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Servus vom Serve. Herzlich willkommen. Kürzlich hatte ich ein Gespräch mit einem Kunden, der den Wunsch hatte, sich selbständig zu machen. Aufgrund seiner Tätigkeit als Angestellter in einem Unternehmen verfügt er über zahlreiche gute Kontakte, und dank seines Insiderwissens erkennt er, dass die Auftragslage von Jahr zu Jahr besser wird. Warum also nicht dieses Wissen nutzen, um künftig auf eigene Rechnung zu arbeiten? Das ist seine Motivation. Er sieht sich als wichtigen Schlüsselmitarbeiter seines Unternehmens, und er verfügt über das Know-how, mit dem er genauso gut seine eigene Firma gründen kann.
Seine erste Frage galt den Fördermitteln. Dazu ein Hinweis. Natürlich kannst du Fördergelder beantragen, aber du musst wissen, dass du dafür immer einen Preis bezahlst. Du musst einen Business Plan schreiben und natürlich die gewährten Kredite zurückzahlen. Deswegen rate ich dir, soweit möglich, ohne Fördergelder auszukommen. Eine Ausnahme bildet meiner Meinung nach das so genannte Überbrückungsgeld des Arbeitsamts.
Heute möchte ich jedoch auf etwas Anderes eingehen, nämlich auf die Tragfähigkeit eines Geschäfts. Wenn man eine gute Idee und auch gute Kontakte hat, ist es für die Umsetzung wichtig, auf Dauer finanziell erfolgreich zu sein. Diese Tragfähigkeit sollte innerhalb von sechs Monaten umgesetzt sein, so dass deine Einnahmen ab dem sechsten Monat höher sind als die Ausgaben. Idealerweise schaffst du das von Anfang an, aber sechs Monate, das sollte das Ziel sein. Auch Investoren gehen davon aus, dass ein neues Business innerhalb von sechs Monaten Cashflow-neutral ist.
Ich möchte dir einen wichtigen Tipp mitgeben, wie du ein Geschäft aufbaust und wie du dich sehr gut vorbereitest, zum Beispiel auf Gespräche mit Lieferanten. Die merken schnell, ob du Ahnung hast oder lediglich Flausen im Kopf. Es gibt diese Einsteiger, die weder einen Plan noch ein konkretes Business-Modell haben.
Mit deiner Idee geht es los. Erstelle eine Übersicht und schreibe von A bis Z alles auf, was erforderlich ist, um dein Business darzustellen. Ich gebe dir ein Beispiel. In der Regel fängst du mit der Akquise an. Du musst die potenziellen Kunden auf dein Produkt aufmerksam machen. Außerdem brauchst du eine Person, die Angebote erstellt und Rechnungen schreibt.
Nach der Kundenakquise folgen die Fertigung der Produkte sowie organisatorische Dinge wie Angebotserstellung, Auslieferung und Rechnungserstellung. Danach gibt es noch ein Controlling, um zu prüfen, ob das Geld, was in Rechnung gestellt wurde, eingegangen ist. Diese Kette malst du dir auf ein Blatt Papier auf. An diesem Arbeitskreislauf erkennst du mögliche Schwachpunkte von Anfang an. Man nennt ihn auch "Supply Chain" oder "Wertschöpfungskette". Fakt ist, dass du von A bis Z alles aufschreiben solltest, was an Ressourcen notwendig wird, um ein vernünftiges Geschäft führen zu können.
Unter Umständen erkennst du auch die Risiken und die Abhängigkeiten, die auf dich zukommen. Beim erwähnten Gesprächspartner war es eine Druckerei, die tatsächlich in der Zusammenarbeit nicht einfach war. Damit war klar, dass es zu Problemen kommen kann, wenn diese Druckerei einmal ausfallen sollte. Du erkennst relativ schnell, welche weiteren Kontakte du benötigst und an welchen Stellen Abhängigkeiten entstehen.
Als nächsten Tipp empfehle ich dir die Durchführung eines so genannten Reverse Engineering. Das bezeichnet die Umkehr eines Produktionsprozesses und bedeutet, dass du vom Ende her, also vom Ziel aus, zurückdenkst. Stell dir vor, was du am Ende haben möchtest. Wenn wir vom finanziellen Aspekt ausgehen, dann empfehle ich dir, eine Summe von monatlich 10.000,- Euro als Ziel für deinen persönlichen Gewinn festzusetzen. Diesen Betrag benötigst du, um nicht arm zu werden. Du wirst staunen, wer alles in deine Tasche langt, wenn du deine ersten Umsätze generierst. Am Ende wird nicht mehr viel davon übrigbleiben, um Krankenkasse und Finanzamt zu bezahlen sowie Cash-Reserven für die Altersvorsorge bilden zu können. Rechne deshalb mit einem Minimum-Gehalt von 10.000,- Euro für deine persönlichen Ausgaben.
Zu diesen 10.000,- Euro rechnest du alle betrieblichen Kosten wie Personal, Steuern und Verwaltung hinzu und rechnest aus, wie hoch dein Umsatz sein muss. Mein Tipp: Mach es von Anfang an auf diese Art und Weise. Vertraue nicht darauf, dass es schon irgendwie werden wird, und gib dich nicht mit 2.000,- Euro zufrieden. Plane nicht in geringen Dimensionen, denn damit schaffst du dir ein System, in dem du verharren wirst. Du wirst dich wundern, warum dein Geschäft nicht vorangeht, dabei bist du es selbst, der sich diese Grenzen gesetzt hat. Wenn du dir von vorneherein ein höheres Ziel setzt, dann passiert dir dieser Fehler nicht. Stell dir die Frage, was du unternehmen musst, um monatlich 10.000,- Euro zu erzielen, und finde eine Antwort.
Mit diesem Schritt beginnt das Reverse Engineering. Nachdem du deinen Zielumsatz festgelegt hast, brichst du die Aufgabe rückwärts herunter. Du entwickelst das Ziel zurück und zerlegst dein gewünschtes Ergebnis in die einzelnen Bauteile. Für die gewünschte Summe x, die du festgelegt hast, benötigst du so und so viele Kunden und Produkte. Um die Kunden zu generieren, musst du so und so viele Angebote erstellen. Nicht aus jedem Angebot wird ein Kunde. Schon allein die Tatsache, dass du dich mit dieser Fragestellung beschäftigst, wird dir in vielerlei Hinsicht die Augen öffnen. Du erkennst mögliche Schwachstellen und kannst entsprechend handeln.
Ganz am Anfang stehen die Kontakte. Nehmen wir an, dass wir 100 Angebote versenden müssen, um 50 Kunden zu gewinnen. Um 100 Angebote versenden zu können, muss ich vorher 300 Personen angerufen haben, denn nicht jeder hat Interesse an meinem Produkt. Für 300 Anrufe benötige ich 600 Anwahlversuche, weil nicht jeder erreichbar ist. Für 600 Anwahlversuche braucht es 700 Kontaktdaten, da nicht jede Nummer korrekt angegeben wurde. Du erkennst, dass du ein System benötigst, das die Kontakte verwaltet, und du benötigst Personal, um die Kontakte anzurufen. Die meisten Unternehmen scheitern nicht am Produkt oder an der Idee, sondern am Vertrieb. Sie haben niemanden, der dafür sorgt, dass Aufträge reinkommen. Wie du den Vertrieb gestaltest, das ist eine andere Baustelle.
Denke daran, vom Ziel aus rückwärts zu denken, damit du von Anfang an erkennst, welche Ressourcen du brauchst, um dein Ergebnis zu erzielen. Das ist eine wunderbare Herangehensweise, die dir die Augen öffnet. Natürlich ist es auch wichtig, dass du weißt, warum dein Produkt am Markt gebraucht wird. Nicht nur, weil es dein Chef bereits erfolgreich gemacht hat, sondern du analysierst, wie realistisch es ist, selbst in den Markt einzusteigen. Nur weil alle dein Produkt benötigen, bedeutet das noch lange nicht, dass es alle kaufen. 99 von 100 Unternehmern benötigen ein gutes Finanzcontrolling. Die Großen benötigen es nicht, weil sie ihr eigenes Controlling haben, aber auch die Kleinen stürmen einem nicht die Bude ein. Man muss ihnen zunächst klarmachen, dass es das Finanzcontrolling als Produkt gibt, und zweitens, dass es ihnen hilft. Das beste Produkt zu haben bedeutet noch lange nicht, dass die Leute den Wert erkennen und es selbst nutzen wollen. Viele verfallen einer Illusion. Sie denken, dass es reicht, ein gutes Produkt zu haben, das die Welt braucht. Selbst, wenn du ein sicheres Mittel gegen Krebs verkaufen würdest, bräuchtest du eine gute Verkaufsstrategie, weil garantiert schon morgen jemand damit beginnt, ein Meme dazu zu machen oder in seinen WhatsApp Status zu posten, dass das Mittel irgendjemandem schadet.
Deshalb ist es wichtig, gut aufgestellt zu sein. Das schaffst du mit Hilfe des Reverse Engineerings. Du erkennst mögliche Schwachstellen, zum Beispiel beim Vertrieb oder bei den Kontakten. Als letzten Tipp möchte ich dir raten, dich mit deinem Finanzcontrolling zu beschäftigen. Wenn du deine Finanzen im Griff hast, dann hast du eine Basis für ein gesundes Wachstum geschaffen. Gewöhne dir an, deine Finanzen und Kennzahlen von Anfang an im Blick zu behalten. Damit lernst du, deine Rentabilität zu verstehen, und dadurch bist du für die Zusammenarbeit mit künftigen Lieferanten, Banken oder Investoren bestens aufgestellt. Stell von Anfang an ein vernünftiges Finanzcontrolling sicher.
Wenn du das richtig eingerichtet hast, dann benötigst du monatlich nur noch zehn Minuten um zu erkennen, ob du weiterhin auf Kurs bist oder an welchen Hebeln du nachbessern musst. So führst du ein gesundes Unternehmen, das ein gesundes Wachstum generiert.
Herzlichen Dank fürs Rein- und Hinhören. Ab hier liegts an dir. Bis zur nächsten Folge, dein Michael Serve. Schau auch gerne auf meiner Seite michael-serve.de vorbei. Ich freue mich auf deinen Besuch.
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Disclaimer:
Servus vom Serve. Herzlich willkommen. In dieser Podcastfolge möchte ich dir die Augen für ein wichtiges Thema öffnen. Viele Unternehmer fokussieren sich nur auf Umsatz und Wachstum. Sie ziehen ihr Geschäft mit der Methode "mehr Mitarbeiter, mehr Umsatz, mehr Mitarbeiter, mehr Umsatz…" nach oben, wundern sich jedoch, dass am Ende des Monats nicht auch entsprechend mehr Geld übrigbleibt. Sie erhöhen ihre Anstrengung, aber trotzdem verbessern sie ihr Ergebnis nicht.
Dazu möchte ich dir einen wichtigen Tipp mitgeben. Er betrifft eher Einzelunternehmer, ist aber auch auf Geschäftsführer einer GmbH anwendbar. Wenn du dich auf nur auf den Umsatz fokussierst und das Ergebnis außer Acht lässt, dann bekommst du in Folge s nur das, was übrigbleibt. In der Regel bist du das letzte Glied in der Wertschöpfungskette. Zuerst werden alle anderen bezahlt, und am Ende bleibt für dich weniger übrig, als du für ein erfülltes Leben, für eine vernünftige Altersvorsorge und zum Aufbau einer Cash-Reserve brauchst.
Deswegen möchte ich dir das Folgende an die Hand geben. Meine Betrachtungsweise ist eine gänzlich andere. Das heißt, mein Thema ist, wie du sicher weißt, das "Fuck you Money". Das ist ein Synonym dafür, genug Geld zu haben, um alle Probleme gelassen angehen zu können, weil man nicht von anderen abhängig ist. Man muss kein Spiel mitspielen, das einem nicht gefällt. „Krise, was ist das? Nicht mit mir, ich habe genug Geld und kann eine Durststrecke aussitzen.“ Fuck you Money geht davon aus, dass du Geld auf dem Konto hast. Dementsprechend liegt mein Fokus nicht auf dem Umsatz, sondern darauf, was am Ende bei mir ankommt, das heißt beim Geld, das auf meinem Konto liegt.
Damit wird der Umsatz Mittel zum Zweck. Der Ansatz ist ein anderer, als wenn du beispielsweise das Ziel verfolgst, 10.000,- Euro Gewinn zu machen. In diesem Fall hast du zwar ebenfalls einen Betrag, der auf dem Konto landet, aber die Methode macht den Umsatz zu einer anderen Größe. Der Umsatz ist nicht das Ziel, sondern ein Werkzeug. Wenn du nur den Umsatz betrachtest, dann siehst du nicht, was du gleichzeitig noch ins Feld werfen musst, um dich zu steigern. Und damit bleibt meist weniger übrig. Die beste Methode ist, das Ergebnis zu definieren und von dort aus zurückzurechnen. Dann erkennst du, welche Schritte notwendig sind, um dein Ziel zu erreichen. Du stellst dir automatisch andere und bessere Fragen. Natürlich resultiert daraus auch der Umsatz, aber er wird auf eine intelligentere und effektivere Art und Weise erreicht.
Konzentriere dich auf das Geld, das bei dir ankommt. Dann gleicht Umsatz dem Ergebnis, und dann hast du ein vernünftigeres und gesünderes Wachstum. Du wirst nicht wie die anderen, die total ausgebrannt sind und sich wundern, warum so wenig Geld auf dem Konto ankommt.
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Wann lohnt sich ein IAB?
Videoempfehlung: Vorsicht beim Investitionsabzugsbetrag (IAB) als Steuersparmodell
Servus vom Serve. Herzlich willkommen. Heute geht es darum, den Investitionsabzugsbetrag als Steuersparmodell zu nutzen. Von dieser Möglichkeit hört man des Öfteren, und vielleicht ist sie dir bereits auf einem Steuerseminar begegnet, bei dem über den IAB, den Investitionsabzugsbetrag nach §7g Einkommensteuergesetz, gesprochen wurde. Viele sagen, der IAB sei eine gute Möglichkeit, um Steuern zu sparen, aber es gibt auch eine Falle, vor der ich dich warnen möchte. Es ist mir sehr wichtig zu erklären, warum dir dieser Paragraph so richtig um die Ohren fliegen kann.
Das Vorgängermodell des IAB war die Ansparabschreibung. Die Älteren unter den Geschäftsleuten werden sie noch kennen, und sogar die Steuerberater propagierten früher diese Möglichkeit. Stell dir vor, du sitzt mit deiner Steuerberaterin oder mit deinem Steuerberater zusammen, und ihr diskutiert darüber, wie du die Ansparabschreibung auf deinen Jahresabschluss anwenden kannst. Du erfährst, dass du eine hohe Summe nachzahlen musst, und dein Berater sagt dir, dass er einen Weg kennt, um einige Tausend Euro zu sparen, nämlich die IAB. Er rät dazu, den Investitionsabzugsbetrag nach §7g zu nutzen, indem du die Abschreibung beweglicher Wirtschaftsgüter vorverlegst. Viele verstehen an diesem Punkt nur "Bahnhof" oder fragen erst gar nicht nach, was das genau bedeutet. Deshalb ist die Gefahr groß, dass man in die folgende Falle tappt.
Mit der früheren Ansparabschreibung haben die Unternehmer darauf gebaut, dass die zu zahlende Steuer nicht sofort fällig wird. Scheinbar lief dadurch alles gut, aber hätten sie das System verstanden, dann hätten sie erkannt, dass sie mit dieser Methode ihr Finanzcontrolling, also den Umgang mit ihren Firmenfinanzen vernachlässigen. Wir lassen die Dinge gerne schleifen, wenn keine Konsequenzen zu befürchten sind. Doch leider ist es genau so, dass die Ansparabschreibung damals und der Investitionsabzugsbetrag heute dazu führt, dass wir unsere Finanzen aus den Augen verlieren. Das ist wie bei einem Drogenabhängigen, den man mit billigen Drogen versorgt oder wenn man jemandem Geld gibt, der immer nur Schulden macht. Es bringt nichts. Diese Gefahr besteht auch beim Investitionsabzugsbetrag. Er führt lediglich dazu, dass man Steuerschulden, die man ohnehin bezahlen muss, vor sich her schiebt. Würde man diese Steuern jetzt sofort zahlen, wäre das Problem gelöst. Wenn du finanzielle Forderungen aufschiebst, dann kann es in Konsequenz zu einem großen Liquiditätsproblem kommen, das im schlimmsten Fall zu einer Insolvenz führt.
Grundlage des Investitionsabzugsbetrags ist der §7g Einkommensteuergesetz. Eigentlich handelt es sich hier nicht um ein Steuersparmodell, sondern um ein Steuerstundungsmodell. In diesem Zusammenhang sind drei Dinge wichtig zu wissen. Erstens, um das IAB in Anspruch nehmen zu können, muss es sich um bewegliche Wirtschaftsgüter handeln, die mindestens zu 90 Prozent betrieblich genutzt werden. Der Investitionsabzugsbetrag geht davon aus, dass du etwas in Zukunft kaufst, es aber schon jetzt abschreibst.
Nehmen wir an, du möchtest ein Auto anschaffen. Bei einem Auto handelt es sich um ein bewegliches Wirtschaftsgut. Obwohl du es erst in Zukunft kaufen wirst, kannst du das Auto bereits heute teilweise abschreiben. Wenn sich jedoch später herausstellt, dass du den Wagen nicht zu mindestens 90 Prozent betrieblich nutzt, weil du viele Privatfahrten tätigst, dann kann dir das im Nachhinein um die Ohren fliegen. Das Gleiche kann passieren, wenn du bewegliche Dinge, die du abschreibst, verkaufst. Es ist deshalb wichtig, darauf zu achten, dass das Objekt betrieblich genutzt wird. An dieser Stelle nochmal der Hinweis, dass es sich um bewegliche Dinge handeln muss. Dienstleistungen können nicht abgeschrieben werden. Außerdem ist die Nutzung der IAB nur für Einzelunternehmer und Personengesellschaften möglich. Führst du eine GmbH, kannst du den Investitionsabzugsbetrag nicht nutzen.
Zum Verständnis. Wenn du einen Investitionsabzugsbetrag zum jetzigen Zeitpunkt in Anspruch nimmst, dann erhältst du dadurch einen Steuervorteil. Irgendwann in Zukunft musst du diesen jedoch wieder auflösen, und dann führt es zwangsläufig dazu, dass sich der Vorteil zu einem Nachteil wandelt. Dieser Steuernachteil ist in der Regel höher als der Vorteil. Und das ist das Wichtige, das ich dir heute mitgeben möchte. Aus diesem Grund bringt dir der IAB meist nichts. Er führt lediglich dazu, dass du die Probleme vor dir her schiebst. Das hängt mit der deutschen Steuerprogression zusammen, wonach bei steigendem Einkommen auch der Steuersatz steigt. Zum Thema Investitionsabzugsbetrag habe ich ein Video bei YouTube eingestellt, das sich detailliert mit dem Thema beschäftigt. Ich empfehle dir, das Video anzuschauen. Einen Link findest du in den Show Notes.
Video "Die Wahrheit zum IAB als Steuersparmodell [Auswirkung Investitionsabzugsbetrag]": https://youtu.be/doAiEPtTgGg
Fakt ist, in der Regel kostet ein Investitionsabzugsbetrag Geld. Es gibt eine Ausnahme, nämlich wenn das aktuelle Jahr finanziell gut gelaufen ist und du absehen kannst, dass du im kommenden Jahr geringere Einnahmen haben wirst. Das kann zum Beispiel auch der Fall sein, wenn hohe Investitionen zu erwarten sind oder wenn beispielsweise ein Lockdown oder Schicksalsschlag eintritt. Dann ergibt es Sinn, den IAB zu nutzen und sich dadurch einen Liquiditätsvorteil zu verschaffen. In allen anderen Fällen ist es nicht ratsam, den IAB zu nutzen. Du sparst keine Steuern, sondern du schiebst sie lediglich vor dir her. Irgendwann werden sie fällig. Das ist eine große Gefahr, denn die Abschreibungsmöglichkeit gleicht einer Belohnung dafür, dass du deine Finanzen nicht im Griff gehabt hast.
Die meisten Unternehmer sind für ihre Kunden da und haben keine Muse für ein detailliertes Finanzcontrolling. Sie denken, es sei zu kompliziert oder sie seien dazu nicht in der Lage. Aber es ist einfacher, als man denkt. Ich stehe dafür, dass man seine Finanzen mit einem Aufwand von zehn Minuten im Monat in den Griff bekommen kann. Das Fazit aus Punkt 1 lautet: Nutzt du den Investitionsabzugsbetrag, weil du zu wenig Rücklagen hast, um deine Steuerschuld zu begleichen, dann ist es wie bei einem Junkie, den man mit billigen Drogen versorgt.
Punkt 2, wenn du den IAB in Anspruch nehmen musst, weil du dich verzettelt hast, dann sorge dafür, dass du gleichzeitig die Ursachen abstellst, die dazu geführt haben. Du arbeitest darauf hin, dass du deine Steuerschulden in Zukunft sofort bezahlen kannst. Du hast es nicht besser gewusst, kein Problem, dann nutze den Investitionsabzugsbetrag, aber arbeite ab sofort doppelt so gut, um solche Situationen in Zukunft zu vermeiden. Oder es passiert Punkt 3, den ich bereits erwähnt habe, dass du ein gutes Jahr mit einem schlechten Jahr verrechnest. Dann ergibt es auf jeden Fall Sinn, die IAB zu nutzen.
Bemühe dich, deine Zahlen, Finanzen und die Ein- und Ausgaben im Griff zu haben, inklusive der Ausgaben, die auf dich zukommen. Plane nicht aufgrund schön gerechneter, sondern aufgrund tatsächlicher Zahlen. Damit verhinderst du, mehr auszugeben, als du darfst. Wenn du diese Ratschläge berücksichtigst, kann ein Investitionsabzugsbetrag sinnvoll sein.
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Servus vom Serve. Herzlich willkommen. Schiebst du auch Dinge vor dir her, weil du nicht weißt, ob du sie dir leisten kannst oder willst? Du weißt, dass du eigentlich einige Euro mehr pro Monat sparen solltest, aber du machst es nicht. Dazu eine Überlegung von mir. Vielleicht hast du früher schon einmal Geld gespart und gemerkt, dass das Sparen gar nicht so schlimm war, wie du befürchtet hast. Du hast eine bestimmte Summe weggelegt, aber du hattest nicht das Gefühl, den Gürtel enger schnallen zu müssen. Es ging einfach irgendwie.
Manchmal hat man ein Teufelchen auf der Schulter sitzen, das einem Zweifel einreden will, aber ich rate dir, diese Stimme zu ignorieren und einfach ins Tun zu kommen. Danach stellst du fest, dass es gar nicht so schwierig war, und du wunderst dich, warum du dir im Vorfeld so viele Gedanken gemacht hast. Es liegt daran, dass wir Gewohnheitsmenschen sind und dass wir uns die Dinge passend machen, wenn sie plötzlich wichtig werden.
Erinnerst du dich an die Umstellung von der D-Mark auf den Euro im Jahr 2002? Mein Geschäft besteht seit 1995, und ich habe zu diesem Zeitpunkt bereits regelmäßig fünfstellig verdient. Ich war es gewohnt, jeden Monat circa 10.000,- DM einzunehmen. Ab 2002 war das nicht mehr der Fall, weil der Wert zwar noch gleich, aber der Betrag durch die Umstellung auf den Euro in etwa durch 2 geteilt worden war. Das heißt, dass ich bei 10.000DM danach nur noch etwa 5.100,- Euro erhalten habe. Gleicher Wert, aber die Zahl, die auf meinem Konto einging, war nicht mehr fünfstellig. Interessanterweise habe ich wenig später wieder die fünfstellige Zahl erreicht, nur diesmal in Euro. Das heißt, dass mir der Euro einen Einkommenssprung gebracht hat. Vielleicht, weil ich dann mit dem Selbstverständnis verkauft habe, dass 1.000,- DM nun gefühlte 1.000,- Euro sind. Ich weiß nicht genau, warum, aber es fühlt sich gleich an. Fakt war, dass sich meine Einnahmen genau in diesem Maße erhöht haben.
Ein Tipp für uns Unternehmer. Vielleicht fragst du dich, wie du diese zusätzlichen Kosten auf der Ausgabenseite einsparen kann. Doch diese Frage gefällt mir nicht. Ich bin eher ein Freund davon, höheren Kosten zu begegnen, indem ich mehr Geld verdiene. Oftmals ist das keine große Herausforderung, besonders nicht für Unternehmer. Stell dir vor, du willst monatlich 1.000,- Euro sparen, also 12.000,- Euro im Jahr. Angenommen, du hast einen Gewinn von 120.000,- Euro im Jahr. Dann müsstest du doch, um 12.000,- Euro zu sparen, lediglich 10 Prozent mehr Gewinn machen. Das muss doch möglich sein! Manchmal macht man einen Sprung, weil es eine Veränderung am Markt gibt. Man verändert sein Bewusstsein, seinen Geist und seine Handlungen, und plötzlich hat man 10 Prozent mehr. Aber dieses Ziel kann ich auch mit einem zielgerichteten Denken und Handeln erreichen. Ich muss nur 10 Prozent besser und effektiver werden oder etwas höhere Preise verlangen. Wenn du dich an mein System hältst, dann erkennst du die Hebel, die du bedienen musst, sowieso von selbst. 10 Prozent, das ist so gut wie nichts.
Es macht viel mehr Spaß, den gestiegenen Kosten durch mehr Einkommen zu begegnen als durch Einsparungen. Wenn du dein Geld im Griff hast, musst du nicht sparsamer oder gar geizig werden, denn das bringt keine Freude. Mehr verdienen, heißt die Devise (zumindest, wenn du bereits gut mit deinem Geld umgehen kannst - denn wer mit wenig Geld nicht umgehen kann, kann auch nicht mir mehr Geld umgehen). Dazu noch ein Tipp. Ich würde mir nie eine Steigerung von nur 10 Prozent vornehmen, sondern ich würde mir ein viel höheres Ziel setzen, zum Beispiel 100 Prozent. Oft erreichen wir die Ziele, die wir uns setzen, nicht komplett. Statt 10 Prozent erreichen wir nur 3 Prozent. Also wäre es doch clever, wenn wir die Latte von Anfang an höher legen würden. Wir fragen uns, wie wir es schaffen, eine Steigerung von 100 Prozent zu erreichen, und am Ende schaffen wir vielleicht 30 von 100 Prozent. Aber das ist immer noch mehr als 10 Prozent.
Wenn du größer denkst, dann musst dir ganz andere Fragen stellen. Und wenn du dir andere Fragen stellst, fallen die Ergebnisse anders aus. Die Qualität deiner Fragen verändert die Qualität deiner Ergebnisse. Dieses Ziel ist nicht immer einfach zu erreichen, schon gar nicht, wenn du alleine unterwegs bist. Manchmal hat man einen blinden Fleck vor Augen oder es sitzt der erwähnte Teufel auf deiner Schulter und redet dich klein. Dann kann ich dir eine Gemeinschaft wie meine Mastery empfehlen. Wir helfen uns gegenseitig, über den Tellerrand hinauszublicken, weil wir es gewohnt sind, groß zu denken. Dadurch erhalten wir viele neue Ideen. Mein Ratschlag lautet: Bevor man alles zerredet, einfach den Stein ins Rollen bringen!
Herzlichen Dank fürs Rein- und Hinhören. Ab hier liegts an dir. Bis zur nächsten Folge, dein Michael Serve. Schau auch gerne auf meiner Seite michael-serve.de vorbei. Ich freue mich auf deinen Besuch.
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Servus vom Serve. Herzlich willkommen. Heute möchte ich von dem Ergebnis eines Kundengesprächs erzählen. Es ist exemplarisch für viele Unternehmer, die sich darüber wundern, dass sie im Trüben fischen. Sie sind auf einem Blindflug unterwegs und wissen nicht richtig, wo sie ansetzen müssen. Sie sind verwirrt, verzetteln sich und kaufen Dinge, die ihnen nicht helfen, weil sie nicht wissen, welcher der richtige Hebel ist. Vieles wird aus dem Prinzip Hoffnung heraus getan, aber wie du weißt, stehe ich für absolute Klarheit und Gewissheit. Das hilft mir, gut zu planen und zu steuern.
Dazu muss ich meine Zahlen ganz genau kennen, denn was ich nicht kenne, das kann ich nicht steuern. Dinge, die ich nicht verstehe oder die ich nicht interpretieren kann, die kann ich weder maximieren noch skalieren. Ich möchte dir von einem Beispiel erzählen. Eine Kundin buchte meine Dienstleistung, um einen Überblick über ihre Zahlen zu bekommen. Sie wollte ihre versteckten Kosten finden und ihre Finanzen effizienter gestalten. Beim Studium ihrer Zahlen stellten wir fest, dass sie viel Geld für ihre Webseite und für SEO ausgibt, also für Werbezwecke, um Kunden auf ihren Shop aufmerksam zu machen. Ich bat sie zunächst, mir alle ihre Zahlen zu nennen und wollte wissen, wie ihre Conversion Rate ist. Wie viele Erstkontakte, die auf der Webseite eingehen, werden zu echten Kunden? Wie viele Angebote muss sie schreiben, wie viele Telefonate führen und Briefe schreiben? Wie viele Kunden generieren sich am Ende durch diese Arbeit?
Du willst wissen, was es mit der Absprungrate auf sich hat? Angenommen, du verteilst Prospekte, um auf dein Unternehmen aufmerksam zu machen. Jemand liest den Prospekt, hat jedoch kein Interesse und schmeißt ihn weg. Die Absprungrate wäre in diesem Fall 100 Prozent. Eine andere Person meldet sich aufgrund des Prospektes bei dir und kommt zu einem Erstgespräch. Das ist eine gute Sache, aber du musst wissen, wie viele dieser Erstgespräche zu echten Ergebnissen führen. Es geht also darum zu erkennen, an welcher Stelle potenzielle Kunden abspringen, also an welchem Punkt man sie verliert. Dieser Punkt muss messbar sein, denn wie willst du dich sonst verbessern? Was willst du ändern, wenn du nicht weißt, wo dein Flaschenhals ist, der Engpass, der dazu führt, dass deine Strategie nicht funktioniert? Wenn die Prospekte dein einziger Vertriebsweg sind, die Prospekte jedoch im Müll landen, dann ist das der Flaschenhals, an dem du arbeiten musst.
Angenommen, der Prospekt wird gelesen, und die potenziellen Kunden rufen an, erreichen dich jedoch nicht oder erhalten das versprochene Produkt nicht, dann ist dieses Problem der Flaschenhals. Als Außenstehender fällt es mir leichter, den Flaschenhals zu erkennen, denn ich bin emotional nicht in das Unternehmen involviert und verfüge über strategisches Denken und Erfahrung. Mir erscheint das logisch, und ich bin immer wieder darüber erstaunt, wie wenig Menschen mit den Fakten arbeiten und stattdessen aus dem Bauch heraus entscheiden.
Diese Arbeitsmethode funktioniert nach dem Prinzip "auch ein blindes Huhn findet einmal ein Korn". Und wenn auch das nicht funktioniert, ist es doppelt blöd. Wenn du diese Schwierigkeit in den Griff bekommen möchtest, dann musst du das Problem verstehen. Ich riet meiner Kundin, ein System zu etablieren, das ihr aufzeigt, welche potenziellen Kunden es gibt, woher sie kommen und an welchem Punkt sie sie verliert. Vor allem geht es um die wichtige Frage, wie der Umsatz aussieht. Außerdem haben wir uns die einzelnen Prozesse angeschaut. Welche Ressourcen wendet sie an, und wie laufen die einzelnen Schritte ab? Wir haben festgestellt, dass es auch an dieser Stelle ein Flaschenhals gibt, den man effektiver und rentabler gestalten könnte.
Der wichtigste Punkt war, sie davon wegzubekommen, im Trüben zu fischen. Ich riet ihr, alles einzustellen, was andere ihr geraten hatten, zum Beispiel SEO oder den Kauf von Backlinks. Selbst, wenn es scheint, als führten diese Maßnahmen zu mehr Umsatz, kannst du ohne die Fakten nicht wissen, ob sie tatsächlich der ausschlaggebende Faktor waren. Deshalb ist es sehr wichtig, die Dinge messbar zu machen. In meinem Buch "Das Fuck You Money Privileg" habe ich erklärt, dass du wissen musst, welche Maßnahmen zu etwas führen und welche nicht. Wenn eine Methode nicht funktioniert, dann musst du erkennen können, wo der Grund liegt, um den Ursprungszustand wieder herzustellen. Und im Falle eines Erfolgs musst du natürlich eine Korrelation herstellen können.
An diese Systeme muss man sich herantasten. So lange ich meine Erfolge und Misserfolge nicht messen kann und nicht erkenne, wie sich Maßnahmen auswirken, brauche ich mich nicht verrückt machen und irgendwelche kopflosen Handlungen vornehmen. Das bringt nichts und verschlimmert die Situation womöglich sogar noch. Diese Handlungen können sinnlos sein, und man kann sie genauso gut zum Fenstern hinaus werfen. Es passiert immer wieder, dass die Menschen in ihrer Hoffnung ausgenutzt werden. Sie werden mit der Schokolade in den Keller geführt, und es wird ihnen ein X für ein U vorgemacht. Ihnen wird gesagt, dass sie Geduld haben müssen. Sie müssten zunächst Geld investieren und dann zwölf Monate warten, bis sich ein Ergebnis zeigt. Was für ein Quatsch! Natürlich kann es manchmal Monate dauern, bis sich ein Ergebnis zeigt, aber meistens ist das nicht der Fall. Normalerweise siehst du sehr schnell ein Ergebnis.
Wenn du zum Beispiel nur zehn Besucher auf deiner Webseite hast, dann muss es dein Ziel sein, mehr Besucher zu generieren. Aber wenn du bereits 10.000 monatliche Besucher hast, dann merkst du sofort, wenn dein Aufkommen um einige Prozentpunkte fällt oder steigt. Mein Tipp lautet deshalb, führe eine gute Analyse durch, damit du erkennst, welche Maßnahmen zu welchem Ergebnis in deinem Unternehmen führen. Kannst du die Zahlen richtig lesen und interpretieren? Nur dann kannst du sie verbessern, und nur auf diese Art und Weise erkennst du die Schwachstellen und die Hebel, die du verändern musst, damit es funktioniert.
Genau das ist die Parallele zu meinem Finanzcontrolling, dessen Ziel es ist, eine einfache und alltagstaugliche Übersicht zu erstellen, die zeigt, wie viel Geld rausgeht und wie viel Geld reinkommt. Die Zahlen ermöglichen einen Blick in die Zukunft und erleichtern die Planung. Irgendwann kommen weitere Kosten auf das Unternehmen zu. Wenn du Kinder hast, dann weißt du, dass sie mehr Geld benötigen, je älter sie werden. So ist es auch in anderen Bereichen. Überall gibt es Budgets, die man einplanen muss, weil sie sowieso auf uns zukommen. Ein gutes Finanzcontrolling beachtet diese zukünftigen Ausgaben. Bei mir gibt es dieses Finanzcontrolling auf ein bis zwei Seiten, und es zeigt genau, wie hoch der Gewinn nach Steuern ist und wie viel man bedenkenlos investieren kann. Ich habe alles Nötige eingeplant. Nur wer die Zahlen versteht, kann verlässlich planen und sein Unternehmen steuern. Man erkennt die Schwachstellen, an denen man ansetzen muss. Du erkennst, welche Hebel dir und einem Unternehmen helfen, mit weniger Aufwand und gleichzeitig mehr Freude rentabler und profitabler zu werden.
Herzlichen Dank fürs Rein- und Hinhören. Ab hier liegts an dir. Bis zur nächsten Folge, dein Michael Serve. Schau auch gerne auf meiner Seite michael-serve.de vorbei. Ich freue mich auf deinen Besuch.
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Servus vom Serve. Herzlich willkommen. Wann lohnt sich eine Holding, beispielsweise, um Steuern zu sparen? Ich möchte auf dieses Thema eingehen, weil ich festgestellt habe, dass viele Unternehmer ein großes Interesse an Steuerseminaren haben. Steuerwissen ist wichtig, denn die Steuerberater haben meist nicht die Zeit, um detailliert zu beraten. Wenn du willst, dass sich dein Steuerberater so richtig in dein Unternehmen hineinkniet, dann musst du ihm sehr viel Geld bezahlen.
Die Holding ist ein Firmenkonstrukt, das Unternehmen helfen kann, Steuern zu sparen. Steuern sind ein großer Posten bei den Ausgaben, und wenn man sie verringern kann, natürlich regelkonform, dann ist das eine tolle Geschichte. Das Problem liegt daran, dass die guten Ratschläge, die man in den Seminaren erhält, von vielen Menschen nicht umgesetzt werden können. Das liegt zum einen daran, dass diese Seminare als Köder ausgelegt sind, um etwas Anderes zu verkaufen. Zum anderen sind sie oft sehr kompliziert oder geben zu wenig Input. In der Regel ist es besser, den Steuerberater zu konsultieren, weil man die Materie selbst nicht überblickt.
Grundsätzlich kann man alles absetzen, allerdings nur so lange, bis eine Betriebsprüfung kommt und dir deine Steuererklärung um die Ohren fliegt. Einer meiner Kollegen empfiehlt die Gründung einer Holding ab 50.000,- Euro. Damit bin ich überhaupt nicht d'accord. Leider führt die Unkenntnis in diesem Bereich oft dazu, dass Firmenstrukturen falsch oder übereilt eingerichtet werden. Es ergibt wenig Sinn, zu früh mit einer GmbH oder mit einer Holding zu starten, denn ihre Steuersätze sind oft höher als bei einem Einzelunternehmen. Hinzu kommen die notwendigen Bilanzierungskosten. Eine GmbH zahlt circa 30 Prozent Steuern. 15 Prozent davon entfallen auf die Körperschaftssteuer. Hinzu kommt die Gewerbesteuer, die sich nach dem Hebesatz richtet. Viele kennen ihren Hebesatz gar nicht oder wissen nicht, was das ist. Du siehst, es besteht ein großer Bedarf, die Menschen aufzuklären.
Angenommen, eine GmbH hat einen Gesamtsteuersatz von 30 Prozent. Als Verheirateter mit einem Einzelunternehmen und einem Jahreseinkommen von 100.000,- Euro hast du einen Durchschnittssteuersatz von 24 Prozent. Das heißt, du benötigst noch gar kein aufwändiges Steuerkonstrukt. Beziehungsweise müsstest du bei 100.000,- Euro sogar 6.000,- Euro mehr auf deine Überschüsse zahlen, wenn du eine GmbH führen würdest, vorausgesetzt, ihr seid gemeinsam veranlagt. Hinzu kommen noch die Kosten für das Steuerbüro. Das zeigt, dass mit einer zu frühen Umstellung auf eine GmbH oder Holding höhere Steuern und Kosten auf dich zukommen können. Außerdem müssen diese Art der Betriebe nach außen transparent sein und ihre Zahlen offenlegen. Sie sind verpflichtet, ihre Ergebnisse im Bundesanzeiger zu veröffentlichen. Jeder kann sehen, wenn die Zahlen schlecht sind. Viele brüsten sich nach außen mit einer fetten GmbH, aber hinter den Kulissen sieht es ganz anders aus, und das kann man sehr deutlich erkennen.
Auf der anderen Seite ist es aber auch nicht clever, sich zu spät mit der passenden Rechtsform für sein Unternehmen zu befassen. Ein Grund ist vor allem die Haftungsbeschränkung, die bei einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung, also einer GmbH, eben beschränkt ist. Sie bietet einen Vermögensschutz. Bitte kläre eine mögliche Rechtsform für dein Unternehmen immer mit deinem Steuerberater oder Rechtsanwalt ab. Ich selbst bin kein Steuerberater und kann dementsprechend auch niemanden beraten. Ich möchte dir hier nur meine Sicht der Dinge mitteilen, weil meiner Meinung nach das richtige Firmenkonstrukt zu einem vernünftigen Finanzcontrolling dazugehört.
Welche Unternehmensform ist die richtige? Es gibt immer verschiedene Punkte, die es zu beachten gilt. Dazu gehören die Haftungsabschirmung, also der Schutz des Vermögens oder auch die Trennung des Vermögens sowie die Steuervorteile. Bleiben wir bei den Steuervorteilen. Was wäre, wenn dein Unternehmen 100.000,- Euro Gewinn machen und diesen Betrag als Gehalt an dich über die Holding wieder auszahlen würde? In deiner operativen GmbH gehen zunächst 30 Prozent Körperschafts- und Gewerbesteuer ab. Also bleiben 70.000,- Euro übrig. Wenn du das in die Holding überträgst, müsstest du weitere 1,5 Prozent Steuern innerhalb der Holding abziehen und wärst bei rund 68.000,- Euro. Schüttest du diesen Betrag schließlich an dich aus, werden nochmals 25 Prozent Abgeltungssteuer fällig. Das heißt, du bist bei ungefähr 52.000,- Euro, wenn dass das, was reinkommt, als Gehalt ausgeschüttet wird. Von 100.000,- Euro bleiben etwa 52.000,- Euro übrig.
Machst du die gleiche Rechnung für eine GmbH auf, dann sind die 100.000,- Euro Gehalt an dich für die GmbH Betriebsausgaben. Das heißt, dass die GmbH danach einen Gewinn von null hat, und es fallen keine Steuern an. Das Gehalt wiederum musst du mit deinem individuellen Steuersatz versteuern. Angenommen, du hättest einen Spitzensteuersatz von 42 Prozent, dann verbleiben noch 58.000,- Euro. Bei dem Spitzensteuersatz von 42 Prozent bekommst du 58.000,- Euro über deine GmbH ausgezahlt und knapp 52.000,- Euro wären es über deine Holding. Mehrkosten wie die Rechnung des Steuerberaters habe ich dabei noch nicht berücksichtigt.
Es ist natürlich abstrakt, in einem Podcast mit derartigen Zahlen zu jonglieren. Aber genauso läuft es bei einem Steuerseminar. Auch dort wird mit Zahlen und Steuersätzen um sich geworfen. Und anschließend wird von den Leuten verlangt, ihre Kraft auf die Straße zu bringen? Das funktioniert nicht. Die Grundlagen sollte man allerdings verstehen, und die kann man auch verstehen. Sie sind auch Teil meines Trainings. Ich spreche mit meinen Kunden über genau diese Dinge, aber auf eine Art und Weise, die man versteht.
Ein Fazit. **Wenn du dein Gehalt zum Durchschleifen nutzt, wenn du auf dein Gehalt weniger Steuern zahlen willst, dann rechnet es sich über eine Holding nicht. **Dann ist es sogar teurer, weil du nur den Nachsteuergewinn ausschütten kannst, also den Gewinn der operativen GmbH abzüglich Körperschaftssteuer und Gewerbesteuer, je nach Hebesatz. Das heißt, mit dem Spitzensteuersatz von maximal 42 Prozent ist das Geld aus der operativen GmbH bei dir. Das ist vergleichbar mit dem Einzelunternehmen. Nochmal: Du zahlst 42 Prozent, und dann ist das Geld aus der operativen GmbH bei dir. 32 Prozent zahlst du, um das Geld von der operativen GmbH in die Holding zu kriegen. Dann ist es in der Holding, aber immer noch nicht bei dir. Der Steuervorteil einer Holding greift erst dann, wenn du das Geld dort liegen lässt und nach §8 Körperschaftssteuergesetz Firmenanteile kaufst. Nur dann hast du den Steuervorteil von 1,5 Prozent, von dem man immer hört. Die Leute denken immer, dass sie auf alles nur 1,5 Prozent Steuern zahlen müssten, also auch auf ihr Gehalt. Nein, dem ist nicht so. Das gilt nur für das, was übrigbleibt und was nach §8 Körperschaftssteuergesetz als Beteiligung an anderen Firmen geht. Damit ist kein Sparbuch oder Tagesgeld möglich. Das bringt dir also keinen Steuervorteil.
Es lohnt sich nur, wenn ich viele Überschüsse in der Holding lasse. Zuvor muss ich natürlich viele Überschüsse erwirtschaftet haben. Lediglich diese werden mit 1,5 Prozent versteuert, und nur dann lohnt es sich. _Deswegen ist es wichtig, die richtige Finanzstrategie anzuwenden, damit überhaupt erst genug Geld bei dir bleibt, das arbeiten kann. Erst dann skalierst du rechtssicher, beispielsweise über eine Konzernstruktur wie eine Holding. _
Herzlichen Dank fürs Rein- und Hinhören. Ab hier liegts an dir. Bis zur nächsten Folge, dein Michael Serve. Schau auch gerne auf meiner Seite michael-serve.de vorbei. Ich freue mich auf deinen Besuch.
Videoempfehlung "Wann lohnt sich eine Holding GmbH zum Steuern sparen?": https://youtu.be/7rTAlW-9txc
Wann ist es sinnvoll eine Holding zu gründen?
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Disclaimer:
Servus vom Serve. Herzlich willkommen. Wenn man an seiner Persönlichkeit arbeitet und wächst, dann zieht man auch mehr Geld an. Das ist dir sicherlich bekannt. Ich möchte dir zeigen, dass es aber auch umgekehrt möglich ist. Am Ende unserer Zusammenarbeit bitte ich meine Kunden immer um ein Fazit. Eine Kundin antwortete mir, dass ihr durch die gemeinsame Arbeit klargeworden sei, warum sie zu wenig verdient. Das bedeutet, dass sie ihre Persönlichkeit reflektieren konnte. Sie hat gemerkt, dass ihre persönliche Einstellung, ihre inneren Programme und Glaubenssätze nicht passen. Das Persönlichkeitsdefizit erkannte sie während des Controllings. Die Kundin hat sozusagen ein "Reverse Engineering" durchgeführt und den Prozess von hinten aufgerollt.
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Dieser Prozess begann mit den Zahlen, die nicht passten, und die Dame fragte sich, woran das liegen mag. Gemeinsam reflektierten wir den Fall und fanden die Gründe heraus. Sie erkannte, dass sie ihre eigenen Fehler zu stark bewertete. Unsere Zusammenarbeit führte auch dazu, dass sie begann, größer zu denken. Sie erzählte von ihrem Ehemann, der in einem wertschätzenden Umfeld aufgewachsen war und oft gelobt wurde. Er hatte Spaß am Backen, aber das Einzige, was ihm gut gelang, war eine Erdbeerrolle. Dafür erhielt er jedoch viel Zuspruch, und diese Wertschätzung führte dazu, dass er sich die Arbeit als Konditor zutrauen könnte.
Bei seiner Frau, also bei meiner Kundin, war es genau andersherum. Wenn sie gebacken hatte, dann wurde sie lediglich darauf hingewiesen, dass die Küche noch aufzuräumen sei. Sie ist in einem Umfeld aufgewachsen, das sein Augenmerk auf die Fehler gelegt hat. Dieses Verhalten hat sie instinktiv übernommen und bewertet heute ihre Fehler stärker als ihre Erfolge. Natürlich ist es richtig, an Fehlern zu arbeiten, damit man ein professionelles Niveau entwickeln kann. Die Dame hat sich eine gute Reputation geschaffen, und sie wäre heute nicht dort, wo sie ist, wenn sie nicht eine persönliche Fehlerkultur entwickelt hätte. Wir verteufeln immer diese Art von inneren Programmen, aber sie haben auch etwas Gutes.
Es gibt Menschen, die spornt es an, wenn sie gesagt bekommen, "das schaffst du sowieso nicht". Wichtig ist, dass man erkennt, wann man loslassen muss, weil das bisherige Programm nicht mehr dazu beiträgt, dass man über sich hinauswächst. Meine Kundin hat erkannt, dass sie ihre Fehler überbewertet. Das hängt auch mit dem Dunning-Kruger-Effekt zusammen, der eine kognitive Verzerrung im Selbstverständnis inkompetenter Menschen beschreibt, das eigene Wissen und Können zu überschätzen, beziehungsweise, dass andererseits intelligente Menschen dazu neigen, ihr Licht unter den Scheffel zu stellen.
Wenn du dich mit den reinen Zahlen beschäftigst, wirst du persönlich über dich hinauswachsen. Das bedeutet: Wer sich mit Geld beschäftigt, kann persönliche Probleme lösen. Meine Kundin hat das instinktiv gewusst, aber nie genau hingeschaut. Erst in der Zusammenarbeit hat sie die Notwendigkeit erkannt, an sich zu arbeiten. Die Lösung fällt immer leichter, wenn einem ein Außenstehender hilft. Wer sich mit Geld beschäftigt, hat auch welches!
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Videoempfehlung "Warum halten sich viele DUMME für schlau?" [Dunning-Kruger-Effekt]: https://youtu.be/ETw95lUNf7o
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Servus vom Serve. Herzlich willkommen. Wann kannst du dir einen oder sogar mehrere Angestellte leisten? Macht das überhaupt Sinn? Auf diese wichtigen Fragen möchte ich heute eingehen. Wenn du Angestellte hast, dann bist du endlich in der Lage, zu delegieren. Es gibt jemand, der dir den Rücken freihalten kann. Nichts ist schlimmer als ein System, das nur funktioniert, wenn du selbst dich darum kümmerst. Es behindert dein Wachstum, denn deine Zeit ist begrenzt. Es gibt dich nur einmal, nicht doppelt oder dreifach. Dieses Dilemma erlebe ich immer wieder bei Kunden, denen die Aufgaben über den Kopf wachsen. Sie arbeiten in einem Kartenhaus, das sie nicht mehr im Griff haben, weil sie über Jahre hinweg ein System aufgebaut haben, das ohne sie nicht mehr läuft.
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Deswegen rate ich, Prozesse schon von Beginn an derart aufzusetzen, dass sie auch ohne dich funktionieren. Denke alles hundertfach. Wenn du heute zehn Kunden hast, dann überlege dir, wie du 1.000 Kunden bedienen kannst. Das ist die Basis, die dir hilft, später problemlos Mitarbeiter zu integrieren. Du wirst erstaunt sein, was sich alles delegieren lässt.
Wann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem es sich lohnt, Mitarbeiter einzustellen? Wie macht man das? Punkt 1: Fange damit an, sobald du ausgelastet bist. Wenn du selbst nicht weißt, wie du dein Geld zusammen bekommen sollst, dann ist es natürlich nicht sinnvoll, dir zusätzliche Kosten ans Bein zu binden. Dass du ausgelastet bist erkennst du daran, dass deine Kreativität leidet. Man könnte viel Neues erschaffen, wenn man nicht durch den Alltag so sehr belastet wäre. Es bleibt keine Zeit mehr, um kreativ zu sein. Sicher kennst du den Spruch, dass du am Unternehmen und nicht im Unternehmen arbeiten sollst. Am Unternehmen zu arbeiten, das bedeutet, kreativ zu sein und sich aus dem alltäglichen Geschäft herauszunehmen, um es weiter zu entwickeln. Bist du an einem Punkt angelangt, an dem du nicht nur zeitlich ausgelastet bist, sondern an dem auch deine Ressourcen und Kräfte so weit verbraucht sind, dass deine Gestaltungskraft darunter leidet? Dann wird es Zeit, über Angestellte nachzudenken, die dich entlasten.
Dabei stellt sich die Frage, ob man Mitarbeiter anstellen oder besser Freelancer einkaufen sollte. Ich bin kein Freund davon, mir unnötige Arbeit und Kosten zu schaffen. Wenn deine Personalkosten steigen und steigen, dann musst du irgendwann Millionen verdienen, nur, um deine Leute bezahlen zu können. Darauf habe ich keine Lust, und deswegen ist es praktisch, Arbeiten an Freiberufler abzugeben. Es gibt jedoch einige Aufgaben, bei denen es sich nicht empfiehlt, sie an Freelancer auszulagern, zum Beispiel, wenn es um den Schutz deines Know-hows geht. Dann ist es besser, Personal im Unternehmen zu beschäftigen. Natürlich kann jeder Angestellte kündigen, aber wenn dein Betriebsklima passt, dann bleiben die Mitarbeiter gerne im Unternehmen.
Nochmal zu Punkt 1: Wenn du sowohl zeitlich als auch von deinen geistigen Ressourcen her ausgelastet bist, ist es sinnvoll, einen Angestellten ins Unternehmen zu holen. Zweitens, wenn du zwar ausgelastet bist, dir aber keinen Angestellten leisten kannst, dann stimmt entweder dein Geschäftsmodell nicht, oder deine Prozesse sind ineffektiv. Das heißt, du machst lediglich Arbeitsbeschaffung und bewegst deine Arbeit und dein Geld von links nach rechts und beschäftigst dich nicht mit den richtigen Prozessen. In diesen Fällen lohnt es sich zu überlegen, ob man nicht zurück ins Angestelltenverhältnis geht.
Ich möchte dir noch eine dritte Erkenntnis an die Hand geben. Meine erste Assistentin, die ich eingestellt habe, war ein sehr gutes Investment. Durch ihre Mitarbeit hat mein Unternehmen einen Sprung nach vorne gemacht. Warum? Ich konnte nicht nur die Arbeit delegieren, sondern die Anstellung hat auch eine Verpflichtung mit sich gebracht. Ich musste für sie sorgen, denn sie und ihre Familie waren auf das Gehalt angewiesen. Das hat mein Pflichtgefühl getriggert, denn ich bin ein sehr pflichtbewusster Mensch. Es war mir sehr wichtig, dass sie sich auf mich verlassen konnte. Der zweite Punkt war eine Art Commitment, ein Engagement, das ich mir durch die Anstellung auferlegt hatte. Ich wusste, dass meine Mitarbeiterin im Büro ist und arbeitet, also war klar, dass ich selbst natürlich auch hingehen musste. Das half mir, konsequent und diszipliniert zu arbeiten. Schließlich war ich auf einmal Chef und Vorbild.
Voraussetzung für diesen Erfolg ist, dass du die passenden Angestellten findest. Du musst dein Unternehmen im Griff haben und mit den Mitarbeitern gut umgehen. Dadurch schaffst du dir eine positive Außendarstellung. Außerdem ist es wichtig, dass die neuen Mitarbeiter gut eingearbeitet werden. Du solltest alle Aufgaben standardisieren und automatisieren, damit alle Beteiligten wissen, wie die Arbeit erledigt werden muss. Jeder Mitarbeiter kann ausfallen, und jeder ist ersetzbar. Ein guter Trick ist, diese Standardisierung von den Mitarbeitern selbst erstellen zu lassen. Du prüfst lediglich, ob die Listen wirklich idiotensicher verfasst wurden, so dass sie jeder anwenden kann, der sich neu einarbeitet.
Wenn du beispielsweise einen Handwerksbetrieb führst und die Büroaufgaben standardisieren möchtest, dann ist es nicht damit getan, dir lediglich Prozesse einfallen zu lassen. Ich stelle immer wieder fest, dass manche Menschen Probleme mit einer funktionierenden Aufgabenverwaltung haben. Wenn dir Schreibtischarbeit schwer fällt, dann lautet mein Tipp: Kauf sie dir ein! Es gibt so viele qualifizierte Bürofachkräfte auf dem Markt, die das Know-how mitbringen und die Arbeiten in deinem Betrieb erledigen können. Kauf dir dieses Wissen, und du musst dich nicht mehr selbst darum kümmern.
Der letzte wichtige Punkt ist die Erstellung eines Plans, mit dem du das angestrebte Szenario simulieren kannst. Das baut Vertrauen auf und zeigt dir, dass du die Fähigkeit hast, dir Angestellte leisten zu können. Du siehst schwarz auf weiß, was geht, und gleichzeitig erkennst du, wann es Zeit ist, die Reißleine zu ziehen. Dabei hilft dir auch die Probezeit. Außerdem könntest du zu Beginn auch mit einem Mini-Jobber starten, um zu prüfen, wie du zurechtkommst. Das alles kannst du mit einem Plan wunderbar simulieren, weil er dir hilft, die Zukunft vorwegzunehmen. Du rechnest dir aus, welche Kosten auf dich zukommen. Neben dem Gehalt und den Sozialabgaben kann das zum Beispiel eine betriebliche Altersversorgung oder ein Dienstwagen sein. Mit einem solchen Plan kannst du erkennen, was machbar ist. Er zeigt dir, auf was du dich einlässt, und du kannst daraus ableiten, was notwendig ist, um den nächsten Schritt zu gehen. Dann wirst du sehen, dass Mitarbeiter etwas Wunderbares sind. Eigentlich gefällt mir der Begriff "Mitarbeiter" nicht besonders, denn er besagt, dass sie lediglich mitarbeiten würden.
Ich wünsche dir viel Freude mit deinen neuen Angestellten. Du gehst damit den Schritt vom Selbständigen zum Unternehmer und treibst die Profitabilität und das Wachstum deines künftigen Betriebes voran.
Herzlichen Dank fürs Rein- und Hinhören. Ab hier liegts an dir. Bis zur nächsten Folge, dein Michael Serve. Schau auch gerne auf meiner Seite michael-serve.de vorbei. Ich freue mich auf deinen Besuch.
Videoempfehlung "Wann kannst du dir Angestellte leisten?": https://youtu.be/0GNsM7quvxg
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Servus vom Serve. Herzlich willkommen. In dieser Folge möchte ich das Pro und Contra von Bausparverträgen beleuchten und am Schluss ein Fazit zu der Frage ziehen, ob sich das Bausparen lohnt.
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Einsteigen möchte ich mit dem bekanntesten Argument gegen das Bausparen. Es lautet, dass sich ein Bausparvertrag nicht rechnet, weil es rentabler ist, sein Geld an der Börse anzulegen. Natürlich kann man an der Börse gute Erträge erzielen, und auch ich bin ein Fan der Börse. Aber was passiert, wenn die Kurse ins Minus rutschen? Wenn du ein festgelegtes Sparziel erreichen willst, zum Beispiel, weil du in drei Jahren deine Immobilie modernisieren willst und dazu eine bestimmte Summe benötigst, dann solltest du die Finger von der Börse lassen, denn das Investment könnte schiefgehen. Angenommen, die Börse würde um 50 Prozent einbrechen, dann hättest du nur noch 15.000,- anstatt 30.000,- Euro zur Verfügung, und deine Rechnung würde nicht aufgehen. Anstatt einer neuen Heizung kannst du dir dann nur noch eine Feuerschale leisten.
Aus diesem Grund bringt es nichts, das Bausparen mit einer Anlage an der Börse zu vergleichen, sondern man muss eine sichere Anlage als Vergleich heranziehen, zum Beispiel das Tagesgeld. An der Börse ist das Geld nie sicher. Zum Beispiel könnte es passieren, dass unsere Wirtschaft in eine so genannte Stagflation hineingerät. Der Bausparvertrag hat das Ziel, dass man mit der angesparten Summe irgendwann eine Immobilie erwirbt, sie umschuldet oder modernisiert. Ergo entspricht die Gegenüberstellung eines Bausparvertrags mit einem Investment an der Börse einem Vergleich von Äpfeln mit Birnen.
Hinzu kommt, dass nicht alles, was logisch ist, auch psychologisch richtig ist. Gerade junge Menschen nutzen das Bausparen als erste Möglichkeit, um ihr Geld zu investieren. Sie entscheiden sich dafür, weil sie von Freunden oder von der Familie davon gehört haben. Das ist besser als nichts, denn möglicherweise würden sie ohne den Bausparvertrag ihr Geld für andere Dinge ausgeben, weil sie der Börse nicht trauen. So sparen sie sich zumindest über einige Jahre hinweg eine schöne Summe an. Es gibt auch Menschen, die nicht so diszipliniert wie du und ich sind. Sie brauchen eine Art Zwangssparen, um überhaupt etwas beiseite zu legen. Auch in diesem Fall kann ein Bausparvertrag gute Dienste leisten.
Zudem trauen einige der Börse (noch) nicht. Nur etwa 15 Prozent der Deutschen sind Besitzer von Aktien, Investmentfonds und Unternehmensbeteiligungen. Das ist faktisch nichts.
Es gibt noch ein weiteres Argument für den Bausparvertrag. Das Geld, das dort gespart wird, ist vergleichbar mit einem Tagesgeldkonto. Es beruhigt und lässt uns gut schlafen, denn es ist stabil. Das ist ein nicht zu unterschätzender Wert. Wir sind emotionale Wesen, und diese Sicherheit ist Gold wert.
Erinnern wir uns daran, mit welchen Geldprodukten unsere Großeltern aufgewachsen sind. Viele ältere Menschen konnten ein echtes Vermögen aufbauen, und zwar trotz niedrig verzinslichen Anlagen wie Bausparverträge, Sparbücher und kapitalbildenden Lebensversicherungen. Etwas Anderes gab es damals nicht. Manche hatten noch Bundesschatzbriefe. Die boten eine etwas höhere Verzinsung als ein Sparbuch. Mittlerweile gibt es keine Bundesschatzbriefe mehr. Das sind die Geldanlagen, die früheren Generationen zur Verfügung standen. Daraus lernen wir, dass es nicht die Anlage ist, die über den finanziellen Erfolg entscheidet, sondern der Umgang mit dem Geld sowie die Fähigkeit, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Natürlich ist die Art der Geldanlage ein Hebel, der den Einsatz vervielfachen kann, aber zuerst ist dein Umgang mit Geld entscheidend. Mit dem richtigen System wird das leichter. Es bedarf einer Methode, die dafür sorgt, dass mehr übrigbleibt und die hilft, die richtige Entscheidung zu fällen. Sie bringt Klarheit und Gewissheit. Außerdem sorgt sie dafür, dass man sein Vermögen nicht ständig anzapfen muss, um im Alltag Löcher zu stopfen.
Kurz zu den Fakten. Bei einem Bausparvertrag zahlt man eine Abschlussgebühr sowie eine jährliche Kontoführungsgebühr und erhält nur einen geringen Zins. Das sind die Nachteile. Wenn man sich den Bausparvertrag jedoch über die Laufzeit von fünf bis sieben Jahre betrachtet, dann erkennt man, dass er sich durchaus rechnen kann. Der Nutzen sind nämlich die späteren Darlehenszinsen. Dieser Vorteil lässt sich berechnen, nur eben nicht im Vergleich mit Investmentfonds. Damit die Rechnung aufgeht, müsste man stattdessen einen Fonds heraussuchen, der sichere 6 Prozent bietet. Einen solchen Fonds wird man jedoch kaum finden. Ich bin zwar ein Freund der Börse, aber ich möchte objektiv sein und keine polemischen Argumente aufzählen. Ich möchte Fakten auf den Tisch legen.
Der Nachteil des Bausparens liegt bei den Guthabenzinsen, der Vorteil bei den Darlehenszinsen. Die genauen Vor- und Nachteile lässt man sich am besten vom Vermittler seines Vertrauens berechnen. Je länger die Laufzeit, desto kritischer wird der Ertrag, denn der geringe Zinseszins läuft gegen dich. Aber warum wirkt sich ein günstiger Darlehenszins besonders positiv aus? Es gibt Verträge, bei denen man sich einen Zins von unter einem Prozent sichern kann. In den letzten Wochen haben wir gesehen, dass der Zinsmarkt für Baufinanzierungen stark ansteigt. Ich kann mich noch an die hohen Zinsen früherer Jahrzehnte erinnern. Heutzutage sind die Verbraucher schon mit Zinsen zwischen 3 und 4 Prozent überfordert, weil natürlich auch die Anschaffungskosten für die Immobilien stark gestiegen sind. Doch was ist, wenn die Zinsen weiter steigen? Bausparen bringt Planungssicherheit, und das macht die Verbraucher unabhängig von zukünftigen Marktentwicklungen.
Pimco, einer der größten Rentenmanager der Welt, hat bereits vor längerer Zeit vorausgesagt, dass die Zinsen langfristig stark steigen werden. In den vergangen Jahrzehnten hatten wir fallende Zinsen, und jetzt dreht sich der Spieß um, hin zu einem langfristig steigenden Zinsmarkt. Dabei bietet ein Bausparvertrag Planungssicherheit.
Der zweite Punkte ist, dass auch die Kosten für das Bauen und für die Modernisierung weiter steigen können. Bereits heute ist das Bauen teuer, Materialkosten und Handwerkerleistungen steigen unaufhörlich, und es gibt nach wie vor Lieferengpässe.
Punkt 3 sind die Schwankungen der Märkte, die sich an der Börse bemerkbar machen. Mit diesen Unsicherheiten können manche Leute nicht gut umgehen. Wer kurzfristig Geld benötigt, für den kann es ein böses Erwachen geben, wenn er sein Geld in Aktien angelegt hat. Die aktuelle Situation zeigt uns, wie schnell sich Märkte verändern können. Nach der Finanzkrise war alles gut, und praktisch jeder konnte zwischen 2009 und 2020 Geld an der Börse verdienen. Das waren elf lange Jahre. Aber in der heutigen Zeit, wo die Märkte stark schwanken, da trennt sich die Spreu vom Weizen. Du solltest deshalb für dich persönlich herausfinden, mit welcher Geldanlage du ruhig schlafen kannst.
**Welche Fehler können beim Bausparen passieren? **Fehler Nummer 1 ist, dass du eine zu hohe Bausparsumme abschließt. Manche Berater schießen über das Ziel hinaus. Man kann es ihnen nachsehen, denn schließlich kommen sie mit der Absicht, dir einen Bausparvertrag zu verkaufen. Aber wenn die Summe zu hoch ist und man mit einer geringen monatlichen Besparung einen Vertrag über eine Bausparsumme von 100.000,- Euro abschließt, dann ist das ein Ziel, das nicht erreicht werden kann. Ich spreche dann von Generationenverträgen, weil mehrere Generationen sparen müssen, um diesen Vertrag jemals in die Zuteilung zu bringen :). Das ist Bullshit und bringt nichts. Lass die Finger von solchen Verträgen. Schließe einen Bausparvertrag nur über eine Summe ab, die du in einer absehbaren Zeit gut ansparen kannst. Meiner Meinung nach ist das ein Zeitraum von fünf bis sieben Jahre. Wir wissen nicht, wie sich die Bauzinsen entwickeln werden, aber wenn es länger als sieben Jahre dauert, dann lohnt es sich meist nicht mehr. Wie gesagt, kommt es immer auf die individuelle Situation an. Generell gilt jedoch, dass man keine zu hohe Summe abschließen sollte, damit die Laufzeit nicht zu lang wird.
Wer eine zu hohe Summe abschließt, hat außerdem ein weiteres Problem. Das Darlehen, das du später bekommst und dass du dir durch den Vertrag sicherst, ist kein verbrieftes Recht. In der Regel erfolgt eine Darlehensprüfung. Bedenke deshalb, dass es keine Garantie für das spätere Darlehen gibt.
Im Hinblick auf die zu zahlenden Steuern und die Inflation lohnt es sich auf lange Zeit nicht, einen Bausparvertrag als Guthabenvertrag zu kaufen. Auch dann nicht, wenn man die Wohnungsbauprämie berücksichtigt. Wenn du die Finanzierung einer Immobilie absichern möchtest, dann nutzt dir ein Bausparvertrag in Höhe von 5.000,- Euro nichts. Aber durch die Wohnungsbauprämie, die du erhältst, bleibt nach Abzug aller Kosten ungefähr 2 Prozent an Zins, gerechnet auf sieben Jahre. Das heißt, dass du sieben Jahre warten musst, um die Wohnungsbauprämie zu erhalten. Für manche ist das in Ordnung. Es ist besser als ein Sparbuch, aber es ist nicht gerade ein Brüller. Als Guthabenvertrag ist das Bausparen daher ungeeignet.
Eine anderes Thema ist es, den Bausparvertrag für vermögenswirksame Leistungen zu nutzen. Die meisten Leute sind froh, wenn sie nach sieben Jahren eine sichere Summe ausgezahlt bekommen und nehmen im Gegenzug einen langweiligen Bausparvertrag mit geringen Zinsen gerne in Kauf, um die vermögenswirksamen Leistungen vom Arbeitgeber zu erhalten. Das ist jedoch nicht das Thema, um das es mir hier geht, sondern es geht darum, ob sich Bausparen grundsätzlich lohnt. Es kann eine Beimischung sein, um in den Immobilienerwerb zu starten oder wenn es um die Verlängerung eines Darlehens geht. Der Bausparvertrag bietet Sicherheit, und auch ich persönlich stehe so manches Mal auf Hosenträger und Gürtel.
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Video "Lohnt sich Bausparen für dich?": https://youtu.be/yL3MrqBBtuk
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Disclaimer:
Bist du finanziell auf Kurs und wie erreiche ich meine finanziellen Ziele?
Servus vom Serve. Herzlich willkommen. Bin ich auf Kurs? Diese Frage wird in den Erstgesprächen mit den Interessenten immer wieder an mich herangetragen. Sie sagen, sie seien zwar auf einem guten Weg, aber sie könnten nicht erkennen, ob dies ein Zufall sei, ganz nach dem Motto "auch ein blindes Huhn findet einmal ein Korn". Sie fragen, wie man diesen Erfolg wiederholen kann, so dass der Zufall keine Rolle mehr spielt.
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Wie schafft man es, dass den Zufall zur Gewissheit werden zu lassen? Das Wichtigste ist zunächst, das eigene Ziel zu quantifizieren, sei es die finanzielle Unabhängigkeit, ein Haus im Ausland oder eine Insel im Mittelmeer. Wie viel Geld kostet das, was ich anstrebe? Mit der genauen Definition steht mir ein neutraler Gradmesser zur Verfügung. Sagen wir, wir sprechen über ein Ziel von drei Millionen Euro, das wir zum Zeitpunkt x erreicht haben wollen. Es bietet sich außerdem an, die gewünschte Summe um die Inflation bereinigt auszurechnen. Wenn du du dir eine Insel im Mittelmeer kaufen möchtest, dann wird diese in zehn oder zwanzig Jahren garantiert mehr kosten als heute, und diese Preissteigerung musst du berücksichtigen. Fakt Nummer 1 ist demnach, wenn du wissen möchtest, ob du auf Kurs bist, dann musst dein Ziel quantifizieren. Am Ende hast du eine Summe festgelegt, die es zu erreichen gilt.
Wenn du diese Summe definiert hast, packst du ein Sicherheitspuffer obendrauf. Schließlich kann immer mal etwas Unvorhergesehenes passieren. Anschließend kann ich die errechnete Summe inklusive Sicherheitspuffer herunterbrechen. Ich teile die Summe durch 20 Jahre, und dann weiß ich, was ich heute verdienen muss, um den zu erreichenden Wert aufzubauen. Sollte dieser Wert utopisch hoch erscheinen, gibt es noch einen Trick, den man berücksichtigen kann. Wenn ich ein erfolgreicher Selbstständiger bin, dann gehe ich wahrscheinlich davon aus, dass mein Unternehmen wächst und im Laufe der Jahre einen höheren Gewinn abwirft. Meine Sparrate wächst. Und wenn ich in der glücklichen Lage bin, mehr und mehr zu sparen, dann kann ich jetzt mit etwas weniger anfangen und meine Sparquote nach und nach steigern. Ich kann das Unternehmenswachstum in meinem Sparplan berücksichtigen.
Für diesen Sparplan überlege ich mir als Nächstes eine Strategie. Möchte ich über Aktien gehen oder reicht es, dass mein Umsatz wächst und ich mehr verdiene? Oder ist eine Kombination aus beidem die perfekte Methode? Ich empfehle, eine Struktur aufzubauen, die mir hilft, das Geld locker zu investieren und zu sparen, ohne dass es wieder in den Haushalt zurückfließen muss. Dafür benötige ich ein System. Fakt ist, du machst dir Gedanken über deine Strategie, und diese wiederum unterteilst du in Aufgaben. Das heißt, du hast deine Summe x plus den Puffer, und dann brichst du diesen Betrag herunter auf einen Sparplan und errechnest, wie viel Geld du dafür monatlich erwirtschaften musst. Anschließend überlege ich mir eine Strategie, die zu mir passt und verteile das Ergebnis in messbare Aufgaben und Tätigkeiten. Auf diese Weise kann ich Soll und Ist vergleichen und verfolge regelmäßig, ob meine Methode tatsächlich von Erfolg gekrönt ist.
Es ist demnach besser, ein System zu verfolgen, das es mir ermöglicht, mehr zu sparen, als ich zu Beginn ausgerechnet habe. Deshalb bin ich kein Freund davon, das letzte Quäntchen aus dem Ertrag herauszuholen, denn der kann auch mal schlecht ausfallen. Wenn ich selbst in der Lage bin, mehr zu sparen, weil ich effektiv arbeite und ein funktionierendes Finanzcontrolling habe, dann habe ich immer die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen. Ich mache mich nicht von anderen abhängig und bin in der Lage, mehr zu sparen, ohne, dass ich den Gürtel enger schnallen muss. So komme ich richtig schnell voran. Das Gefühl vom Anfang verwandelt sich in Fakten und Gewissheit.
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