder sogar negative Wirkungen entfalten.
Bringt es, was es bringen soll?
Diese Frage stellen sich Entscheider oft nicht. Die Methoden- und Frameworkgläubigkeit führt dazu, dass auch Ergebnisse nicht mehr infrage gestellt werden.
Dethloff sagt: Wenn du Entscheider bist, hast du zwei Möglichkeiten. Entweder du machst, was alle in deiner Bramche machen. Das ist konventionelles, defensives Entscheidungsverhalten. Läuft es schief, kann man die Methode beklagen. Oder du machst es unkonventionell. Das fordert Aktivität, denn ich muss immer wieder überprüfen, ob ich die Wahrscheinlichkeit überprüft habe, dass ich erfolgreich bin. Es ist - mühsam. Und erfordert Demut.
Für die unkonventionelle Herangehensweise sieht Conny Dethollf das Viable Systems Modell von Stafford Beer als gutes Metamodell. Es ist wie eine Checkliste, frage “welche Fähigkeiten brauche ich in meiner Organisation?”Wie du sie dann entwickelst, so Dethloff, das liegt an dir. Es geht also darum, passende Methoden und Vorgehensweisen zu suchen. Und eben nicht umgekehrt, was häufig passiert.
Sei gespannt auf ein facettenreiches Gespräch über Veränderung und den Umgang damit in Organisationen.
Conny Dethloff folge ich schon seit vielen Jahren. Weil mich seine Beiträge so begeistert haben, habe ich ihn 2014 um ein Interview für die erste Auflage meines Buches “Agiler Führen” gebeten. Damals war er noch bei Otto. Inzwischen arbeitet er für die Beratungsboutique “Emergize”.
Weiter informieren:
Du suchst eine inspirierende Impulsgeberin und Keynote-Sprecherin, jemand mit Humor und Tiefgang? Weitere Angebote und Coaching? Meine Website
By Svenja Hofert“Und dann mutieren diese Unternehmen zu Sekten!” Conny Dethloff.
In meinem Gespräch mit dem Organisationsdesigner Conny Dethloff fielen noch mehr solcher prägnanter Äußerungen. Eine Challenge für jene, die an Methoden kleben. Und ein Schmankerl für alle, die Mut und Demut verbinden. Denn die brauchen wir um, kreative und individuelle Lösungen für unsere Organisationen zu entwickeln.
Im Zweifel nutzen die meisten Entscheider, was andere schon genutzt haben. Und so kommt es, dass sich Frameworks wie SAFe immer weiter verbreiten, auch wenn sie keine, wenig oder sogar negative Wirkungen entfalten.
Bringt es, was es bringen soll?
Diese Frage stellen sich Entscheider oft nicht. Die Methoden- und Frameworkgläubigkeit führt dazu, dass auch Ergebnisse nicht mehr infrage gestellt werden.
Dethloff sagt: Wenn du Entscheider bist, hast du zwei Möglichkeiten. Entweder du machst, was alle in deiner Bramche machen. Das ist konventionelles, defensives Entscheidungsverhalten. Läuft es schief, kann man die Methode beklagen. Oder du machst es unkonventionell. Das fordert Aktivität, denn ich muss immer wieder überprüfen, ob ich die Wahrscheinlichkeit überprüft habe, dass ich erfolgreich bin. Es ist - mühsam. Und erfordert Demut.
Für die unkonventionelle Herangehensweise sieht Conny Dethollf das Viable Systems Modell von Stafford Beer als gutes Metamodell. Es ist wie eine Checkliste, frage “welche Fähigkeiten brauche ich in meiner Organisation?”Wie du sie dann entwickelst, so Dethloff, das liegt an dir. Es geht also darum, passende Methoden und Vorgehensweisen zu suchen. Und eben nicht umgekehrt, was häufig passiert.
Sei gespannt auf ein facettenreiches Gespräch über Veränderung und den Umgang damit in Organisationen.
Conny Dethloff folge ich schon seit vielen Jahren. Weil mich seine Beiträge so begeistert haben, habe ich ihn 2014 um ein Interview für die erste Auflage meines Buches “Agiler Führen” gebeten. Damals war er noch bei Otto. Inzwischen arbeitet er für die Beratungsboutique “Emergize”.
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Du suchst eine inspirierende Impulsgeberin und Keynote-Sprecherin, jemand mit Humor und Tiefgang? Weitere Angebote und Coaching? Meine Website

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