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Bottle-Episoden, also Episoden, die nur auf dem Raumschiff spielen, gehören zur Tradition von Star Trek. Denn mit solchen Episoden konnte man Budget innerhalb der Staffel-Produktion einsparen – was nicht zwangsläufig bedeuten musste, dass man solche “Spar”-Episoden getrost vergessen kann! Nicht selten waren das genau die Geschichten, die uns besonders in Erinnerung geblieben sind.
Eine solche Bottle-Episode, die uns gut im Gedächtnis geblieben ist, die 5. Episode der 4. Staffel von Star Trek The Next Generation, “Remember Me / Das Experiment”, beschäftigt sich thematisch ebenfalls sehr damit, wie es ist, sich an Vergangenes zu erinnern, insbesondere an vertraute Personen, die gefühlt gerade eben noch da waren, und nun verschwunden sind! Dr. Crusher fühlt sich mehr und mehr von allen verlassen…
(Es plaudern in dieser Podcast-Folge: Tanja & Felo.)
Mary Shelleys 1818 erschienener Roman Frankenstein oder Der moderne Prometheus gilt u.a. als die allererste Science Fiction Geschichte. Die Verfilmung Frankenstein von 1931 gab dem SciFi-Horror-Genre sein wohl berühmtestes Film-Monster, in Gestalt von Boris Karloff, der unter der ikonischen Maske das titelgebende(?) Monster verkörperte…
…oder ist das Monster am Ende gar nicht das Monster, und Frankenstein gar nicht Frankenstein?! Hmmmm…
Wir folgen einem roten Faden, der sich seit Jahren zwischen Dem Sumpf und Data seinem Hals hin und her spinnt, der uns zuletzt in die Geisterwelt Captain Blackbeards geführt hat und der uns über Blackbeards Urenkelin, gespielt von Elsa Lanchester, zu der Schöpfung künstlichen Lebens, den Urahnen aller Androiden, also zu den Filmen Frankenstein (1931) und Frankensteins Braut (1935) bringt.
(Es plaudern über den Roten Faden: Lars, Gregor & Felo.)
Eine Star Trek-Zeichentrickserie, bei der definitiv keine Spar-Animation angesagt war (im Gegensatz zu unserem zuletzt besprochenen Star Trek-Zeichentrick), eine Serie voller kleiner Details, eine Serie wie ein einziges, großes, animiertes Wimmelbild, das ist Star Trek Lower Decks, die kürzlich mit der 5. Staffel ihr (hoffentlich nur vorläufiges?) Ende gefunden hat.
Und dieses Ende (das möglicherweise auch der Anfang für Neues sein könnte) betrachten und besprechen wir heute, die beiden letzten Folgen der 5. Staffel:
Episode 9 “Die Spalt-Mission / Fissure Quest” und Episode 10 “Die neue nächste Generation / The new next Generation”.
(Es plaudern in dieser Podcast-Folge: Tanja, Sabine & Felo.)
…nur nicht unbedingt im Inneren eines Raumschiffs, denn da kann es schon mal etwas enger zugehen (zumal im 22. Jahrhundert, lange, bevor mit der Raumschiffen der Galaxy-Class Warp-fähige Luxus-Hotels durchs All kreuzten!)
Besonders beengt wird es für die Mannschaft der Enterprise X-1 unter Captain Archer, als sich die gesamt Mannschaft wegen eines heranziehenden Sturms(!) in den einzigen sicheren Raum zurück ziehen muss, einen Laufsteg zwischen den beiden Warpgondeln, und dort etliche Zeit dicht auf dicht gedrängt verbringen muss.
Wir sprechen über die Episode “Der Laufsteg / The Catwalk” aus der 2. Staffel von “Star Trek ENTERPRISE”.
(Es plaudern in dieser Podcast-Folge: Sabine, Tanja & Felo.)
Weihnachten mag zwar für dieses Jahr erst mal überstanden sein, aber irgendwo und irgendwann ist möglicherweise immer Weihnachten, selbst zu vermeintlich unpassenden Zeiten und Gelegenheiten.
So müssen sich die Held:innen der Polizeitruppe von Neopolis aus Alan Moores Science-Fiction-Comic-Serie TOP TEN unvermittelt mit einem außerhalb der Weihnachts-Saison mitten in der Superheld:innen-Metropole auftauchenden Santa Claus herum schlagen (einem Ort, wo man sich eigentlich über nichts wundern sollte, auch nicht über den Weihnachtsmann!)
Ich stelle Euch heute als verspäteten Weihnachtsgruß diese außergewöhnliche Comic-Serie vor, die das Science-Fiction-Superhero- mit dem Polizei-Genre verbindet.
Weihnachten in der Pandemie, abgeschottet von der Welt, das ist uns allen wohl noch ein Begriff, auch wenn es für viele jetzt schon nur mehr eine vage Erinnerung an ein Weihnachten vor wenigen Jahren darstellt, das wir in der Isolation verbrachten.
Weihnachten 1996 dagegen fegte eine weitaus verheerendere Virus-Pandemie über die Welt, die innerhalb weniger Tage den größten Teil der Menschheit ausrottete, den überlebenden Rest der Menschen unter die Erde zwang, wo sie seitdem mühsam dahin vegetieren.
Der Häftling James Cole hat vier Jahrzehnte später mehr nur vage Erinnerungen an diese Zeit vor dem letzten Weihnachten, am stärksten durch wiederkehrende Träume an dramatische Bilder auf einem Flughafen – nur wenige Tage, bevor es unter die Erde ging…
Warum wir uns an diese Pandemie nicht erinnern?
Weil diese Ereignisse nicht während unserer Pandemie stattfanden, sondern in Terry Gilliams surrealen Science Fiction-Thriller “12 Monkeys” von 1995, in dem Bruce Willis, Madeline Stowe und Brad Pitt die Hauptrollen spielten.
(Es plaudern in dieser Podcast-Folge: Kai & Felo.)
Der Doctor steht auf einem fremden, vom Krieg gezeichneten Planeten, mitten im Schlachtfeld auf einer Tretmine und darf sich nicht bewegen… eine Situation, die uns doch schon einmal begegnet ist!
Und nicht nur uns, denn auch Autor Steven Moffat hat sich an diese ikonische Szene aus Genesis of the Daleks erinnert, und sie als Aufhänger für die Doctor Who-Episode “BOOM!” genommen, in der der sonst so agile, oftmals regelrecht hyperaktive 15. Doctor, gespielt von Ncuti Gatwa, gezwungen ist, eine ganze Krise vollkommen reglos zu bewältigen, da jede unbedachte Bewegung eine Katastrophe (und das vorzeitige Aus der Serie? ) bewirken könnte.
Wir reden über militärisch-religiös-kapatalistische Kriegsführung, über das Verhältnis zwischen neuem Doctor und neuer Companion, das sich gar nicht mal so neu anfühlt, über den neuen Doctor auf altem Spielbrett, über Erziehungsfragen und frühkindliche Prägung im Krieg, über die wechselnden Outfits des Doctors und nicht zuletzt über die Timelash.
(Es plaudern in dieser Podcast-Folge: Tanja, Alex & Felo.)
Es ist wieder mal an der Zeit, sich in diesem Star Trek-Podcast etwas mit Star Trek zu beschäftigen!
Von all den Serien, die das Franchise bevölkern, findet eine wahrscheinlich mit Abstand am wenigsten Beachtung: die Animated Series aus den 1970ern.
Nicht ganz zu Recht, wie wir finden, denn schließlich hat dieses vernachlässigte und häufig verlachte Stiefkind bereits so einiges hervorgebracht, das den Star Trek-Cosmos bereichert hat und vielfach erst in späteren Serien als große Neuerung betrachtet wurde. Neuerungen wie das Holodeck, Lebensmittel-Synthesizer-Fehlfunktionen, Schiffs-Qomputer, die außer Kontrolle geraten – alles das und mehr ist heute fester Bestandteil des Franchises, und wie bei so einigem anderen auch war es diese sparsam animierte Zeichentrick-Serie, die es zuerst auf den Schirm brachte.
Andererseits war die alte Zeichtrick-Serie aber auch oft genug einfach nur bescheuert albern!
Was nicht zuletzt an der recht eigenwilligen ZDF-Schnodderdeutsch-Synchro der siebziger Jahre lag.
Wir haben uns eine Episode angeschaut, in der sich Albernheiten und Canon-Neuerungen die Hand geben:
(Es plaudern in dieser Podcast-Folge: Tanja, Gregor & Felo.)
…und täglich stirbt das Murmeltier. Und lebt. Und stirbt. Und lebt. Und stirbt. Und lebt. Und stirbt. Bis in alle Ewigkeit…
…oder so lange, bis Tom Cruise die Schnauze voll hat davon, immer wieder zu sterben, eine Möglichkeit findet, die Zeitschleife zu durchbrechen und den Krieg gegen die bösen, bösen Außerirdischen gewinnt – so cool und lässig, wie halt nur Tom Cruise es kann!
Wir sprechen über den 2014er Zeitreise-SciFi-Actionfilm “Edge of Tomorrow”, einigen vielleicht noch besser bekannt unter dem (Unter)titel:
Jules Verne wird gerne als Vater der Science Fiction bezeichnet.
Das allein könnte schon Grund genug sein, ihn in diesen Science-Fiction-Podcast zu aufzunehmen – nach etwas näherer Betrachtung qualifiziert sich die “Reise zum Mittelpunkt der Erde” allerdings auch so, um als Frühwerk der Science Fiction betrachtet zu werden (aus einer Zeit, lange bevor es diese Literatur-Gattung gab.)
Warum wir uns aber ausgerechnet mit diesem Werk beschäftigen, hat aber eigentlich andere Gründe:
Wir spinnen damit den Roten Faden fort, der mit M*A*S*H begann, uns über Vietnam, Barbarella und andere Knotenpunkte schließlich in die Höhlen des Bronson Canyons geführt hat – wo der Faden endgültig zu zerfasern drohte.
Wir haben uns kurzerhand ein Herz gefasst und uns eine der vielen losen Fasern aus “Robot Monster” gegriffen, die sich zum Weiterspinnen des roten Fadens angeboten hatten: die Slurpasaurier, die sich das B-Movie aus einem anderen Machwerk entliehen hatte. Anschließend haben wir diesen Film einfach links liegen lassen und uns stattdessen ein etwas hochwertigeres Filmwerk ausgesucht, in dem nach der damals beliebten Splurasaurus-Methode furchteinflößende Dinosaurier aus aufgeblasenen Echsen mit aufgeklebten Rückenflossen fabriziert wurden – und schon hatten wir den nächsten Knotenpunkt im Roten Faden:
Die Disney-Verfilmung des Romans “Reise zum Mittelpunkt der Erde” aus dem Jahr 1959.
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