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Eine ökonomische Analyse zwischen Licht und Schatten.
In der heutigen Ausgabe steht der Koalitionsvertrag im Mittelpunkt. Die über 170 Seiten an Vereinbarungen stehen unter der Überschrift “Mehr Fortschritt wagen”. Lars Feld und Justus Haucap würden einige grundlegende Themen allerdings eher unter Stillstand und Rückstand verbuchen.
Im Detail geht es um die Vereinbarungen zu Rente, Steuern und Grundsicherung. Das Element des Forderns, aus der Formel Fordern und Fördern, werde weiter herunter gekocht. Vieles sei geprägt von der Traumabewältigung der SPD. Die müsse ihren Mut zu neuen Impulsen wiederfinden und zur Fortschrittspartei werden.
Neben dem Schatten der Enttäuschung gibt es aber auch Lichtblicke. Der Vorrang für die marktwirtschaftlichen Elemente und das Bekenntnis zu soliden Staatsfinanzen sorgen für “positive vibrations” aus ökonomischer Sicht. Außerdem seien gesellschaftspolitisch gewaltige Fortschritte möglich, die mit der Union nicht machbar wären.
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Über die Vorteile der Cannabis-Legalisierung und eine hartnäckige Inflation: Lars Feld und Justus Haucap führen in der heutigen Folge aus, warum die Legalisierung von Cannabis nicht nur Vorteile für die Staatskasse hätte, sondern auch den Drogen-Schwarzmarkt voraussichtlich massiv eindämmen würde.
“Die EZB ist mit Abstand die unabhängigste Notenbank der Welt”, sagt Lars Feld. Der ehemalige Chef der Wirtschaftsweisen spricht über eine anfänglich unterschätze Inflation und lobt dabei eine emanzipierte Europäische Notenbank.
Darüber hinaus haben die beiden zudem über die Unterbrechung des Zertifizierungsverfahrens für NordStream 2 gesprochen. Lars Feld sieht den Fehler hier nicht bei der Bundesnetzagentur. Darüber hinaus waren auch die hohen Benzinpreise ein Thema in diesem ThePioneer Original Ökonomie Podcast.
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Über utopischen Unsinn und realistischen Spielraum.
Das Argument des Kaputtsparens hat sich mir nie so recht erschlossen, sagt Lars Feld. Der ehemalige Chef der Wirtschaftsweisen spricht über die Kritik an fiskalisch konservativen Positionen. Eine moderne Umsetzung spare nichts kaputt, sondern schaffe Spielräume.
Lars Feld und Justus Haucap führen in der heutigen Folge aus, wie eine modern umgesetzte konservative Geldpolitik zu Wirtschaftswachstum führt und die Abgabenlast senkt. Vor diesem Hintergrund werden auch verschiedene Möglichkeiten des Schuldenabbaus diskutiert.
Darüber hinaus wird über das Reformpotenzial einer Ampel-Koalition diskutiert, wobei die beiden Ökonomen hier nicht durchweg auf einer Linie sind. Weitere Themen sind die Energiekosten und die CO2-Bepreisung. Schlussendlich wird noch die Bundesbank-Personalie besprochen. Wird hier ein Falke gebraucht, aber eine Taube gesucht?
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Die strittigen Punkte im Sondierungspapier der Ampel.
Der Start der Koalitionsverhandlungen von SPD, Grünen und FDP steht im Mittelpunkt der heutigen Ausgabe. Als Grundlage für die wirtschaftsorientierte Auseinandersetzung damit dient einerseits das Sondierungspapier und andererseits die Kritik daran.
Lars Feld und Justus Haucap betonen den derzeitigen Gestaltungsspielraum, in dem viel möglich sei. So würden die rot-grün-gelben Pläne erhebliches Wachstumspotenzial für die Wirtschaft bieten. Kritikpunkten begegnen sie mit alternativen Lösungen, beispielsweise im Bereich der Rentenpolitik.
Ein weiteres Thema ist die Preisentwicklung. Dabei wird die Politik der Notenbanken genauer beleuchtet und die Inflationsangst. Hier sei neben Vorsicht auch Gelassenheit wichtig, denn allein schon steigende Inflationserwartungen könnten sich in steigenden Inflationsraten niederschlagen.
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Warum das liberale Auge nicht rot sieht.
In der heutigen Ausgabe sprechen Lars Feld und Justus Haucap über die Chancen, welche eine Ampel-Koalition bieten würden. Einem Jamaika-Bündnis stehen sie kritischer gegenüber, da insbesondere in der Wirtschafts- und Klimapolitik mit der Union eine Transformation schwieriger zu gestalten sei.
So sagt Lars Feld, Direktor des Walter Eucken Instituts und ehemaliger Vorsitzender des Sachverständigenrats, mit Blick auf eine mögliche Regierung von SPD, FDP und Die Grünen: “Es ist nicht so, dass meine liberale Seele verkümmert.” Der Wettbewerbsökonom Justus Haucap ergänzt: “Ein Wechsel ist überfällig. Und Grün-Gelb steht für diesen Wechsel.”
Im Mittelpunkt ihrer Diskussion stehen die schwierigsten Verhandlungsthemen, die vor allem in der Steuer- und Europapolitik liegen. Sie zeichnen zudem Kompromisslinien auf. Dabei seien Steuererhöhungen genauso wenig nötig wie eine Aufweichung der Schuldenbremse. Man müsse die Einnahmen nur intelligenter als bislang einsetzen.
Für Fragen und Feedback erreichen Sie uns per Email oder Sprachnachricht: [email protected].
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Kontroverse und Klartext, Mikro und Makro: Die Pioneer-Wirtschaftsweisen Prof. Lars Feld (Universität Freiburg) und Prof. Justus Haucap (Universität Düsseldorf) analysieren und kommentieren aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik und Finanzen.
Ein Podcast von The Pioneer.
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