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Die Firma Tschibo hat seit 2022 Umsatzrückgänge durch Inflation, Lieferengpässe und Kaufzurückhaltung. Die Konsequenz: es gibt keine Gehaltserhöhung, um zu sparen. Doch diese Sparmaßnahme wird für das Unternehmen Tschibo zum Eigentor werden. Warum erfährst du in dieser Podcastfolge. Das gilt übrigens auch für andere Sparmaßnahmen, die das Wachstum behindern.
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Anrufer provozieren eine Stresssituation, um dir Geld aus der Tasche zu ziehen. Dagegen hilft dir und deiner Familie ein Safewort.
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Videoempfehlung private Krankenversicherung PKV meine Erfahrung aus 22 Jahren - Vorteile Nachteile https://youtu.be/Knl54Mmau0Q
Auf YouTube schrieb jemand unter meinem Video: "Nie wieder private Krankenversicherung! Die PKV ist nur etwas für Jemand, welcher die bestmögliche medizinische Versorgung haben möchte, egal was es kostet. Also Finger weg !! Auch ein Tarifwechsel innerhalb der bestehenden Versicherung in eine Holzklasse löst das Problem nicht, ist sinnlose Zeitverschwendung.
Die Aussage zeigt, wie sensibel man das Thema PKV angehen muss.
Entwicklung Höchstbeitrag der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV):
Wie errechnet sich der Beitrag im Alter?
PKV unabhängig vom Einkommen
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Geld in der Beziehung
Immer wieder werde ich zu Rate gezogen, um die Wogen zu glätten, wenn sich Paare beim Thema Geld festgefahren haben. Manche, die verheiratet oder verpartnert sind, können nicht mehr zusammen über Geld sprechen. Oftmals enden solche Diskussionen im Streit. Es ist gar nicht so selten, dass die Finanzen zu einem großen Problem werden, und dass dieses Thema öfter besprochen wird als andere Bereiche des Zusammenlebens. Im schlimmsten Fall führen unterschiedliche Meinungen zu einer Trennung. Das muss nicht sein, denn es gibt Lösungen für einen guten Umgang mit dem gemeinsamen Geld. Manchmal benötigt man dafür einen externen Mediator, denn Partner oder Kinder wissen ganz genau, welche Knöpfe sie drücken müssen. Es beginnt mit einer konstruktiven Diskussion, aber plötzlich fahren die Emotionen hoch, und die Situation eskaliert.
Ich möchte dir vorab eines mitgeben. Jeder Mensch ist durch sein Umfeld geprägt und hat eine eigene Einstellung zum Thema Geld. Das heißt, dass du zunächst akzeptieren musst, dass dein Partner oder deine Partnerin womöglich anders denkt als du.
Ein zweiter Gedankengang. Nehmen wir an, es gäbe ein Paar, von dem der eine geizig und der andere verschwenderisch wäre. Dieses Paar kriegt sich wahrscheinlich immer wieder wegen des „richtigen“ Umgangs mit Geld in die Haare. Der eine möchte das Geld zusammenhalten, und der andere sagt, "ich lebe nur einmal, und morgen könnte ich tot sein".
Stell dir jetzt vor, beide Partner wären gleichermaßen geizig. Das wäre ebenfalls blöd, nicht wahr? Ich möchte dir aufzeigen, dass es nicht verkehrt ist, Gegensätze auszuleben. Gleiche Einstellungen führen dazu, dass man seelisch verarmt. Die beiden Geizigen würden an allen Ecken und Enden sparen, um schlussendlich die reichsten Leute auf dem Friedhof zu werden. Der Friedhof ist der reichste Ort auf dem Planeten, denn dort liegt nicht nur die Kohle, die man nicht ausgegeben hat, sondern da liegen auch das ungenutzte Potenzial und die Träume begraben, die man sich zu Lebzeiten nicht erfüllt hat. Ideal wäre es, eine Balance zu finden, die es ermöglicht, sowohl jetzt als auch später gut zu leben. Zwei Geizkragen würden auf jeden Fall seelisch verarmen, davon bin ich überzeugt.
Nehmen wir das andere Extrem. Stell dir vor, beide wären verschwenderisch. Kennst du den Spruch, "man muss das Geld zum Fenster hinauswerfen, damit es zur Tür wieder hereinkommt"? Dieses Paar würde ganz sicher in einen Abwärtsstrudel geraten, finanziell verarmen und schließlich in eine Privatinsolvenz rutschen. Folglich kann es nur gut sein, dass es unterschiedliche Sichtweisen gibt und dass einer eher zur Verschwendung und der andere eher zum Geiz neigt. Am besten wäre es, wenn das Paar einen Mittelweg finden könnte, bei dem der eine den anderen ausbremst. Der Verschwender sorgt dafür, dass das Geld genutzt wird, um zu leben, und der andere übernimmt die Aufgabe, die Finanzen zu kontrollieren und das Geld zusammenzuhalten. Wichtig ist, dass man erkennt und akzeptiert, dass es unterschiedliche Einstellungen zum Geld gibt und dass man einen gemeinsamen Weg findet.
Manchmal gibt es Diskrepanzen im Geiste. Der eine denkt, „ich arbeite und schaffe das Geld ran, und du kümmerst dich um das Haus und die Kinder. Damit ist deine Rolle nicht so wertvoll wie meine, denn ohne meine Kohle könntest du dieses Leben nicht führen.“ Ich finde eine solche Einstellung sehr schade, denn der Arbeitende könnte sein Geld nicht verdienen, wenn der Partner ihm nicht den Rücken freihalten würde, zum Beispiel, indem er oder sie sich um die Kinder und um die Organisation des Alltags kümmert. Diese Aufgaben machen sich nicht von alleine, und damit beginnt die Wertschätzung für den anderen. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass man als Paar über Geld spricht. Man muss seine Sorgen und Gedanken teilen und den anderen wissen lassen, wenn man sich nicht wertgeschätzt fühlt.
Ich weiß, es ist nicht immer einfach, miteinander zu reden, wenn es um das Thema Geld geht. Wenn die Situation zu sehr festgefahren ist, braucht man einen Mediator. Am besten ist es, aufkommende Probleme im Keim zu ersticken und sie direkt zu besprechen. Man könnte zum Beispiel einen Tag in der Woche festlegen, an dem man sich Zeit nimmt, um die Finanzen zu besprechen. Einen so genannten "Dagobert-Duck-Tag", an dem man gedanklich ins Thema eintaucht und bildlich gesprochen im Geld badet. Einen solchen Termin könnten wir von Anfang an in unsere Beziehungen implementieren. Ich will wissen, wie du über Geld denkst, und du sollst wissen, wie ich unser Ausgabenverhalten einschätze. Gemeinsam finden wir einen Weg, um unsere Finanzen zu verbessern.
In diese Gespräche kann man auch die Kinder einbeziehen. Ich finde es schade, dass viele Eltern das Thema Finanzen nur unter sich ausmachen. Kinder sollen lernen, dass das Geld nicht auf Bäumen wächst, sondern dass man dafür arbeiten muss. Auch Kinder sollten ihre Entscheidungen einbringen können. Das verhindert, sie später die Fehler ihrer Eltern wiederholen und es fördert, dass auch die Kinder später mit ihren Partnern über Geld sprechen werden. Für diese Gesprächstermine sollten Regeln festgelegt werden: Man darf ausreden und wird nicht unterbrochen. Niemand sollte laut und ausfallend werden. Das ist natürlich immer von der individuellen Situation abhängig, denn jeder ist anders geprägt, bringt andere Erfahrungen ein und befindet sich auf einem anderen emotionalen Level.
Jetzt möchte ich dir zwei Übungen an die Hand geben, die dir helfen, einen Konsens mit deinem Partner oder deiner Partnerin zu finden. Die erste Übung lautet: Jeder schreibt auf, was ein reiches und erfülltes Leben für ihn oder für sie bedeutet. Welche Gedanken gehen euch durch den Kopf, wenn es um die Bereiche Arbeit, Freizeit, Wohnsituation und Beziehung geht? Notiert, was euch wirklich wichtig ist und auch, warum das so ist. Hinterfragt eure Wünsche und Bedürfnisse. Oftmals tun wir Dinge nur, um anderen zu gefallen oder um es unseren Eltern recht zu machen. Vielleicht haben die es jedoch gar nicht verdient, weil sie uns schlecht behandelt haben und wir ihnen lediglich beweisen wollen, dass aus uns etwas geworden ist. Man schmückt sich mit unnötigen Statussymbolen und überschuldet sich, um zu zeigen, dass man sich einen Porsche leisten kann.
Stell dir vor, dass du irgendwann an einem Punkt angelangt bist, an dem du auf dein Leben zurückblickst. Was möchtest du dann erlebt haben, und warum ist dir das wichtig? Sortiere aus und lass die Ego-Spiele weg. Das ist die Übung, die jeder für sich selbst machen soll. Jeder tickt anders und definiert unterschiedlich, was für ihn oder für sie Reichtum und Erfüllung ausmacht.
Ich möchte dir erzählen, was mir selbst wichtig ist. Ich sehe mich bei schönem Wetter im Garten sitzen und die Sonne genießen. Ich sitze zusammen mit meiner Familie und mit Freunden. Die Sonne scheint, und wir sitzen an einem reich gedeckten Tisch. Wir lachen, reden und genießen die gemeinsame Zeit. Das bedeutet für mich Reichtum und Erfüllung.
Ich möchte Zeit für Menschen haben, die ich liebe. Ich möchte aber auch genug Zeit für mich selbst haben. Ich möchte meine Hobbys ausleben, ohne darüber nachdenken zu müssen, ob meine Zeit und mein Geld dafür ausreichen.
Eine solche Definition findet ihr bitte auch für euch selbst. Im nächsten Schritt versucht ihr, aus euren beiden Visionen eine gemeinsame Definition zu erstellen, eine Variante für euer reiches und erfülltes Leben. Ihr müsst an einem Strang ziehen, denn sonst ist irgendwann eine Trennung die logische Folge.
Jeder schreibt für sich auf, was ihm oder ihr ein reiches und erfülltes Leben bedeutet, und im zweiten Schritt sucht ihr die Gemeinsamkeiten. Das solltet ihr in einer ruhigen und schönen Atmosphäre machen, zum Beispiel im Urlaub. Nicht zwischen Tür und Angel, denn da könnt ihr nicht in Ruhe in eure Gedanken hineintauchen. Trinkt ein gutes Glas Rotwein dazu oder etwas Anderes, was euch gut schmeckt. Schafft euch eine gemütliche Wohlfühlsituation. Das war die erste Übung.
Übung Nummer 2: Jeder schreibt Gründe auf, warum es gut ist, viel Geld zu haben. Jeder bewertet Geld anders, und diese Übung trägt dazu bei, dass ihr eure persönlichen Einstellungen hinterfragt. Bei manchen ist das Thema Geld negativ behaftet. Mit der Schreibübung lassen sich innere Blockaden aufdröseln. Sie fördern zutage, wenn sich in unserem Innern etwas dagegen wehrt, wohlhabend zu werden, und was ein möglicher Grund dafür ist. Das kann zum Beispiel einen religiösen Hintergrund haben, denn in der Bibel ist zu lesen, „eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“ Es gibt viele solcher Prägungen, die in uns schlummern und die bereits in der Kindheit oder Jugend angelegt worden sind. Vielleicht ist im Umfeld jemand pleite gegangen, und wir haben gehört, wie unsere Eltern lange darüber gesprochen haben. Diese Prägungen darf man nicht unterschätzen.
Deshalb ist die Übung so wichtig. Sie zeigt dir, ob du Geld überhaupt gut findest und wie es wäre, wenn du plötzlich so richtig viel Bargeld zur Verfügung hättest. Du musst Geld mögen, um Geld anzuziehen und Ideen zu entwickeln, die dir helfen, ein Vermögen aufzubauen. Ansonsten wirst du dich unbewusst immer wieder selbst sabotieren und alles dafür tun, damit du den Zustand eines Vermögenden nicht erreichst. Tief in dir sitzt womöglich ein Dämon, der dir sagt, dass Geld etwas Schlechtes ist.
Wie denkst du über Geld? Warum ist es gut, viel Geld zu haben? Wie wäre es, zehn Millionen auf dem Konto zu haben? Was fühlst du, wenn du daran denkst? Ist das ein schöner Gedanke oder spürst du eine innere Blockade, die dich sabotieren will?
Als Letztes ein weiterer wichtiger Hinweis. Natürlich sollst du nicht einfach deine Gedanken aufschreiben und dann hoffen, dass dir eine Erleuchtung widerfährt. Du musst anschließend einen passenden Rahmen schaffen. Das machst du, indem du deine Finanzen kontrollierst. Wenn du es nicht schaffst, deine Finanzen zu kontrollieren, dann kontrollieren deine Finanzen dich. Sie übernehmen die Oberhand. Und dann wirst du gezwungen sein, zu handeln und im schlimmsten Fall jemanden anzubetteln, weil dein Kontostand wieder einmal nicht passt. Es ist äußerst wichtig, dass du den Überblick und die Kontrolle über deine Zahlen behältst.
Wer mich kennt, der weiß, dass mein Credo lautet, dass zehn Minuten monatlich ausreichen, um die Kontrolle über seine Finanzen zu behalten. Es steigert dein Selbstwertgefühl, wenn du weißt, was sich auf deinem Konto abspielt. Du wirst sofort erkennen, wenn es vorwärts geht und wenn du Erfolg hast. Und das gibt dir ebenfalls ein gutes Gefühl. Du wirst du zu einem Geldmagneten und musst dir nie wieder Sorgen um deine finanzielle Situation machen.
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Warum fallen wir auf Schnäppchen und Verlockungen rein und geben mehr Geld aus, als wir wollen? Warum setzt manchmal unser Verstand aus und wir werden gierig? Und wie schützen wir uns davor?
Podcast "Verkaufspsychologie im Marketing":
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Mitarbeiter einstellen - ja oder nein? Was ändern, um rentabler zu werden? All das lässt sich schnell und einfach klären.
Schluss mit Zweifeln in deinem Geschäft
Manchmal plagt man sich damit herum, dass man nicht weiß, wie man sich entscheiden soll. Kennst du dieses Gefühl? Ich hatte vor Kurzem ein Gespräch mit jemandem, der unzufrieden mit dem Gewinn ist, der nach Abzug aller Ausgaben für sich und für seine Familie übrigbleibt. Er überlegte, ob er weitere Mitarbeiter einstellen solle oder ob es sinnvoller wäre, die Arbeiten selbst zu erledigen, denn das spare Kosten ein. Überhaupt sei es doch am besten, wenn man sich nur auf sich selbst verlassen müsse. Er hinterfragte außerdem sein grundsätzliches Geschäftsmodell und wollte prüfen, ob es überhaupt ertragreich ist.
Ich stelle immer wieder fest, dass viele Menschen aus dem Bauch heraus entscheiden. Sie hoffen, dass es schon irgendwie gut gehen wird, aber das ist meist nicht der Fall. Sie stellen keine nüchterne Kalkulation auf. Aber eine abgelesene Temperatur ist etwas anderes als eine gefühlte Temperatur. Solche Vorgehensweisen sind für ein Business problematisch, weil dann ein sicheres Fundament fehlt.
Professionelle und clevere Unternehmer glauben nicht, sondern sie wissen, was sie tun. Sie quälen sich nicht mit möglichen Konsequenzen und zögern keine wichtigen Entscheidungen heraus. Vielleicht hast du schon einmal von der Methode „Speed of Implementation“ gehört, der schnellen Umsetzungspraxis. Sie wird von erfolgreichen Menschen angewandt, die Dinge anpacken, anstatt endlos darüber zu reden.
Es kann sehr viel Geld ausmachen, frühzeitig die richtige Entscheidung zu fällen, denn Gewinne können exponentiell wachsen. Das spart nicht nur Geld, sondern auch Nerven. Du verlierst viel Zeit, wenn du zögerst. Wer seine eigenen Zahlen genau kennt, erstickt aufkommende Zweifel im Keim. Er versteht, interpretiert und leitet folgerichtig ab. Wenn du ganz nüchtern rechnest, dann kannst du neue Situationen vorwegnehmen beziehungsweise simulieren. Beispiel: Was würde sich verändern, wenn ich die Arbeiten in Zukunft selbst erledige? Welche Kosten fallen weg, aber welche Zeit muss ich investieren? Kann ich dadurch meine Ziele erreichen? Was verändert sich jedoch, wenn ich für die Aufgabe einen Mitarbeiter einstelle? Bei diesen Überlegungen kann ein erfahrener Sparringspartner helfen, der dir zur Seite steht und dich auf mögliche Fehler hinweist. Bekanntlich gibt es bei jedem einen blinden Fleck.
Wenn du eine genaue Übersicht über deine Zahlen hast, dann hast du die Kontrolle über dein Unternehmen und weißt, was auf dich zukommt. Planungssicherheit ist ultra hilfreich. Wir haben schon genug Turbulenzen und Risiken im Unternehmen, mit denen wir klarkommen müssen und wollen nicht auch noch diejenigen Dinge dem Zufall überlassen, die wir auf einfache Art und Weise in den Griff bekommen können. Ich bin davon überzeugt, dass es ausreicht, wenn man sich zehn Minuten monatlich mit seinen eigenen Finanzen beschäftigt. Wenn du deine Zahlen kennst, dann fällst du die richten Entscheidungen, und zwar mit einem guten Gewissen.
Zahlen und Fakten zeigen dir, was notwendig ist, um deine Ziele zu erreichen. Sie lassen auch erkennen, wenn das Ziel nicht erreichbar ist. Ich höre immer wieder, dass Leute ihre Zahlen überschlagen und dann auf einen Wert kommen, der nicht den Tatsachen entspricht. Sie lassen sich von einer gefühlten Temperatur leiten. Ich frage sie dann, ob sie wirklich alles beachtet und zum Beispiel die eigene Rentenvorsorge eingepreist haben. Die meisten stapeln zu tief, weil sie denken, es würde schon irgendwie ausreichen. Ihre Kalkulation steht jedoch nicht auf einem guten Fundament. Zum Glück lässt sich alles berechnen und belegen. Man simuliert den Wunschzustand, den man erreichen möchte und prüft, ob das eigene Unternehmen den nötigen Gewinn abwirft. Wer Probleme mit objektiven Kalkulationen hat, kann sich behelfen, indem er sich die richtigen Leute ins Boot holt, die einen Weg aufzeigen, mit dem man sein Ziel erreicht.
Dann weißt du, wo dein Fokus ist. Die Erkenntnis ist der erste Schritt, und anschließend folgt die Energie dem Fokus. Wenn du weißt, was Sache ist, kannst du den Weg mit wenigen Klicks durchspielen und ausrechnen, wie du dein Ziel auf eine rentable Art und Weise ansteuerst. Du siehst schwarz auf weiß, ob dein Geschäftsmodell tragfähig ist. Du eliminierst das Prinzip „Zufall und Hoffnung“ und erreichst absolute Gewissheit. Und das ist eine super Sache!
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Vieles verselbständigt sich zum Schlechten aufgrund des Broken-Windows-Effektes. Am Ende verliert man nicht nur den Überblick, sondern auch die Muße und Kontrolle. Aber es beginnt immer mit der ersten Scheibe. Das kannst du dir zunutze machen, wenn du dir des Effektes bewusst bist
Hintergründe Broken-Windows-Theorie: https://de.wikipedia.org/wiki/Broken-Windows-Theorie
Es beginnt immer mit der ersten Scheibe und endet im Chaos!
In der heutigen Folge geht es um den Broken-Windows-Effekt und warum er dir das Leben schwer machen kann. Was ist der Broken-Windows-Effekt? Er besagt: Steckt erst einmal der Schlendrian in einer Sache drin, dann kann es nur noch schlimmer werden. Der Begriff leitet sich von zerbrochenen Fensterscheiben ab, die man in verlassenen Häusern einer Stadt sehen kann. Sicher hast auch du schon einmal bemerkt, dass irgendwo eine alte Fabrikhalle leer steht. Irgendwann kommt jemand auf die Idee, eine Fensterscheibe dieses Gebäudes einzuschmeißen. Und wenn erst einmal eines der zerbrochen ist, wenn es ein Broken Window, gibt dann dauert es nicht mehr lange, bis der Nächste kommt und ein weiteres Fenster kaputtschlägt. Die Zerstörung verselbstständigt sich, und irgendwann sind alle Scheiben dieser alten Fabrik zerbrochen.
Ähnliches sieht man an den Stellen, an denen geraucht wird. Der Erste schmeißt seine Kippe auf den Boden, und die anderen tun es ihm nach. Weitere Zigarettenkippen gesellen sich dazu, und in kürzester Zeit ist dort ein Müllberg entstanden.
Wenn du dich aufmerksam in deiner Umgebung umschaust, wirst du zahlreiche Broken-Windows-Effekte feststellen. Aber warum ist es so wichtig, das System zu erkennen? Der Grund ist, dass man sich das Leben schwermacht, wenn man diese Systematik nicht durchbricht.
Stell dir vor, du hast eine unordentliche Ecke in deinem Haus. Wenn du sie nicht sofort aufräumst, vergrößert sie sich. Richtig? Man beginnt damit, etwas abzustellen, vielleicht im Keller, und man selbst, aber auch andere, stellen immer wieder etwas dazu. Die Gefahr ist groß, dass die Ecke zu einem Müllhaufen wird. Das Gleiche gilt für deinen Schreibtisch. Auch dort fängt das Chaos klein an. In der Ablage bleibt ein Briefchen liegen, irgendwann kommt eine Zeitung hinzu, und schon hast du einen Stapel. Der Stapel wächst, und dein Schreibtisch wird voll.
Das gleiche Prinzip gilt auch für Tools, die ihr für die Arbeit nutzt. Irgendjemand hat seine Aufgaben nicht im Griff, und schon nach kurzer Zeit hat man 200 Tasks, die nicht korrekt eingepflegt worden sind. Das ganze Aufgaben-Management ist im Eimer. Genauso ist es bei Ordnern, die man für die Ablage nutzt. Einmal geschludert, und schon ufert es aus. Jemand beginnt damit, unwichtige Dinge abzulegen oder das Papier nicht ordentlich zu lochen. Der Schließmechanismus des Ordners funktioniert nicht mehr, und so zieht sich die Unordnung nach und nach durch. Wenn das erst einmal einreißt, wird es immer schlimmer.
Besonders krass ist dieses Phänomen bei E-Mails. Ich habe schon gesehen, dass Menschen eine vierstellige Anzahl von unbearbeiteten Nachrichten in ihrer Inbox angesammelt haben. Alles fing mit einer einzigen E-Mail an, die nicht sofort bearbeitet wurde. Irgendwann sind es 1.000 E-Mails, die auf Bearbeitung warten. Gleiches gilt für die Führung. Auch dort zieht sehr schnell der Schlendrian ein.
Besonders aufmerksam sollte man sein, wenn es um die eigenen Finanzen geht. Deshalb poche ich immer darauf, die Buchhaltung so einfach wie möglich zu halten. Sie muss spielerisch und wie von selbst gehen, damit man erst gar nicht in einen Trott hineingerät, der sich zu einem Broken-Windows-Effekt entwickelt.
Was können wir daraus ableiten? Ganz einfach: Wir müssen aufkommenden Broken-Windows-Effekt sofort im Keim ersticken! Ich hoffe, dass dieser Podcast bei dir das Bewusstsein für die Problematik wecken konnte. Denk daran: Es beginnt immer mit dem ersten Mal, und deswegen ist es so wichtig, sofort zu reagieren.
Eine kurze Bitte in eigener Sache. Viele meiner Hörer loben meinen Podcast und schicken mir Nachrichten über LinkedIn wie etwa, "Michael, dein Podcast ist kurz und knackig, absolut top!" Independent Podcasts wie meiner sind absolute Underdogs im Vergleich zu anderen Podcasts, die über ein großes Werbebudget verfügen. Ende 2018 lag ich auf Platz 1 aller deutschen iTunes Charts, denn da gab es die vielen großen Podcasts noch nicht. Mittlerweile haben diese unsere kleinen unabhängigen Podcasts abgehängt, weil sie eine große Reichweite über Funk und Fernsehen aufgebaut haben und außerdem über riesige Werbe-Budgets verfügen. Deshalb eine wichtige Bitte an dich als treue Hörerin und treuen Hörer: Erzähl doch einfach weiter, dass es hier einen tollen Podcast gibt. Wenn jeder es einer Person weitererzählt, dann verdoppelt sich unsere Community. "Hey, schau mal, da gibt es einen tollen Podcast, bei dem du kostenlose Tipps und Impulse zum Thema Unternehmenswachstum, Persönlichkeitsentwicklung und Finanzen erhältst.“ Erzähl es einem Freund oder einer Freundin. Dann ist ihnen geholfen, mir geholfen, und du sammelst ein paar Karma-Punkte. Herzlichen Dank dafür.
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Das ehemals erfolgreiche Unternehmen Tupperware hat Zahlungsschwierigkeiten und der Kurs der Aktie fällt um über 90%. Aus einer echten Erfolgsstory wurde ein Desaster: fast jeder kennt und besitzt Tupperware. Wie konnte das passieren und welche Fehler wurden gemacht und was kannst du für dein Business daraus lernen?
Kurs Tupperware-Aktie: https://www.finanzen.net/aktien/tupperware-aktie
Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Dies ist eine alte Weisheit, von der jetzt leider auch Tupperware betroffen ist. Wer kennt sie nicht, die Tupperware-Partys, beliebt, belächelt und gehasst gleichermaßen? Tupperware hat ein geniales Vertriebskonzept, das jetzt auf der Kippe steht.
Die Probleme des Unternehmens sind nicht von jetzt auf gleich aufgetaucht, sondern sie haben sich über einen langen Zeitraum hinweg angedeutet. Ich möchte dieses Beispiel nehmen, um dich zum Nachdenken anzuregen. Wie anfällig ist dein eigenes Unternehmen, und wie gut hast du deine Zahlen im Griff? Hast du ein funktionierendes Frühwarnsystem? Vorsichtsmaßnahmen sind wichtig. Sie können dazu beitragen, Missstände und finanzielle Krisen zu verhindern. Tupperware gibt an, alle Anstrengungen unternehmen zu wollen, um eine Pleite abzuwenden. Man sei bereits auf der Suche nach neuen Finanzmitteln.
Wenn das Kind erst einmal in den Brunnen gefallen ist, ist es zu spät. Ein Unternehmen muss sich rechtzeitig darum kümmern, Finanzmittel zu beschaffen. Mir ist unverständlich, warum immer so lange gewartet wird. Tupperware bildet keine Ausnahme. Im Jahr 2013 hat das Unternehmen noch einen Umsatz in Höhe von etwa 2,7 Milliarden gemacht. 2022 waren es nur noch 1,3 Milliarden. Die Besonderheit dabei ist, dass die Zahlen von Jahr zu Jahr rückläufig waren. Wer hat diesen Trend verschlafen? Leider ist es oft so, dass die Unternehmensführung den Kopf in den Sand steckt und hofft, dass es schon wieder irgendwie gut werden wird. Aber ganz ehrlich, wenn wir in die Vergangenheit schauen, dann sehen wir, dass sich Probleme noch nie von alleine gelöst haben, sondern immer nur dann, wenn sie aktiv angegangen wurden.
Mit den Tupperware-Partys, auf denen Produkte präsentiert und verkauft wurden, hat Tupperware in den Fünfzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts einen einzigartigen und erfolgreichen Vertriebsweg aufgebaut. Das Unternehmen ist jedoch nicht rechtzeitig auf den Zug des Online-Handels aufgesprungen und außerdem scheinbar übersehen, dass die Zielgruppe gealtert ist. Die Produkte von Tupperware sind für Jüngere nicht mehr cool genug. Da frage ich mich, wem im Unternehmen diese Fakten entgangen sind.
Wer mich kennt, der weiß, dass ich immer dafür plädiere, ein Frühwarnsystem aufzubauen. Jeder Unternehmer muss seine Zahlen kennen und wissen, wo es Anfälligkeiten gibt. Du brauchst eine gewisse Paranoia, um Schwachstellen erkennen zu können. Die Devise lautet "hope for the best, plan for the worst", hoffe auf das Beste, aber wappne dich für das Schlimmste. Das bedeutet, dass du ständig überprüfen musst, ob du dich noch auf dem richtigen Weg befindest. Gibt es jemanden da draußen, der mir das Leben schwer machen möchte, zum Beispiel einen Online-Riesen, der mich zu überholen droht?
Die neueste Strategie von Tupperware ist eine Kooperation mit den Discountern. Das passt meiner Meinung nach überhaupt nicht, denn die Produkte von Tupperware stehen nicht für Billigware. Warum wollen sie sich jetzt mit Discountern einlassen? Als Außenstehender sehe ich die Dinge unbefangen. Das ist eine Stärke, denn ich stecke nicht in den verkrusteten Strukturen eines Unternehmens fest. Ich bin offen für neue Herausforderungen. Ich erkenne zum Beispiel großes Potenzial für eine Ausrichtung der Tupperware-Produkte auf den Trend der Nachhaltigkeit. Dort sehe ich einen großen Nutzen.
Tupperware gibt eine 30-jährige Garantie auf seine Produkte. Warum wird dieser Vorteil nicht beworben? Wir alle streben nach Nachhaltigkeit. Warum baut man Tupperware nicht als eine Premium-Marke auf? Die Verbraucher bezahlen gerne etwas mehr, wenn sie dafür ein nachhaltiges Produkt erwerben können. Genug Geld ist vorhanden. Die Leute geben einen Haufen Geld für einen veganen Smoothie aus. Meiner Meinung nach hätte sich Tupperware auf höherpreisige und nachhaltige Ware konzentrieren sollen mit Schwerpunkt auf den Umweltschutz. Es wäre ein gutes Konzept gewesen, ein solches Alleinstellungsmerkmal in den Vordergrund zu stellen. Es wäre auf jeden Fall besser, als in den Markt der Discounter zu drängen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Kunden von Lidl und Aldi hochpreisige Tupperware-Schüsseln kaufen, wenn sie gemeinsam mit Billigschüsseln im Regal stehen. Wenn sich Tupperware auf „billig“ ausrichtet, dann macht das Unternehmen nämlich gleich den nächsten Fehler und geht in Richtung Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Wenn sowieso schon alles wegbricht, nimmt man jeden Auftrag an und klammert sich an jeden Strohhalm. Das ist das Schlimmste, was man machen kann, weil das in der Regel immer zu Lasten der eigenen Marge geht. Der Gewinn wird immer weniger, und man beschleunigt den Knock-out nur noch weiter. Die Pleite kommt etwas später, aber sie kommt.
Was will ich dir damit sagen? Wenn das Kind erst einmal in den Brunnen gefallen ist, ist es zu spät. Wenn die Trockenheit da ist, muss man keinen Brunnen mehr graben. Clevere Unternehmer beugen rechtzeitig vor. Sie haben immer einen Überblick über alle Einnahmen und Ausgaben. Sie sind in der Lage, Zahlen, Daten und Fakten ihres Unternehmens zu analysieren und Konsequenzen für die Arbeit daraus zu ziehen.
Ich möchte dir zurufen: Hab deine Zahlen im Griff! Vorausschauendes Arbeiten sichert nicht nur das Überleben deines Unternehmens, sondern es bringt ihm sogar einen Vorsprung. Denn wer gut haushaltet, dem stehen Mittel zur Verfügung, die in neue Projekte investiert werden können und die auf eine lukrative Art und Weise ins Unternehmen zurückfließen.
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GPT-4 zeigt Anzeichen Allgemeiner Künstlicher Intelligenz (die Fähigkeit zu Abstrahieren, aus Fehlern lernen, Vernunft und Logik, soziales Verständnis).
YouTube-Kanal von Prof. Dr. Boris Zimmermann; https://www.youtube.com/@luisboriszimmermann7207
zur Studie: https://arxiv.org/pdf/2303.12712.pdf
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Manchmal reden sich Versicherer bei einem Versicherungsschaden raus und zahlen nicht. Dem kannst du sehr einfach vorbeugen, damit dir das nicht passiert.
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