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Sechs Jahre lang hat Helene Reiner die News-WG auf Instagram entwickelt, aufgebaut, täglich mit Inhalten gefüllt. Doch seit Kurzem ist Schluss damit – und Helene zieht weiter. Warum würde man so einen Job aufgeben? Und wie geht es Helene mit ihrer Entscheidung?
Für Luca und Annkathrin ist diese Entscheidung nicht nur beeindruckend, sondern auch ein wenig angsteinflößend. Zeit, dass sie sich selbst fragen: Wie plant man eigentlich eine Karriere? Wann sollte man weiterziehen? Und wie spürt man, ob es die richtige Entscheidung ist, zu kündigen? Im Gespräch mit Helene, aber auch Druckausgleich-Hörern wird deutlich: Es gibt mehr als einen Weg, die eigene Karriere zu managen – aber auch mehr als eine Angst, was am Ende einer Kündigung auf uns wartet.
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Die heutige Folge wird gesponsert von Westlotto. Auch dieses Jahr bringt Westlotto wieder den Ehrenamtatlas raus – ein riesiger Datensatz zu Situation des Ehrenamtes in Nordrhein-Westfalen. Hier wird nicht nur deutlich, wie es um das Ehrenamt als wichtige Säule unserer Gesellschaft steht. Die im Ehrenamtatlas veröffentlichten Zahlen sind auch eine wertvolle Quelle für Medienschaffende und Journalist:innen in ganz Deutschland. Mehr Aufmerksamkeit für Ehrenamt und Organisationen, die sich für die Gemeinschaft einsetzen – das will Westlotto mit den Ehrenamtatlas fördern. Mehr Informationen gibt es unter www.ehrenamtatlas.de und in den Grafiken.
Der zweite Sponsor ist die Medienanstalt NRW. Du studierst Informatik, BWL, Medienrecht, Grafikdesign, oder Journalismus? Du bist Quereinsteiger:in und interessierst dich für die vielfältige Welt der Medien oder bist als Creator:in unterwegs und willst aktiv in die Medienbranche einsteigen? Dann bist du beim Karrieretag der Medienanstalt NRW genau richtig. Am 7. November 2024 öffnet MEDIENKARRIERE NRW, der Karrieretag der Medienanstalt NRW in den Design Offices Fürst & Friedrich in Düsseldorf ihre Türen für dich. Dich erwarten spannende Panel-Diskussionen, Workshops und Vorträge zu Themen wie KI im Medienalltag, Volontariate oder dem Umgang mit Hate Speech. Medienprofis aus NRW geben dir Einblicke hinter die Kulissen und stehen für persönliche Gespräche zur Verfügung. Nutze die Gelegenheit, wertvolle Kontakte zu knüpfen, deine Bewerbungsunterlagen zu optimieren und dir Tipps von HR-Expertinnen/Experten und Volos zu holen. Alle Infos und die Anmeldung findet ihr unter www.medienanstalt-nrw.de/medienkarriere.
Es ist diese eine Idee, die krasse Recherche, die dich nicht mehr los lässt – doch deine Vorgesetzten wollen nicht dafür bezahlen. Und jetzt? Für Luca war die Antwort 2023 klar: Er zieht alleine los, bezahlt Recherche und Produktion selbst. Verkaufen kann man ja danach noch…?
Doch viele – so auch Annkathrin – würden sich das wohl kaum trauen. Oft ist die Angst zu groß oder das finanzielle Polster zu klein. Bedeutet das, dass wir also einfach weiter abhängig von Redaktionen und unwilligen Vorgesetzten sind? Selbst wenn potentiell riesige, wichtige Recherchen somit dann ein bloßer Traum bleiben?
Jonas Seufert ist jemand, der das so nicht akzeptieren kann. Mit Autorenteams, Stipendien und viel Überzeugungsarbeit schafft er es immer wieder, an großen Projekten zu arbeiten - und trotzdem noch ein Gehalt rauszubekommen. Doch wie viel Aufwand ist das wirklich? Und wie viel Journalismus bleibt in der Arbeit noch übrig, wenn man den ganzen Tag mit Anträgen und Finanzierung beschäftigt ist?
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Du studierst und willst später Journalist:in zu werden? Dann kannst du dich jetzt noch bis zum 20.09. für eine studienbegleitende, kostenlose Ausbildung inklusive finanzieller Unterstützung an der Katholischen Journalistenschule ifp bewerben: Grundlagen zu Text, Audio, Video, Social Media, KI, Datenjournalismus, Podcast, Klimajournalismus – bei gleichzeitiger, individueller Betreuung, um dich im Mediendschungel zurechtzufinden. Alles rund um den Bewerbungsprozess und weitere Informationen zur Schule – für die du übrigens nicht katholisch sein musst – findest du unter journalistenschule-ifp.de/studienbegleitende-journalistenausbildung.
Zwischen Micromanaging durch Vorgesetzte, unzuverlässige Produktionsfirmen und einer (gefühlt untergehenden) Demokratie haben Annkathrin und Luca derzeit keinen Nerv mehr, über das bloße Minimum heraus tätig zu sein. (Noch?) Weit entfernt vom Burnout, fällt es den beiden trotzdem schwer, Motivation zu finden.
Sind sie damit alleine? Und mit wem können sie darüber reden? Beim Austausch mit anderen in ähnlichen Lagen finden sie die offensichtlichen Lösungen: mit Freund:innen und Familie sprechen, mit ehemaligen oder aktuellen Kolleg:innen. Doch was, wenn das nicht reicht? Hier setzt die Helpline von Netzwerk Recherche an. Sie soll mehr sein als nur ein Ort für akute Notfälle: ein weiteres Instrument für den Weg zur mentalen Gesundheit. Kann das klappen?
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Hier kommt ihr direkt zur Helpline: https://netzwerkrecherche.org/helpline/
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DORT?! WIR?! NIEMALS! Solche Aussagen sind schnell getätigt, wenn beim Feierabendbierchen halb-ernst gefragt wird, ob man denn nicht bei der BILD anheuern würde. Annkathrin und Luca haben dazu eine eindeutige Antwort und Meinung – eigentlich. Denn in dieser Folge merken sie: Die Praxis ist (mal wieder) deutlich komplizierter, als die Theorie klingt.
Denn was ist mit jungen Journalist:innen, die nach Praktika zum Anpacken suchen? Mit renommierten Kolleg:innen, die bei Springer gelernt oder gearbeitet haben? Oder Führungskräften, die versuchen, die Veröffentlichungen von Innen heraus zu verbessern? Kann das alles die oft ethisch fragwürdige Berichterstattung der BILD aufwerten? Im Gespräch mit dem früheren BILD-Redakteur Philipp Blanke wird Luca klar: Hinter der Gretchen-Frage der Medienwelt steckt deutlich mehr, als der erste Impuls der beiden Hosts vermuten lässt.
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Diese Folge wird gesponsert von der Hamburg Media School.
Arbeitest du als Journalist*in, aber möchtest dich neben dem Beruf noch weiterbilden und dich den Herausforderungen des digitalen Medienwandels stellen? An der Hamburg Media School kannst du genau das tun: mit dem berufsbegleitenden Masterstudiengang „Digitaler Journalismus“. Das praxisnahe Studium legt den Fokus auf digitale Entwicklungen im Journalismus und ermöglicht euch, euer berufliches Netzwerk zu erweitern. Die Inhalte aus den Seminaren sind so konzipiert, dass ihr sie direkt im Berufsalltag anwenden könnt. Informiere dich jetzt, um im Oktober Teil des nächsten Jahrgangs zu werden: hamburgmediaschool.com
Die glorreichen Kriegsjournalismus-Zeiten, mit gezeichneten Haudegen und ihren Geschichten aus den Gräben sind vorbei – oder? Wenn eine (weitere) Krise ausbricht, sind es jetzt oft junge Kolleg:innen, die darin ihre Chance als Reporter:innen sehen. Selbst in Universitäten scheint der neue alte Berufswunsch wieder hochzukommen. Doch ist das nicht leichtsinnig? Oder braucht es wirklich eine neue Generation junger Auslandsjournalist:innen?
Das fragen sich nicht nur Luca und Annkathrin – sondern sprechen mit denen, die früh in ihrer Karriere den Sprung gewagt haben: Stella Männer berichtet bei Druckausgleich über ihr Leben in Beirut, ihre Arbeit in einem Krisenland – und den oft nicht sichtbaren Preis, den sie dafür zahlen muss. Auch Samuel erklärt, warum das nicht jede:r hätte mal machen können.
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Arbeitest du als Journalist*in, aber möchtest dich neben dem Beruf noch weiterbilden und dich den Herausforderungen des digitalen Medienwandels stellen? An der Hamburg Media School kannst du genau das tun: mit dem berufsbegleitenden Masterstudiengang „Digitaler Journalismus“. Das praxisnahe Studium legt den Fokus auf digitale Entwicklungen im Journalismus und ermöglicht euch, euer berufliches Netzwerk zu erweitern. Die Inhalte aus den Seminaren sind so konzipiert, dass ihr sie direkt im Berufsalltag anwenden könnt. Informiere dich jetzt, um im Oktober Teil des nächsten Jahrgangs zu werden: hamburgmediaschool.com
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Diese Folge wird gesponsert vom Kölner Recherchepreis – dem Preis des Kölner Stadtanzeigers und der Lingen Stiftung.
Seit 2023 wird der „Kölner Recherchepreis“ an junge Journalist:innen (uner 35 Jahren) vergeben. aus. Im Fokus stehen die Arbeiten von Nachwuchstalenten, die sich in ihrer Arbeit klassischen journalistischen Grundsätzen, insbesondere der gründlichen Recherche, verpflichtet fühlen. Eingereicht werden können Einzel- und Teamarbeiten, die zwischen dem 1 Mai 2023 und dem 15. Juni 2024 veröffentlicht wurden – in Text, Video oder Audio. Hauptsache, sie wurden in einer Lokal- oder Regionalzeitung oder einer unabhängigen Onlineplattform publiziert. Alle wichtigen Infos für die Einreichungen bis zum 30 Juni 2024 gibt es unter koelner-recherchepreis.de
"Ihr seid gekündigt". Für die meisten Arbeitnehmer:innen wäre das wohl hart zu hören. Aber nur wenige Monate, Wochen, gar nur vier Tage nach Jobbeginn? Als Nachwuchstalent? Bei einer Zeitung, die dich eigens ins Team geholt hat?
Als wäre das alles nicht schon schlimm genug, ging es bei der Kündigung von Maxi Arnhold, Jana Ballweber und Yağmur Ekim Çay wohl um mehr als nur ihre eigene Personalien. Denn nur wenige Tage vor ihrer völlig überraschenden Kündigung hat die Belegschaft der Frankfurter Rundschau nach langem Tarifkonflikt gestreikt – ohne die drei, da sie sich noch in der Probezeit befanden und es nicht riskieren wollten. Trotzdem rollen am 7. Dezember 2023 ihre metaphorischen Köpfe. Das ist kein Zufall, sondern ein klares Zeichen, sagen die drei jungen Jounralist:innen – und sprechen mit Luca und Annkathrin das erste Mal über den emotionalen Druck, den Schock und was ihre Kündigung über unsere Branche aussagt.
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Diese Folge wird gesponsert von der RTL Journalistenschule – die JETZT noch Plätze für den 14. Jahrgang 2025/26 hat.
Ob für spannenden Web-Dokus, für Podcasts oder im Team Wallraff - in der zweijährigen Ausbildung sind Schüler:innen an verschiedensten Stationen im Einsatz, machen spannende Exkursionen nach Berlin, Brüssel oder auch nach New York, Kreativworkshops, Kontakte und natürlich auch die notwendige Theorie, um als Journalist:innen grundlegend ausgebildet zu sein. In zwei Jahren seid Ihr somit ganz nah dran und mittendrin in den journalistischen Formaten von RTL. Bewerben könnt ihr euch noch bis zum 15. März 2024 – alle Infos gibts hier
Neue Ziele fürs Jahr, Bilanz ziehen fürs alte – Annkathrin steckt noch mittendrin im Jahreswechsel-Chaos. Zwischen all den Zahlen und persönlichen Rückblicken wollen die beiden Druckausgleich-Hosts nicht die Chance verpassen, zu erfahren: Was haben wir eigentlich alle 2023 verdient?
Gesagt, getan: Eine Umfrage in der Community liefert exklusive Zahlen, Einblicke und spannende Erkenntnisse. Mit über 100 Antworten (!!!) von (jungen) Journalist:innen wollen Luca und Annkathrin Licht in den Gehalts-Dschungel bringen. Außerdem fragen sie Expert*innen aus Gewerkschaft und Selbstständigkeit, wie ein gutes Gehalt aussehen soll – und wie wir alle 2024 mehr und stabiler verdienen können.
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Diese Folge wird gesponsert vom journalist-Magazin - das Ihr jetzt ganz einfach ausprobieren könnt! Schreibt dazu einfach eine Mail mit eurer Adresse an [email protected] mit dem Betreff "Druckausgleich", um drei Monate kostenlos das Magazin lesen zu können! Das Probe-Abo läuft im Anschluss einfach aus. Bis dahin bietet es Druckausgleich-Hörer:innen aber die Möglichkeit, bei den wichtigsten Themen der Branche am Ball zu bleiben - und in der nächsten Ausgabe vielleicht einen wichtigen Text von
Die Grenzen zwischen Journalismus machen, „Content kreieren“ und Business-Gründung verwischen immer weiter. Aber ist jetzt wirklich der Zeitpunkt, um als junger Journalist oder Journalistin komplett auf sich gestellt durchzustarten?
Zumindest für Luca fühlt es sich derzeit so an. Denn gerade in den Momenten, in denen er am engsten mit Redaktionen zusammenarbeitet, deren (und die eigenen?) Probleme oft am deutlichsten. Doch Annkathrin bleibt skeptisch: Ist es besser, alles alleine zu schultern? Die eigene finanzielle und mentale Stabilität von kommerzieller Reichweite abhängig zu machen?
Zum Glück gibt es Menschen, die man hierfür befragen kann – vor allem, wenn sie selbst nicht nur Erfahrung, sondern sogar Erfolg mit einem Geschäftsmodell haben. Dafür hat Luca die beiden journalistischen Content Creator*innen Marvin Wildhage und Leonie Schöler eingeladen, um mit ihm beim Medienforum Mittweida darüber zu diskutieren. Denn bevor nun alle jungen Journos und Medienschaffende eigene Kanäle auf Youtube, TikTok und Co. gründen und ihre Jobs kündigen, muss auch bei Druckausgleich kritisch gefragt werden: Wollen wir wirklich so arbeiten?
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Zahlen müsst Ihr dabei erst ab dem zweiten Heft, sodass es faktisch eines kostenlos zur Probe gibt, bevor das reduzierte Abo beginnt.
Du bist nicht mehr in einer Ausbildungssituation, möchtest den journalist trotzdem probieren? Die Konditionen dafür bleiben genau dieselben, der Preis beträgt hierfür 132 Euro plus Versandkosten.
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Es sollte ein "normaler" Schnitt für Nico Schmolke werden. Doch bei der Arbeit an seiner neuesten Dokumentation ist kurz vor Veröffentlichung alles anders. Statt am nächsten Tag in den Schnitt zu gehen, macht sich Nico auf den Weg zum Arzt. Mit Herzinfarkt-Symptomen. Im Alter von 32 Jahren.
Warum wir das wissen? Weil der freie Autor und Journalist die Belastung, den Ausnahmezustand und seine körperliche und psychische Reaktion darauf öffentlich gemacht hat. Für Luca kommt der Bericht zum komplett falschen Zeitpunkt – er packt quasi gerade seine Tasche, um nach Kiribati zu fliegen, um seine erste Doku als freier Autor zu drehen.
Einige nervöse Sprachnachrichten später versucht Annkathrin, ihm von Schreibtisch aus zu unterstützen und spricht mit Nico über seine Erfahrungen. Was können andere junge Journalist:innen von ihm lernen? Wie sollten wir an überfordernde Arbeitssituationen herangehen? Und wird nur im TV-Bereich zu viel gefordert – und die Lebenssituation von jungen Medienschaffenden sogar ausgenutzt?
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