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Es gibt eine interessante Story des amerikanischen Physik-Nobelpreisträgers 1944 Isidor, Isaac Rabi. Er war ein typischer Wissenschaftler, der wenig Worte machte. Als er den Nobelpreis erhielt, kamen Journalisten auf ihn zu und fragten: „Herr Rabi, welches Geheimnis ist eigentlich die Ursache für ihren Erfolg? Wie sind sie ein so kluger Physiker geworden, dass sie diesen bedeutenden Preis erhalten haben?“ Mit einem Satz antwortete Isaac Rabi: „Meine Mutter ist schuld. Alles habe ich ihr zu verdanken.“ Die Journalisten stutzen und fragten nach: „Erklären Sie uns dies doch ein bisschen genauer.“ Er erzählte: „Als ich noch zur Schule ging und dann wieder nach Hause kam, hat mich meine Mutter jeden Tag gefragt: ‚Isaac hast du heute eine gute Frage gestellt?‘ Immer nur diese eine Frage. Dies hat mich neugierig und zum Atomwissenschaftler gemacht.“
Wer Fragen stellt, wird klug. Mit dem Thema Klugheit und Weisheit beschäftigt sich auch der große Missionar und Abenteurer Paulus in seinem Brief an die Gemeinde in Ephesus. Dort steht (Epheser 5 Vers 17):
„Werdet nicht unverständig, sondern begreift, was der Wille Gottes ist.“
Einige Sätze davor ermutigt Paulus, die Christen in Ephesus: achtet sorgfältig darauf, dass ihr euer Leben so führt, nicht voller Dummheit, sondern voller Weisheit.
Heute werden wir eingeladen zu einem anspruchsvollen Glauben. Es entstehen immer wieder neue Situationen, die ich mit Jesus bewältigen will. Deshalb möchte ich den Verstand nicht verstecken, sondern einschalten und gründlich darüber nachdenken, wie Gott die Dinge versteht und was er durch mich und andere Christen in dieser Welt bewirken will. Der lebendige Gott hat uns den Verstand gegeben, damit wir in unserer Gesellschaft Gutes bewegen können. Die Frage bleibt daher. Was ist mein Auftrag? Was soll ich in seinem Namen gestalten – in der Familie, im Beruf, in der Gemeinde, in der Öffentlichkeit?
Im Propheten Micha steht: „Es ist dir gesagt, Mensch, was Gottes Wille ist und was der Herr von dir erwartet, nämlich Gottes Wort halten, Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.“ (Micha 6,8)
Zur Klugheit unseres christlichen Glaubens gehört also, dass ich in Gottes Wort lese und dadurch Gottes Gedanken immer wieder neu entdecke.
Zur Klugheit gehört immer auch die Liebe. Praktische Liebe üben ist eine Herausforderung, die jeden Tag gilt.
Und demütig sein vor Gott, das bedeutet doch, zu wissen: alles, was ich habe und bin, ist ein Geschenk Gottes. Diese Sichtweise gibt mir eine demütige und dankbare Haltung.
Dies nennt die Bibel klug. In der Bergpredigt zeigt Jesus, was ein kluger Mensch ist: er baut sein Lebenshaus nicht auf vergängliche Werte und billige Versprechen, sondern auf den Felsen Jesus Christus.
Klug ist, dass ich mein Leben auf himmlischen Segen ausrichte.
Besonders in der Jugendarbeit war es mir sehr wichtig, dass junge Leute alle Fragen, die sie auch an den Glauben haben, offen stellen. Stundenlang haben wir dann geforscht und geredet über Gottes Willen. Mit ehrlichem Fragen beginnt ein gesegnetes Leben. Dazu werden Sie heute ermutigt.
Autor: Hans-Martin Stäbler
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der SinnsenderEs gibt eine interessante Story des amerikanischen Physik-Nobelpreisträgers 1944 Isidor, Isaac Rabi. Er war ein typischer Wissenschaftler, der wenig Worte machte. Als er den Nobelpreis erhielt, kamen Journalisten auf ihn zu und fragten: „Herr Rabi, welches Geheimnis ist eigentlich die Ursache für ihren Erfolg? Wie sind sie ein so kluger Physiker geworden, dass sie diesen bedeutenden Preis erhalten haben?“ Mit einem Satz antwortete Isaac Rabi: „Meine Mutter ist schuld. Alles habe ich ihr zu verdanken.“ Die Journalisten stutzen und fragten nach: „Erklären Sie uns dies doch ein bisschen genauer.“ Er erzählte: „Als ich noch zur Schule ging und dann wieder nach Hause kam, hat mich meine Mutter jeden Tag gefragt: ‚Isaac hast du heute eine gute Frage gestellt?‘ Immer nur diese eine Frage. Dies hat mich neugierig und zum Atomwissenschaftler gemacht.“
Wer Fragen stellt, wird klug. Mit dem Thema Klugheit und Weisheit beschäftigt sich auch der große Missionar und Abenteurer Paulus in seinem Brief an die Gemeinde in Ephesus. Dort steht (Epheser 5 Vers 17):
„Werdet nicht unverständig, sondern begreift, was der Wille Gottes ist.“
Einige Sätze davor ermutigt Paulus, die Christen in Ephesus: achtet sorgfältig darauf, dass ihr euer Leben so führt, nicht voller Dummheit, sondern voller Weisheit.
Heute werden wir eingeladen zu einem anspruchsvollen Glauben. Es entstehen immer wieder neue Situationen, die ich mit Jesus bewältigen will. Deshalb möchte ich den Verstand nicht verstecken, sondern einschalten und gründlich darüber nachdenken, wie Gott die Dinge versteht und was er durch mich und andere Christen in dieser Welt bewirken will. Der lebendige Gott hat uns den Verstand gegeben, damit wir in unserer Gesellschaft Gutes bewegen können. Die Frage bleibt daher. Was ist mein Auftrag? Was soll ich in seinem Namen gestalten – in der Familie, im Beruf, in der Gemeinde, in der Öffentlichkeit?
Im Propheten Micha steht: „Es ist dir gesagt, Mensch, was Gottes Wille ist und was der Herr von dir erwartet, nämlich Gottes Wort halten, Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.“ (Micha 6,8)
Zur Klugheit unseres christlichen Glaubens gehört also, dass ich in Gottes Wort lese und dadurch Gottes Gedanken immer wieder neu entdecke.
Zur Klugheit gehört immer auch die Liebe. Praktische Liebe üben ist eine Herausforderung, die jeden Tag gilt.
Und demütig sein vor Gott, das bedeutet doch, zu wissen: alles, was ich habe und bin, ist ein Geschenk Gottes. Diese Sichtweise gibt mir eine demütige und dankbare Haltung.
Dies nennt die Bibel klug. In der Bergpredigt zeigt Jesus, was ein kluger Mensch ist: er baut sein Lebenshaus nicht auf vergängliche Werte und billige Versprechen, sondern auf den Felsen Jesus Christus.
Klug ist, dass ich mein Leben auf himmlischen Segen ausrichte.
Besonders in der Jugendarbeit war es mir sehr wichtig, dass junge Leute alle Fragen, die sie auch an den Glauben haben, offen stellen. Stundenlang haben wir dann geforscht und geredet über Gottes Willen. Mit ehrlichem Fragen beginnt ein gesegnetes Leben. Dazu werden Sie heute ermutigt.
Autor: Hans-Martin Stäbler
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