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„Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance“, heißt es. Und: „Der letzte Eindruck bleibt“.
Demnach haben letzte Worte besonderes Gewicht. Sie bleiben in Erinnerung. Es spielt keine Rolle, ob sie auf dem Bahnsteig, vor dem Sicherheitsbereich eines Verkehrsflughafens oder am Krankenbett gesprochen werden. Was zählt, ist das, was gesagt wird.
Sehr häufig fallen dann Sätze wie „Pass auf dich auf.“ „Bleib gesund.“ „Melde dich, wenn du gut angekommen bist.“ Oder: „Ich hab dich lieb.“
Ist das nicht bemerkenswert? Wenn wir den Eindruck haben, dass es wichtig ist, versichern wir uns gegenseitig unsere Liebe und Zuneigung.
Das hat Jesus auch so gehandhabt. Als er wenige Stunden vor seiner Passion ein letztes Mal mit den Jüngern beisammensitzt, erinnert er sie an etwas Wesentliches, als er sagt:
Gott selbst, der Vater, hat euch lieb, weil ihr mich liebt und glaubt, dass ich von ihm ausgegangen bin. Johannes 16, Vers 27
In dieser schlichten Aussage von Jesus stecken zwei tiefe Wahrheiten:
Zunächst einmal bezeichnet Jesus den allmächtigen Schöpfer von Himmel und Erde als Vater. Anders als in der Vorstellung vieler Philosophen jener Zeit ist Gott nicht weit entfernt und desinteressiert an dem, was hier auf der Erde passiert. Er ist auch nicht an einen Aufenthaltsort wie beispielsweise den Jerusalemer Tempel gebunden. Ihm sind Nähe und Beziehung wichtig.
Die zweite Wahrheit betrifft Gottes Liebe. Die hat direkt mit Jesus zu tun, der von Gott ausgegangen ist. An anderer Stelle im Johannesevangelium wird Jesus mit den Worten zitiert: Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Kapitel 3, Vers 16.
Ich finde das erstaunlich. Jesus versichert den Jüngern, dass Gott sie trotz seiner Größe und Erhabenheit wie ein Vater liebt.
Das ermutigt mich. Die Worte Jesu erinnern mich daran, dass ich es mit einem Gott zu tun habe, für den ich nicht unbedeutend bin. Vielmehr ist er mein Vater im Himmel. Durch Jesus Christus kann ich zu ihm kommen und ihn ansprechen. Was für ein Privileg!
Autor: Wolf-Dieter Kretschmer
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der Sinnsender„Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance“, heißt es. Und: „Der letzte Eindruck bleibt“.
Demnach haben letzte Worte besonderes Gewicht. Sie bleiben in Erinnerung. Es spielt keine Rolle, ob sie auf dem Bahnsteig, vor dem Sicherheitsbereich eines Verkehrsflughafens oder am Krankenbett gesprochen werden. Was zählt, ist das, was gesagt wird.
Sehr häufig fallen dann Sätze wie „Pass auf dich auf.“ „Bleib gesund.“ „Melde dich, wenn du gut angekommen bist.“ Oder: „Ich hab dich lieb.“
Ist das nicht bemerkenswert? Wenn wir den Eindruck haben, dass es wichtig ist, versichern wir uns gegenseitig unsere Liebe und Zuneigung.
Das hat Jesus auch so gehandhabt. Als er wenige Stunden vor seiner Passion ein letztes Mal mit den Jüngern beisammensitzt, erinnert er sie an etwas Wesentliches, als er sagt:
Gott selbst, der Vater, hat euch lieb, weil ihr mich liebt und glaubt, dass ich von ihm ausgegangen bin. Johannes 16, Vers 27
In dieser schlichten Aussage von Jesus stecken zwei tiefe Wahrheiten:
Zunächst einmal bezeichnet Jesus den allmächtigen Schöpfer von Himmel und Erde als Vater. Anders als in der Vorstellung vieler Philosophen jener Zeit ist Gott nicht weit entfernt und desinteressiert an dem, was hier auf der Erde passiert. Er ist auch nicht an einen Aufenthaltsort wie beispielsweise den Jerusalemer Tempel gebunden. Ihm sind Nähe und Beziehung wichtig.
Die zweite Wahrheit betrifft Gottes Liebe. Die hat direkt mit Jesus zu tun, der von Gott ausgegangen ist. An anderer Stelle im Johannesevangelium wird Jesus mit den Worten zitiert: Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Kapitel 3, Vers 16.
Ich finde das erstaunlich. Jesus versichert den Jüngern, dass Gott sie trotz seiner Größe und Erhabenheit wie ein Vater liebt.
Das ermutigt mich. Die Worte Jesu erinnern mich daran, dass ich es mit einem Gott zu tun habe, für den ich nicht unbedeutend bin. Vielmehr ist er mein Vater im Himmel. Durch Jesus Christus kann ich zu ihm kommen und ihn ansprechen. Was für ein Privileg!
Autor: Wolf-Dieter Kretschmer
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