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Die Audio-Serie zur finalen Staffel des TV-Erfolgs.
Berlin 1932/33: Die Weimarer Republik steht am Abgrund. Politische Radikalisierung, wirtschaftliche Unsicherheit und Gewalt nehmen zu. Inmitten der aufgeheizten Atmosphäre ermittelt Gereon Rath weiter: Ein rätselhafter Todesfall im Vergnügungstempel "Haus Vaterland" führt den Kommissar von Berlin bis in die masurischen Moore, hinein in eine düstere Mordserie.
Bei der sogenannten "Polenaktion" der Nazis werden mehr als 17.000 jüdische Männer, Frauen und Kinder nach Polen deportiert. In Frankreich und Großbritannien beginnen die Vorbereitungen für den Kriegszustand. Und in Volker Kutschers Roman "Rath" stellt Konrad Adenauer fest, dass der Krieg nicht mehr aufzuhalten ist.
Im saarpfälzischen Frankenholz kommt es zu einem Schulstreik, weil die Eltern sich dagegen wehren, dass die christlichen Kreuze in Klassenzimmern durch Adolf Hitler-Portraits ersetzt werden. Die Hindenburg, das größte Luftschiff der Welt, explodiert bei der Landung am Flughafen Lakehurst. Und in Volker Kutschers Roman "Transatlantik" hält Charlies Freundin Greta Overbeck an ihrer Liebe zu einem SS-Mann fest.
Die Wehrmacht besetzt das laut Versailler Vertrag entmilitarisierte Rheinland. In Berlin finden die Olympischen Sommerspiele statt. Und in Volker Kutschers Roman "Olympia" verliert ein Hitlerjunge seinen Glauben an den Führer.
In Deutschland wird die allgemeine Wehrpflicht wieder eingeführt, die durch den Versailler Vertrag verboten war. In Nürnberg findet der Reichsparteitag statt, bei dem u.a. die "Nürnberger Rassegesetze" beschlossen werden. Und in Volker Kutschers Roman "Marlow" reißt der Berliner Kommissar Gereon Rath zum ersten Mal den Arm zum Hitlergruß hoch.
Deutschland und Polen unterzeichnen einen Nichtangriffspakt mit zehnjähriger Laufzeit. Das Deutsche Reich wird zu einem zentral regierten Einheitsstaat des Nationalsozialismus. Und in Volker Kutschers Roman "Lunapark" begeht in Berlin der Unterweltboss Johann Marlow vor den Augen von Kommissar Rath eine grausame Tat.
Reichspräsident Hindenburg ernennt Adolf Hitler zum Reichskanzler – weil er glaubt, dass Hitler keine Gefahr darstellt. Für den Brand des Reichstages werden die Kommunisten verantwortlich gemacht. Und in Volker Kutschers Roman "Märzgefallene" macht sich Charlotte Ritter ihren eigenen Reim auf die politischen Ereignisse.
Paul von Hindenburg gewinnt die Wahl zum Reichpräsidenten gegen Adolf Hitler. Durch einen als "Preußenschlag" bezeichneten Putsch wird die legale Landesregierung des Freistaates Preußen abgesetzt. Und in Volker Kutschers Roman "Die Akte Vaterland" muss der Berliner Kommissar Gereon Rath einen Fall an den Rändern des Reiches lösen.
Die Weltwirtschaftskrise erreicht ihren Höhepunkt, am Abend des jüdischen Neujahrsfestes organisiert die SA antisemitische Übergriffe auf dem Kurfürstendamm und in Volker Kutschers Roman "Goldstein" trifft der Gangster Abraham Goldstein aus New York in Berlin ein und versetzt alle in Aufruhr.
Im Jahr 1930 wird Max Schmeling Boxweltmeister, bei der Reichstagswahl im September wird die NSDAP zweitstärkste Partei und in Volker Kutschers Roman "Der stumme Tod" treibt ein Serienmörder sein Unwesen in der Filmwelt. In dieser zweiten Folge von "Der Zerfall Babylons" tauchen Volker Kutscher und Thomas Böhm daher ein in diese Zeit des Umbruchs, in der der Stummfilm zum Tonfilm wurde. Eine Modernisierung mit all seinen guten wie schlechten Folgen.
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