Geist.Zeit

Geist.Zeit

By Thorsten Dietz & Andreas LoosReligion & Spirituality
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Geist.Zeit episodes

  • Ist Jesus wahrhaftig auferstanden?
    Was bedeutet die Auferstehung heute?

    «Der Herr ist auferstanden – Er ist wahrhaftig auferstanden.» So lautet ein klassisch christlicher Gruss, der zu Ostern und in der österlichen Zeit in vielen Kirchen gewechselt wird. Was aber meinen wir, wenn wir «wahrhaftig» sagen?

    Andi und Thorsten greifen noch einmal die viel verhandelte Frage auf, ob man die Auferstehung als eine historische Tatsache oder als ein leibhaftiges Geschehen bezeichnen muss oder kann. Sie stellen unterschiedliche Argumente und Beobachtungen vor und erkennen: Die Antwort auf diese Frage hat sehr viel damit zu tun, was uns überhaupt als wahr und wirklich einleuchtet.

    Dass die ersten Zeuginnen und Zeugen der Osterbotschaft sich von einer Erfahrung herausgefordert sahen, die gerade nicht einzuordnen ist in Vorstellungen, die man immer schon mitbringt, kommt viel zu kurz.

    Sodann wenden sie sich der Frage zu, was die Auferstehung heute bedeutet; und welche theologische Deutungen ihnen in ihrem Leben wirklich als hilfreich und erfreulich eingeleuchtet haben.

    Was berührt uns an dieser Botschaft, so, dass wir nicht nur darüber nachdenken, sondern Hoffnung und Geborgenheit schöpfen, etwas mitnehmen, was wir besingen und feiern wollen? Wie reden wir von einer Wirklichkeit, die wir nie wirklich in den Griff kriegen und die uns doch immer wieder berührt und Ergriffenheit schenkt? Und wie können wir von dieser Botschaft reden, dass sie sich als fröhliche und befreiende Hoffnung wirklich für alle Menschen erweist?

    Podcast Geist.Zeit

    1 hr 20 min
  • Was soll das mit dem Kreuz?
    Warum und wozu ist Jesus Christus gestorben?

    Karfreitag ist vorbei. Und an den allermeisten Menschen unserer Zeit geht der Kreuzestod Jesu schon lange vorbei. Das muss nicht so bleiben, finden Thorsten und Andi. Obwohl die beiden schon seit Jahrzehnten über den Tod Jesu nachdenken und publizieren, stellen sie in dieser Folge erneut die Frage: Warum und wozu ist Jesus Christus gestorben?

    Den ersten Christ:innen wurde diese Frage förmlich zugemutet. Als ihnen Jesus als der Auferstandene erschienen war, begannen sie auf kreative Weise damit, seinen Tod als göttliches Handeln zugunsten und zum Heil der Menschen zu deuten. Dabei konnten sie weder auf Erklärungen Jesu noch auf die Tradition zurückgreifen. Thorsten und Andi stellen die Vielfalt an Bildbereichen und Metaphern vor, mit deren Hilfe das Neue Testament den Tod Jesu theologisch deutet. Was können wir von der Bibel heute lernen? Ab wann steht die Theologie in der Gefahr, die neutestamentliche Vielfalt durch eine Kreuzeslehre zu harmonisieren oder gar einzuebnen?

    Und was steckt hinter dem Begriff der Sühne und des Sühnetodes? Was bedeutete es, wenn die Menschen des Alten Testamentes ihre Sühnopfer darbrachten? Thorsten und Andi fassen viele Einsichten der neueren Exegese zusammen, um zu zeigen: Das Sühnopfer ist keine Leistung des Menschen gegenüber Gott, um ihn zu besänftigen, zufriedenzustellen oder versöhnlich zu stimmen.

    Schliesslich dreht sich alles um die klassisch gewordene Satisfaktionslehre des Anselm von Canterbury. Was war die erstaunliche Kreativleistung hinter diesem Zugang? Wie gelang es Anselm, das Kreuz Jesu für den Kontext seiner Zeit neu verstehbar zu machen? Wie entwickelte sie sich weiter zu einer fragwürdigen Lehre vom stellvertretenden Strafleiden Jesu?

    Andi und Thorsten arbeiten nicht nur kritikwürdige Punkte bestimmter Kreuzestheologien heraus, sondern formulieren auf der Basis alter und neuer Ansätze ihre eigene Antwort auf die Frage: Was ist der Sinn des Kreuzestodes Jesu für uns heute?

    Podcast Geist.Zeit

    1 hr 18 min
  • Kathy Ehrensperger: Wie jüdisch ist der christliche Gott?
    Vorstellungen und Vorurteile überwinden

    Über viele Generationen hinweg war es im Christentum selbstverständlich, den eigenen Glauben immer auch in kritischer Abgrenzung vom Judentum zu beschreiben. Erst nach dem Holocaust begann in Kirche und Theologie ein Prozess der selbstkritischen Hinterfragung.

    Über diese Entwicklung reden Andi und Thorsten mit Prof. Kathy Ehrensperger. Sie ist seit vielen Jahren mit der jüdisch-christlichen Geschichte vertraut. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte ist die Untersuchung anti-jüdischer Stereotypen in neutestamentlicher Exegese und Theologie – bis heute.

    Lange Zeit über galt der eigene Glaube als universal, das Judentum als partikularistisch, Christentum als Gnadenreligion, Judentum als Gesetzesreligion. Noch immer gibt es weit verbreitete Stereotype, sei es das Bild von den gesetzlichen Pharisäern, der alttestamentlichen Warnung vor dem zornigen Gott oder der erst von Jesus entdeckten Ethik der Feindesliebe.

    In ihrem Gespräch besprechen Andi und Thorsten mit Kathy Ehrensperger die Herausforderung, lang eingeübte Vorstellungen und Vorurteile zu überwinden. Dass Jesus selbst ganz im Horizont der jüdischen Debatten seiner Zeit gedacht und verkündigt hat, das hat sich mittlerweile herumgesprochen. Weniger klar ist den meisten, dass alle Texte des Neuen Testaments aus einer Zeit stammen, in der es noch gar kein Christentum im späteren Sinne gab. Auch Paulus hat sich Zeit seines Lebens als Hebräer und Pharisäer (Phil 3,5) bzw. Jude (Röm 9,3) verstanden. Zur Trennung der Wege und zur Entstehung zweier unterschiedlicher Glaubensweisen, ja Religionen, kam es sehr viel später.

    Was bedeutet das für unseren Glauben heute? Wie können wir lernen, die vielen antijüdischen Klischees in unserem Denken und in unserer Sprache zu entdecken und zu überwinden? Wie können wir von unserem Glauben so reden, dass wir keine Abwertungen des Judentums mehr nötig haben? Wir können wir es würdigen, dass uns mehr verbindet und weniger trennt, als viele wissen – ohne Juden und Jüdinnen in falscher Weise zu vereinnahmen?

    Podcast Geist.Zeit

    1 hr 13 min
  • Christiane Henkel: Gott 9.0 - Wie integral kann Glauben sein?
    Glaube als etwas Dynamisches begreifen

    In dieser Folge sprechen wir mit Christiane Henkel über «Integrale Theologie». In diesem innovativem Ansatz geht es nicht darum, verschiedene Versionen von Gott oder Glaubensreife zu unterscheiden und die neueste Gestalt 9.0 zum ultimativen Ziel zu erklären. Im Gegenteil: Glauben und Gottesvorstellung werden hier als lebendiger Entwicklungsprozess verstanden. Gute Nachricht also für alle, die sich fragen, ob sie ihren Glauben verlieren, wenn ihnen bestimmte Gottesvorstellungen abhanden kommen. Nein: Das eigene Bewusstsein hat einfach einen neuen Raum betreten, in dem der Glaube anders weiterwachsen kann.

    Was sind also die neun Bewusstseinsräume, mit denen die integrale Theorie die Entwicklung menschlicher Personen und Gemeinschaften beschreibt? Wie verändert sich mit der Art und Weise, wie wir uns selbst und die Welt erleben, wie wir denken und empfinden, unsere Vorstellung von Gott?

    Christiane bringt ihre Perspektiven aus Erziehungswissenschaften, Focusing, Coaching und spiritueller Praxis mit ein. Sie zeigt, wie ein integraler Zugang helfen kann, verschiedene Gottesbilder nicht gegeneinander auszuspielen, sondern als Ausdruck einer geistigen Entwicklung zu verstehen. Und wir fragen uns, wie man ein Entwicklungsmodell so handhaben kann, dass keine wertende Einteilung in Höher- und Unterentwickelte entsteht.

    Ein tiefgründiges Gespräch über die Reifung des Glaubens, über spirituelle Landkarten und die Einladung, Glaube als etwas Dynamisches zu begreifen – offen, wach und verbunden. Ein Gespräch mit einer Geist.Zeit Hörerin, die uns einen tollen Themenvorschlag machte für die laufende Serie «Gibt's was Neues von Gott?».

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    1 hr 21 min
  • Friederike Osthof: Fehlt was von Gott? Die Reaction-Folge mit den Antworten unserer Hörer:innen
    Eure Antworten im Gespräch

    In einer ersten Folge hatten Thorsten und Andi vorgelegt und alle Hörer:innen von Geist.Zeit eingeladen, ihre eigene Antwort auf die Frage «Was fehlt, wenn Gott fehlt?» zu schreiben. Dreizehn Seiten und noch mehr sind zusammengekommen. Grosse Freude über derart viele, geistreiche und berührende Antworten. Einige davon kommen in dieser Folge anonymisiert und im Originalton zu Wort.

    Zu Gast ist dieses Mal Friederike Osthof, die Herausgeberin des gleichnamigen Büchleins. Das Trio widmet sich dem breiten Spektrum an Antworten und Erfahrungen rund um das Phänomen eines abwesenden Gottes. Während einige froh sind, Gott losgeworden zu sein, halten andere das Gefühl, Gott fehle, für ein selbstproduziertes Fehlgefühl. Dazwischen liegt für die meisten eine unlösliche Verbindung zwischen Gott und der Erfahrung, erkannt und geliebt zu werden, beten und hoffen zu können, getragen und aufgehoben zu sein, sinnvoll und solidarisch mit anderen zu leben.

    Was fehlt unserer Gegenwartskultur, wenn es Gott nicht gäbe? Und würde die Kirche etwas ohne Gott vermissen? In der Erörterung dieser Fragen wird deutlich, wie sehr die Anwesenheit und Abwesenheit Gottes zentrale Erfahrungen des Glaubens sind. Die Grenze zum Unglauben erweist sich als flüssig. Und die verheissungsvolle Stärke reformierter Kirchen scheint da zu liegen, wo Menschen erzählen und miteinander reflektieren können, wann und wie sie Gott vermissen – oder eben auch nicht.

    Podcast Geist.Zeit

    1 hr 12 min
  • Sarah Staub: Ist Gott auch behindert?
    Über das Buch «Der behinderte Gott»

    Jetzt soll Gott auch noch behindert sein! Ist das nicht gotteslästerlich? Nein, von Blasphemie keine Spur in der neuen Folge Geist.Zeit. Es geht um die tiefe Sehnsucht, von Gott gesehen, verstanden und erkannt zu sein. Und zwar genau so, wie ich bin. Wie können Menschen mit Behinderung glauben und gewiss sein, dass Gott sie versteht? Ein afroamerikanischer Rollstuhlfahrer antwortete darauf vor Jahren: «Wenn Gott in einem mundgesteuerten Rollstuhl säße, dann würde er uns vielleicht verstehen.»

    Sarah Staub kennt diese Form, nach Gott zu fragen und dabei Neues von Gott zu entdecken. Es dauerte lange, bis sie endlich eine Diagnose für ihr Leiden hatte: Ehlers-Danlos-Syndrom – eine seltene und sehr schmerzhafte Erbkrankheit. Thorsten und Andi wollten von ihr wissen, wie sie sich selbst versteht und bezeichnet, wie in Gesellschacht und Kirche über Menschen mit Behinderung geredet und mit ihnen umgegangen wird. Was sind da die Gos und die No-Gos

    Sarah führt ein in die Befreiungstheologie der Behinderung, die durch Nancy L. Eiesland (1964–2009) und ihr Buch «Der behinderte Gott» entwickelt worden ist. Welche befreiende Wirkung kann diese Gottesvorstellung im Leben von Menschen mit Behinderung entfalten? Warum hält der auferstandene Jesus den Jünger:innen seine Wunden hin? Hat Gott die Behinderung zu einer ewigen Signatur seines Wesens gemacht? Solche Fragen mit einer Person zu diskutieren, die sich selbst als behinderten Menschen bezeichnet, kann niemanden kalt lassen, egal ob in oder ausserhalb der Kirche.

    Podcast Geist.Zeit

    1 hr 10 min
  • Was fehlt, wenn Gott fehlt?
    Ist der Verzicht auf Gott für manche folgenlos?

    Atheismus war einmal. Heute ist es nur noch eine Minderheit, die den Glauben ausdrücklich negiert. Es gibt noch Menschen, für die die Abwendung von Gott keine Verlust-, sondern eine Befreiungserfahrung ist. Viele aber lehnen Gott nicht ab und vermissen ihn auch nicht. Das Thema spielt keine Rolle für sie. Die Gottesfrage ist ihnen nicht wichtig genug, um irgendetwas zu vermissen und zu bedauern.

    Andi und Thorsten diskutieren diese Entwicklung: ist der Verzicht auf Gott für die meisten Menschen einfach völlig folgenlos? Was heisst das für Kirche und Theologie, die sehr lange davon ausgegangen sind, dass alle Menschen letztlich auf Religion angelegt sind und in irgendeiner Weise Halt suchen in religiösen Formen und Symbolen? Kann sich die Kirche neu verstehen als Gemeinschaft mit einem Sonderinteresse, das für die meisten Menschen völlig uninteressant ist?

    Und sie diskutieren Beispiele von Menschen, die sehr wohl sagen: Ich glaube nicht an Gott, aber er fehlt mir. Auch wenn ich nicht mehr klassisch an Gott glauben kann, ist mir der Gottesgedanke wichtig. Und sie lernen: Was fehlt, wenn Gott fehlt, ist sehr stark abhängig davon, was man unter Gott versteht.

    Podcast Geist.Zeit

    1 hr 8 min
  • Was bringt mir ein leidender Gott?
    Leidet Gott mit uns?

    Warum leide ich? Warum müssen wir zusehen, wie Menschen, die wir lieben, Schweres ertragen? Wie können wir diese Erfahrung zusammendenken mit einem allmächtigen und liebenden Gott? Seit Jahrtausenden treibt diese Frage die Menschheit um. Manchen zerbricht an dieser Frage der Glaube. Und andere beschreiben ihren Glauben als letzten Halt, nicht selbst am Leiden zu zerbrechen.

    Ein Gott, der Leiden zur Erziehung oder als Strafe verwendet, ist für viele Menschen nicht mehr glaubwürdig. In der Moderne ist eine neue Antwort auf diese Frage entstanden: Gott ist nicht derjenige, der uns leiden lässt. Gott ist vielmehr die Instanz, die uns im Leiden bedingungslos nah ist, die mitleidet und unser Leiden so erträglicher macht.

    Andi und Thorsten diskutieren die Frage, was sich denn über Gott im Leiden sagen lässt. Hilft die Antwort, dass Gott mitleidet? Ist das eine oder gar die entscheidende biblische Antwort? Oder ist diese Antwort im Grunde gar nicht hilfreich, wie es der katholische Theologe Karl Rahner einmal sagte: «Es nützt mir doch nichts, wenn es Gott genauso dreckig geht wie mir?»

    Podcast Geist.Zeit

    1 hr 11 min
  • Wer ist der Gott von Jordan Peterson?
    Über das neue Buch des umstrittenen Psychologieprofessors

    Andi Loos und Thorsten Dietz setzen ihre Reihe «Neues von Gott» fort und diskutieren Jordan Petersons Bestseller über Gott: We Who Wrestle With God.

    2018 wurde Peterson in der New York Times als derzeit einflussreichster, westlicher Intellektueller bezeichnet.

    Warum hat ein in der wissenschaftlichen Welt kaum bekannter kanadischer Psychologieprofessor in den sozialen Medien eine solche Reichweite? Wie lässt sich sein erheblicher politischer Einfluss erklären? Und warum finden ausgerechnet seine Vorträge zur Bibel so viel Beachtung, sowohl bei konservativen Gläubigen als auch bei spirituell Suchenden?

    Andi und Thorsten zeichnen nach, was Peterson unter Gott und Glaube als Ringen mit Gott versteht. Sie arbeiten heraus, warum er von vielen (vor allem jungen Männern) so positiv und bestärkend empfunden wird. Sie wundern sich aber auch, wie eine religiös liberale Herangehensweise an die Bibel zusammenpasst mit der oft autoritären Moralität seiner Schlussfolgerungen.

    Sie setzen sich kritisch auseinander mit Petersons Versuch, die Bibel für seinen Kulturkampf von rechts zu instrumentalisieren und fragen sich, wie Theologie und Kirche in Europa auf diese öffentliche Verbindung von Christentum und Autoritarismus reagieren können.

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    1 hr 19 min
  • Nizäa - was geschah vor 1700 Jahren mit Gott?
    Glaubensbekenntnis im Jahr 325

    Es weihnachtet sehr, als die Christenheit im Jahr 325 in Nizäa in der Nähe des heutigen Istanbul zum ersten Mal ein gemeinsames Glaubensbekenntnis formuliert: Jesus Christus, der Sohn Marias, ist Gott! Heute kennen es nur noch Expert:innen. Kaum jemand versteht wirklich, was da über Gott als Vater, Sohn und Heiligen Geist gesagt wird. Thorsten und Andi auch nicht. Aber sie staunen nicht schlecht, wie mutig die Kirche damals war und sich auf ausserbiblische und philosophische Konzepte einliess. Was dabei herauskam war eine Revolution im Gottesverständnis. Aber halt: Kam das nicht alles zustande auf Druck des machtgierigen Kaisers Konstantin? Und was die damals über Gott gesagt haben – kann das heute noch eine Rolle spielen?

    Podcast Geist.Zeit

    1 hr 10 min

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«Geist.Zeit»: Der Titel bringt auf den Punkt, was Theologie spannend macht. Geist zeichnet den Menschen und seine Zeit aus. Gott ist Geist, heisst es zugleich in der Bibel. Theologie ist Rede von Gott. Wenn es um Gott geht, geht es auch um uns. Nach Gott fragen, bedeutet immer auch, nach Selbst- und Welterkenntnis streben. Die Wahrheit des christlichen Glaubens kann jeweils nur in einer bestimmten Zeit ausgesprochen und verstanden werden.

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