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„Es reicht!“
Diese Aussage höre ich, wenn eine bestimmte Grenze überschritten ist. Das Wort aus dem 2. Buch der Chronik 25,8, das Sie und mich durch den Tag leiten will „Bei Gott steht die Kraft zu helfen und fallen zu lassen“ meint genau das.
Ich kann den König von Juda, Amazja, gut verstehen. Sein Volk Israel ist umgeben von einer Vielzahl feindlicher Völker. Und der König muss dafür sorgen, dass sein Volk verteidigungsbereit ist. Und wenn er in die Runde der eingezogenen Kriegsleute schaut, dann sagt er sich wohl: „Es reicht.“ Von wegen!
Da tritt ein Prophet ihm entgegen. Hat Amazja nicht das Wesentliche vergessen? Israel ist doch Gottes Volk. Und Gott wacht über dem Volk. Und wenn die Feinde Israel ans Leder wollen, dann bekommen sie es mit Gott zu tun. Von seinem Volk heißt es: „Er behütete es wie seinen Augapfel.“ Durch den Propheten Sacharja lässt er Israel ausrichten: „Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen.“ Das Volk Gottes ist nicht auf die Menge der Soldaten und die besseren Waffen angewiesen. Es braucht nur seinen Gott. Wenn Gott mit ihm ist, dann ist Israel immer in der Mehrheit. Auf ihn dürfen die Leute Gottes sich verlassen. Ihm dürfen sie glauben. Bei ihm sind sie auf der Seite des Siegers. Da er dabei ist, kann Amazja eine große Zahl von Kriegern wieder nach Hause schicken. Das hatte auch schon der Richter Gideon erfahren: Sie können es im Richterbuch, Kapitel 7 nachlesen. So steht jetzt Amazja vor der Frage: Glaube ich dieser Botschaft, in der Gott sagt: Es reicht!?
Nun hat sich Gott seither nicht gewandelt. Im Gegenteil. Nun gilt diese Zusage allen, die an Jesus glauben und zur Gemeinde gehören. „Mir ist gegeben alle Gewalt. Ich bin bei euch alle Tage“ (Matthäus 28,18).
Ich weiß nicht, was Sie heute bewegt, welchen Herausforderungen Sie gegenüberstehen.
Eines weiß ich aber: Wenn Sie sich im Glauben an Jesus wenden, dann haben Sie den auf Ihrer Seite, der den Tod überwunden hat und dem alle Mächte dienen müssen. Und der allen Gegenmächten entgegensteht und sagt: Es reicht!
Es war in den sechziger Jahren in der DDR. Der junge Mann wollte in der Berufsschule deutlich machen, dass er zu Jesus gehört. Deshalb trug er das Kugelkreuz, ein Anstecker der evangelischen Jugend an seinem Anorak. Eines Morgens tritt ihm der Klassenlehrer in den Weg, zeigt auf das Kreuz und sagt: „Dieses Zeichen gehört nicht in eine sozialistische. Schule. Sie können es abmachen – und bleiben, wer sie sind. Sie können es aber auch dran lassen - und ziehen die Konsequenzen (das hieß ‚Verweis von der Schule‘). Ich gebe Ihnen drei Tage Zeit zum Überlegen. In diesen drei Tagen wurde dem jungen Mann in seinen Gebeten mit Zittern und Zagen klar: Das Kreuz bleibt dran. Bei der mündlichen Prüfung erlebte er dann, dass bei einer politisch verfänglichen Frage, der Klassenlehrer ihm zur Seite sprang und die Prüfung rettete.
Vielleicht hat Martin Luther bei seinem Reformationslied „Ein feste Burg“ das Wort der heutigen Losung der Herrnhuter Brüdergemeine und nicht nur Psalm 46 vor Augen gehabt, als er dichtete:
Mit unsrer Macht ist nichts getan,
Fragst du, wer der ist?
Damit lässt es sich getröstet leben.
Es reicht!
Autor: Rainer Dick
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der Sinnsender„Es reicht!“
Diese Aussage höre ich, wenn eine bestimmte Grenze überschritten ist. Das Wort aus dem 2. Buch der Chronik 25,8, das Sie und mich durch den Tag leiten will „Bei Gott steht die Kraft zu helfen und fallen zu lassen“ meint genau das.
Ich kann den König von Juda, Amazja, gut verstehen. Sein Volk Israel ist umgeben von einer Vielzahl feindlicher Völker. Und der König muss dafür sorgen, dass sein Volk verteidigungsbereit ist. Und wenn er in die Runde der eingezogenen Kriegsleute schaut, dann sagt er sich wohl: „Es reicht.“ Von wegen!
Da tritt ein Prophet ihm entgegen. Hat Amazja nicht das Wesentliche vergessen? Israel ist doch Gottes Volk. Und Gott wacht über dem Volk. Und wenn die Feinde Israel ans Leder wollen, dann bekommen sie es mit Gott zu tun. Von seinem Volk heißt es: „Er behütete es wie seinen Augapfel.“ Durch den Propheten Sacharja lässt er Israel ausrichten: „Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen.“ Das Volk Gottes ist nicht auf die Menge der Soldaten und die besseren Waffen angewiesen. Es braucht nur seinen Gott. Wenn Gott mit ihm ist, dann ist Israel immer in der Mehrheit. Auf ihn dürfen die Leute Gottes sich verlassen. Ihm dürfen sie glauben. Bei ihm sind sie auf der Seite des Siegers. Da er dabei ist, kann Amazja eine große Zahl von Kriegern wieder nach Hause schicken. Das hatte auch schon der Richter Gideon erfahren: Sie können es im Richterbuch, Kapitel 7 nachlesen. So steht jetzt Amazja vor der Frage: Glaube ich dieser Botschaft, in der Gott sagt: Es reicht!?
Nun hat sich Gott seither nicht gewandelt. Im Gegenteil. Nun gilt diese Zusage allen, die an Jesus glauben und zur Gemeinde gehören. „Mir ist gegeben alle Gewalt. Ich bin bei euch alle Tage“ (Matthäus 28,18).
Ich weiß nicht, was Sie heute bewegt, welchen Herausforderungen Sie gegenüberstehen.
Eines weiß ich aber: Wenn Sie sich im Glauben an Jesus wenden, dann haben Sie den auf Ihrer Seite, der den Tod überwunden hat und dem alle Mächte dienen müssen. Und der allen Gegenmächten entgegensteht und sagt: Es reicht!
Es war in den sechziger Jahren in der DDR. Der junge Mann wollte in der Berufsschule deutlich machen, dass er zu Jesus gehört. Deshalb trug er das Kugelkreuz, ein Anstecker der evangelischen Jugend an seinem Anorak. Eines Morgens tritt ihm der Klassenlehrer in den Weg, zeigt auf das Kreuz und sagt: „Dieses Zeichen gehört nicht in eine sozialistische. Schule. Sie können es abmachen – und bleiben, wer sie sind. Sie können es aber auch dran lassen - und ziehen die Konsequenzen (das hieß ‚Verweis von der Schule‘). Ich gebe Ihnen drei Tage Zeit zum Überlegen. In diesen drei Tagen wurde dem jungen Mann in seinen Gebeten mit Zittern und Zagen klar: Das Kreuz bleibt dran. Bei der mündlichen Prüfung erlebte er dann, dass bei einer politisch verfänglichen Frage, der Klassenlehrer ihm zur Seite sprang und die Prüfung rettete.
Vielleicht hat Martin Luther bei seinem Reformationslied „Ein feste Burg“ das Wort der heutigen Losung der Herrnhuter Brüdergemeine und nicht nur Psalm 46 vor Augen gehabt, als er dichtete:
Mit unsrer Macht ist nichts getan,
Fragst du, wer der ist?
Damit lässt es sich getröstet leben.
Es reicht!
Autor: Rainer Dick
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