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Uns steht schon bald wieder der Winter bevor, was die Frage aufwirft: Wie steht es um die diesjährige winterliche Stromversorgung in der Schweiz? Die aktuelle Folge befasst sich mit den Lehren, die wir aus der letztjährigen Mangellage gezogen haben. Zu Gast ist Michael Frank, langjähriger Direktor des Verbands Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen VSE. Mit Peter Richner spricht er über die beeinflussbaren und nicht beeinflussbaren Faktoren, die uns durch den Winter gebracht haben, über die Spuren, welche die Energiekrise im Bewusstsein der Bevölkerung hinterlassen hat – und darüber, wieso der erhoffte Anstoss beim Ausbau der Erneuerbaren trotz Krise ausgeblieben ist.
Die Versorgungssicherheit in der Schweiz findet spätestens seit dem letzten Winter grosse Beachtung in weiten Teilen der Gesellschaft. Gleichzeitig gilt es, die Emissionen der Energieversorgung weiter Richtung Netto Null zu bringen. In dieser Folge schaut Peter Richner auf die Gasindustrie, die in diesem Zusammenhang besonders gefordert ist. Zu Gast ist Daniela Decurtins, Direktorin des Verbands der Schweizerischen Gasindustrie. Die beiden sprechen über Energie als Rückgrat einer Volkswirtschaft, über die notwendige Zusammenarbeit der Schweiz mit ihren Nachbarländern, darüber, weshalb es zwingend klarere gesetzliche Grundlagen für den Gasmarkt braucht – und wie die Gasindustrie in den letzten Jahren eine Revolution erlebt hat.
Die Künstliche Intelligenz (KI) übersetzt Texte, programmiert Code und erschafft Bilder. Doch was bedeutet sie für die Baubranche? Darüber spricht Peter Richner in der 34. Episode des NEST Podcasts. Zu Gast ist Markus Koschenz, Dozent am Institut für Gebäudetechnik und Energie der Hochschule Luzern und davor langjähriges Mitglied in der Geschäftsleitung von Implenia. Gemeinsam diskutieren sie über die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine. Sie reden über die bescheidene Datenlage im Bausektor, über die wichtige Fähigkeit, die richtigen Fragen zu stellen – und darüber, was sich die Baubranche von der Gaming-Welt abschauen kann.
In der 33. Folge befasst sich Peter Richner mit einer der grössten Bauherrinnen der Schweiz und damit zentrale Mitgestalterin unserer gebauten Umwelt: die SBB. Die Immobilienabteilung der Schweizerischen Bundesbahnen möchte bahnhofsnahe Areale zu belebten Quartieren machen. Zu Gast ist Susanne Zenker, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiterin Development bei SBB Immobilien. Im Gespräch beleuchten die beiden, was eine hohe Baukultur ausmacht, wie die SBB ihre Areale so gestaltet, damit es Orte sind, an denen sich die Menschen wohlfühlen, warum beim nachhaltigen Bauen immer auch die soziale Dimension mitberücksichtigt werden muss – und weshalb sich die Leute auf dem Land künftig auf schönere Pendlerstrecken freuen dürfen.
Die 32. Folge des NEST Podcasts führt Peter Richner über die Landesgrenzen hinaus nach Österreich. Zu Gast ist Hans-Peter Weiss, CEO der Bundesimmobiliengesellschaft BIG. Die BIG gehört der Republik Österreich und ist eine der grössten Immobilieneigentümerinnen des Landes – dazu gehören vorwiegend Schulen, Universitäten, Gefängnisse und immer häufiger auch Büro- und Wohngebäude. Mit Peter Richner spricht Hans-Peter Weiss über die Vorreiterrolle von grossen Unternehmen, über die langfristige Wirtschaftlichkeit von nachhaltigem Bauen – und darüber, wie man mit einem behutsamen Vorgehen zu einer sukzessiven Transformation der Baubranche gelangt.
Vor rund einem halben Jahr hat die Zürcher Stimmbevölkerung deutlich Ja gesagt zu einem neuen Kreislauf-Artikel in der Kantonsverfassung, der einen schonenden Umgang mit Rohstoffen, Materialien und Gütern vorsieht – insbesondere im Bausektor. Zu Gast in der aktuellen Folge des NEST Podcasts ist Regierungsrat und Baudirektor des Kantons Zürich, Martin Neukom, der als ehemaliger Junger Grüner den Samen für diesen Artikel gesät hat. Peter Richner spricht mit ihm darüber, wieso der Kanton Zürich als Vorreiter für kreislaufgerechtes Bauen geeignet ist, wie er Re-Use selbst umsetzen will und weshalb dieser Verfassungsartikel nicht toter Buchstabe bleiben wird.
In der 30. Episode taucht Peter Richner in eine Nische der Baubranche ein, die sich weit weg vom konventionellen Verständnis vom Bauen bewegt: die Kunst am Bau – oder wie der Gast dieser Episode zu sagen pflegt: Kunst und Bau. Zu Gast ist Friederike Schmid. Sie ist Geschäftsführerin der Communication by Art GmbH, kuratiert und managet seit über zwanzig Jahren mit Leib und Seele Kunstprojekte am Bau und begleitet zurzeit ein solches an der Empa. Im Gespräch beleuchten die beiden, wie sich diese Art von Kunst von der architektonischen und der Ingenieurskunst unterscheidet, in welcher Form sie sich dem Thema Nachhaltigkeit annimmt und darüber, weshalb die Kunst die Rolle des Hofnarrs einnehmen muss und soll.
In der 29. Episode beschäftigt Peter Richner sich mit eine Berufsgruppe, die grösstenteils im Hintergrund agiert: die Ingenieurinnen und Ingenieure. Zu Gast ist Daniel Löhr, der sich seit vielen Jahren mit viel Herzblut dafür einsetzt, dass Ingenieurinnen und Ingenieure sichtbarer werden. Daniel Löhr ist Personal- und Unternehmensberater und Initiant des Engineers' Days. Im Gespräch beleuchten die beiden die tollen Leistungen, die Ingenieurinnen und Ingenieure für unser tägliches Leben erbringen, weshalb diese Berufsgruppe trotz dieser Leistungen so wenig sichtbar ist und wie Daniel Löhr versucht, mit der Farbe Blau den Ingenieursberuf in den Vordergrund zu rücken.
Es dauert oft lange, bis neue Materialien ihren Weg in die Baupraxis finden. Jemand, der sich damit besonders gut auskennt, ist Prof. Urs Meier, langjähriger Direktor der Empa am Standort Dübendorf und ein weltweit bekannter Pionier für den Einsatz von kohlefaserverstärkten Kunststoffen im Bau. In dieser Spezialfolge anlässlich seines 80. Geburtstags spricht Peter Richner mit ihm darüber, wie er vor rund 40 Jahren auf die Idee gekommen ist, dieses innovative Material zu entwickeln und welche Hürden und Herausforderungen es zu bewältigen gab, bis es in ersten Pilotprojekten zur Anwendung kam. Die beiden unterhalten sich zudem über die enormen Chancen, die kohlefaserverstärkte Kunststoffe für den Baubereich bieten und darüber, wie man künftig aus Luft Brücken bauen kann.
Planerinnen und Planer haben den Anspruch, Gebäude nutzerorientiert zu gestalten – die Realität sieht aber aus sozialwissenschaftlicher Perspektive häufig anders aus, denn was oft fehlt ist der gesellschaftliche Kontext. Zu Gast in der 27. Episode des NEST Podcasts ist die Soziologin und Planerin Joëlle Zimmerli. Sie hat 2011 das Planung- und Entwicklungsbüro Zimraum gegründet, das die Anforderungen und Ansprüche identifiziert, die unterschiedliche Nutzerinnen und Nutzer an die Areal-, Stadt- und Regionalentwicklung stellen. Peter Richner spricht mit ihr darüber, wieso der Ausdruck "nutzungsneutrale Gebäude" aus dem Wortschatz gestrichen werden sollte, wie man funktionierende Nachbarschaften schon im Voraus planen kann – und welche Rolle ein verschenkter Porsche bei der Mischungsfrage spielen kann.
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