Weiterdenken

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Weiterdenken episodes

  • Jobcrafting mit Nico Rose: Arbeit gestalten statt nur erledigen
    Im Gespräch mit Dr. Nico Rose über Jobcrafting

    Wie lässt sich Arbeit besser an persönliche Stärken, Bedürfnisse und Interessen anpassen? Svenja Hofert und Dr. Nico Rose betrachten Jobcrafting als selbstgesteuerte Veränderung der eigenen Rolle – von kleinen Erleichterungen bis zur Neuverteilung von Aufgaben im Team.

    Themen der Folge:
    - Aufgaben abgeben und Neues hinzufügen: Warum Jobcrafting mehr ist als das Streichen ungeliebter Tätigkeiten.
    - Spielräume bei Arbeitsort, Arbeitszeit, Aufgaben, Zusammenarbeit und der eigenen Sicht auf die Arbeit erkennen.
    - Stärken und Kompetenzen unterscheiden: Etwas gut zu können heißt nicht automatisch, daraus Energie zu ziehen.
    - Vom einzelnen Arbeitsplatz zur Teamentwicklung: Was passiert, wenn eine ungeliebte Aufgabe für jemand anderen attraktiv ist.
    - KI als Unterstützung bei Routineaufgaben und kreativer Arbeit – samt offenen Fragen zu Beschäftigung und Originalität.

    Praktische Impulse:
    - Die acht bis zehn wichtigsten Tätigkeiten notieren und auf einer Skala von eins bis zehn bewerten: Was möchtest du behalten, was weniger machen?
    - Bei ungeliebten Aufgaben konkret fragen: Wer sagt, dass ich das machen muss? Welche Vorgaben sind verbindlich, welche Vereinbarungen verhandelbar?
    - Für Gespräche mit der Führungskraft drei Dinge sammeln, die du weniger machen möchtest, und drei, die du gern übernehmen würdest.
    - Wünsche zunächst einzeln besprechen und anschließend im Team prüfen, ob Aufgaben getauscht oder anders verteilt werden können.

    Das Buch: Nico Rose

    Arbeit à la Carte
    Wie Sie mit Job Crafting das Beste aus Ihrem Beruf machen und als Führungskraft das Potenzial Ihrer Mitarbeiter voll entfalten, Haufe 2026


    1 hr 11 min
  • Neurobiologie der Veränderung
    Der Change in unserem Kopf

    Stellen Sie sich vor, heute käme ein Außerirdischer in Ihr Meeting. Die Reaktionen wären vermutlich sehr unterschiedlich: die einen alarmiert, die anderen fasziniert, ein paar würden ihn schlicht nicht bemerken. Tauschen wir den Außerirdischen gegen eine neue Strategie, bleibt oft selbst die Irritation aus. Nichts, jedenfalls nichts Neues, passiert.

    Genau das ist der Ausgangspunkt dieser Folge: Was macht Predictive Processing aus, jenes Modell, nach dem unser Gehirn ständig Vorhersagen trifft und die Welt vor allem als Abweichung von diesen Vorhersagen wahrnimmt? Und warum sind wir einerseits so unendlich lernfähig, andererseits so starr? Darüber spricht Svenja Hofert mit dem Neurowissenschaftler Dr. Dr. Damir del Monte gesprochen, gut 90 Minuten lang, in drei Teilen:

    Grundlagen: Was Predictive Processing bedeutet

    Was bei Veränderung im Kopf passiert
    Neuro-Mythen: was vom populären Wissen über das Gehirn nicht hält, was es verspricht

    Ich absolviere bei Damir gerade selbst eine Ausbildung zum Neuroscience Expert, und habe ihn bewusst gewählt: Er kann Sachverhalte präzise und zugleich rhetorisch galant erklären und sie in größere Zusammenhänge einordnen, im Bewusstsein, dass wir sehr viel nicht wissen, und mit der Demut, die das verlangt.

    Unser Kopf lebt in seiner eigenen kleinen Welt, ganz allein mit sich. Trotzdem ist er nie losgelöst von der Umwelt, die ihn ständig neu kalibriert. Vielleicht ist das die eigentliche Pointe: Nicht dass wir zu wenig lernen, sondern dass wir gelernt haben, wegzuhören, sobald etwas nicht in die Vorhersage passt. Der Außerirdische im Meeting bleibt unsichtbar, nicht weil wir ihn nicht sehen könnten, sondern weil unser Gehirn längst entschieden hat, dass es nichts Neues zu sehen gibt.

    Mehr zu Damir Delmonte

    Website: https://www.damirdelmonte.com/
    Hirnwelten: https://www.hirnwelten.com/
    Buch: „Ein Date mit deinem Gehirn" (Kneipp Verlag)

    1 hr 30 min
  • Trivialisierte Psychokonzepte und die Folgen
    Warum wir mehr innere Erwachsene brauchen

    Prominenz und Kompetenz gehen keineswegs immer Hand in Hand. Das zeigt sich nirgends deutlicher als in der Psychoindustrie - dem Geschäft mit trivialisierten Psychokonzepten wie dem “inneren Kind”, das angeblich ein Zuhause braucht. Und langsam regt sich auch in den sozialen Medien Kritik an solchen Vereinfachungen.

    Das Geschäft mit der Psyche bewegt mich seit längeren auch aus der Coaching-Perspektive. Doch auch der therapeutische Raum ist keineswegs frei von Auswüchsen: Auch hier geht es immer öfter vor allem auch um Geld. Das sich mit einfachen Konzepten und linearen Versprechungen wie “mach das, dann passiert jenes” leichter verdienen lässt.

    Über das Geschäft mit der Psyche habe ich mit Dr. Diana Pflichthofer gesprochen. Ihre Bücher überzeugen, etwa weil sie nachweist, was andere nur behaupten: dass zitierte Studien teils gar nicht existieren – oder in Wahrheit eine Nullaussage treffen.

    Das “innere Kind” steht stellvertretend für ein größeres Muster. Ich selbst habe mir an anderer Stelle die in Unternehmen beliebte “psychologische Sicherheit” vorgenommen – dieselbe Mechanik, nur im Organisationskontext. Pflichthofer nennt das Kind beim Namen: Psychoindustrie, so der Titel ihres Buchs. Sie grenzt sie von berechtigtem Psychotainment ab. Die Industrie entsteht ihrer Meinung nach dort, wo eine Grenze überschritten wird und das Geldverdienen wichtiger ist als der Mensch.

    Gedeckt wird sie auch von Medien, die an der Prominenz von Psycholog:innen und Coachs kräftig mitverdienen – und deshalb wenig Interesse an Aufklärung haben.

    Aufklärung kann dabei niemals schwarzweiß sein, niemals eindeutig. Genau das macht sie zu einem Fall für Differenzierung und systemische Einordnung – eben Weiterdenken.

    Inhalte

    Was ist Psychoindustrie?

    Wo liegt der Unterschied zu Psychotainment
    Wissenschaftliche Psychotherapie und populäre Angebote
    Die Rolle der Medien bei der Verbreitung von Psychokonzepten
    Das Konzept des inneren Kindes: Was wirklich darin steckt
    Warum wir den inneren Erwachsenen brauchen
    Weiterlesen

    Vertiefende Beiträge auf der Website von Diana Pflichthofer

    Diana Pflichthofer (2024): Die Psychoindustrie. Wie das Geschäft mit unserer Psyche funktioniert und was es so gefährlich macht. Goldegg
    Diana Pflichthofer (2026): Ewig Kind. Wenn der innere Erwachsene noch immer sein Zuhause sucht. Chancen innerer Entwicklung. Goldegg
    Svenja Hofert (2025): Die Coachingfalle. Wie der Coaching-Boom Psyche und Wirtschaft gefährdet. Haufe

    1 hr 5 min
  • Vorsicht, Etiketten
    Wenn das Etikett das Denken abschließt: ADHS, Hochbegabung und die Schubladenfalle

    Die Kernthese der Episode: Ein Begriff ist nützlich, solange er Fragen öffnet. Er wird gefährlich, wenn er Fragen ausschließt.

    Inhalte:

    • Die Workshop-Szene: ein Teamleiter, sein Etikett und eine ratlose Führungskraft
    • Warum ADHS-Diagnosen bei Erwachsenen in den letzten Jahren explodiert sind
    • Was hinter denselben Symptomen stecken kann: komplexes Trauma, Hochbegabung, Introversion, Postkonventionalität (Ich-Entwicklung nach Loevinger/Kegan)
    • Die doppelte Ausnahme: wenn ADHS und Hochbegabung zusammentreffen
    • Drei Fallen im Umgang mit Diagnosen: Erklärungsfalle, Identitätsfalle, Schubladenfalle
    • Das Dreiebenen-Modell: Symptomebene (Was zeigt sich?), Kontextebene (In welchem System?), biografische Ebene (Wer ist diese Person geworden?)
    • Zwei Fragen für das nächste Gespräch: „Was veranlasst dich, das zu denken?" und „Was verändert sich, wenn du daran glaubst?"
    • Mehr zu Ausbildung, Selbstlernkursen und Seminaren: akademie.svenja-hofert.de. Newsletter: svenjahofert.substack.com

      20 min
    • Führung braucht Veränderung
      Ein Manager blickt auf die Transformation zurück

      Worüber wir sprechen:

      • Aufzählungs-TextWarum Verantwortung auf Teamebene nicht automatisch funktioniert – und was stattdessen hilft

      • Aufzählungs-TextDas Dilemma zwischen Einheits- und Teamverantwortung in großen Strukturen

      • Aufzählungs-TextWas man bei einer Transformation wissen sollte, bevor man sie beginnt

      • Aufzählungs-TextWie Organisationsrahmen individuelle Entwicklung prägen – mehr als jedes Coaching

      • Aufzählungs-TextFührung in komplexen, skalierenden Strukturen: was Leadership-Modelle leisten und wo sie scheitern

      • Aufzählungs-TextKI und Automatisierung: welche Fragen für Führung noch keine Antwort haben

      • Aufzählungs-TextWas agile Organisationsentwicklung im Konzernumfeld wirklich bedeutet

      • Aufzählungs-TextWebsite des Podcasts: www.svenja-hofert.de

      • Aufzählungs-TextAufzählungs-TextDaniels Website: www.inspectandadopt.de

      • 54 min
      • Hat KI Persönlichkeit?
        Gespräch mit Martin Puppatz

        Hat KI eine Persönlichkeit?

        Kurze Antwort: Nein — aber sie kann verdammt gut so wirken. Und genau darin liegt die Wirkung. KI kann Persönlichkeit simulieren, komplementär zum Gegenüber oder passend zu ihm. Welche Variante wann sinnvoll ist, darüber spreche ich in dieser Folge mit Dr. Martin Puppatz.
        Über die Folge
        Martin Puppatz forscht zu KI-Persönlichkeiten und entwickelt daraus Anwendungen für die Unternehmenspraxis. Wir schauen aus dem Blickwinkel der Persönlichkeitsforschung in die Zukunft der KI — mit konkreten Einsatzfeldern in Coaching, Personalarbeit, Werbung und angrenzenden Bereichen.
        Worum es geht

        Big Five & Co.: Psychologische Modelle als Werkzeug, um KI-Charaktere zu modellieren

        Wie Persönlichkeitsmerkmale und Motive (Motivation, IQ) das Verhalten der KI und die Nutzererfahrung verändern
        Die Wechselwirkung Nutzer ↔ KI: Wer prägt eigentlich wen?
        Zukunftstrends: individualisierte KI-Assistenten, hybride Teamführung durch KI, gesellschaftliche Folgen für Arbeit und Führung
        Ethische und technische Grenzen — und warum das Gefühl der Authentizität entscheidender ist als „echte" Persönlichkeit
        Entwicklungsperspektiven: dynamische, selbstlernende KI-Persönlichkeiten, Anwendungen in Gaming, virtuellen Avataren und Coaching

        Kapitel

        Einführung: KI und Persönlichkeit

        Simulation versus echtes Wesen
        Forschungsschwerpunkte und psychologische Instrumente (Big Five)
        Trainingsmethoden: Daten und Modellierung
        Anwendungsbeispiele: Coaching, Teammanagement, Marken-Apps
        Personalisierung an individuelle Nutzerprofile
        Soziale und kulturelle Einflüsse
        Selbstlernende KI, hybride Führung, Ethik
        Fazit: Grenzen, Chancen und ethische Fragen

        Resources & Links

        svenja-hofert.de
        akademie.svenja-hofert.de
        linc.de — Dr. Martin Puppatz

        1 hr 5 min
      • Narzisstische Führungskräfte
        Interview mit zwei Narzissmusexperten

        “Der meint das nicht böse, der ist halt so.”

        Diesen Satz hast du garantiert schon mal gehört. Oder selbst gesagt.

        Kein Wunder: Narzisstische Muster sind im beruflichen Alltag und gerade in der Führung allgegenwärtig. Die meisten Menschen reden darüber wie über eine Charaktereigenschaft. “Der ist eben kratzbürstig/toxisch/schwierig…” Punkt.

        Narzissmus ist jedoch kein statisches Label, sondern ein System aus Rollen, die das Ich nutzt, um den Selbstwert zu regulieren und Macht zu erhalten.

        Wie zeigt sich Narzissmus im Führungs- und Businesskontext? Im Podcast sprechen die Narzissmusforscher Pablo Hagemeyer und Ramzi Fatfouta mit Svenja Hofert über Narzissmus in Führungsrollen. Die Folge beleuchtet, wie sich unterschiedliche Formen von Narzissmus in Führung zeigen, wo sie funktional sein können und wann sie für Organisationen problematisch werden.

        Die Themen:

        • Aufzählungs-TextDefinition von Narzissmus und seine wissenschaftlichen Grundlagen
        • Unterschiede zwischen grandiosem und vulnerablen Narzissmus
        • Aufzählungs-TextVerhaltensweisen narzisstischer Persönlichkeiten in Organisationen
        • Aufzählungs-TextDie fünf Stufen der Selbstüberhöhung im Narzissmus
        • Aufzählungs-TextPsychodynamische vs. empirische Ansätze zur Erforschung von Narzissmus - Aufzählungs-TextUnterscheidung zwischen Einfluss und Manipulation
        • Aufzählungs-TextErkennung narzisstischer Verhaltensweisen
        • Aufzählungs-TextStrategien für gesunde Einflussnahme
        • Aufzählungs-TextDie Bedeutung von Beziehung und Vertrauen in der Führung
        • Unter anderem wird das OK, BUP!-Modell vorgestellt. Da dies in einem Interview nicht so einfach zu erklären ist, hier die Details.

          Es geht um fünf narzisstische Personas, die in Teams, Organisationen und darüber hinaus wirken:

          1. Der Opportunist (O): Instrumentelle Beziehungen, die dem Ich-Ideal dienen
          2. Die Kritiksensitive (K): Extreme Kränkbarkeit bei kleinsten Rückmeldungen
          3. Brille des Egos (B): Weltwahrnehmung ausschließlich durch Selbstbezug
          4. Der selektive Unterstützer (U): Hilfe als Tauschgeschäft, Loyalität gegen Schutz
          5. Die paranoide Selbstwertverteidigerin (P): Katastrophisierung kleinster Hinweise (”Meteoritenangst”).
          6. Jede Persona hat eigene Trigger, eigene Abwehrmechanismen und eigene Hebel für Veränderung.

            • Aufzählungs-TextDas ganze Modell mit konkreten Fallbeispielen und Handlungsstrategien (Dos & Don’ts) findet ihr im Buch “Ego first!”, das bei HAUFE erschienen ist.
            • Mehr Infos zu den beiden Autoren findet ihr bei www.fatfouta.de und www.neurodoctor.de
            • Mehr Infos zu Svenja Hofert bei www.svenja-hofert.de
            • Hören Sie hierzu auch den Podcast mit Prof. Dr. Mitja Back "Ich" in der Reihe Weiterdenken
            • 1 hr 28 min
            • Neurodiversität & Stärkenentwicklung: Autismus, ADHS, IQ & mehr
              Gespräch mit dem Neurodiversitätsforscher André Frank Zimpel

              Die aktuellen Umbrüche in der Arbeitswelt fordern einen neuen Blick auf die Interpretation dessen, was wir als Stärken bewerten. Denn Veränderung, nicht selten verbunden mit Kreativität und Neudenken, wird oft von ganz anderen Menschen getrieben als jenen, die die klassische Karriereleiter hochgewandert sind. Es ist also auch ein Führungsthema. Dieser Hypothese auf der Spur spricht Svenja Hofert mit Prof. Dr. André Frank Zimpel über Stärken, die erst in den letzten Jahren mehr und mehr m Fokus liegen.

              Es geht um Neurodiversität und Neurodivergenz. Tangiert werden Synästhesien, Autismus, ADHS, Hochintellifenz und die Frage, warum gesellschaftliche Bewertungen viele Stärken unsichtbar machen – oder sogar als Schwäche interpretieren.

              Wahnsinnig intelligent - das sind wir alle. Nur auf unterschiedliche Weise. In dieser Folge des Weiterdenken Podcasts spreche ich mit dem Neurodiversitätsforscher Prof. André Zimpel über Neurodiversität, Neurodivergenz, Autismus, ADHS und die Frage, warum gesellschaftliche Bewertungen viele Stärken unsichtbar machen – oder sogar als Schwäche interpretieren.

              Welche Stärken sind da – und warum werden sie oft nicht gesehen?

              Gerade die aktuellen Umbrüche in der Arbeitswelt fordern einen neuen Blick auf die Interpretation dessen, was wir als Stärken bewerten. Denn Veränderung, nicht selten verbunden mit Kreativität und Neudenken, wird oft von ganz anderen Stärken getrieben.

              Wir starten:

              • mit einem Rap…
              • Wir sprechen dann darüber,

                • wie schmeckt Musik? Und Synästhesien
                • was Neurodiversität wirklich bedeutet - und von Neurodivergenz unterscheidet
                • warum jedes Gehirn anders intelligent ist
                • weshalb Helfen ein zutiefst menschliches Motiv ist
                • warum ein hoher IQ auch zur Neurodivergenz zählen darf
                • wie Diagnosen Perspektiven eröffnen und wir "unterdiagnostiziert sind"
                • warum Begabung häufig dort liegt, wo das System zuerst ein Defizit sieht
                • wie Bildung Entwicklung ermöglicht oder blockiert
                • welchen Einfluss Entwicklungslogik hat
                • Am Ende geht es um frühe und radikale Stärkenorientierung, denn auch das "Neurotypische" ist eine Illusion. Wer Menschen nur verwaltet, statt sie zu verstehen, verliert Potenzial. Wer Unterschiede erkennt und ernst nimmt, schafft Lern- und Arbeitsumgebungen, in denen Entwicklung möglich wird.

                  Zimpel ist Pädagoge und sein Blick auf Bildung gerichtet. Mein Blick ist auch auf die Arbeitswelt: Auch dort brauchen wir dringend mehr neurodiverse Stärkenentwicklung.

                  Diese Folge verbindet wissenschaftliche Perspektive und persönliche Erfahrung. Sie richtet sich an Eltern, Pädagoginnen, Führungskräfte, Coaches und alle Menschen, die Intelligenz nicht eindimensional anhand des IQ denken wollen.

                  Aufgenommen haben wir im Hamburger Podhaus. Als André Zimpel hereinkam, fiel sein Blick sofort auf eine ungestimmte Gitarre an der Wand. Unser Podcast begann mit einem Rap. Vielleicht ist genau das Neurodiversität in Aktion.

                  Mehr über Prof. Dr. Andre Frank Zimpel:

                  Prof. Dr. habil. André Frank Zimpel ist Professor für Erziehungswissenschaft (Schwerpunkt Lernen und Entwicklung) an der Universität Hamburg, Zentrum für Neurodiversitätsforschung (ZNDF).

                  Adresse: Universität Hamburg, Fakultät für Erziehungswissenschaft

                  • https://www.lern-schwierigkeiten.de/?utm_source=chatgpt.com
                  • Buch: Zimpel, A. F. (2025). Wahnsinnig intelligent: Die verborgenen Potenziale neurodivergenter Menschen. München: Goldmann Verlag.
                  • Mehr über Svenja Hofert:

                    • Bücher und Angebot: https://svenja-hofert.de
                    • Seminare bei Akademie der Veränderung: https://akademie.svenjahofert.de
                    • Kolumnen und Exklusiv vorab: https://svenjahofert.substack.com
                    • 1 hr 28 min
                    • Jobwechsel in der Wirtschaftskrise
                      Der Arbeitsmarkt im Umbruch

                      Was passiert derzeit auf dem Arbeitsmarkt?

                      Immer mehr Menschen erleben, dass auch langjährige Kolleg:innen und Freund:innen ihren Job verlieren. Führungskräfte mit Jahrzehnten Erfahrung stehen plötzlich vor Neuorientierung.

                      In dieser Folge spricht Svenja Hofert mit Attila Khan, einem Karriereberater und Arbeitsmarktexperten, dessen Unternehmen Top-Führungskräfte in Übergangsphasen begleitet. Er ist nah an den Entwicklungen und schildert, was sich tatsächlich verändert – jenseits medialer Schlagzeilen.

                      Wir sprechen über:

                      • die reale Lage für Führungskräfte über 50
                      • warum Erfahrung aktuell nicht an Wert verliert
                      • welche Rolle Netzwerke heute spielen
                      • warum „Ausfaden“ statt abrupter Bruch eine wachsende Option ist
                      • und wie sich Karrierewege im Zeitalter von KI verschieben (gar nicht so sehr)
                      • Ein nüchternes Gespräch mit praktischen Ansatzpunkten. Und vielleicht überraschend: Es gibt gute Gründe für Zuversicht – gerade für erfahrene Führungskräfte. Gleichwohl gibt es natürliche unterschiedliche Erfahrungen und so habe ich eine kleine Umfrage eingebaut.

                        Über Attila Khan

                        Umfrage zum Thema auf Substack
                        👉 https://svenjahofert.substack.com

                        Website von The Boardroom: Website von The Boardroom

                        • https://www.theboardroom.de
                        • ** Interview Attila Khan in der Wirtschaftswoche “Stellenabbau in ungeahnter Größe”: https://www.wiwo.de/erfolg/management/experte-warnt-stellenabbau-in-ungeahnter-groesse-auch-bei-top-kraeften/100173811.html

                          Über mich

                          👉 https://www.svenja-hofert.de
                          Meine Akademie
                          👉 https://akademie.svenja-hofert.de

                          1 hr 8 min
                        • Achtung, achtsam!
                          Warum Achtsamkeit Nebenwirkungen hat

                          In diesem Podcast geht es um eine differenzierende Betrachtung von Achtsamkeit und eine kritische Auseinandersetzung mit dem Trend. Dieser Beitrag stammt von 2023 und wurde neu geschnitten.

                          Das sind die Tipps, die sich aus dem Gespräch ergeben:

                          • Unterscheiden Sie den Trait und den State Achtsamkeit: Fragen Sie sich also “ist es eine Eigenschaft, die ich habe” oder ist es ein Erleben im Moment. In der Studie ging es um den State Achtsamkeit.
                          • Geben Sie Bedeutung: Fragen Sie sich, was Sie und die anderen meinen, wenn sie von “Achtsamkeit” sprechen… es wird sehr unterschiedlich genutzt.
                          • Achtsamkeit gibt es nicht im Performance-Style: Unternehmen sollten vorsichtig sein mit Achtsamkeitsprogrammen - es kann nach hinten los gehen. Siehe die AmaZEN-Box.
                          • Achtsamkeit ist kein automatischer Booster für Business-Aktivitäten: Es hebt nicht automatisch Agilität und Kreativität.
                          • Achtsamkeit hat viele Gesichter: Achtsame Momente kann es beim Kochen, Gärtnern oder bewusstem Atmen geben.
                          • Jeder sollte “seine” Achtsamkeit finden: Manche mögen bewusst atmen, andere nicht. Manche lieben Meditation mit Autosuggestion, andere ohne…
                          • Weitere Infos:

                            • https://svenjahofert.substack.com/p/gefahrliche-achtsamkeit?utm_source=publication-search
                            • https://svenjahofert.substack.com/p/gefahrliche-achtsamkeit?utm_source=publication-search
                            • Über Svenja Hofert:

                              • www.svenja-hofert.de
                              • http://akademie.svenja-hofert.de
                              • 36 min

                              About Weiterdenken

                              From the publisher's feed

                              Das Tempo der Veränderung in der Arbeitswelt nimmt zu. Wie gehen Menschen damit um? Wie können Führungskräfte, Change Agents, Berater und Coachs Veränderung wirksam begleiten?

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                              Lanz + Precht by ZDF, Markus Lanz & Richard David Precht

                              Lanz + Precht

                              315 Listeners

                              Wie wir ticken - Euer Psychologie Podcast by ARD

                              Wie wir ticken - Euer Psychologie Podcast

                              8 Listeners

                              Never Mind – Psychologie in 15 Minuten by Fanny Jimenez – Psychologin und Wissenschaftsjournalistin

                              Never Mind – Psychologie in 15 Minuten

                              0 Listeners

                              Politik mit Anne Will by Anne Will

                              Politik mit Anne Will

                              42 Listeners

                              Innenwelt – Der Psychologie-Podcast von WDR 5 by WDR 5

                              Innenwelt – Der Psychologie-Podcast von WDR 5

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