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Sind sie schon einmal mit der Wuppertaler Schwebebahn über die Wupper gefahren? Die Bahn wird in diesem Jahr 125 Jahre alt, ist denkmalgeschützt und die einzige ihrer Art, die weltweit noch in Betrieb ist. 13 Kilometer kann man mit ihr reisen und eine Rundfahrt kostet nur 4 Euro. Warum verweise ich auf die Schwebebahn? Ich finde sie ein schönes Bild, um den heutigen Vers aus dem Losungsheft der Herrnhuter Brüdergemeine aus Epheser 2,10 etwas zu veranschaulichen, der da lautet. „Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.“ (Epheser 2,10)
Die Wuppertaler Schwebebahn fährt hängend auf einer Schiene, also ist ihre Fahrt vorgegeben. Sie kann sich nur auf dieser Schiene bewegen und an den vorgesehenen Haltestellen anhalten. Wenn ich das übertrage, könnte ich sagen: Die Schiene ist wie Gottes weisende Hand und die Haltestellen sind wie vorbereitete Punkte, an denen wir anhalten können, um Gottes Auftrag auszuführen und gute Werke zu tun. Das heißt wir werden in Bewegung gesetzt, bleiben in Gottes Leitung und arbeiten an den Haltestellen, die Gott für uns vorbereitet hat. Es ist dann so wie eine geistliche Schwebebahn. Das beste Beispiel für diese Art ist Jesus selbst. Jesus fuhr als geistliche Schwebebahn ständig in Berührung mit Gott auf von Gott vorbereiteten Wegen und sagte im Johannesevangelium, Kapitel 5,19: „Wahrlich wahrlich ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht, denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.“
Im selben Kapitel liegen am Teich Bethesda viele Kranke. Jesus geht dort vorbei und heilt nur einen davon, nicht alle. Bei dem einen war die Haltestelle, wo die Schwebebahn stoppte. Die Schlussfolgerung daraus ist für mich: Ich bin ein Botschafter Gottes, aber ich mache nicht irgendetwas Frommes, sondern ich bin in meiner Schiene und stoppe da, wo die Haltestelle ist, denn da sind die Werke, die Gott vorbereitet hat. Dann kann ich auch schon mal länger an einer Haltestelle arbeiten, wenn ich mich auf Gottes Schiene weiß. Wenn ich aber ständig denke: Ist das nicht alles zu viel, was ich mache? Aber ich kann auch nicht nein sagen ohne Schuldgefühle zu bekommen, wenn jemand christliche Arbeit anbietet und sich keiner dafür meldet. Ein solches Leistungsdenken kann irgendwann zu Verbitterung, völliger Mitarbeitsunlust und Burnout führen. Die Anstrengung kommt immer dann, wenn ich glaube, alles selbst tun zu müssen, von dem in der Bibel steht, dass Gott es in Ihnen und mir tun möchte. Ich kann einfach nicht das ganze Leiden dieser Welt verändern. Gutes zu tun hat seine Grenzen und ich werde oft schwach. Aber Gott kann viel durch die Kraft des Heiligen Geistes tun. Und das auch mit mir, wenn ich nicht aus seiner Schienenleitung hüpfe, sondern in seinem Fahrplan bleibe, das zu tun, wozu er mich mit meinen Gaben und Fähigkeiten ganz speziell gebrauchen möchte, wozu er mich berufen hat. Ich wünsche Ihnen heute eine sehr gute Fahrt mit der geistlichen Schwebebahn in Wuppertal und überall, wo sie zuhören.
Autor: Thomas Huth
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By ERF - Der SinnsenderSind sie schon einmal mit der Wuppertaler Schwebebahn über die Wupper gefahren? Die Bahn wird in diesem Jahr 125 Jahre alt, ist denkmalgeschützt und die einzige ihrer Art, die weltweit noch in Betrieb ist. 13 Kilometer kann man mit ihr reisen und eine Rundfahrt kostet nur 4 Euro. Warum verweise ich auf die Schwebebahn? Ich finde sie ein schönes Bild, um den heutigen Vers aus dem Losungsheft der Herrnhuter Brüdergemeine aus Epheser 2,10 etwas zu veranschaulichen, der da lautet. „Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.“ (Epheser 2,10)
Die Wuppertaler Schwebebahn fährt hängend auf einer Schiene, also ist ihre Fahrt vorgegeben. Sie kann sich nur auf dieser Schiene bewegen und an den vorgesehenen Haltestellen anhalten. Wenn ich das übertrage, könnte ich sagen: Die Schiene ist wie Gottes weisende Hand und die Haltestellen sind wie vorbereitete Punkte, an denen wir anhalten können, um Gottes Auftrag auszuführen und gute Werke zu tun. Das heißt wir werden in Bewegung gesetzt, bleiben in Gottes Leitung und arbeiten an den Haltestellen, die Gott für uns vorbereitet hat. Es ist dann so wie eine geistliche Schwebebahn. Das beste Beispiel für diese Art ist Jesus selbst. Jesus fuhr als geistliche Schwebebahn ständig in Berührung mit Gott auf von Gott vorbereiteten Wegen und sagte im Johannesevangelium, Kapitel 5,19: „Wahrlich wahrlich ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht, denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.“
Im selben Kapitel liegen am Teich Bethesda viele Kranke. Jesus geht dort vorbei und heilt nur einen davon, nicht alle. Bei dem einen war die Haltestelle, wo die Schwebebahn stoppte. Die Schlussfolgerung daraus ist für mich: Ich bin ein Botschafter Gottes, aber ich mache nicht irgendetwas Frommes, sondern ich bin in meiner Schiene und stoppe da, wo die Haltestelle ist, denn da sind die Werke, die Gott vorbereitet hat. Dann kann ich auch schon mal länger an einer Haltestelle arbeiten, wenn ich mich auf Gottes Schiene weiß. Wenn ich aber ständig denke: Ist das nicht alles zu viel, was ich mache? Aber ich kann auch nicht nein sagen ohne Schuldgefühle zu bekommen, wenn jemand christliche Arbeit anbietet und sich keiner dafür meldet. Ein solches Leistungsdenken kann irgendwann zu Verbitterung, völliger Mitarbeitsunlust und Burnout führen. Die Anstrengung kommt immer dann, wenn ich glaube, alles selbst tun zu müssen, von dem in der Bibel steht, dass Gott es in Ihnen und mir tun möchte. Ich kann einfach nicht das ganze Leiden dieser Welt verändern. Gutes zu tun hat seine Grenzen und ich werde oft schwach. Aber Gott kann viel durch die Kraft des Heiligen Geistes tun. Und das auch mit mir, wenn ich nicht aus seiner Schienenleitung hüpfe, sondern in seinem Fahrplan bleibe, das zu tun, wozu er mich mit meinen Gaben und Fähigkeiten ganz speziell gebrauchen möchte, wozu er mich berufen hat. Ich wünsche Ihnen heute eine sehr gute Fahrt mit der geistlichen Schwebebahn in Wuppertal und überall, wo sie zuhören.
Autor: Thomas Huth
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