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Da haben sich selbst die oberen und religiösen Eliten des Glaubens auf den Weg gemacht. Sie kommen zu Jesus. Einer fasst sich ein Herz und fragt: „Was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe?“
Jesus gibt eine klare und herausfordernde Antwort. Der Fragesteller ist ein steinreicher Mann und er führt ein tadelloses Leben. Er beachtet jede Weisung der zehn Gebote gewissenhaft. Er muss sich nichts vorwerfen lassen. Damit dürfte sich dann jede weitere Rückfrage erledigt haben. Aber Jesus schiebt eine weitere Frage hinterher und die trifft den reichen Mann hart. Die Perspektive von Jesus ist schmerzhaft für den reichen Fragesteller. Statt ihn in seiner Frömmigkeit zu bestätigen, spricht der Mann aus Nazareth von Schätzen, die im Himmel auf alle diejenigen warten, denen das Reich Gottes geschenkt wird. Es geht um die letzte und radikalste Frage: Wird sich dieser junge Millionär dem Wanderprediger aus Galiläa anvertrauen?
Das überlegene Lächeln auf dem Gesicht des Reichen erstarrt. Hört er richtig? „Es fehlt dir noch eins. Verkaufe alles, was du hast und gibs den Armen.“ So heißt es im Lukasevangelium, Kapitel 18,22. Die Forderung Jesu macht den Reichen sprachlos. Voll Erwartung ist er auf Jesus zugegangen. Aber jetzt zieht dieser ihm den Boden unter den Füßen weg. Sein Reichtum verschaffte ihm bisher Sicherheit. Mit Geld kann er alles kaufen, was er sich wünscht. Sein Geld ist seine Lebensversicherung und sein ganzer Rückhalt. Wenn er über Geld verfügt, dann kann ihm keiner etwas vormachen. Der junge Mann, von dem das Evangelium berichtet, ist ein Millionär. Aber nun geht er enttäuscht von Jesus weg.
Wie geht es Ihnen, liebe Hörerinnen und Hörer? Fürchten sie die Kosten der Nachfolge? Viele wenden sich von Jesus ab mit dem Spruch: „Ein Spatz in der Hand ist besser als eine Taube auf dem Dach.“ Die Sicherheit, die das Geld verspricht, scheint viel verlässlicher zu sein als die Verheißung, einen Schatz im Himmel zu erwerben.
Jesus hat alle Reichtümer und Verlockungen der Welt zurückgewiesen. Er hat den Tod am Kreuz erlitten und ist durch das Tor des Todes in die Gemeinschaft mit seinem himmlischen Vater zurückgekehrt. Heute lädt er uns ein, ihm zu vertrauen und sich auf die Gemeinschaft mit Gott zu freuen.
Wir wissen: Das letzte Hemd hat keine Taschen. Das stimmt. Aber noch viel gewisser ist die Tatsache, dass nach dem irdischen Leben mit seinen Reichtümern die Schätze des Königreiches Gottes unendlich viel herrlicher und größer sind als alles, was man in der Welt erwerben und gewinnen kann. Lassen wir uns durch Jesus frei machen vom irdischen Reichtum und nach den Schätzen im Himmel streben.
Autor: Prof. Dr. Rolf Hille
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der SinnsenderDa haben sich selbst die oberen und religiösen Eliten des Glaubens auf den Weg gemacht. Sie kommen zu Jesus. Einer fasst sich ein Herz und fragt: „Was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe?“
Jesus gibt eine klare und herausfordernde Antwort. Der Fragesteller ist ein steinreicher Mann und er führt ein tadelloses Leben. Er beachtet jede Weisung der zehn Gebote gewissenhaft. Er muss sich nichts vorwerfen lassen. Damit dürfte sich dann jede weitere Rückfrage erledigt haben. Aber Jesus schiebt eine weitere Frage hinterher und die trifft den reichen Mann hart. Die Perspektive von Jesus ist schmerzhaft für den reichen Fragesteller. Statt ihn in seiner Frömmigkeit zu bestätigen, spricht der Mann aus Nazareth von Schätzen, die im Himmel auf alle diejenigen warten, denen das Reich Gottes geschenkt wird. Es geht um die letzte und radikalste Frage: Wird sich dieser junge Millionär dem Wanderprediger aus Galiläa anvertrauen?
Das überlegene Lächeln auf dem Gesicht des Reichen erstarrt. Hört er richtig? „Es fehlt dir noch eins. Verkaufe alles, was du hast und gibs den Armen.“ So heißt es im Lukasevangelium, Kapitel 18,22. Die Forderung Jesu macht den Reichen sprachlos. Voll Erwartung ist er auf Jesus zugegangen. Aber jetzt zieht dieser ihm den Boden unter den Füßen weg. Sein Reichtum verschaffte ihm bisher Sicherheit. Mit Geld kann er alles kaufen, was er sich wünscht. Sein Geld ist seine Lebensversicherung und sein ganzer Rückhalt. Wenn er über Geld verfügt, dann kann ihm keiner etwas vormachen. Der junge Mann, von dem das Evangelium berichtet, ist ein Millionär. Aber nun geht er enttäuscht von Jesus weg.
Wie geht es Ihnen, liebe Hörerinnen und Hörer? Fürchten sie die Kosten der Nachfolge? Viele wenden sich von Jesus ab mit dem Spruch: „Ein Spatz in der Hand ist besser als eine Taube auf dem Dach.“ Die Sicherheit, die das Geld verspricht, scheint viel verlässlicher zu sein als die Verheißung, einen Schatz im Himmel zu erwerben.
Jesus hat alle Reichtümer und Verlockungen der Welt zurückgewiesen. Er hat den Tod am Kreuz erlitten und ist durch das Tor des Todes in die Gemeinschaft mit seinem himmlischen Vater zurückgekehrt. Heute lädt er uns ein, ihm zu vertrauen und sich auf die Gemeinschaft mit Gott zu freuen.
Wir wissen: Das letzte Hemd hat keine Taschen. Das stimmt. Aber noch viel gewisser ist die Tatsache, dass nach dem irdischen Leben mit seinen Reichtümern die Schätze des Königreiches Gottes unendlich viel herrlicher und größer sind als alles, was man in der Welt erwerben und gewinnen kann. Lassen wir uns durch Jesus frei machen vom irdischen Reichtum und nach den Schätzen im Himmel streben.
Autor: Prof. Dr. Rolf Hille
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