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Angesichts hektischer Preisbewegungen an einigen Märkten wirken die Schwankungen des DAX sehr harmlos. Auch hiesige Anlegerinnen und Anleger reagieren nur vereinzelt. Kein schlechtes Zeichen, wie Goldberg findet.
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Die Stimmung ist leicht positiver, bleibt aber überwiegend neutral, da sowohl institutionelle als auch private Anleger weiterhin abwarten. Joachim Goldberg sieht im zuletzt deutlich stärkeren Euro ein Signal für mögliche weitere ausländische Kapitalzuflüsse, von denen der DAX profitieren könnte.
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Hiesige Anleger nutzen günstige Preise zum Einstieg und nehmen Gewinne von der Short-Seite mit. Das belastet deutsche Bluechips, wertet Goldberg die Marktlage.
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Entgegen des Trends wechseln hiesige Profis und einige Private von der Long- auf die Short-Seite. Was nach Ansicht von Goldberg den Markt nicht behindert – im Gegenteil.
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Drei neue Rekordhochs und die 25.000er-Marke ist die Bilanz des DAX in den wenigen Handelstagen 2026 trotz aller Unsicherheit im Markt. Von den Profis haben tatsächlich 6 Prozent Aktien verkauft und ebenso viele sind auf die Short-Seite gewechselt. Goldberg vermutet unterschiedliche Motive, jedenfalls keinen abrupten Wechsel in den Pessimismus. Der Sentiment-Index dieser Gruppe steht auf +4 Punkten. Ganz anders die Privaten: 14 Prozent haben Aktien gekauft, 4 Prozent Short-Positionen geschlossen. Der Sentiment-Index steigt auf +25 Punkte.
Die Erwartungen beider Gruppen stehen wieder weit auseinander. Für Goldberg sind es aber vor allem sehr aktive Profis, die “möglichst schnell von einem Rücksetzer profitieren” möchten, weniger echte Skeptiker. Deswegen rechnet er nach unten ab 24.400/24.500 Punkten mit Eindeckungskäufen. Unter dem Strich sieht er Sentiment-technisch einen leicht positiven Unterton für den Jahresbeginn.
Jeden Mittwoch erhebt die Deutsche Börse am Vormittag die Marktstimmung von etwa 1.200 deutschen Investoren. Der bekannte Verhaltensökonom Joachim Goldberg interpretiert die Ergebnisse. Die Analyse können Sie auf live.deutsche-boerse.com/nachrichten/sentiment nachlesen.
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Jetzt finden zumindest die Profis Gefallen an deutschen Aktien und ziehen ihren internationalen Kollegen teilweise nach, während private eher aussteigen oder auf die Bärenseite wechseln. Ob diese Positionierungen ein Risiko für den Jahresschluss darstellen, weiß Joachim Goldberg.
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Das Anleger-Sentiment ist gegenüber der Vorwoche drastisch eingebrochen – vor allem bei institutionellen Investoren, doch laut Joachim Goldberg deutet das scheinbar irritierende Marktverhalten auf eine stabile langfristige Nachfrage hin, während die Erwartungen an die Fed-Sitzung kaum positive Impulse versprechen.
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Allzeithoch zwar nicht beim DAX, aber in der Marktstimmung. Die mittelfristig orientierten Profis haben zu 19 Prozent ihre Short-Engagements geschlossen und 18 Prozent sind long gegangen. Das hat den Deutsche Börse Sentiment-Index auf 57 Punkte gehoben, den höchsten Stand seit dem Beginn der Erhebung vor knapp 25 Jahren. Verhaltensökonom Joachim Goldberg vermutet, dass etliche der Bären gute Gewinne gemacht haben. Bei den Privaten sieht es ähnlich aus, wenn auch etwas gedämpfter. 14 Prozent sind nicht mehr short, davon nur 9 Prozent jetzt long in DAX-Aktien.
Für Goldberg ist der saisonale Effekt des nahenden Jahreswechsels bei dieser Gruppe kleiner. Insgesamt wertet er die Stimmung aber noch nicht als euphorisch, da der DAX noch ein ganzes Stück vom Rekordhoch entfernt ist. Seiner Ansicht nach ist die Mehrheit der heutigen Bullen zu höheren Preisen eingestiegen, und zwar zwischen 23.750 und 23.800 DAX-Punkten, und hat jetzt mit Nachkäufen verbilligt. Dort könnte es zu Angebot kommen. Gefahr sieht er an der Unterseite, weil dort keine potentielle Nachfrage mehr von der Short-Seite zu erwarten ist.
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Die Stimmung hat sich angesichts des deutlichen Kursverlustes des DAX seit der vergangenen Stimmungserhebung verschlechtert. Allerdings haben sich dabei ausgerechnet die Optimisten praktisch nicht bewegt. Stattdessen halten sie – trotz der wieder aufgeflammten Warnungen vor einem Platzen der KI-Blase – stoisch an ihren Engagements fest. Und das bereits seit Wochen und mit einem Anteil von mehr als der Hälfte aller Befragten. Für Joachim Goldberg ist die Stimmung insgesamt noch zu gut und somit die Gemengelage für den DAX gegenüber der Vorwoche nur geringfügig verbessert. Allerdings sieht die Situation bei den insgesamt sich disziplinierter zeigenden Privatanlegern etwas günstiger aus.
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