Dreierbob

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Dreierbob episodes

  • Dreierbob 2021: Bilanz einer WM, die nur wegen Corona etwas anders war
    Unsere Reporter blicken mit Rekordweltmeister Francesco Friedrich und Bahnchef Jens Morgenstern zurück - und voraus
    Mit dem elften WM-Sieg von Rekordweltmeister Francesco Friedrich sind am Sonntag die Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften in Altenberg zu Ende gegangen. Eine gute Gelegenheit also, um die unglaubliche Leistung des 30 Jahre Piloten aus Pirna zu würdigen, und höchste Zeit, um Bilanz zu ziehen. Darum geht es in der letzten Folge im Dreierbob, dem WM-Podcast von Sächsische.de.
    13 Tage Renn- und Trainingsbetrieb liegen hinter Athleten und Organisatoren mit insgesamt 1.400 Fahrten im Eiskanal - umgerechnet 22 Stunden nonstop. Ein großes Thema dieser Tage, natürlich auch in Altenberg: Corona. Rund 280 Helfer sorgten in über 900 Einsatzstunden dafür, dass die WM unter strengen Hygieneregeln und dem Ausschluss der Zuschauer stattfinden kann. Es gab 2.500 Corona-Tests, dokumentiert und protokolliert auf 3.200 Blatt Papier.
    Im Ergebnis halten die Organisatoren fest: "Die WM-Blase hat gehalten." Die Besatzung des Dreierbobs, also die SZ-Reporter Tino Meyer und Fabian Deicke, sind von dieser Aussage direkt betroffen. Wegen eines positiven Corona-Tests bei einem der beiden haben sie ihren Podcast von der ersten bis zur letzten Folge jeweils von zu Hause über Video-Konferenzen aufgenommen und produziert.
    Und sportlich? Die neuen Weltmeister von Altenberg sind die alten. Sowohl Francesco Friedrich als auch Kaillie Humphries verteidigten ihre Bob-Titel aus dem Vorjahr an gleicher Stelle, im Skeleton wiederholten Tina Hermann und Christopher Grotheer die Siege. Ein weiteres Novum: Erstmals bei einer WM wurde Monobob. Unterm Strich also sehr ereignisreiche Tage.
    "Wir sind sehr zufrieden, denn das war ein spezielles Jahr. Wir hatten das Glück, dass wir hier noch einmal auf unserer Heimbahn fahren durften", sagt Friedrich danach.
    Ein Fazit, dem sich die Podcast-Besatzung komplett anschließt. Noch schnell Kufen polieren, dann stellen wir den Dreierbob mal kurz in die Ecke. Denn wie bei Friedrich und den anderen Athleten und Trainern, die in den vergangenen Tagen zu Wort gekommen sind, geht der Blick schon voraus: Im nächsten Jahr ist Olympia. Dann hoffentlich ohne Corona ...
    Alle Podcast-Gespräche im Dreierbob werden aufgrund der Corona-Situation über Videoanrufe aufgezeichnet. Die am Gespräch beteiligten Personen sitzen ausreichend weit voneinander getrennt an verschiedenen Orten.
    26 min
  • Dreierbob 2021: Großer Finaltag bei der WM in Altenberg
    Monobob-Zweite, Stephanie Schneider, der Bundestrainer, glückliche deutsche Skeletoni und die Österreicherin Janine Flock ziehen WM-Bilanz im Dreierbob.
    Der Dreierbob biegt in die Zielkurve, und auch die Weltmeisterschaft in Altenberg steht kurz vorm Abschluss. Sechs von sieben Entscheidungen sind gefallen, bis auf die Königsdisziplin Viererbob stehen Sieger und Besiegte fest. Zeit also für eine erste sportliche Bilanz.
    Und die fällt, setzt man die schwarz-rot-gelbe Brille auf, überaus positiv aus. Die Erwartungen an die deutschen Bob- und Skeletonsportler waren ja keineswegs gering, erst recht nach dem sehr erfolgreichen Abschneiden vor einem Jahr an gleicher Stelle. Dazu der Vorteil auf der Heimbahn - doch ganz so einfach ist die Sache dann doch nicht.
    Mit den Witterungsbedingungen kam ein Gegner hinzu, den selbst die Gastgeber so eher selten in Altenberg erleben: dichter Schneefall am ersten WM-Wochenende, extreme Kälte in der zweiten Woche. Doch sie haben wieder abgeliefert, wie die Bundestrainer René Spies (Bob) und Christian Baude (Skeleton) im Dreierbob, dem WM-Podcast von Sächsische.de, bilanzieren. Und dabei beide auch feststellen: Die Erwartungen wurden deutlich übertroffen.
    Die Skeletonis gewannen alle drei zu vergebenen WM-Titel, dazu sechs von neun möglichen Medaillen. Viel besser geht nicht. Entsprechend zufrieden ist die neue alte Weltmeisterin Tina Hermann. Die Frau vom Königssee wiederholte ihren Vorjahres-Erfolg ebenso wie der Oberhofer Christopher Grotheer, und zusammen siegten beide im neuen Mixed-Team-Wettbewerb.
    Eine neue alte Weltmeisterin gab es auch im Zweierbob der Frauen: Kaillie Humphries. Und die gebürtige Kanadierin, die für die USA startet, setzte bei der WM-Premiere der gänzlich neuen Disziplin Monobob noch einen drauf. Souverän fuhr die Ausnahmekönnerin, wie Bundestrainer Spies feststellt, zum nächsten WM-Titel.
    Doch weiteren Plätze auf dem Siegerpodest sind an die Deutschen vergeben: im Zweier für Kim Kalicki und Laura Nolte, im Mono an Stephanie Schneider und erneut Nolte.
    Bleibt die Frage nach dem Sieger in der Königsdisziplin, dem Viererbob. Vieles spricht für den Rekordweltmeister Francesco Friedrich aus Pirna, der nach zwei von vier Läufen in Führung liegt. Ob er einmal mehr gewinnt? Eines steht fest: Wenn der Dreierbob am Montag ins Ziel fährt, dann auch mit der WM-Bilanz von Organisations- und Bahnchef Jens Morgenstern, wird der Weltmeister mit an Bord sein. Also entweder Friedrich oder derjenige, der den Dominator entthronte.
    Alle Podcast-Gespräche im Dreierbob werden aufgrund der Corona-Situation über Videoanrufe aufgezeichnet. Die am Gespräch beteiligten Personen sitzen ausreichend weit voneinander getrennt an verschiedenen Orten.
    19 min
  • Dreierbob 2021: Nico Walther ist jetzt Flugzeugpilot
    Nico Walther beendet bei der Heim-WM 2020 in Altenberg überraschend seine Karriere. Jetzt wird er Frachtpilot. Im Podcast Dreierbob erzählt er alles.
    "Guten Tag, ich bin Ihr Pilot, das Wetter in Altenberg ist eisig, die Bedingungen schwierig", könnte er sagen. Tut er aber nicht. Nico Walther ist eben nicht der Typ, der dick aufträgt. Als er sich mit Reportern von Sächsische.de zum Video-Anruf für den Podcast Dreierbob trifft, grüßt der 30-jährige Sachse aus Essen in Nordrhein-Westfalen. Das Zimmer, in dem er sitzt, ist genauso aufgeräumt wie seine Gedanken an die große Sportlerkarriere, die nun schon ein Jahr ruht.
    "Ich bin mit mir völlig im Reinen", sagt er. Auch als er ein Statement vorgespielt bekommt, das er hörbar von Emotionen berührt unmittelbar nach seinem letzten Rennen vor einem Jahr bei der WM in Altenberg abgegeben hatte. "Ich bleibe dabei. Es war der richtige Zeitpunkt zum Aufhören. Ich habe mich mit meinem Team mit einer Bronze-Medaille bei einer WM verabschiedet, noch dazu vor heimischem Publikum." Man solle gehen, "wenn sich noch jemand an dich erinnert". Das sei doch besser, als irgendwann von der Bühne zu gehen, weil man als alter Mann immer wieder an der Selektion für Weltcupstartplätze scheitert, so Walther.
    Doch warum jetzt eigentlich Essen? "Ich mache gerade meinen Pilotenschein. Und meine Flugschule befindet sich hier." Direkt nach dem Karriereende hat er mit der Ausbildung angefangen, um sich seinen Kindheitstraum zu verwirklichen. Inzwischen ist Walther schon geflogen. "Zunächst aber nur mit kleinen Propellermaschinen. Die Jet-Stunden sind ja auch wahnsinnig teuer." Doch einen großen Jumbo wird er, wenn alles nach Plan läuft, noch dieses Jahr fliegen.
    Auch Walthers Flugschule muss wegen Corona teils pausieren, teils im Fernunterricht stattfinden. "Es kann also auch sein, dass sich alles ein bisschen verzögert. Vielleicht werde ich dann auch erst im Frühjahr 2022 fertig." Walthers Plan steht allerdings und ist unabhängig von Zeiten. Im Übrigen ein entscheidender Unterschied zu seiner Bob-Karriere, wo es ja nicht selten um Hundertstel-Sekunden gegangen ist. "Egal, wann es soweit ist. Ich werde jedenfalls Frachtpilot und von Leipzig aus Waren in die Welt bringen."
    Vielleicht, auch das sagt er in dem Podcast-Gespräch, lädt er auch einmal die Bob-Schlitten des deutschen Teams auf, um sie zu einem Wettkampf nach Amerika zu bringen. Das Jahr 2025 bietet sich an. Dann soll in Lake Placid (USA) die wegen der Corona-Pandemie nach Altenberg verschobene WM nachgeholt werden.
    Außerdem spricht Walther offen über seine emotionalsten Momente als Bob-Pilot, wieso er "nicht der größte Draufgänger" gewesen ist, und er blick zurück auf seinen Silber-Erfolg bei Olympia 2018.
    Alle Podcast-Gespräche im Dreierbob werden aufgrund der Corona-Situation über Videoanrufe aufgezeichnet. Die am Gespräch beteiligten Personen sitzen ausreichend weit voneinander getrennt an verschiedenen Orten.
    21 min
  • Dreierbob 2021: Die Macher des sächsischen Bob-Erfolgs
    Harald Czudaj und Rainer M. Jacobus führen den BSC Sachsen Oberbärenburg. Bei Wettkämpfen in Altenberg treten sie im Spurbob selbst an - und haben dabei schon Geschichte geschrieben.
    Die WM in Altenberg ist auch ihr absoluter Saisonhöhepunkt: Sachsens Bob-Legende und Olympiasieger Harald Czudaj sowie Rainer M. Jacobus, der Vorsitzende des BSC Sachsen Oberbärenburg. Beide sind nicht nur nahe dran am Geschehen im Eiskanal, sie sind mittendrin und beinahe täglich im Einsatz. Pilot Czudaj und Anschieber Jacobus fahren Spurbob.
    Ohne sie, das legt das Reglement fest, wird kein Rennlauf gestartet. "Spurbob ist man deswegen, um eine Spur zu ziehen für die unerfahrenen Piloten, die nach uns folgen", erklärt Czudaj im WM-Podcast Dreierbob - und meint das natürlich nicht ernst. "Spaß beiseite, der Spurbob hat die Aufgabe, zu schauen, ob die Wetterbedingungen passen, die Lichtschranken für die Zeitmessung funktionieren und auch sonst alles in Ordnung ist. Wir sind sozusagen das Sicherheitsrelais der Bobbahn."
    Während der WM-Tage hatten sie die insgesamt 50. gemeinsame Abfahrt. "Irgendwann habe ich angefangen, Strichlisten zu machen", erzählt Jacobus. Angefangen hat alles vor 15 Jahren, als ihn Czudaj mal zu einer Fahrt überredete. Inzwischen sind beide längst ein eingespieltes Team, das sich auf eine WM aber auch extra vorbereitet.
    "Man kann nicht Bob fahren ohne Training. Wir haben im Herbst begonnen und haben zum Europacup Anfang Januar hier in Altenberg fünf Trainingseinheiten mit Start- und Laufbestzeit durchgezogen. Danach waren wir ganz schön platt", sagt Jacobus.
    Dass nicht immer alles glatt geht, hat das Vorjahr gezeigt - als er es vor dem dritten Lauf bei der Viererbob-Entscheidung nicht in den Bob geschafft hat und Czudaj den Spurbob allein ins Ziel gebracht hat. "Das war doch geplant. Der Bundestrainer René Spies hat sofort gemerkt, dass es ein Marketing-Gag war", meint Jacobus, der nun aber an der Bahn namentlich verewigt ist. Die Mechaniker des deutschen Verbandes haben nach der WM ein Schild gebastelt. Der Startbereich in Altenberg heißt jetzt "Jacobusweg".
    Mit der Leidenschaft, die sie in der Bahn treibt (Czudaj: "Bobfahren ist immer noch Adrenalin pur"), engagieren sich die beiden demnächst 59-Jährigen (Jacobus: "Bis 60 ziehen wir durch") beide auch außerhalb für den sächsischen Bobsport. Nicht ganz zufällig ist der BSC Sachsen Oberbärenburg derzeit der erfolgreichste Kufenklub der Welt, und die nächste Generation hinter Dominator Francesco Friedrich aus Pirna steht schon bereit.
    Einer ist Czudajs Sohn Alexander, im Vorjahr immerhin Jugend-Olympiasieger geworden. Auch das ist Thema im Podcast-Gespräch und natürlich die Frage, wer das Viererbob-Rennen bei der WM gewinnt.
    "Es wird ein sehr viel engeres Rennen als im Zweier, den Franz ja mit mehr als zwei Sekunden Vorsprung gewonnen hat", sagt Jacobus und nennt neben Friedrich, Spitzname Franz, dessen Kumpel Benjamin Maier aus Österreich als großen Favoriten, zudem den Letten Oskars Kibermanis, Justin Kripps aus Kanada und Johannes Lochner vom Königssee. Die Favoritenrolle aber liegt ganz klar bei Friedrich, sagt auch Czudaj: "An der Nummer kommt er natürlich nicht vorbei, aber es wird deutlich schwerer als im Zweier. Seine Extraklasse am Start dürfte ihm den Vorteil verschaffen, in der Bahn den einen oder anderen kleinen Fehler mehr machen zu können."
    Beide sind sich zudem sicher, dass die Gesamtzeit nach den vier WM-Läufen mit anderthalb bis zwei Sekunden deutlich schneller sein wird als im Vorjahr. Am 1. März 2020 gewann Team Friedrich mit 3:36,09 Minuten.
    Alle Podcast-Gespräche im Dreierbob werden aufgrund der Corona-Situation über Videoanrufe aufgezeichnet. Die am Gespräch beteiligten Personen sitzen ausreichend weit voneinander getrennt an verschiedenen Orten.
    36 min
  • Dreierbob 2021: Altenbergs Bürgermeister über Corona und den Glücksfall Bob-WM
    Thomas Kirsten, Bürgermeister von Altenberg, spricht im Dreierbob über die Bob-WM und ihre positiven Folgen in diesem Corona-Winter, der seine Stadt hart trifft.
    Endlich ist mal wieder richtig Winter. "Mir blutet das Herz, wenn ich das sehe." Als Altenbergs Bürgermeister Thomas Kirsten (Freie Wähler) im WM-Podcast Dreierbob von Sächsische.de diesen Satz sagt, geht es nicht um die Titelrennen im Eiskanal im Kohlgrund. Es geht um Corona und die Massen an Schnee, die in normalen Zeiten wahrscheinlich täglich für dichtes Gedränge am Skilift der Stadt im Osterzgebirge sorgen würden.
    Die Lage der Hotel- und Gastbetriebe in dem Wintersportort treibt ihn um. "Wir haben hier sonst 500.000 Übernachtungen pro Jahr und noch mal mindestens genauso viele Tagestouristen", sagt Kirsten. Derzeit dürfen aufgrund der Mobilitätsbeschränkung in Sachsen nur Menschen den Ort besuchen, die nicht weiter als 15 Kilometer entfernt leben. "Ich bin mir sicher, es hätte da geschicktere Lösungen gegeben", meint der Bürgermeister. "Die Ministerin hat im Dezember aber pauschal die Wintersportsaison für beendet erklärt", fügt er hinzu und meint mit "die Ministerin" Barbara Klepsch (CDU), die in der Landesregierung das Ministerium für Kultur und Tourismus führt.
    Kirsten verweist auf ein Konzept, das beispielsweise für den Skilift des Ortes entwickelt wurde. "Man könnte mit einem Termin-System regulieren, dass nicht zu viele Wintersportler auf einmal kommen. Vielleicht alle zwei Stunden 150 Personen, die noch dazu einen negativen Test vorweisen müssen." Außerdem sei der Altenberger kein Kabinenlift, "sondern einer zum Dranhängen". Man komme sich nicht zu nahe, so Kirsten.
    Um das Kleinreden der Gefahren des Virus geht es Kirsten, der schon 30 Jahre Bürgermeister ist, jedoch keinesfalls. "Das ist wirklich manchmal auch Jammern auf hohem Niveau", stellt er klar. Der beständige Winter sei diesmal nur außerordentlich schön, die Lage für Betriebe in seiner Stadt deshalb umso bedauerlicher. "Wir können aber alle miteinander froh sein, wenn wir gesund durch diese Krise kommen. Denn es wird auch eine Zeit nach Corona geben."
    Und für genau diese Zeit würden Veranstaltungen wie die Bob- und Skeleton-WM, die in diesen Tagen aufgrund der Pandemie erneut in Altenberg stattfindet, helfen. "Mir tut es für Lake Placid unheimlich leid", sagt Kirsten. Normalerweise wäre die WM dieses Jahr dort gewesen. Weil aber im Spätsommer 2020 die Corona-Entwicklung sowie die damit verbundenen Einreisebestimmungen in den USA unklar waren, fragte der Weltverband IBSF in Altenberg an.
    "Nun haben wir wie vergangenes Jahr hier wieder eine WM. Zwar ohne Zuschauer, dafür aber mit Fernsehbildern aus unserem nun auch noch verschneiten Wintersportort", sagt Kirsten. Bis zu 80 Millionen Menschen würden diese Bilder bei den TV-Übertragungen erreichen. "Bessere Werbung gibt es nicht", stellt er fest. Das müssten auch jene verstehen, die Leistungssportveranstaltungen in der Corona-Pandemie kritisierten.
    Außerdem spricht Kirsten in dem Podcast über die Geschichte der Bobbahn in Altenberg und wie 1991 die erste Bob-WM in die Stadt kam. Thematisiert wird in dem Gespräch im Dreierbob auch, welchen Stellenwert insbesondere der Nachwuchssport und die damit verbundenen Millionen-Investitionen in Leistungszentren haben. Und natürlich geht es um den Rekordweltmeister Francesco Friedrich, der, wie Kirsten es sagt, "mit seinen Leistungen das zurück zahle", wofür man das alles mache.
    Alle Podcast-Gespräche im Dreierbob werden aufgrund der Corona-Situation über Videoanrufe aufgezeichnet. Die am Gespräch beteiligten Personen sitzen ausreichend weit voneinander getrennt an verschiedenen Orten.
    34 min
  • Dreierbob 2021: Warum Altenberg auch für Skeletoni besonders ist
    Im WM-Podcast Dreierbob geht es diesmal um Skeleton. Spitzenathletin Janine Flock erklärt, wieso sie Respekt vor Altenberg hat - und was sie sich für ihren Sport wünscht.
    Die Bob- und Skeleton-WM in Altenberg ist weitgehend eine rein deutsche Angelegenheit, bislang jedenfalls. Fünf der sechs am ersten Wochenende vergebenen Medaillen haben sich die Bobfahrer um Dominator Francesco Friedrich gesichert. Eine, die das jetzt entscheidend ändern kann, ist Janine Flock.
    Als Gesamtweltcupsiegerin tritt die österreichische Skeletonfahrerin in Altenberg an. WM-Silber hat sie schon gewonnen und im Vorjahr WM-Bronze. Fehlt also nur … Flock lächelt in der corona-konformen Videoschalte für den WM-Podcast Dreierbob, der dieses Mal zum Dreierskeleton wird.
    Sie ahnt, was kommt – und schüttelt noch vor Ende der Frage mit dem Kopf. „Der Plan wäre natürlich, definitiv auf die Goldmedaille zu gehen. Allerdings habe ich für diese Woche eine etwas andere Zielsetzung, denn ich habe von allen Topfahrerinnen wahrscheinlich die wenigsten Läufe hier in Altenberg“, erklärt die 31-Jährige.
    Zu den WM-Favoritinnen zählt sie sich deshalb ausdrücklich nicht, was außerdem noch am Wetter liegt. „Wir haben jetzt minus elf Grad Eistemperatur im Training gehabt, und das ist eine brutal rutschige Angelegenheit. Trotzdem muss ich das Maximale aus den insgesamt sechs Trainingsläufen herausholen, damit ich mich auf der Bahn wirklich sicher genug fühle“, sagt Flock.
    Zwar gehört die Österreicherin zu den erfahrensten Fahrerinnen, ist seit zehn Jahren im Weltcup und hat 2015 schon einmal die Gesamtwertung gewonnen. Aber, darauf haben zuletzt die Bobpiloten wieder hingewiesen: Altenberg ist Altenberg.
    Die mutmaßlich anspruchsvollste Strecke der Welt fordert auch Flock. Schlüsselstellen und einen eigenen Charakter habe jede Bahn, sagt sie, „aber Altenberg ist besonders, eine sehr technische Bahn“. Hört man ihr zu, scheint sich auf 1,4 Kilometer Länge eine Schlüsselstelle an die andere zu reihen. „Der Start ist flach und sehr lang, die Kurve vier, das Omega, der Kreisel ... Die müssen sitzen, da müssen die Lenkbewegungen wirklich auf den Punkt passen. Dabei muss ich den Schlitten stabil halten, um nicht zu rutschen“, beschreibt Flock.
    Dennoch ist Skeleton im Vergleich zu den anderen Kufensportarten noch am ungefährlichsten, wie sie erklärt, „weil bei uns der Schwerpunkt des Schlittens sehr tief ist“. Die Rodler liegen deutlich höher über dem Eis, auch die Kanten der Kufen sind schärfer. Und beim Bob kommt das hohe Eigengewicht der Geräte hinzu. Mut, sagt Flock, benötige man trotzdem, um sich zu überwinden, mit dem Kopf voraus den Eiskanal hinunterzufahren. Brenzlige Situationen gebe es immer wieder, in denen bei Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h die richtige Reaktion gefordert ist. „Es rauscht ganz ordentlich“, betont sie.
    Eine sichere Linie will Flock deshalb zunächst versuchen in den jeweils zwei WM-Läufen am Donnerstag- und Freitagvormittag. Was Vollgas, wie sie meint, nicht ausschließt. Eine Medaille bleibt ihr Ziel, nur die Farbe wäre ausnahmsweise egal.
    Außerdem spricht Flock in dem Podcast über ein Thema, das viele Skeletoni umtreibt: das gefühlte Schattendasein neben den Bob-Wettbewerben bei Weltmeisterschaften. In der Regel finden die Läufe im Skeleton donnerstags und freitags zu Zeiten statt, wo sie kaum jemand wahrnehmen kann. Abgesehen davon, dass das wegen Corona derzeit nicht möglich wäre, "finde ich das schade", sagt sie.
    Flock regt an, dass der Weltverband IBSF den Kalender verändern könne. "Ich denke schon, es wäre möglich, uns auch an Wochenenden starten zu lassen. Vielleicht teilt man es auf. Erste Woche Skeleton, zweite Woche Bob." Für potenzielle Zuschauer wäre das sicher wünschenswert. Denn Skeleton, die noch relativ junge olympische Sportart, hat inzwischen auch eine weltweit große Anhängerschaft.
    Alle Podcast-Gespräche im Dreierbob werden aufgrund der Corona-Situation über Videoanrufe aufgezeichnet. Die am Gespräch beteiligten Personen sitzen ausreichend weit voneinander getrennt an verschiedenen Orten.
    20 min
  • Dreierbob 2021: Laura Nolte erklärt, was ein Monobob ist
    Im Zweier hat sie Bronze geholt, jetzt startet Laura Nolte bei der WM in Altenberg noch im Monobob. Was das ist, erklärt sie im Dreierbob.
    Die Party danach fiel diesmal aus, dabei hätte Laura Nolte allen Grund gehabt zum Feiern. Mit der Bronzemedaille bei der WM in Altenberg hat die Bobpilotin schließlich ihr Saisonziel erreicht und sich vor allem auch mit der Bahn im Osterzgebirge versöhnt. Bei der WM im Vorjahr an gleicher Stelle war die 22-Jährige noch schwer gestürzt und musste feststellen: "Der Sturz im letzten Jahr hat mich lange mitgenommen, selbst wenn ich es nicht zugeben wollte. Deswegen bin ich jetzt sehr froh. Das war für mich und meinen Kopf auch sehr wichtig", sagt sie im Podcast Dreierbob von Sächsische.de.
    Gefeiert wurde trotzdem nur im ganz kleinen Rahmen - wegen Corona natürlich und auch dem, was jetzt noch kommt: die WM-Entscheidung im Monobob am zweiten WM-Wochenende.
    Mono was? Erstmals ist eine Weltmeisterschaft für die Frauen nicht schon nach der ersten Woche vorbei, mit dem neuen Wettbewerb haben auch sie jetzt eine zweite Medaillenchance. "Monobob ist quasi der kleine Zweierbob, doch man muss als Pilotin alles alleine machen: anschieben, reinspringen, lenken. Und man bremst auch allein", erklärt Laura Nolte.
    Eine neue Disziplin, auf die sie sich freut, wie die junge Frau aus Unna in unserem WM-Podcast Dreierbob erzählt. Dabei ist alles andere als sicher, ob sie überhaupt eine Medaillenchance hat. Denn was so einfach klingt, entpuppt sich für Zweierbob-erfahrene Pilotinnen als echte Herausforderung - vor allem auf der anspruchsvollen Bahn in Altenberg.
    "Das ist schon eine ziemlich große Umstellung, damit hätten wir alle vor der Saison nicht gerechnet", sagt Laura Nolte und führt das auf die Lenkung zurück sowie ein komplett anderes Fahrverhalten des Monobobs. Der bricht im Heck, wo im Zweier sonst die Anschieberin sitzt, nun hin und wieder aus. "Auf der Hinterachse haben wir kein Gewicht, ohne Anschieberin fehlen einfach ein paar Kilo."
    Die Herausforderung aber nimmt sie an, schließlich gibt es im nächsten Jahr auch olympische Medaillen im Monobob zu gewinnen. Wobei Laura Nolte im Gespräch mit den Redakteuren von Sächsische.de gesteht, dass sie der Viererbob fast noch mehr reizen würde. Die Premiere im Dreierbob, so viel steht fest, hat sie sehr souverän gemeistert ...
    Alle Podcast-Gespräche im Dreierbob werden aufgrund der Corona-Situation über Videoanrufe aufgezeichnet. Die am Gespräch beteiligten Personen sitzen ausreichend weit voneinander getrennt an verschiedenen Orten.
    20 min
  • Dreierbob 2021: Das macht Friedrich so stark
    Francesco Friedrich hat mit dem WM-Titel im Zweier einen neuen Rekord aufgestellt. Im Dreierbob gehen unsere Reporter auf die Suche nach dem Geheimnis seines Erfolgs.
    Am Tag nach seinem siebenten WM-Titel im Zweierbob, den zehnten insgesamt und damit der Krönung zum Rekordweltmeister, ist Francesco Friedrich in seinen ganz persönlichen Vierer gewechselt. Zu Hause in Pirna bei seiner Frau Magdalena und den beiden Söhnen sammelt der 30-Jährige die Kraft für neue Heldentaten.
    Der Triumph vom Sonntag war so eine: Mit 2,05 Sekunden Vorsprung fuhr Friedrich zusammen mit Anschieber Alexander Schüller zum Sieg - und dabei in einer anderen Liga. Die Konkurrenz staunt, und selbst Experten fragen sich: Wie macht er das nur? Immer auf den Punkt topfit, immer auf Sieg gepolt und seit 2017 im Zweier und Vierer bei Großereignissen ungeschlagen - den Versuch einer Erklärung für diese unglaubliche Dominanz wagen im WM-Podcast Dreierbob seine Trainer.
    "Er möchte sich immer in allen Punkten verbessern, möchte besser sein als alle anderen. Die Auswirkung sieht man jetzt: Er ist aus meiner Sicht auf dem absoluten Höhepunkt seiner Karriere", sagt Bundestrainer René Spies und führt eine tatsächlich lange Liste an Details an, denen sich Friedrich wie kein anderer verschrieben hat.
    Auch Gerd Leopold, der Friedrich als Heimtrainer in den vergangenen zehn Jahren so eng wie kein anderer begleitet hat, hebt die Akribie und Detailversessenheit seines Schützlings hervor. Der siebente WM-Sieg hintereinander im Zweier, auch das hat niemand vor Friedrich geschafft, sei der Lohn dafür.
    "Ein toller Erfolg, ein toller Rekord. Dafür hat die ganze Mannschaft das ganze Jahr über hart gearbeitet", betont Leopold, der sich in der Stunde des Triumphs auch bedankt bei den Sponsoren, Förderern, Fans und Freunden von Team Friedrich, dessen Vereins BSC Sachsen Oberbärenburg und dem sächsischen Bobsport allgemein. Und Leopold verspricht: "Wir wollen es euch mit Leidenschaft, Ehrgeiz, mit Herz und Seele zurückgeben."
    Nächste Möglichkeit: bei der Viererbob-Entscheidung am zweiten WM-Wochenende. Auch da sind Friedrich und seine Anschieber die Favoriten. Doch die Konkurrenz ist größer als im Zweier.
    Außerdem geht es in dieser Podcastfolge um Friedrichs Förderung des österreichischen Piloten Benjamin Maier und einen Rekord, den er noch nicht innehat: die meisten Gesprächsteilnahmen im Dreierbob. Doch vielleicht stellt er diesen während der WM in Altenberg ja noch ein und nimmt noch einmal Platz im virtuellen Podcast-Studio von Sächsische.de ...
    Alle Podcast-Gespräche im Dreierbob werden aufgrund der Corona-Situation über Videoanrufe aufgezeichnet. Die am Gespräch beteiligten Personen sitzen ausreichend weit voneinander getrennt an verschiedenen Orten.
    23 min
  • Dreierbob 2021: "Nächstes Jahr wird es dann richtig knallen"
    Kim Kalicki gewinnt im Zweierbob Silber. Im Dreierbob, unserem Podcast zur WM in Altenberg, macht sie eine Ansage in Richtung Olympia 2021.
    Altenberg. Im vergangenen Jahr war sie als WM-Zweite noch die große Überraschung bei der Bob-Weltmeisterschaft in Altenberg - und diesmal mindestens genauso glücklich über die erneute Silbermedaille: Kim Kalicki, die Beste der vier deutschen Pilotinnen bei der Zweierbob-Entscheidung der Frauen am Samstag. "Ich bin jetzt voll und ganz zufrieden. Wir haben gezeigt, was wir können", sagt die 23-Jährige Wiesbadenerin am Tag nach ihrem Triumph im WM-Podcast Dreierbob.
    Nur eine war erneut besser: Kaillie Humphries. Die US-Amerikanerin setzt nach wie vor die Maßstäbe im Eiskanal, doch ihr Vorsprung wird kleiner - von 0,37 Sekunden im Vorjahr auf nun 0,35 Sekunden. Und hätte Kalicki nicht im ersten Lauf einen groben Fahrfehler gemacht, wäre es ganz knapp geworden. Insofern trifft das, was sie schon im Vorjahr sagte, auch diesmal zu: "Ich bin Perfektionist und wäre gerne ein bisschen besser gefahren."
    Keinen geringen Anteil an dem Aufstieg der hessischen Landespolizistin, die im Vorjahr zudem Junioren-Weltmeisterin wurde und vor zwei Wochen am Königssee ihren ersten Weltcup-Sieg überhaupt einfuhr, haben auch die Sachsen. In den vergangenen Jahren hat Kalicki oft und viel in Altenberg trainiert.
    Die Stützpunkttrainer René Thierfelder und Andreas Zschocke haben entscheidend an ihrer Entwicklung vom Talent zur WM-Zweiten mitgewirkt, zudem mittlerweile auch Stützpunktleiter Gerd Leopold. "Es ist immer von Vorteil, mit Profis zusammenzuarbeiten. Ich kann die Trainer alles fragen, jeder hat ein offenes Wort für mich", sagt Kalicki.
    Die 22-jährige Pilotin spricht auch über die noch am kommenden Wochenende anstehenden Monobob-Rennen. Dieser Wettbewerb ist neu. "Wir sind da noch nicht dort, wo wir im Zweier sind", bremst Kalicki etwas die Hoffnungen. "Aber nächstes hauen wir dann wirklich einen raus", setzt sie nach. Und 2022 sind, wenn nicht etwa so etwas wie Corona dazwischen kommt, Olympische Spiele in Peking.
    Und Corona ist natürlich auch ein Thema in dem Podcast-Gespräch. Denn anders als im vergangenen Jahr konnte bei dieser WM in Altenberg nicht mit Zuschauern oder zumindest der ganzen Mannschaft der gewinn der Silbermedaille gefeiert werden. "Wir saßen mit Abstand zueinander abends für eine halbe Stunde im Hotel bei offenem Fenster mit Maske." Das wird hoffentlich beim nächsten Titel ganz anders ...
    Das Podcast-Gespräch wurde über einen Videoanruf aufgezeichnet. Alle am Gespräch beteiligten Personen saßen ausreichend weit voneinander getrennt an verschiedenen Orten.
    24 min
  • Dreierbob 2021: Wie wird die WM Corona-sicher?
    Marc Bodis ist Hygienebeauftragter an der Bobbahn in Altenberg. Hier spricht er über die Herausforderungen seines freiwilligen Jobs.
    Altenberg. Eigentlich ist Marc Bodis Betriebsleiter einer Dresdner Firma, die auf die Nachrüstung von Fahrzeugelektronik spezialisiert ist. Mit Navigationssystemen kennt er sich bestens aus. Bei der Bob-WM in Altenberg ist er zwar auch den ganzen Tag mit Navigieren beschäftigt, allerdings hat das weniger mit Autos zu tun. Bodis sorgt an der Bahn für die Sicherheit. Athleten, Trainer, Bahnpersonal: Auf sein Kommando hören alle - und jetzt, da es spezielle Corona-Regeln gibt, erst recht. Denn zusätzlich ist Bodis nun auch Hygienebeauftragter.
    Im Dreierbob, dem Podcast zur WM von Sächsische.de, erzählt er, wie er zu dieser Aufgabe gekommen ist. Im Oktober habe ihn Bahnchef Jens Morgenstern gefragt, ob er es sich vorstellen könne, beim Erstellen des Hygienekonzepts mitzuwirken und auch die Funktion des Verantwortlichen zu übernehmen. "Ich durfte nur 'Ja' oder 'Ja' sagen. Die Entscheidung fiel mir aber auch leicht", scherzt Bodis. Welches Ausmaß die Aufgabe würde annehmen, war ihm allerdings im Frühherbst noch nicht klar.
    "Das Thema ist irgendwie immer größer geworden", stellt er rückblickend fest. "Angefangen hat alles mit Abstimmungen mit den Behörden, damit unser Hygienekonzept genehmigt wird." Danach seien viele logistische Herausforderungen zu bewältigen gewesen. Die größte wahrscheinlich das speziell für die Teilnehmer und Helfer bei der Weltmeisterschaft eingerichtete Corona-Testzentrum. Das befindet sich in der Feuerwache von Oberbärenburg, etwa zwei Kilometer entfernt von der Bobbahn.
    Zuerst haben Bodis und sein Team eine Raumplanung in Skizzen aufgezeichnet. "Es sollte sich während der Corona-Tests ja niemand begegnen. Das muss alles passen." Danach folgten der Aufbau der Anlage und die Einarbeitung von Personal. Dazu zählen Kräfte des DRK, freiwillige Helfer und Ärzte. "Und jetzt sind wir in der Lage dort 150 bis 180 Schnelltests pro Stunde zu machen." Insgesamt sollen es in den rund zwei WM-Wochen wohl 3.000 Test werden.
    Bei positiven Tests gibt es ein klares Prozedere, das Bodis überwacht. "Fällt ein Test positiv aus, muss sich die betreffende Person absondern. Zusätzlich wird noch ein PCR-Test genommen. Und der muss dann schnellstmöglich per Kurier in ein Labor nach Halle an der Saale." Binnen 24 Stunden, so der Plan, sollen spätestens zweifelsfreie Ergebnisse vorliegen.
    Bodis macht das alles freiwillig. "Ich bin seit 2016 jeden Winter an der Bahn dabei. Mein Vater hat hier auch schon im Eis gearbeitet." Er sieht seine Aufgabe weniger als Belastung, sondern gerade in der aktuellen Corona-Zeit als Abwechslung. "Und ich bilde mich auf einem neuen Gebiet weiter. Das hilft mir auch bei meiner Tätigkeit bei der Freiwilligen Feuerwehr."
    Mehr Details zum Ablauf der WM unter Corona-Bedingungen und das ganze Gespräch mit dem Hygienebeauftragten Marc Bodis hören Sie im Podcast Dreierbob.
    Das Podcast-Gespräch wurde über einen Videoanruf aufgezeichnet. Alle am Gespräch beteiligten Personen saßen ausreichend weit voneinander getrennt an verschiedenen Orten.
    25 min

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Der "Dreierbob" ist der Wintersport-Podcast von Sächische.de und RedaktionsNetzwerk Deutschland, moderiert von Tino Meyer und Fabian Deicke. Die beiden Reporter laden Akteure unterschiedlichster Disziplinen zu Gesprächen ein. Es geht um Perspektiven, Einblicke und Meinungen zu aktuellen Entwicklungen und Ergebnissen. Neben sportlichem Wettkampf steht vor allem der Sport und sein gesellschaftlicher Stellenwert im Vordergrund.

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