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In der Nacht gab es im Ukraine-Krieg erneut Angriffe von beiden Seiten. In der Ukraine wurde ein Gefängnis getroffen, während die Ukraine weitere Drohnenangriffe flog.
US-Präsident Trump erhöht den Druck auf Moskau, um einen Frieden für die Ukraine zu erzwingen. Russlands früherer Staatschef Medwedew spricht von möglichen Folgen – einem Krieges gegen das „eigene Land“. Selenskyj lobt Trumps Ankündigung.
US-Präsident Donald Trump setzt dem russischen Präsidenten Wladimir Putin eine Frist von „zehn bis zwölf Tagen“, um den Ukraine-Krieg zu beenden. Das neue Ultimatum gelte ab Montag.
Einen wunderschönen guten Morgen! Der neue Zolldeal zwischen der EU und den USA steht: Wer profitiert, wer verliert? Als Nächstes geht es um den Haushaltsausschuss. De-facto-Vorsitzende Lisa Paus erwartet, dass sie den Ausschuss auch weiterhin durch die Haushaltsberatungen führen wird – obwohl sie nur zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde. Als Drittes werfen wir einen Blick darauf, was Kurzvideos mit unserem Gehirn anstellen – und was hilft, wieder tiefer zu denken.
Der Tag in 2 Minuten hält Sie mit wichtigen Meldungen auf dem Laufenden. Hier die heutigen Themen:
„Handelskrieg“ abgewendet
Der neue Zoll-Deal zwischen der EU und den USA steht. Künftig dürfen US-Autos zollfrei in die EU, während auf europäische Exporte ein Basiszoll von 15 Prozent erhoben wird. Darüber hinaus will die EU mehr in den USA investieren und dort Energie einkaufen. Kommissionspräsidentin von der Leyen nennt das Abkommen den bestmöglichen Deal. Kanzler Merz begrüßt die Einigung, Frankreichs Premier spricht hingegen von einem „schwarzen Tag“ für Europa.
Rekordschulden für Bundeshaushalt
In der Haushaltsplanung des Bundes wird eine große Finanzierungslücke erwartet. Bis 2029 fehlen voraussichtlich über 170 Milliarden Euro – rund 28 Milliarden mehr als zuletzt geplant. Gründe sind unter anderem der beschlossene Wachstumsbooster, die Ausweitung der Mütterrente und höhere Zinsausgaben.
Renteneintrittsalter bleibt
Die Bundesregierung will noch vor der Sommerpause erste Teile ihres Rentenpakets beschließen. Geplant sind eine Haltelinie beim Rentenniveau, Verbesserungen bei der Mütterrente und mehr Flexibilität für Rentner, die weiterarbeiten möchten. Am Renteneintrittsalter will die Regierung nicht rütteln – trotz jüngster Aussagen von Wirtschaftsministerin Reiche, wonach die Menschen länger arbeiten müssten, um dem demografischen Wandel entgegenzuwirken.
„Bandenmäßiger Leistungsmissbrauch“
Die Zahl der Betrugsfälle beim Bürgergeld ist deutlich gestiegen. 2024 meldeten die Jobcenter über 400 Fälle – fast doppelt so viele wie im Jahr zuvor. Dabei wird gezielt ein unberechtigter Anspruch vorgetäuscht, oft mithilfe organisierter Gruppen, die Menschen aus anderen EU-Staaten anwerben.
Bahnunglück
Im Süden Baden-Württembergs ist ein Regionalzug entgleist. An Bord waren rund 100 Fahrgäste. Drei Menschen kamen ums Leben, darunter der Lokführer und eine 70-jährige Frau. Die Polizei vermutet, dass starker Regen einen Abwasserschacht überlaufen ließ – dadurch könnte die Böschung unter dem Gleis ins Rutschen geraten sein.
Ein Prozess in Moskau und eine mehrjährige Haftstrafe für eine russische Frau, die sich gegen die Verfolgung von Falun Gong in China ausgesprochen hat, werfen ein Licht auf die immer stärkere Annäherung Russlands an das kommunistische China.
Erst erlässt das ukrainische Parlament ein Gesetz, womit die Korruption effektiver bekämpft werden soll. Präsident Selenskyj setzt dieses Gesetz in Kraft. Dann gibt es die größten Proteste in Kiew seit 2014 und auch die EU ist irritiert. Daraufhin kassiert Selenskyj das Gesetz wieder ein. Ein neues Gesetz soll am 31. Juli im Parlament abgestimmt werden. Was ist los in Kiew? Eine Analyse
Hunger, Gewalt, Grenzsschließungen: Die Lage in Gaza ist teils „katastrophal“. Mehr als 2 Millionen Palästinenser leiden unter schwerwiegenden Versorgungsengpässen, da das Hilfssystem in Gaza zusammengebrochen ist.
Die USA und die EU haben sich auf ein Handelsabkommen geeinigt, das 15-prozentige Zölle auf Waren aus der EU vorsieht. Die jetzt vereinbarte Regelung ist laut von der Leyen der bestmögliche Deal.
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