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Mitten in den Zwanzigern hat sich Schwester Regina für ein Leben mit Gott und für ein Leben im Kloster entschieden. Zu dem Zeitpunkt war sie mitten im Lehramt-Studium in Münster. Nach vielen Überlegungen, einer Art Probephase im Kloster und mehren Impulsen, ist Schwester Regina mit 25 Jahren in die Gemeinschaft der Augustiner Chorfrauen in Holsterhausen eingetreten und arbeitet seitdem als Lehrerin für Spanisch und Religion am BMV-Gymnasium in Essen.
Mittlerweile ist Schwester Regina 40 Jahre alt und immernoch die jüngste Ordensschwester im Kloster. Nach ihr ist keine geblieben. Mit der Entscheidung für das Leben im Kloster entscheidet, man sich auch gleichzeitig gegen ganz viele andere Dinge: Ausgehen, Partnerschaften, Freizeitgestaltung, die eigene Wohnung - die Dinge wollen junge Menschen heute nicht mehr so leicht aufgeben, meint Schwester Regina. Aber das Leben im Kloster ist nicht so, wie wir es aus Filmen kennen. Trotzdem fragt Mona Belinskiy im Podcast: Zweifelt man manchmal an der Entscheidung? Wie sehr bestimmt das Leben im Kloster die eigene Identität und ist die Zukunft eines Klosters in Gefahr, wenn es keinen Nachwuchs gibt?
Profi-Boxer Patrick Korte aus Essen nennt sich auch „Big Patrick“. Im Radio Essen-Podcast „Essen im Ohr“ verrät er aber auch seinen vollständigen, bürgerlichen Namen. Gegenüber dem Podcast-Host Fabian Schulenkorf erzählt Korte auch, wie er zum Boxen gekommen ist und dass sein Weg dahin nicht immer einfach war: Aufgewachsen bei seiner Mutter in einem Hochhaus in Borbeck erzählt er im Podcast von seiner Jugend, in der er „sich gerne gerauft und geprügelt hat“ und von seiner Zeit als Türsteher. Inzwischen arbeitet der dreifache Vater beruflich mit Jugendlichen, unterstützt sie in ihrem Alltag und engagiert sich bei vielen sozialen Projekten.
Wie Patrick Korte den Sport und sein Engagement zusammenbringt, wie er seine Flugangst beseitig und seine Gegner geschlagen hat, erzählt er in dieser Folge vom Radio Essen-Podcast "Essen im Ohr". Er beantwortet Entweder-oder-Fragen, vervollständigt die Kurzsatzrunde und gibt tiefe Einblicke in sein Sportler- und Privatleben. Viel Gesprächsstoff also für eine Podcast-Folge mit schlagkräftigen Argumenten und vielen Talern fürs Phrasenschwein.
Patrick Korte auf Facebook, Instagram und auf seiner Homepage.
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Alina und Andi von Frida Gold sind gekommen, um mit uns die Jubiläums-Folge "Essen im Ohr" zu feiern. Wie verschafft man sich als junger Künstler oder junge Künstlerin Gehör? Das mussten Andi und Alina von Frida Gold früh für sich herausfinden. Seit 15 Jahren machen die beiden zusammen Musik. Kennengelernt haben sie sich auf einem Newcomer-Wettbewerb im Ruhrgebiet. Andi hat an der Popakademie studiert, Alina kommt eigentlich aus der Klassik und war an der Folkwang Musikschule Essen. Eine Sache hatten die beiden aber gemeinsam: Sie wollten Pop-Musik machen, Gedanken aufschreiben und festhalten, erzählen sie Mona Belinskiy und Christian Pflug im Podcast: "Ich hatte das Gefühl, dass es lauter Grenzen gibt. In der Popmusik sind die Regeln allerdings ungeschrieben. Aber im Ruhrgebiet wird einem das musikalische Netzwerk nicht in die Wiege gelegt. Dabei gibt es so viele kreative Menschen hier."
Frida Gold machten Tag und Nacht Musik zusammen und waren überzeugt davon, ihre Musik zu den Menschen zu bringen. Sie sind mit Bosse auf Tour gegangen und brachten ihr erstes Album raus. Mit dem spielten sie im Vorprogramm bei Kylie Minogue und auf großen Festivals. Ihr großer Hit "Wovon sollen wir träumen" lief in den Radios rauf und runter. Bis heute bedeutet der Song den beiden viel. Denn nach dem ersten großen Erfolg mussten die beiden für sich feststellen: Im Musikbusiness man selbst zu bleiben, ist gar nicht so leicht. Heute sind die beiden ohne Label. Mittlerweile haben sie eine eigene Struktur, in der es ausschließlich um ihr künstlerisches Anliegen geht. In der neuen Podcast-Folge reden die beiden über Musikalisches, Persönliches und über die Dinge, die Künstlerinnen und Künstlern auf dem Herzen liegen.
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Ein weiteres Jahr voller spannender Gäste, Highlights und Pannen liegt hinter dem Essen im Ohr-Team. Wir waren ernst, lustig und mit besonderen Menschen an besonderen Orten unterwegs - ob im Essener Stadtarchiv, bei Alpakas, auf dem geschichtsträchtigen Sofa in der Lichtburg oder mit drei Politikern im Studio, ob mit Kamrad, Stella Lingen oder den Freerunning Schlappen, Helferinnen und Helfern nach dem Erdbeben in der Türkei oder einer Ärztin, die über Migräne aufklärt: Einige Ausschnitte und Erinnerungen fassen Euch Fabian Schulenkorf, Christian Pflug und Mona Belinskiy in einem besonderen Jahresrückblick zusammen.
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Angefangen hat es mit Open Air Raves in Essener Industrie-Baracken, dekorierten Bühnen und viel Techno Musik. Nach wenigen Veranstaltungen und hunderten Gästen später, trafen zehn Freunde eine Entscheidung: Wir wollen Kultur in Essen mitgestalten. 2017 hat sich das Gitter Kollektiv gegründet und sich seitdem eigenständig Kulturräume erschlossen. Heute haben sie den Gitter Raum am Viehofer Platz – für Konzerte, Ausstellungen, eine offene Fahrradwerkstatt und als Begegnungsstätte. Sie wollen kulturelle Räume mitgestalten, als niederschwelliges Angebot und sehen viel Potential in unserer Stadt und im gesamten Ruhrgebiet. Auch die Stadt Essen ist auf sie aufmerksam geworden. In der neuen Podcast-Folge "Essen im Ohr" sprechen Annabelle, Dominik und Micha vom Gitter Kollektiv mit Mona Belinskiy und beantworten die Fragen: Wie wichtig ist unserer Stadt die Förderung von junger Kunst und Kultur? Gibt es Räume für Kreatives und Subkulturen in der Stadt? Und was für Chancen verpassen wir eigentlich, wenn wir es jungen Menschen bei uns in der Stadt schwerer machen, einen kreativen Ort zu schaffen?
Das Kino "Lichtburg" in Essen hat 2023 seinen 95. Geburtstag gefeiert. Dass das größte und vermutlich schönste Kino Deutschlands noch immer steht und Schauspielerinnen und Regisseure, Bands und Fans aus aller Welt nach Essen lockt ist zum großen Teil der Verdienst von Marianne Menze. Sie leitet die Essener Filmkunsttheater GmbH und hat schon einiges erlebt: Pierce Brosnan, der mit einem Hubschrauber eingeflogen wurde, Campino der mit den Toten Hosen ein intimes Konzert in der Lichtburg spielte und eine Stadt, die mit großer Solidarität ihr Kino vor der Schließung bewahrt hat.
Für diese und mehr Geschichten hat sie "Essen im Ohr"-Host Fabian Schulenkorf in ihr Büro eingeladen, in dem schon Romy Schneider saß.
Das Essener Filmkunsttheater GmbH im Web, auf Facebook und Instagram
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Wir bringen die aktuellsten Themen aus Essen direkt in Euer Ohr. Und zwar mit vielen unterschiedlichen Gästen. Promis aus unserer Stadt, Sportler:innen und Politiker:innen finden bei uns genauso Gehör wie die Frau aus dem Alltag, die eine Coronavirus-Infektion überstanden hat oder der Busfahrer aus Essen, der eine verrückte Geschichte zu erzählen hat. Wäre dieser Podcast ein Song, wäre er ein Ohrwurm. Bei Essen im Ohr gibt es kein Blabla, sondern Ihr erfahrt in jeder Folge etwas Neues. In freundkritischer Atmosphäre haken wir nach und werden kritisch, aber es ist auch immer Platz für viele Lacher!
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