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„Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.“ Das ist der Lehrtext zur Losung der Herrnhuter Brüdergemeine von heute und steht im Evangelium nach Johannes Kapitel 10, Vers 11.
Ich bin der gute Hirte. Dieses Ich-bin-Wort von Jesus gehört wohl zu den bekanntesten von ihm. Er richtet es an die Pharisäer und anwesende Juden im Tempel in Jerusalem.
Dort wird das Fest der Tempelweihe gefeiert. Und auch Jesus ist mit seinen Jüngern dort. Dieses Fest war noch relativ neu. Gerade knappe 200 Jahre alt. Die Juden hatten es eingeführt, nachdem der griechische König Antiochius IV den Tempel geschändet hatte.
Damals musste der Tempel neu für den Gottesdienst geweiht werden. In der Geschichte wird dieses Fest mit einem Lichtwunder verbunden. Acht Tage soll damals der Leuchter im Heiligtum ohne Ölnachschub gebrannt haben.
Die Juden feiern dieses Fest noch heute und nennen es Chanukka.
Jesus sagt: „Ich bin der gute Hirte.“ Und knüpft damit an die Worte des Propheten Hesekiel an. Da werden die Menschen um ihn herum aufgehorcht haben. Behauptet er doch nichts anderes, als dass er der verheißene gute Hirte ist. Gott selbst eben, der sich seines Volkes wieder annehmen will.
Aber was zeichnet denn nun einen guten Hirten aus? Wenn Gott aufzählt, was er als der gute Hirte tun will, dann beginnt er mit der Suche nach den Verlorenen.
Der gute Hirte sucht zuerst die verlorenen Schafe. Die Schafe, die für den Hirten verloren sind. Ich denke da sofort an das Gleichnis vom verlorenen Schaf
Jesus erzählt dieses Gleichnis den Pharisäern und Schriftgelehrten. Die hatten sich beschwert, dass Jesus die Gesellschaft der Zöllner und Sünder suchte. Verachtet standen diese am Rande der Gesellschaft. Mit denen wollte man nichts zu tun haben. Und gerade die waren Jesus wichtig. Denn die wussten jedenfalls, dass sie verloren waren und Hilfe brauchten.
Der gute Hirte sucht, findet und bringt zurück. Ich staune immer wieder, was Gott alles unternimmt, damit ein Sünder zu ihm zurückfindet.
Weiter sagt der gute Hirte: “Das Verirrte will ich zurückbringen.“
Der gute Hirte sagt: Und das Verwundete will ich verbinden.
Vielleicht sind auch Sie verwundet. Durch eine zerbrochene Beziehung vielleicht. Jesus als dem guten Hirten wird das nicht verborgen bleiben. Das Verwundete wird er verbinden. Damit die Verletzung in Ruhe ausheilen kann.
Der gute Hirte sagt: Das Schwache will ich stärken. Jesus geht also auch denen nach, die durch die Folgen der Sünde schwach geworden sind. Sich nicht mehr aus eigener Kraft helfen können.
Schließlich setzt Jesus als guter Hirte sogar sein Leben für die Schafe ein. Er stirbt, damit sie ewiges Leben haben und nicht verloren gehen in Ewigkeit und niemand sie aus seiner Hand rauben kann.
Diesem Hirten will ich mich gerne anvertrauen.
Autor: Herbert Laupichler
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„Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.“ Das ist der Lehrtext zur Losung der Herrnhuter Brüdergemeine von heute und steht im Evangelium nach Johannes Kapitel 10, Vers 11.
Ich bin der gute Hirte. Dieses Ich-bin-Wort von Jesus gehört wohl zu den bekanntesten von ihm. Er richtet es an die Pharisäer und anwesende Juden im Tempel in Jerusalem.
Dort wird das Fest der Tempelweihe gefeiert. Und auch Jesus ist mit seinen Jüngern dort. Dieses Fest war noch relativ neu. Gerade knappe 200 Jahre alt. Die Juden hatten es eingeführt, nachdem der griechische König Antiochius IV den Tempel geschändet hatte.
Damals musste der Tempel neu für den Gottesdienst geweiht werden. In der Geschichte wird dieses Fest mit einem Lichtwunder verbunden. Acht Tage soll damals der Leuchter im Heiligtum ohne Ölnachschub gebrannt haben.
Die Juden feiern dieses Fest noch heute und nennen es Chanukka.
Jesus sagt: „Ich bin der gute Hirte.“ Und knüpft damit an die Worte des Propheten Hesekiel an. Da werden die Menschen um ihn herum aufgehorcht haben. Behauptet er doch nichts anderes, als dass er der verheißene gute Hirte ist. Gott selbst eben, der sich seines Volkes wieder annehmen will.
Aber was zeichnet denn nun einen guten Hirten aus? Wenn Gott aufzählt, was er als der gute Hirte tun will, dann beginnt er mit der Suche nach den Verlorenen.
Der gute Hirte sucht zuerst die verlorenen Schafe. Die Schafe, die für den Hirten verloren sind. Ich denke da sofort an das Gleichnis vom verlorenen Schaf
Jesus erzählt dieses Gleichnis den Pharisäern und Schriftgelehrten. Die hatten sich beschwert, dass Jesus die Gesellschaft der Zöllner und Sünder suchte. Verachtet standen diese am Rande der Gesellschaft. Mit denen wollte man nichts zu tun haben. Und gerade die waren Jesus wichtig. Denn die wussten jedenfalls, dass sie verloren waren und Hilfe brauchten.
Der gute Hirte sucht, findet und bringt zurück. Ich staune immer wieder, was Gott alles unternimmt, damit ein Sünder zu ihm zurückfindet.
Weiter sagt der gute Hirte: “Das Verirrte will ich zurückbringen.“
Der gute Hirte sagt: Und das Verwundete will ich verbinden.
Vielleicht sind auch Sie verwundet. Durch eine zerbrochene Beziehung vielleicht. Jesus als dem guten Hirten wird das nicht verborgen bleiben. Das Verwundete wird er verbinden. Damit die Verletzung in Ruhe ausheilen kann.
Der gute Hirte sagt: Das Schwache will ich stärken. Jesus geht also auch denen nach, die durch die Folgen der Sünde schwach geworden sind. Sich nicht mehr aus eigener Kraft helfen können.
Schließlich setzt Jesus als guter Hirte sogar sein Leben für die Schafe ein. Er stirbt, damit sie ewiges Leben haben und nicht verloren gehen in Ewigkeit und niemand sie aus seiner Hand rauben kann.
Diesem Hirten will ich mich gerne anvertrauen.
Autor: Herbert Laupichler
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