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Nach oben buckeln, nach unten treten - so kann man die Sozialpolitik von Union bis AfD in diesem Wahlkampf zusammenfassen. Warum verfängt die Hetze gegen Erwerbslose? Und warum ist es so schwer, ein solidarisches "Wir" zwischen armutsbetroffenen Menschen und Menschen mit Abstiegsängsten zu schmieden? Darüber sprechen Inken und Valentin im "Was tun?"-Podcast mit Katja Kipping. Sie war Parteivorsitzende der Linkspartei, heute ist sie Geschäftsführerin im Paritätischen Gesamtverband. Im Interview erzählt Katja Kipping, was sie politisch antreibt, welche Erzählungen gegen den Hass auf Armutsbetroffene wirksam sind und wie wir uns alle in den Bundestagswahlkampf einmischen sollten.
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Disclaimer
Die im "Was tun?"-Podcast geäußerten Meinungen sind die der Beteiligten Moderator*innen und Interviewgäste. Redaktionell verantwortlich sind Inken Behrmann und Valentin Ihßen.
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Links zur Folge:
Helena Steinhaus bei "Was tun?" zum Bürgergeld: https://was-tun.podigee.io/18-sanktionsfrei
Helena Steinhaus Buch „Es braucht nicht viel“: https://www.fischerverlage.de/buch/helena-steinhaus-claudia-cornelsen-es-braucht-nicht-viel-9783103975574
Frigga Haug zur "Vier in Eins Perspektive": https://zeitschrift-luxemburg.de/artikel/vier-in-einem-perspektive/
Sighard Neckel: Von der Leistungs- zur Erfolgsgesellschaft: https://www.researchgate.net/publication/330011356ScheiternamScheiternUberdieErfolgsgesellschaftunddie_Erfolglosigkeit
Studie des Paritätischen Gesamtverbandes zu Wohnarmut: https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/neue-expertise-zu-wohnarmut/
Taz-Artikel zu Wohnarmut: https://taz.de/Studie-Paritaetischer-Wohlfahrtsverband/!6051376/
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Über die co-op zwischen Dissens und "Was tun?"
Alle Folgen des "Was tun?"-Podcast laufen jetzt bei Dissens. Warum? Weil ich den Podcast von Inken und Valentin super finde und glaube, dass er auch Euer Leben bereichern kann, deshalb. Bei den vielen Krisen, die wir erleben, ist es nicht nur schwer, den Überblick zu behalten, sondern auch, den Blick dafür zu schärfen, wie sich substantielle politische Veränderung erreichen lassen. Genau darum geht es Inken und Valentin, die mit ihrem Podcast "Was tun?" der Debatte über linke Politstrategien Raum geben.
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Die befreite Gesellschaft von den Bedürfnissen von Sorgenden und Umsorgten her zu denken, sollte Ausgangspunkt jedes linken Utopieentwurfs sein. Doch eine emanzipatorische Transformation der Sorgearbeit kommt in der neueren Planungsdebatte zu kurz, kritisiert die Autorin Heide Lutosch. In Folge zwei der Serie "Was ist der Plan?" spricht sie über die Frustrationen des Kinderhabens in Kleinfamilie und kapitalistischer Gesellschaft, die demokratische Planung von Sorgearbeit und das Ende der Familie.
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Heide Lutosch, geboren 1972, ist Autorin und Übersetzerin. Ihr Buch "Kinderhaben" erschien 2023, darin schreibt sie aus marxistischer, feministischer und psychoanalytischer Perspektive über die Frustrationen des Kinderhabens in Kleinfamilie und kapitalistischer Gesellschaft. In die neuere Planungsdebatte hat sich Heide Lutosch mit einer feministischen Kritik des dabei vorherrschenden Bedürfnis- und Arbeitsbegriffs eingebracht.
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Die weiteren Folgen aus der Serie "Was ist der Plan?", eine Serie über die neuere Planungsdebatte und einen emanzipatorischen Planungsbegriff:
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Dissens verlost ein Exemplar von Heide Lutoschs "Kinderhaben" unter allen Fördermitgliedern des Podcasts.
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DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI
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Der rechte Kulturkampf gegen Trans-Personen und Queers ist auch ein Klassenkampf von oben, sagen Lia Becker und Atlanta Ina Beyer. Was Linke dem entgegenhalten können, danach fragt ihr Sammelband "Bite back!". Ein Gespräch über queere Klassenerfahrungen, die Grenzen liberaler LGBTIQ-Politiken und die Vision eines intersektionalen Sozialismus.
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Lia Becker arbeitet im Bereich Gesellschaftsanalyse und politische Bildung der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin.
Atlanta Ina Beyer — Atlanta Ina Beyer hat zu queeren Punk-Utopien promoviert. They arbeitet im Antidiskriminierungs- sowie (Hochschul-)Bildungsbereich und lebt in Berlin.
Den Sammelband "Bite Back! Queere Prekarität, Klasse und unteilbare Solidarität" gibt es hier zum kostenlosen Download als PDF.
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DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI
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Die Behauptung, dass eine wachsende Weltbevölkerung soziale oder ökologische Probleme schafft, ist so alt wie falsch. Doch der Mythos von der "Überbevölkerung" ist angesichts von Klimakrise und sinkenden Geburtenraten in reichen Ländern stark wie lange nicht mehr, ein Zuviel an Bevölkerungswachstum gibt es dabei immer nur bei "den Anderen" – im globalen Süden oder unter marginalisierten Gruppen. In ihrem Buch "Das Bevölkerungsargument" zeigt die Rechtswissenschaftlerin Dana Schmalz, wie mit der Angst vor "zu vielen Menschen" Politik gemacht wird: etwa wenn sich Rassismus in Entwicklungspolitik einschleicht, Regierungen eine autoritäre Geburtenpolitik betreiben oder Ökofaschisten ihren Menschenhass mit Klimaschutz rechtfertigen. Ein Gespräch über die Ursprünge der Fortpflanzungs-Paranoia, die Geschichte gewaltvoller Bevölkerungspolitiken und die Zukunft der Weltbevölkerung.
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Dana Schmalz, geboren 1987, ist Referentin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören unter anderem Migrationsfragen, internationales Recht und Rechtsphilosophie. Sie ist Mitherausgeberin der Zeitschrift "Kritische Justiz".
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Dissens verlost ein Exemplar "Das Bevölkerungsargument: Wie die Sorge vor zu vielen Menschen Politik beeinflusst" von Dana Schmalz unter allen Fördermitgliedern des Podcasts.
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DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI
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Der deutsche Umgang mit den eigenen Kolonialverbrechen in Afrika ist heute noch immer geprägt von Verleugnung und Verdrängung, sagt Henning Melber. In seinem Buch "The Long Shadow of German Colonialism" untersucht der Politikwissenschaftler die (Nicht)Aufarbeitung des ersten deutschen Genozids vor 120 Jahren an den Ovaherero und Nama in der Kolonie Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen Namibia. Ein Gespräch über die Abwehrmechanismen in der Auseinandersetzung mit Deutschlands dunkler Kolonialvergangenheit, die anhaltende Marginalisierung der Nachfahren der Opfer und Reparationen als Bedingung einer ernsthaften Aussöhnung.
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Henning Melber, Jahrgang 1950, ist deutsch-namibischer Politikwissenschaftler, Entwicklungssoziologe und Afrikawissenschaftler. In den 70er-Jahren trat er Namibias antikolonialer Befreiungsbewegung bei, seitdem streitet er für die Aufarbeitung der deutschen Kolonialverbrechen und Gerechtigkeit für die Nachkommen der Opfer des Genozids. Hennig Melber hat mehrere Bücher über Namibia und die Kolonialgeschichte geschrieben, zuletzt erschien von ihm "The Long Shadow of German Colonialism", in dem er den Umgang der deutschen Gesellschaft mit ihrer brutalen Kolonialvergangenheit kritisch beleuchtet.
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DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI
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"Only the AfD can save Germany" - mit Tweets wie diesem versucht Elon Musk, in den deutschen Wahlkampf einzugreifen. Nachdem Musk Donald Trump mit hunderten Millionen Dollar finanzierte, unterstützt der Milliardär jetzt die AfD in Deutschland. Das nehmen Inken Behrmann und Valentin Ihßen zum Anlass, um mit dem US-amerikanischen Kommunikationswissenschaftler und Aktivisten David Karpf über die Verbindung zwischen Big Tech und dem globalen Rechtsruck zu sprechen. Gemeinsam beleuchten sie, wie das einst liberale Silicon Valley zur Stütze autoritärer Regierungen wurde und wie Tech-Milliardäre ihre Plattformen von einem Ort der Gegenmacht entweder entpolitisieren oder sie zu einem Instrument rechter Propaganda umbauen. Inken und Valentin diskutieren mit David, was das alles für die bevorstehende Bundestagswahl bedeutet, warum es so schwer war, linke Alternativen zu Big Tech aufzubauen – und fragen, weshalb für ihn der „eXit“ von Twitter zu Bluesky ein echter Hoffnungsschimmer ist.
Das Interview haben Valentin und Inken mit David auf Englisch geführt, die Nachbesprechung hört ihr wie immer auf deutsch.
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Links und weiterführende Lektüre:
Dave Karpfs Blog auf Substack - absolute Abo-Empfehlung: https://davekarpf.substack.com
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Über die co-op zwischen Dissens und "Was tun?"
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Bei der vorgezogenen Neuwahlen geht es für die Linkspartei ums Überleben, die Partei dümpelt in Umfragen unter der Fünf-Prozent-Marke und könnte aus dem Bundestag fliegen – statt Erneuerung nach krisenreichen Jahren droht der weitere Niedergang im außerparlamentarischen Nirwana. Das Ruder rumreißen sollen Haustürwahlkampf, ein Fokus auf Soziales und der Kampf um aussichtsreiche Direktmandate. Wie unmittelbar die Rettung und eine längerfristige Neuaufstellung der Linkspartei gelingen kann, darüber spricht Jan van Aken, Co-Parteichef und Spitzenkandidat, im Dissens Podcast.
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Jan van Aken ist einer von zwei Vorsitzenden der Partei "Die Linke". Zusammen mit Heidi Reichinnek führt er die Linke in den Bundestagswahlkampf. Der 63-Jährige wurde im schleswig-holsteinischen Reinbek geboren. Nach dem Abitur machte er seinen Zivildienst in Hamburg, wo er auch studierte und bis heute lebt. Der Politiker war unter anderen für Greenpeace tätig und arbeitete als Biowaffeninspekteur für die Vereinten Nationen. Von 2009 bis 2017 gehörte er dem Bundestag an.
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Dissens X-Mas Spendenaufruf, schaut doch ob ihr für folgende Initiativen was Gutes tun könnt:
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Und hier die Verlosungsgewinne des letzten halben Jahres, herzlichen Glückwunsch an die Gewinner*innen:
267 "Alles für alle: Revolution als Commonisierung" Kim A.
268 "Niemals Frieden?" - Jasper S.
269 "Ökofeminismus: Zwischen Theorie und Praxis" - Nina I.
270 "Krise: Das Versagen einer Republik" - Peter E.
271 "Rechts, wo die Mitte ist" - Seda S.
272 "Rechtsextrem, das neue Normal?" - Markus K.
273 "Ganz unten im System" - Fabienne M.
274 "Crazy Rich: Die geheime Welt der Superreichen" - Sarah L.
275 "Zwischen friedlicher Sabotage und Kollaps" - Ulrike H.
276 "Trotzdem sprechen" - Maximilian C.
277 "Kapitalismus am Limit” - Noah F.
278 "Toxische Weiblichkeit" - Klara T.
279 "Beyond Molotovs” - Wilma S.
280 "Selbstbestimmt. Für reproduktive Rechte" - Kolja D.
281 "Vergesellschaftung und die sozialökologische Frage” - Ellen E.
282 "Die Brandstifter. Wie Extremisten die Republikanische Partei übernahmen" - Frida U.
283 "Lob der Identitätspolitik" - David G.
284 "Die Utopie des Sozialismus” - Kristina J.
285 "Gescheiterte Utopie?” - Antonio K.
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Dissens verlost ein Exemplar von Jan van Akens "Worte statt Waffen. Wie Kriege enden und Frieden verhandelt werden kann" unter allen Fördermitgliedern des Podcasts.
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Raus aus der Szene, rein ins Handgemenge der gesellschaftlichen Auseinandersetzungen. Mit diesem Anspruch ist die interventionistische Linke (IL) vor fast 20 Jahren angetreten. Ihr Ziel war es, eine gesellschaftlich relevante, radikale Linke zu werden: sichtbar und ansprechbar, um politische Hegemonie zu kämpfen und Gegenmacht zu organisieren.
Seitdem ist viel passiert. Die IL konnte große Erfolge mitfeiern, wie den gewonnenen Volksentscheid von Deutsche Wohnen & Co enteignen oder die beeindruckenden Aktionen zivilen Ungehorsams von Ende Gelände in den Braunkohlerevieren in NRW und der Lausitz. Doch neben den beeindruckenden Mobilisierungserfolgen bleiben die realpolitischen Ergebnisse oft hinter den Erwartungen zurück: Auch wenn der Kohleausstieg heute beschlossene Sache ist, konnte die Klimabewegung den Ort Lützerath nicht verteidigen. Obwohl die Mehrheit der Berliner:innen für die Vergesellschaftung großer Immobilienkonzerne gestimmt hat, geht der Ausverkauf in Berlin ungebremst weiter.
Bei Was tun? diskutieren Inken und Valentin mit Tanja und Bastian von der IL darüber, was wir aus den Erfolgen und Rückschlägen der letzten Jahre lernen können, wie sich der gesellschaftliche Kontext für politische Veränderung gewandelt hat und wie die Linke wieder in die Offensive kommen kann.
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Venezuela, das Land war für Linke weltweit ein Symbol für die Möglichkeit eines sozialistischen Aufbruchs. Doch nach dem Tod von Ex-Präsident Hugo Chávez und dem Einbruch der Erdölpreise ist Venezuela in die tiefste Krise seiner Geschichte geschlittert – das, was als sozialistische und basisdemokratische Revolution begann, entwickelt sich unter Nicolás Maduro immer weiter zu einem autoritären Projekt. Nach den gefälschten Wahlen wird der Chavez-Nachfolger seine nächste Amtszeit ohne demokratische Legitimität antreten. Wie es zu diesem ungeheuren Niedergang kommen konnte, erklärt der Journalist Tobias Lambert in seinem Buch "Gescheiterte Utopie? Venezuela ein Jahrzehnt nach Hugo Chávez". Im Dissens Podcast sprechen wir über die Errungenschaften des Chavismus, die Gründe für sein Scheitern und linke Perspektiven für das Land.
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Tobias Lambert lebt in Berlin und besucht Venezuela regelmäßig. Als Autor, Journalist und Politikwissenschaftler liegt sein Schwerpunkt auf Lateinamerika. Zu Venezuela publiziert er seit fast 20 Jahren, zum Beispiel in den "Lateinamerika Nachrichten", den "Blättern für deutsche und internationale Politik" und in "AK Analyse & Kritik".
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Dissens verlost ein Exemplar von Tobias Lamberts "Gescheiterte Utopie? Venezuela ein Jahrzehnt nach Hugo Chávez" unter allen Fördermitgliedern des Podcasts.
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Planwirtschaft ist ein Reizwort, Inbegriff des Scheiterns des Realsozialismus. Doch um der Klimakrise zu begegnen, wäre eine Überwindung der destruktiven Marktkräfte nötig - und das würde nur funktionieren, wenn mehr geplant wird. Aber wie ließe sich planen, ohne die Fehler der realsozialistischen Kommandowirtschaft zu wiederholen? Was sind Ideen von Planung, die den Weg in eine bessere Zukunft weisen? Im Dissens Podcast beleuchten wir das Thema demokratische Planwirtschaft aus verschiedenen Blickwinkeln, den Anfang der Serie "Was ist der Plan?" macht der Sozialwissenschaftler Christoph Sorg, er spricht zur Einführung über die neue Planungsdebatte und Elemente eines demokratisch-sozialistischen Planungsbegriffs.
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Die weiteren Folgen aus der Serie "Was ist der Plan?", eine Serie über die neuere Planungsdebatte und einen emanzipatorischen Planungsbegriff:
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Christoph Sorg ist Sozialwissenschaftler an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er forscht zu Theorien des Kapitalismus und Postkapitalismus. Sein Fokus liegt dabei auf wirtschaftlicher Planung.
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Weiterführende Links:
Webprojekt zum Thema demokratische Planung: www.demokratische-planung.de . Dort findet Ihr auch eine Übersicht zu den konkreten Planungsmodellen, über die Christoph Sorg im Podcast spricht.
Zieht Euch auch die Luxemburg-Ausgabe zum Thema demokratische Planwirtschaft rein, in "Zukunft mit Plan" wird das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet, Christoph Sorg hat darin eine Einführung geschrieben. Hier geht's zum Download.
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Dissens verlost ein Exemplar von Klaus Dörres "Die Utopie des Sozialismus. Kompass für eine Nachhaltigkeitsrevolution" unter allen Fördermitgliedern des Podcasts.
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