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Im Matthäus-Evangelium wird eine bewegende Glaubensgeschichte erzählt. Vorausgegangen ist ein überwältigendes Erlebnis. Jesus hat ein gewaltiges Wunder vollbracht, in dem er 5.000 Menschen mit ein paar Broten und Fischen gesättigt hat.
Dem ereignisreichen Tag folgt eine nicht minder aufregende Nacht. Die Jünger rudern über den See. Sie sind ohne ihren Meister unterwegs, weil Jesus sie vorausgeschickt hat. Er möchte allein sein und beten.
Im Matthäus-Evangelium heißt es: Das Boot hatte sich weit vom Ufer entfernt und war in schweren Seegang geraten, denn ein starker Wind war aufgekommen.
Gegen drei Uhr morgens bemerkt einer der Jünger etwas Ungewöhnliches. In der Ferne bewegt sich ein Schatten auf dem Wasser, der wie Jesus aussieht. Aber wie kann das sein, nachts mitten auf dem See? Ist das womöglich ein Geist?
Wieder einmal überrascht Jesus seine Gefolgsleute. Tatsächlich ist er es, der auf sie zusteuert. „Ich bin es! Habt keine Angst“, ruft Jesus ihnen zu.
Mich beeindruckt, was als Nächstes geschieht. Petrus ruft: „Herr, wenn du es wirklich bist, befiehl mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen.“ Und Jesus? Der antwortet Petrus mit den Worten: „Dann komm!“
Hand aufs Herz. Hätten Sie sich das zugetraut? Angesichts von Wind und Wellen Jesus um so etwas zu bitten? Mein Mut hätte dafür nicht ausgereicht.
Aber Petrus steigt aus dem Boot und erlebt ein Wunder. Tatsächlich! Das Wasser trägt ihn!
In der Bibel steht nicht, wie weit Petrus auf dem Wasser gegangen ist. Es wird lediglich berichtet, dass Petrus sich irgendwann hat ablenken lassen von Wind und Wellen. Und das ist der Moment gewesen, in dem die Angst ihn überkommen und das Wasser seine Tragkraft verloren hat. Im Matthäus-Evangelium heißt es:
Petrus rief: „Herr, rette mich!“ Jesus streckte sogleich die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: „Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?“ Matthäus 14, Vers 30–31
Die Worte Jesu erinnern mich daran, dass er auch mit meinem Kleinglauben und meinen Zweifeln umgehen kann! Ich finde das tröstlich. Wenn ich in Not bin, ist Jesus bereit, auch mir seine rettende Hand entgegenzustrecken.
Autor: Wolf-Dieter Kretschmer
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der SinnsenderIm Matthäus-Evangelium wird eine bewegende Glaubensgeschichte erzählt. Vorausgegangen ist ein überwältigendes Erlebnis. Jesus hat ein gewaltiges Wunder vollbracht, in dem er 5.000 Menschen mit ein paar Broten und Fischen gesättigt hat.
Dem ereignisreichen Tag folgt eine nicht minder aufregende Nacht. Die Jünger rudern über den See. Sie sind ohne ihren Meister unterwegs, weil Jesus sie vorausgeschickt hat. Er möchte allein sein und beten.
Im Matthäus-Evangelium heißt es: Das Boot hatte sich weit vom Ufer entfernt und war in schweren Seegang geraten, denn ein starker Wind war aufgekommen.
Gegen drei Uhr morgens bemerkt einer der Jünger etwas Ungewöhnliches. In der Ferne bewegt sich ein Schatten auf dem Wasser, der wie Jesus aussieht. Aber wie kann das sein, nachts mitten auf dem See? Ist das womöglich ein Geist?
Wieder einmal überrascht Jesus seine Gefolgsleute. Tatsächlich ist er es, der auf sie zusteuert. „Ich bin es! Habt keine Angst“, ruft Jesus ihnen zu.
Mich beeindruckt, was als Nächstes geschieht. Petrus ruft: „Herr, wenn du es wirklich bist, befiehl mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen.“ Und Jesus? Der antwortet Petrus mit den Worten: „Dann komm!“
Hand aufs Herz. Hätten Sie sich das zugetraut? Angesichts von Wind und Wellen Jesus um so etwas zu bitten? Mein Mut hätte dafür nicht ausgereicht.
Aber Petrus steigt aus dem Boot und erlebt ein Wunder. Tatsächlich! Das Wasser trägt ihn!
In der Bibel steht nicht, wie weit Petrus auf dem Wasser gegangen ist. Es wird lediglich berichtet, dass Petrus sich irgendwann hat ablenken lassen von Wind und Wellen. Und das ist der Moment gewesen, in dem die Angst ihn überkommen und das Wasser seine Tragkraft verloren hat. Im Matthäus-Evangelium heißt es:
Petrus rief: „Herr, rette mich!“ Jesus streckte sogleich die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: „Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?“ Matthäus 14, Vers 30–31
Die Worte Jesu erinnern mich daran, dass er auch mit meinem Kleinglauben und meinen Zweifeln umgehen kann! Ich finde das tröstlich. Wenn ich in Not bin, ist Jesus bereit, auch mir seine rettende Hand entgegenzustrecken.
Autor: Wolf-Dieter Kretschmer
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