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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Forum episodes

  • Gibt es zu viele Spitäler in der Schweiz?
    Ja, sagen Gesundheitsökonomen. Nirgendwo sonst sei die Spitaldichte so hoch wie in der Schweiz. Nein, sagen Regionen, die von einer möglichen Spitalschliessung betroffen sind. Denn Akutspitäler sind wichtig für eine Region. Auch als Arbeitgeber. Spitäler bewegen die Gemüter in der Schweiz. Was den einen lieb und teuer, weil nah, vertraut und identitätsstiftend, ist den andern ein finanzieller Gräuel.
    Gäste in der Sendung sind:
    * Rudolf Minnig, ehemaliger Chefarzt Spital Zweisimmen
    * Felix Schneuwly, Gesundheitsexperten des Internetvergleichsdienstes Comparis
    55 min
  • Neuer Mobilfunkstandard 5G – was kommt auf uns zu?
    Das neue Mobilfunknetz verlangt neue Antennenleistungen, um in kurzer Zeit noch grössere Datenmengen zu verarbeiten. Es soll sowohl technischen Fortschritt bringen, ruft aber auch Mahner auf den Plan. Was sind die Chancen und Risiken vom neuen Mobilfunkstandard 5G? Ist sie eine Gefahr für die gesellschaftliche Entwicklung und unsere Gesundheit oder macht die Welt damit einen grossen Schritt vorwärts? Diskutieren Sie mit.
    Gäste in der Sendung sind:
    * Martin Zahnd, Dachverband Elektrosmog Schweiz und Liechtenstein
    * Martin Röösli, Strahlenexperte Schweizerisches Tropen- und Public Health-Institut
    * Peter Grütter, Präsident Schweizerischer Verband der Telekommunikation Asut
    58 min
  • Schuldenfalle Krankenkasse: Mehr Prämienverbilligungen nötig?
    Die Gesundheitskosten steigen und steigen. Immer mehr Menschen in der Schweiz können die Krankenkassenprämie nicht mehr bezahlen und landen auf der Schuldenberatung, das zeigen Zahlen der Schweizer Beratungsstellen. Braucht es für noch mehr Haushalte Prämienverbilligungen, wie die Linke fordert? Oder ist das pure «Pflästerlipolitik»?
    In der Sendung «Forum» diskutieren Hörerinnen und Hörern mit:
    * David Roth, Präsident SP Kanton Luzern
    * Regine Sauter, Nationalrätin FDP, Mitglied der Kommission für Soziale Sicherheit und Gesundheit SGK
    57 min
  • Klima-Streiks – was kann die Jugendbewegung auslösen?
    Schweizer Schülerinnen und Schüler rufen den Klima-Notstand aus und gehen dafür auf die Strasse. Sei es in Zürich, Basel, Genf, Luzern oder St. Gallen. Dabei skandieren sie: «Wem sini Zuekunft? Öisi Zuekunft!» Rund 22'000 Schüler protestieren laut den Organisatoren letzte Woche in 15 Schweizer Städten.
    Vorbild ist die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg. Die 16-jährige Schwedin demonstriert seit dem Sommer jeden Freitag vor dem schwedischen Parlament für ein Umdenken in der Klimapolitik. Am WEF in Davos redete Greta Thunberg der Politik und Wirtschaft ins Gewissen:
    «Ich will, dass ihr handelt wie in einer Krise. Weil unser Haus in Flammen steht.»
    Wie sehen die jungen Menschen hierzulande die Klima-Aktivistin Greta Thunberg? Wie stehen sie selber zu den Klima-Protesten? Sie erzählen es in der Diskussions-Sendung «Forum».
    * Kim Rast: Die 18-jährige Kantonsschülerin zweifelt nicht am Klimawandel, hat sich am Luzerner Klimastreik aber nicht beteiligt: «Die Jugend soll sich mit Themen aktiv befassen und eigene Meinungen bilden können. Das Streiken hilft der eigentlichen Partizipation der Jugend an der Politik nicht.»
    * Jona Studhalter: Der 23-jährige Koch hat den Luzerner Klimastreik mitorganisiert: «Es ist ganz klar. Es gibt kein Recht auf 10 Franken EasyJet Flüge.»
    * Tamara Bertschi aus Hausen am Albis kommt gemeinsam mit ihrem 14-jährigen Sohn Kai in die Sendung. Er bringt diesen Samstag im Jugendparlament Zürich einen Vorschlag zum Klimaschutz ein. Seine Mutter erzählt, wie sich die Klimadebatte auf die Familie auswirkt.
    * Tobias Arnold: Der 29-jährige Politologe aus Altdorf beobachtet: «Die junge Klimabewegung zeigt, welche Bedeutung soziale Medien für die Mobilisierung heutzutage haben. Um politischen Erfolg zu haben, wird man aber nicht um die klassischen politischen Institutionen herumkommen.»
    57 min
  • Darf die Kirche politisch sein?
    Darf sich ein Pfarrer für die Konzernverantwortungsinitiative einsetzen? Oder sich gegen Kürzungen im Sozialbereich stark machen? Die Meinungen gehen weit auseinander. Was für die einen Einmischung ist, ist für die anderen ein Gebot der Menschlichkeit. «Zwingli – der Film», der eben in den Schweizer Kinos angelaufen ist, bannt die Geschichte des Reformators auf die Leinwand. Und eines ist klar: Zwingli machte von der Kanzel herunter Politik. Auch Jeremias Gotthelf alias Albert Bitzius nahm als Pfarrer und Publizist kein Blatt vor den Mund und wies auf desolate Zustände im Berner Lande hin.
    Und heute?
    Eine Gruppe von Theologinnen und Politiker will die politischen Pfarrer in die Schranken weisen. Die Kirche soll Werte vermitteln, aber keine Abstimmungsempfehlungen abgeben, so der Grundtenor.
    «Wir lassen uns den Mund nicht verbieten», sagen indes die Gegner dieses Ansinnens. Die Kirche müsse Stellung beziehen und sich auf die Seite der sozial Benachteiligten stellen.
    Gäste in der Sendung
    * Andreas Nufer, Pfarrer Heiliggeistkirche Bern
    * Martin Baumgartner, Pfarrer Kirchgemeinde Steig, Schaffhausen
    Diskutieren Sie mit
    Was denken Sie? Diskutieren Sie online mit (siehe Link unten). Die Online-Diskussion fliesst in die Livesendung ein.
    56 min
  • Stärker, grösser, breiter – was halten Sie vom SUV-Trend?
    Schnittige Geländelimousinen – leistungsstark und mit viel Bodenfreiheit – sind die beliebtesten Autos der Schweiz. Aussen robust, innen komfortabel. Fahrzeuge, die faszinieren und gleichsam polarisieren. Man liebt oder man hasst sie. Was ist Ihre Meinung? Autoimporteure sagen: SUVs entsprechen dem Bedürfnis unserer mobilen und kaufkräftigen Gesellschaft. Händler betonen den praktischen Nutzen von SUVs, deren Komfort und die bessere Übersicht.
    Nützlich oder protzig?
    Keine Freude an dieser Entwicklung haben beispielsweise Umweltverbände. Sie kritisieren den hohen Treibstoffverbrauch dieser Fahrzeuge und deren oft massige Gestalt. SUVs seien zudem ein Sicherheitsrisiko.
    In der Sendung «Forum» diskutieren mit Hörerinnen und Hörern:
    * Andreas Burgener, Direktor von «Auto Schweiz». Er vertritt die Vereinigung der Auto-Importeure.
    * Ruedi Blumer, Präsident VCS Schweiz. Er setzt sich für eine nachhaltige Verkehrspolitik ein.
    Autos werden immer stärker und grösser. Sind SUVs und Co. die richtigen Fahrzeuge für die Schweiz und unsere Welt? Diskutieren Sie mit.
    58 min
  • Bauzonen einfrieren - die Lösung im Kampf gegen die Zersiedelung?
    Die Schweiz wächst unübersehbar. In den Jahren 1985 bis 2009 wuchs die Siedlungsfläche um die Grösse des Genfersees. Im Mittelland reihen sich Einfamilienhäuser aneinander, auf Feldern künden weisse Stangen von geplanten Bauprojekten und Gewerbehallen schiessen aus dem Boden. Was ist zu tun? Müssen die grünen Wiesen in der Schweiz noch strikter geschützt werden? Ist dabei das «einfrieren» der Bauzonen das richtige Mittel? Oder genügt die aktuelle Raumplanung, wie vom Volk beschlossen? Diskutieren Sie hier mit!
    In der Live-Sendung «Forum» diskutieren:
    * Pro: Luzian Franzini, Co-Präsident Junge Grüne: «Wir müssen Sorge tragen zum Boden. Deshalb braucht es strikte Lösungen, um die Zersiedelung zu stoppen.»
    * Contra: Ueli Strauss, langjähriger Leiter Amt für Raumentwicklung St. Gallen: «Auch ich will die Landschaft schützen. Die Initiative ist aber viel zu starr und nimmt den Kantonen den Handlungsspielraum.»
    Keine neuen Bauzonen
    Damit kein weiteres Kulturland verbaut wird, haben die Jungen Grünen die Volksinitiative «Zersiedelung stoppen – für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung» lanciert. Die Initiative kommt am 10. Februar 2019 zur Abstimmung.
    In vergangenen Jahren haben viele Gemeinden grosse Gebiete als Bauland eingezont. Teilweise zu grosse Gebiete - Bauzonen auf Vorrat sozusagen.
    Im Kampf gegen die Zersiedelung trat deshalb 2014 das revidierte Raumplanungsgesetz in Kraft. Dieses wurde vom Schweizer Stimmvolk an der Urne mit 63% der Stimmen klar angenommen. Es verlangt von den Kantonen, ihre Baulandreserven zu beschränken und zu grosse Bauzonen zu verkleinern.
    55 min
  • Alles fährt Ski – wirklich?
    Skifahren steht in der Beliebtheitsskala der Schweizer weit vorn. Gleich nach Wandern, Radfahren und Schwimmen. Allerdings nimmt die Zahl der Skifahrenden stetig ab. Die Preise, der Schneemangel und das Wetter sind die grössten Spassbremsen im Skifahren. Stirbt das Skifahren langsam aus? Breitere Pisten, schnellere und komfortablere Bergbahnen und Beschneiungsanlagen sind heute in den Skistationen eine Selbstverständlichkeit. Lohnen sich diese Investitionen noch, wenn die Zahl der Skifahrerinnen und Skifahrer abnimmt?
    Muss man es einfach können?
    Ist Skifahren ein Auslaufmodell? Oder gehört Skifahren zu den Kulturtechniken wie Schwimmen oder Radfahren: Wenn man in der Schweiz lebt, muss man es einfach können?
    Diskutieren Sie mit!
    Gäste in der Sendung sind:
    • Therese Lehmann Friedli, stellvertretende Leiterin Forschungsstelle Tourismus Uni Bern
    • Urs Pfenninger, Tourismusdirektor Adelboden-Lenk-Kandersteg
    55 min
  • Gehören Globuli & Co. in die Grundversicherung?
    Eine neue Analyse von Santésuisse kommt zu einem Befund, der aufhorchen lässt: Homöopathie und andere alternativmedizinische Behandlungen verursachen im Vergleich zur Schulmedizin signifikant höhere Kosten. Der Grund: Komplementärmedizinische Behandlungen erfolgen offenbar oft zusätzlich zur Schulmedizin und treiben so die Gesundheitskosten in die Höhe.
    Mit Blick auf die Kostenexplosion im Schweizer Gesundheitswesen und die stetig steigenden Krankenkassenprämien ist der Streit um die Komplementärmedizin neu entfacht.
    Gehören Globuli & Co in die Grundversicherung? Diskutieren Sie mit in der Live-Sendung «Forum».
    Die Gäste:
    * Yvonne Gilli, Ärztin und Homöopathin, FMH Zentralvorstand
    * Lukas Brunner, Leiter Wirtschaftlichkeitsprüfung Santésuisse
    * Felix Schneuwly, Krankenkassenexperte Comparis
    57 min
  • Die «gelbe» Wut
    Es sind verstörende Bilder aus Paris. Brennende Autos, verrammelte Geschäfte und ein verschmierter Triumphbogen. Auf den Pariser Prachtmeilen flanierten an den vergangenen Wochenenden keine Touristen, sondern patroullierten Polizisten. Aus dem Nichts tauchten die «Gilets Jaunes» auf, um gegen die Politik zu demonstrieren. Was als friedlicher Protest gegen höhere Benzinsteuern begann, wurde zunehmend gewaltttätiger. Unter die Protestierenden mischten sich laut französischen Behörden auch gewaltbereite Gruppen aus dem rechten sowie dem linksextremen Politikspektrum.
    «Gilets Jaunes» – Symbol des Widerstands
    Die Benzinsteuer trifft vor allem Menschen auf dem Land, die wenig verdienen und auf das Auto angewiesen sind. Diese Steuer war der berühmte Tropfen der das Fass zum überlaufen brachte. Mittlerweile existiert ein ganzer Katalog von teils widersprüchlichen Forderungen an die Politik. Weniger Steuern, Einheitsrente, Rente mit 60 bis hin zu Volksentscheiden.
    Sind die Aufstände in Frankreich berechtigt? Ist es der Aufstand der Verlierer der Globalisierung?
    Diskutieren Sie mit in der Live-Sendung «Forum».
    Die Gäste
    * Peter Rothenbühler, ehemaliger Chefredaktor Le Matin Lausanne ist Kenner und Beobachter der französischen Politik. «Es sind die Verlierer der Globalisierung auf der Strasse.»
    * Reiner Eichenberger, Wirtschaftsprofessor Uni Fribourg. «Frankreich ist nicht reformfähig».
    53 min

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Im «Forum» diskutieren Fachleute mit Hörerinnen und Hörern aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Kultur oder Sport. Das «Forum» ist live.

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