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In den Koalitionsverhandlungen sind die Weichen für die künftige Wirtschaftspolitik noch nicht klar gestellt. Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, kritisieren in der neuen Folge von Economic Challenges, dass Union und SPD bislang keine zukunftsorientierten Lösungen für die drängendsten wirtschaftspolitischen Herausforderungen bieten. Besonders die Alterung der Gesellschaft, die Dekarbonisierung und die Globalisierung werden hier als zentrale Themen hervorgehoben.
Rürup betont, dass die bisherigen Verhandlungsergebnisse der Arbeitsgruppen der beteiligten Parteien mehr von sozialdemokratischen Traditionen geprägt seien, während es an einer klaren Strategie fehle, um den „geologischen Umbrüchen“ und den Veränderungen im multilateralen Handel zu begegnen. Hüther ergänzt, dass die Dekarbonisierung ebenso wie die Demografie keine Zeitreserven habe und fordert, die Arbeitszeitvolumina zu überdenken, um das wirtschaftliche Potenzial besser auszuschöpfen.
In Bezug auf die europäische Rolle Deutschlands betont Hüther: „Die Antwort bleibt klar. Die Antwort ist Europa. Also wir müssen in Europa eine gestaltende Rolle haben, dieses Europa wirklich einen Schritt nach vorne zu bewegen.“
Beide Experten äußern ihre Skepsis, ob die neue Regierung den Mut aufbringen wird, die notwendigen Reformen anzugehen. Sie mahnen an, dass die kommenden Jahre entscheidend für Deutschlands und Europas Stellung in der Weltwirtschaft sein könnten.
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In den Koalitionsverhandlungen sind die Weichen für die künftige Wirtschaftspolitik noch nicht klar gestellt. Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, kritisieren in der neuen Folge von Economic Challenges, dass Union und SPD bislang keine zukunftsorientierten Lösungen für die drängendsten wirtschaftspolitischen Herausforderungen bieten. Besonders die Alterung der Gesellschaft, die Dekarbonisierung und die Globalisierung werden hier als zentrale Themen hervorgehoben.
Rürup betont, dass die bisherigen Verhandlungsergebnisse der Arbeitsgruppen der beteiligten Parteien mehr von sozialdemokratischen Traditionen geprägt seien, während es an einer klaren Strategie fehle, um den „geologischen Umbrüchen“ und den Veränderungen im multilateralen Handel zu begegnen. Hüther ergänzt, dass die Dekarbonisierung ebenso wie die Demografie keine Zeitreserven habe und fordert, die Arbeitszeitvolumina zu überdenken, um das wirtschaftliche Potenzial besser auszuschöpfen.
In Bezug auf die europäische Rolle Deutschlands betont Hüther: „Die Antwort bleibt klar. Die Antwort ist Europa. Also wir müssen in Europa eine gestaltende Rolle haben, dieses Europa wirklich einen Schritt nach vorne zu bewegen.“
Beide Experten äußern ihre Skepsis, ob die neue Regierung den Mut aufbringen wird, die notwendigen Reformen anzugehen. Sie mahnen an, dass die kommenden Jahre entscheidend für Deutschlands und Europas Stellung in der Weltwirtschaft sein könnten.
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