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Es war ein wunderschöner Dezembertag. Ein Ausflug in den Bergen, kaum Schnee. Auf einem kleinen Hügel umringt von hohen Bergen machten wir Pause und genossen die wunderschöne Aussicht auf die Alpen. Meine dreizehnjährige, autistische Tochter lief interessiert hin und her, spielte und sprang umher. Meine Frau und ich sassen in der wärmenden Sonne und dachten uns nichts dabei. Nach einiger Zeit hörten wir nichts mehr von unserer Kleinen. Schnell begannen wir sie zu suchen… meine Frau in die Richtung, wo wir sie zuletzt gesehen hatten. Ich suchte im oberen Teil, doch unsere kleine Tochter war verschwunden. Dann lief ich zum Auto, um die Strasse zu kontrollieren, die weiter untenlag . Auf dem Weg fragte ich jeden Wanderer, den ich traf. Doch keine Spur von der kleinen Ausreisserin. Meine Frau und ich waren aus dem Häuschen. Wir beteten und fragten jeden, der uns über den Weg lief. Angesichts des fortgeschrittenen Tages informierte ich die Bergwacht. Die organisierten sofort ein Team und eine Hundestaffel.
Ich dachte: jede Minute zählt, bevor Dunkelheit und Kälte in diesem bergigem Wald- und Felsgelände hereinbrechen. Für uns Eltern war jede Minute ein Bangen. Wir wussten nur: unsere kleine Tochter war allein, ohne Orientierung und bald in völliger Dunkelheit und bitterer Kälte. Schrecklich, sich das vor Augen zu malen!
Nach unermüdlichen Suchen und Gesprächen mit weiteren Passanten kam dann doch der erlösende Anruf: ‘wir haben eure Tochter gefunden! ’ – Ein Ehepaar hatte sich an unserer Suche beteiligt und sie wurde an einem Ort gefunden, wo wir sie am allerwenigsten vermutet hatten. Was für eine Erleichterung! Unsere Tochter – offensichtlich verloren und dadurch in grosser Gefahr – aber sie wurde rechtzeitig wiedergefunden. Wir waren heilfroh, als wir unsere Tochter wieder in die Arme schliessen konnten und lobten Gott dafür, dass wir sie gesund wiederbekommen haben. Wir bedankten uns bei dem Ehepaar, das mit uns so engagiert mitsuchte. Die grosse Suchaktion der Bergwacht mit Hundestaffel konnte ich absagen.
Von Menschen, die vorher verloren waren und gefunden wurden, lesen wir auch in Apg 2,46: «Tag für Tag kamen sie einmütig im Tempel zusammen, und in ihren Häusern brachen sie das Brot und trafen sich mit jubelnder Freude und redlichem Herzen zu gemeinsamen Mahlzeiten. Sie lobten Gott und waren im ganzen Volk angesehen.» (NeÜ)
Es waren einfache Menschen, die durch den Glauben zu Jesus, ihrem Retter fanden. – Besser gesagt, die durch ihn gefunden wurden. Sie haben erkannt, dass sie ohne Jesus Christus in dieser Welt verloren sind. Sie ergriffen die ausgestreckte Hand dessen, der ihnen zuruft: «Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken.» (LUT) Diese Menschen wurden durch Jesus Christus wiedergefunden und nach Hause gebracht. Aus Verlorenheit und Gefahr wurde ihnen das Leben neu geschenkt. – Was für eine jubelnde Freude, die dadurch bleibend und nachhaltig ist? Denn jetzt haben sie eine neue Heimat gefunden. Nicht nur das, auch eine neue Familie. Frieden und Einmütigkeit. Frieden mit sich selbst, mit Gott und den Menschen. Ihr Leben veränderte sich dadurch nachhaltig: Der Tempel, also Gott und die Gemeinschaft mit den Mitgläubigen wurde für sie zur Priorität.
Dass diese Menschen so entspannt und fröhlich zusammen waren und von nun an ein klares Ziel hatten, das hatte Auswirkungen, die für alle Menschen sichtbar waren: Sie waren beim ganzen Volk in Jerusalem angesehen. Und weiter heisst es: «Täglich fügte der Herr solche, die gerettet wurden, ihrer Gemeinschaft hinzu.» (NeÜ) Also ein Leben, das rundum stimmig ist. Wünschen Sie sich das nicht auch?
Autor: Pastor Markus Springer
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der SinnsenderEs war ein wunderschöner Dezembertag. Ein Ausflug in den Bergen, kaum Schnee. Auf einem kleinen Hügel umringt von hohen Bergen machten wir Pause und genossen die wunderschöne Aussicht auf die Alpen. Meine dreizehnjährige, autistische Tochter lief interessiert hin und her, spielte und sprang umher. Meine Frau und ich sassen in der wärmenden Sonne und dachten uns nichts dabei. Nach einiger Zeit hörten wir nichts mehr von unserer Kleinen. Schnell begannen wir sie zu suchen… meine Frau in die Richtung, wo wir sie zuletzt gesehen hatten. Ich suchte im oberen Teil, doch unsere kleine Tochter war verschwunden. Dann lief ich zum Auto, um die Strasse zu kontrollieren, die weiter untenlag . Auf dem Weg fragte ich jeden Wanderer, den ich traf. Doch keine Spur von der kleinen Ausreisserin. Meine Frau und ich waren aus dem Häuschen. Wir beteten und fragten jeden, der uns über den Weg lief. Angesichts des fortgeschrittenen Tages informierte ich die Bergwacht. Die organisierten sofort ein Team und eine Hundestaffel.
Ich dachte: jede Minute zählt, bevor Dunkelheit und Kälte in diesem bergigem Wald- und Felsgelände hereinbrechen. Für uns Eltern war jede Minute ein Bangen. Wir wussten nur: unsere kleine Tochter war allein, ohne Orientierung und bald in völliger Dunkelheit und bitterer Kälte. Schrecklich, sich das vor Augen zu malen!
Nach unermüdlichen Suchen und Gesprächen mit weiteren Passanten kam dann doch der erlösende Anruf: ‘wir haben eure Tochter gefunden! ’ – Ein Ehepaar hatte sich an unserer Suche beteiligt und sie wurde an einem Ort gefunden, wo wir sie am allerwenigsten vermutet hatten. Was für eine Erleichterung! Unsere Tochter – offensichtlich verloren und dadurch in grosser Gefahr – aber sie wurde rechtzeitig wiedergefunden. Wir waren heilfroh, als wir unsere Tochter wieder in die Arme schliessen konnten und lobten Gott dafür, dass wir sie gesund wiederbekommen haben. Wir bedankten uns bei dem Ehepaar, das mit uns so engagiert mitsuchte. Die grosse Suchaktion der Bergwacht mit Hundestaffel konnte ich absagen.
Von Menschen, die vorher verloren waren und gefunden wurden, lesen wir auch in Apg 2,46: «Tag für Tag kamen sie einmütig im Tempel zusammen, und in ihren Häusern brachen sie das Brot und trafen sich mit jubelnder Freude und redlichem Herzen zu gemeinsamen Mahlzeiten. Sie lobten Gott und waren im ganzen Volk angesehen.» (NeÜ)
Es waren einfache Menschen, die durch den Glauben zu Jesus, ihrem Retter fanden. – Besser gesagt, die durch ihn gefunden wurden. Sie haben erkannt, dass sie ohne Jesus Christus in dieser Welt verloren sind. Sie ergriffen die ausgestreckte Hand dessen, der ihnen zuruft: «Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken.» (LUT) Diese Menschen wurden durch Jesus Christus wiedergefunden und nach Hause gebracht. Aus Verlorenheit und Gefahr wurde ihnen das Leben neu geschenkt. – Was für eine jubelnde Freude, die dadurch bleibend und nachhaltig ist? Denn jetzt haben sie eine neue Heimat gefunden. Nicht nur das, auch eine neue Familie. Frieden und Einmütigkeit. Frieden mit sich selbst, mit Gott und den Menschen. Ihr Leben veränderte sich dadurch nachhaltig: Der Tempel, also Gott und die Gemeinschaft mit den Mitgläubigen wurde für sie zur Priorität.
Dass diese Menschen so entspannt und fröhlich zusammen waren und von nun an ein klares Ziel hatten, das hatte Auswirkungen, die für alle Menschen sichtbar waren: Sie waren beim ganzen Volk in Jerusalem angesehen. Und weiter heisst es: «Täglich fügte der Herr solche, die gerettet wurden, ihrer Gemeinschaft hinzu.» (NeÜ) Also ein Leben, das rundum stimmig ist. Wünschen Sie sich das nicht auch?
Autor: Pastor Markus Springer
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