„Wenn es draußen wieder ruhiger wird, dann werde ich auch wieder gelassener." Ein Satz, den ich in Führungskräfte-Workshops und 1:1-Sparings immer wieder höre. Und ein Irrglaube. Denn dieser ruhigere Moment im Außen kommt nicht. In dieser Folge geht es um die Frage, wie du in einer Welt, die permanent schneller wird, für dich selbst zur Ruheinsel wirst – und was das für deinen Führungsalltag bedeutet.
Worum es in dieser Folge?
Ich nehme dich mit auf eine ehrliche Bestandsaufnahme: Wie geht es dir eigentlich gerade? Ausgehend von der BANI-Welt – brüchig, ängstlich, nichtlinear, unbegreiflich – zeige ich, warum klassische Planung und der Griff nach mehr Kontrolle uns zwar kurzfristig beruhigen, langfristig aber Energie kosten. Und warum der Versuch, Unbegreifliches begreifen zu wollen, in eine Spirale aus Unzufriedenheit führt.
Die größten Energieräuber im Überblick:
Kontrolle statt Vertrauen: Der Versuch, alles im Griff zu haben, kostet mehr Kraft, als er Sicherheit bringt.Dauernde Erreichbarkeit: E-Mail, Messenger, offene Tür – ohne bewusste Phasen der Nicht-Erreichbarkeit gibt es keine Erholung.Offene Schleifen: Aufgeschobene Entscheidungen binden Energie, auch wenn sie gerade nicht sichtbar sind.Der Kampf gegen das eigene Gefühl: Nicht das Gefühl selbst stresst am meisten, sondern der innere Richter, der sagt: „Ich sollte mich eigentlich nicht so fühlen."Bewusstheit über den eigenen Fokus – Energie folgt der AufmerksamkeitRuhe als trainierbare Fähigkeit, nicht als ZufallAkzeptanz statt Perfektionsanspruch: nicht alles muss gelöst, verstanden oder kontrolliert werdenRituale, die Kraft geben – vor Meetings, morgens, abendsAktives Kalendermanagement: Phasen der Erreichbarkeit und Nicht-Erreichbarkeit bewusst planenLass uns verbinden: LinkedIN
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