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Etwas mehr als 3.000 Jahre ist es her: Ausgerechnet die Höhle, in der sich der vogelfreie David vor König Saul versteckt hält, betritt Saul. Er nutzt sie als WC. David´s Leute raten David: Das ist die Gelegenheit. Töte deinen Erzfeind und du wirst König. – David überlegt: Sollte das Gottes Weg sein, wie er offiziell König wird? Nein! David schneidet Saul nicht die Kehle durch, aber einen Denkzettel will er ihm schon verpassen. So trennt er ein Stück von dessen Mantel ab.
David wartet, bis Saul wieder draußen ist. Als der Abstand groß genug ist, präsentiert David den Stofflappen. Ausgerechnet!, denkt Saul. David fasst die Lage vor allen so zusammen: „Der Herr soll zwischen dir und mir entscheiden! Er selbst soll dich dafür strafen, was du mir antust. Ich aber werde mich nicht an dir vergreifen.“ (1. Samuel 24,13)
Für David ist klar: Gott zeigt sich hier als Herr der Lage. David ist bedroht, doch ihm passiert nichts. Auch Saul ist in der Höhle in Lebensgefahr, doch auch er kommt mit dem Leben davon. Gott ist der Herr des Gerichts. Gott wird zu seiner Zeit Saul zur Rechenschaft ziehen. David nimmt das Gericht nicht selbst in die Hand, sondern überlässt es Gott.
Und ich? Wie oft denke ich: „Geschieht dir Recht. Am liebsten würde ich…“ - Wenn sich solche Gedanken in mir breit machen, will ich an David denken und wie er sagen: „Der Herr soll entscheiden. Ich werde mich nicht an dir vergreifen.“
► Mehr zu 1. Samuel:
Autor: Pastorin Elke Drossmann
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Etwas mehr als 3.000 Jahre ist es her: Ausgerechnet die Höhle, in der sich der vogelfreie David vor König Saul versteckt hält, betritt Saul. Er nutzt sie als WC. David´s Leute raten David: Das ist die Gelegenheit. Töte deinen Erzfeind und du wirst König. – David überlegt: Sollte das Gottes Weg sein, wie er offiziell König wird? Nein! David schneidet Saul nicht die Kehle durch, aber einen Denkzettel will er ihm schon verpassen. So trennt er ein Stück von dessen Mantel ab.
David wartet, bis Saul wieder draußen ist. Als der Abstand groß genug ist, präsentiert David den Stofflappen. Ausgerechnet!, denkt Saul. David fasst die Lage vor allen so zusammen: „Der Herr soll zwischen dir und mir entscheiden! Er selbst soll dich dafür strafen, was du mir antust. Ich aber werde mich nicht an dir vergreifen.“ (1. Samuel 24,13)
Für David ist klar: Gott zeigt sich hier als Herr der Lage. David ist bedroht, doch ihm passiert nichts. Auch Saul ist in der Höhle in Lebensgefahr, doch auch er kommt mit dem Leben davon. Gott ist der Herr des Gerichts. Gott wird zu seiner Zeit Saul zur Rechenschaft ziehen. David nimmt das Gericht nicht selbst in die Hand, sondern überlässt es Gott.
Und ich? Wie oft denke ich: „Geschieht dir Recht. Am liebsten würde ich…“ - Wenn sich solche Gedanken in mir breit machen, will ich an David denken und wie er sagen: „Der Herr soll entscheiden. Ich werde mich nicht an dir vergreifen.“
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