Gemeinsam durch die Galaxis

Gemeinsam durch die Galaxis

By Planetarium BochumScienceEducationAstronomy
Download on the App Store

Gemeinsam durch die Galaxis episodes

  • Episode 91: Lichtgeschwindigkeit
    Willkommen zur Jubiläumsstaffel! Zum Auftakt der 10. Staffel von Gemeinsam durch die Galaxis schlagen unsere beiden Himmelspaziergänger Prof. Dr. Susanne Hüttemeister und Astronomiejournalist Paul Hombach einen Weg ein, der so rasant ist wie kein anderer: Sie flanieren entlang der kosmischen Höchstgeschwindigkeit – 299.792.458 Meter pro Sekunde, festgezurrt als Naturkonstante und gleichzeitig der Maßstab, an dem das Universum selbst hängt.Wie kam die Menschheit überhaupt auf die Idee, Licht zu messen? Von Galileis Laternenversuch über Ole Rømers geniale Beobachtung der Jupitermonde bis zu James Bradleys Aberrationsmessung im 18. Jahrhundert – Susanne und Paul wandern durch die Geschichte einer der kühnsten Entdeckungen der Physik. Und dann die entscheidende Frage, die Science-Fiction-Fans aufhorchen lässt: Ist Lichtgeschwindigkeit wirklich unschlagbar? Die beiden streifen durch Zeitdilatation und Längenkontraktion, durch scheinbare Überlichtgeschwindigkeit in kosmischen Jets, durch die rasende Ausdehnung des frühen Universums und landen schließlich bei den hypothetischen Tachyonen, die noch niemand je gesehen hat.In Hinter der Schlagzeile ist der Mond selbst die Hauptfigur: Der Lunar Reconnaissance Orbiter hat einen frischen Einschlagkrater entdeckt: 200 Meter groß, ausgeworfen aus dem dunklen Mondbasalt, erzeugt von einem vielleicht 30 Meter großen Brocken, wie er statistisch auch alle etwa 100 bis 200 Jahre auf der Erde einschlagen kann. Ein kosmischer Weckruf, der auch die Frage aufwirft, wie gut unsere Suchprogramme für erdnahe Objekte wirklich sind.Kopfhörer auf und auf zu dieser neuen Staffel Gemeinsam durch die Galaxis!
    42 min
  • Sonderfolge: Live-Podcast Teil 2
    Der Abend im Planetarium Bochum geht weiter und damit auch die zweite Hälfte unserer Live-Aufzeichnung. Wer bei Teil 1 Blut geleckt hat, findet hier nahtlos den Anschluss; wer frisch einsteigt, landet mitten in einem Streifzug durch die größten offenen Fragen der Astronomie.Denn das Publikum vor Ort hatte noch längst nicht genug: Unsere beiden Himmelspaziergänger wurden auf Wegen geführt, die von der kosmischen Einsamkeit bis an die Grenzen des Vorstellbaren reichen. Wo sind eigentlich all die Außerirdischen – und was sagt es über uns, wenn die Antwort „wir sind die Ersten" lautet? Existieren Wurmlöcher wirklich oder bleiben sie für immer Theorie und Scriptvorlage? Und wohin dehnt sich das Universum eigentlich aus, wenn es doch alles enthält, was es gibt?Susanne und Paul flanieren in dieser Folge durch Fragen, bei denen selbst die Physik irgendwann in ein Achselzucken mündet und zeigen dabei, wie produktiv dieses Staunen sein kann. Eine Folge, die mit dem Fermi-Paradoxon beginnt und beim Rand des Universums endet oder genau dort, wo es keinen Rand gibt.Jetzt hören, überall, wo es Podcasts gibt!
    40 min
  • Sonderfolge: Live-Podcast Teil 1
    Staffelstart ist noch nicht, aber das Warten auf neue galaktische Abenteuer mit Susanne und Paul hat jetzt trotzdem erstmal ein Ende! Um euch die Zeit zu verkürzen, schicken wir euch nämlich bis zum Start der neuen Staffel im Oktober die Aufzeichnung unseres dritten Live-Podcasts aus dem Planetarium Bochum. Unsere beiden Himmelspaziergänger haben sich diesmal nicht ihren eigenen Weg durch die Galaxis gebahnt, sondern sind den Fragen des Publikums gefolgt. Wohin die führten? Zu Exoplaneten mit gleich mehreren Sonnen am Himmel und Sternhaufen, die den Nachthimmel zum Leuchten bringen würden wie nichts, was wir kennen. Zu der großen Frage, ob Biomarker auf einem fernen Ozeanplaneten wirklich ein Fingerzeig auf Leben sein könnten oder doch nur Geochemie. Und tief hinein ins Innere schwarzer Löcher, wo Hawking-Strahlung an den Grenzen des physikalisch Denkbaren flüstert.Susanne und Paul flanieren in dieser Folge durch ein Spektrum, das kaum weiter sein könnte und zeigen dabei, wie lebendig Astronomie wird, wenn neugierige Menschen die Richtung vorgeben. Hört direkt rein! 
    42 min
  • Episode 90: Sonnenfinsternis
    Am 12. August ist es soweit. Eine Sonnenfinsternis zieht über Europa. Total in Spanien, hochprozentig bei uns. Deshalb begeben sich Susanne und Paul zum Staffelfinale auf eine Wanderung, die direkt vor die Haustür führt: Wie entsteht eine Sonnenfinsternis, was erwartet uns an diesem Abend und wo kann ich dieses besondere Himmelspektakel am besten beobachten? Was hat die Neigung der Mondbahn damit zu tun und warum nennt sich die scheinbare Sonnenbahn am Himmel eigentlich Ekliptik? Susanne und Paul erklären die Geometrie dahinter so, dass man sie sich mit zwei Gymnastikreifen vorstellen kann, und räumen nebenbei auf mit dem Irrtum, eine totale Finsternis sei ein seltenes Ereignis: Global gesehen gibt es meistens eine davon pro Jahr.Dann wird es konkret. Die Zentrallinie der Augustfinsternis verläuft von der sibirischen Küste über Grönland, Island und den Atlantik und endet am Ballermann auf Mallorca. Wer in Deutschland bleibt, erlebt in Bochum 87 Prozent Bedeckung, Maximum um 20:11 Uhr, kurz vor Sonnenuntergang. Was bedeutet das für die Beobachtung? Warum ist der freie Horizont entscheidend? Wie funktioniert die Projektionsmethode mit dem Teleskop? Und wie verhält man sich, wenn bei tief stehender Sonne die Sonnenfinsternisbrille vielleicht zu viel dämpft, aber die Sonne noch zu viel zu hell für das bloße Auge ist? Susanne und Paul geben ehrliche, praktische Antworten und erzählen nebenbei von ihren eigenen Finsterniserfahrungen: 13 zu 9 steht es da zwischen unseren beiden Himmelsspaziergängern. Wer von beiden mehr „Sofis“ erlebt hat und wo sich Susanne und Paul am 12. August aufhalten werden, erfahrt ihr in dieser Podcastfolge. Also: Kopfhörer auf, Blick nach Westen und auf zu dieser letzten Folge der Staffel mit Susanne und Paul!
    52 min
  • Episode 89: Größte und kleinste Sterne
    Was ist eigentlich der größte Stern, den wir kennen? Und wie klein kann ein Stern überhaupt werden, bevor er aufhört, einer zu sein? In dieser Folge wandern Susanne und Paul durchs gesamte Größenspektrum der Sterne, von Monstern, in die unser halbes Sonnensystem passen würde, bis zu trüben, aber sehr häufigen, Funzelchen in der direkten galaktischen Nachbarschaft, deren Namen kaum jemand kennt.Den Einstieg macht Pauls Lieblingsgrafik aus Wikipedia: eine Bildfolge, in der immer das größte Objekt links das kleinste im nächsten Bild rechts ist – Planeten, dann Sterne, dann noch gewaltigere Sterne. Und immer, wenn man denkt, das muss doch die Grenze sein, kommt das nächste Bild. Am Ende dieser Strecke stehen rote Überriesen wie VX Sagittarii oder VY Canis Majoris, deren Radien um die 1400-mal so groß sind wie der unserer Sonne. Unsere beiden Himmelsspaziergänger erklären, warum diese Giganten ausgerechnet rot leuchten, obwohl rot im Alltag für Wärme steht und was Wasserhähne, Schmiedefeuer und Kerzenflammen mit Sternphysik zu tun haben. Außerdem: warum Beteigeuze vor einigen Jahren schwächer wurde, was der helle Stern im Orion dabei eigentlich getan hat und weshalb diese Ungetüme von Sternen nur wenige Millionen Jahre existieren, bevor sie in einer Supernova enden.In „Hinter der Schlagzeile" landet der Spaziergang bei einem besonders rätselhaften Objekt: einem Exoplaneten, der in Schlagzeilen als „pinker Planet" gehandelt wird. 5000 Lichtjahre entfernt, irgendwo auf der Grenze zwischen Planet und braunem Zwerg, mit einer Atmosphäre, in der möglicherweise salzhaltige Wolken für die ungewöhnliche Farbe sorgen.Eine vorletzte Folge der Staffel voller kosmischer Maßstabssprünge, überraschender Farbenlehre und der angenehmen Erkenntnis, dass unsere Sonne im galaktischen Vergleich eigentlich ganz ordentlich dasteht. Also: Kopfhörer auf, Blick auf die Sternkarte und mit Susanne und Paul weiter durch die Galaxis!
    44 min
  • Episode 88: Veränderliche Sterne
    Der Sternenhimmel gilt als Inbegriff des Unveränderlichen. Aber stimmt das wirklich? In dieser Folge schlendern Susanne und Paul durch ein Dickicht aus über 50 Typen von Sternen, die sich nicht an diese Regel halten – und von denen eine ganze Reihe mit bloßem Auge, Fernglas oder einfacher Kamera vom Garten aus zu beobachten sind.Den Einstieg macht ein alter Bekannter: Algol im Perseus, der „Teufelsstern", dessen arabischer Name möglicherweise verrät, dass Menschen schon in der Antike ahnten, dass mit diesem Stern etwas nicht stimmt. Unsere beiden Himmelsspaziergänger erklären, was wirklich hinter seinem regelmäßigen Helligkeitsabfall steckt – nämlich zwei Sterne, die sich gegenseitig bedecken – und weshalb ein dritter im Bunde das scheinbar präzise Uhrwerk gelegentlich aus dem Takt bringt. Dann führt der Weg zu Mira, der „Wunderbaren" im Sternbild Seeungeheuer: ein Stern, der alle 332 Tage fast verschwindet, weil er buchstäblich pulsiert wie ein Kochtopf, dessen Deckel immer wieder angehoben wird. Und schließlich zu den Cepheiden – jenen pulsierenden Sternen, deren Rhythmus direkt ihre Leuchtkraft verrät und die dank Henrietta Leavitt Anfang des 20. Jahrhunderts zum Schlüssel für die Vermessung des Universums wurden.In „Hinter der Schlagzeile" gibt es eine Entwarnung mit Nachgeschmack: Ein geplantes Industrieprojekt in der Atacama-Wüste, nur zehn Kilometer vom Paranal entfernt, hätte den Standort des Extremely Large Telescope und mehrerer anderer Observatorien durch Licht, Staub und Vibrationen dauerhaft gefährdet. Der Konzern hat sich zurückgezogen, warum, bleibt unklar. Aber der Himmel über der Atacama darf vorerst dunkel bleiben.Eine Folge voller kosmischer Unruhe, überraschender Muster und der Erkenntnis, dass mit dem, das wir für fest und ewig halten, oft ganz schön viel passiert. Also: Kopfhörer auf, Blick nach oben – und mit Susanne und Paul weiter durch die Galaxis!
    42 min
  • Episode 87: Jahreszeiten
    Der astronomische Sommeranfang rückt näher – am 21. Juni um 10:25 Uhr genau ist es soweit – und Susanne und Paul nehmen das zum Anlass für einen sommerlichen Spaziergang durch ein Phänomen, das alle kennen, aber wenige wirklich erklären können: Woher kommen eigentlich die Jahreszeiten?Die Antwort hat, Spoiler, nichts mit der elliptischen Erdbahn zu tun, ein weit verbreiteter Irrtum, den unsere beiden Himmelsspaziergänger gleich am Anfang freundlich, aber gründlich aus dem Weg räumen. Was die Jahreszeiten wirklich antreibt, ist die geneigte Erdachse: 23,5 Grad, die sich als Wendekreise und Polarkreise auf jedem Globus wiederfinden. Im Sommer sorgt diese Neigung für Dämmerungen, die in Bochum kaum enden. Warum der Sommer astronomisch genau dann beginnt, wenn die Tageslänge eigentlich schon wieder abnimmt, weshalb der Winter vier Tage kürzer ist als der Sommer und was das alles mit unserem Mond zu tun hat, erfahrt ihr in dieser Folge. In „Hinter der Schlagzeile" geht der Schritt dann ins ganz Große: 4,4 Milliarden Lichtjahre entfernt, im Zentrum einer riesigen elliptischen Galaxie, lauern möglicherweise zwei schwarze Löcher mit zusammen 60 Milliarden Sonnenmassen und umkreisen einander. Was passiert, wenn sie kollidieren? Und würden wir das überhaupt messen können?Eine Folge, die vom längsten Tag des Jahres bis an den Rand des beobachtbaren Universums reicht – mit einem Apfel als Modell und einem Schwarzen Loch als Finale. Also: Kopfhörer auf und mit Susanne und Paul der Sonne entgegen!  
    45 min
  • Episode 86: Die Suche nach Vulkan
    Ein Planet, den es nicht gibt – und der trotzdem für Jahrzehnte die Astronomie in Atem hielt. In dieser Folge wandern Susanne und Paul tief in die Sonnennähe, vorbei an Merkur, hinein in eine Region des Sonnensystems, die kaum ein Instrument je wirklich gesehen hat. Was steckt hinter dem hypothetischen Planeten Vulkan – und nein, nicht dem Heimatplaneten von Mister Spock?Den Ausgangspunkt liefert ein elegantes Rätsel aus dem 19. Jahrhundert: Die Bahn des Merkur verhielt sich ein winziges bisschen anders, als die Newtonsche Physik vorhersagte. Der berühmte Bahnrechner Urbain Leverier – derselbe, der auf dem Papier den Neptun gefunden hatte – schloss kühn: Da muss noch etwas sein, noch näher an der Sonne. Susanne und Paul erzählen von einem französischen Landarzt mit Pendeluhr und Tischlerhobelbank, der behauptete, den Transit dieses Planeten beobachtet zu haben, von aufgeregten Astronomen bei der Sonnenfinsternis 1878 – und davon, warum Einstein schließlich keinen Vulkan brauchte, um alles zu erklären. Die Allgemeine Relativitätstheorie erledigte das in einem Satz.Ganz leer ist die innere Sonnennähe aber nicht. Unsere beiden Himmels­spaziergänger nehmen auch die sogenannten Vulkanoide unter die Lupe – einen hypothetischen Asteroidengürtel, der bislang noch niemand gefunden hat – sowie sonnenstreifende Kometen und die Frage, was moderne Sonnensatelliten heute eigentlich alles erspähen.In „Hinter der Schlagzeile" weiten Susanne und Paul den Blick auf fremde Sonnensysteme: Eine neue Auswertung von TESS-Daten zeigt, dass um die häufigsten Sterne der Milchstraße – die kleinen Roten – fast ausschließlich Supererden kreisen, während gasreiche Planeten dort kaum vorkommen. Warum? Und was bedeutet das für die Frage nach Leben in diesen Systemen?Eine Folge voller detektivischer Spurensuche, überraschender Wendungen und dem wohligen Schwindel, wenn man begreift, wie nah die Sonne wirklich brennt.
    Am 18. Juni 2026 könnt ihr Susanne und Paul live erleben! Auch diesmal dreht sich alles um „die ultimative Frage des Lebens, des Universums und des ganzen Rests“.  Welche Themen Susanne und Paul besprechen? Das entscheidet ihr! Schickt uns eure Fragen und Wunschthemen an die E-Mail-Adresse: [email protected] 
    Tickets gibt's über www.planetarium-bochum.de
    41 min
  • Episode 85: Artemis - Rückkehr zum Mond
    Ein Planet, den es nicht gibt und der trotzdem für Jahrzehnte die Astronomie in Atem hielt. In dieser Folge wagen sich Susanne und Paul in Sonnennähe, vorbei an Merkur, hinein in eine Region des Sonnensystems, die kaum ein Instrument je wirklich gesehen hat. Was steckt hinter dem hypothetischen Planeten Vulkan – und nein, damit ist nicht der Heimatplanet von Mister Spock gemeint?Den Ausgangspunkt liefert ein elegantes Rätsel aus dem 19. Jahrhundert: Die Bahn des Merkur verhielt sich ein winziges bisschen anders, als die Newtonsche Physik vorhersagte. Der berühmte Bahnrechner Urbain Le Verrier, derselbe, der auf dem Papier den Neptun gefunden hatte, schloss kühn: Da muss noch etwas sein, noch näher an der Sonne. Susanne und Paul erzählen von einem französischen Landarzt mit Pendeluhr und Tischlerhobelbank, der behauptete, den Transit dieses Planeten beobachtet zu haben, von aufgeregten Astronomen bei der Sonnenfinsternis 1878 und davon, warum Einstein schließlich keinen Vulkan brauchte, um alles zu erklären. Die Allgemeine Relativitätstheorie erledigte das in einem Satz.Ganz leer ist die innere Sonnennähe aber nicht. Unsere beiden Himmels­spaziergänger nehmen auch die sogenannten Vulkanoide unter die Lupe – einen hypothetischen Asteroidengürtel, der bislang noch niemand gefunden hat – sowie sonnenstreifende Kometen und die Frage, was moderne Sonnensatelliten heute eigentlich alles erspähen.In „Hinter der Schlagzeile" weiten Susanne und Paul den Blick auf fremde Sonnensysteme: Eine neue Auswertung von TESS-Daten zeigt, dass um die häufigsten Sterne der Milchstraße – die kleinen Roten – fast ausschließlich Supererden kreisen, während gasreiche Planeten dort kaum vorkommen. Warum? Und was bedeutet das für die Frage nach Leben in diesen Systemen?Eine Folge voller detektivischer Spurensuche, überraschender Wendungen und dem wohligen Schwindel, wenn man begreift, wie nah die Sonne wirklich brennt. Also: Kopfhörer auf, Sonnenschirm beiseite – und mit Susanne und Paul weiter durch die Galaxis schlendern!
    Am 18. Juni 2026 könnt ihr Susanne und Paul live erleben! Auch diesmal dreht sich alles um „die ultimative Frage des Lebens, des Universums und des ganzen Rests“.  Welche Themen Susanne und Paul besprechen? Das entscheidet ihr! Schickt uns eure Fragen und Wunschthemen an die E-Mail-Adresse: [email protected] 
    Tickets gibt's über www.planetarium-bochum.de
    46 min
  • Episode 84: Weltraumwetter
    Alle reden übers Wetter und Susanne und Paul tun es diesmal auch. In dieser Folge schlendern unsere beiden Himmelsspaziergänger durch das Phänomen des Weltraumwetters: Woher kommt es, was kann es anrichten und wann sorgt es dafür, dass der Himmel über Deutschland in Grün und Rot leuchtet?An den Ausgangspunkt erinnern sich sicher die meisten: die spektakulären Polarlichter im Januar 2026, die auch über dem Ruhrgebiet gut sichtbar über den Himmel tanzten. Was steckt dahinter? Die Antwort führt schnell zur Sonne, zu Sonnenflecken, koronalen Massenauswürfen und dem elfjährigen Aktivitätszyklus unseres Sterns. Susanne und Paul erklären, wenn der Sonnenwind zu einem Kurzschluss im Magnetfeld der Erde führt, warum die energiereichsten Teilchen schon nach Minuten bei der Erde ankommen und warum Amateurfunker oft als erste merken, wenn ein Sonnensturm unterwegs ist.Doch der Spaziergang endet nicht an der Erdatmosphäre. Denn auch Milliarden anderer Sterne machen Sternwind und manchmal schickt das Universum Teilchen auf den Weg, deren Energie die unserer besten Beschleuniger weit übersteigt. Von galaktischen Winden bis zu den riesigen Cherenkov-Teleskopen auf La Palma: Der Blick weitet sich vom Wohnzimmer bis an den Rand der Milchstraße.In „Hinter der Schlagzeile" nehmen Susanne und Paul eine außergewöhnliche Entdeckung unter die Lupe: eine Galaxie im Perseus-Galaxienhaufen, die zu über 99 Prozent aus dunkler Materie zu bestehen scheint und deren schwaches Glimmen sich nur durch vier verdächtig nah beieinander liegende Kugelsternhaufen verriet. Seltener Ausreißer oder bisher übersehener Normalfall?Eine Folge voller Sonnenstürme, magnetischer Kapriolen und kosmischer Unsichtbarkeit, für alle, die beim nächsten Polarlicht nicht nur staunen, sondern auch verstehen wollen, was da oben eigentlich los ist.
    Am 18. Juni 2026 könnt ihr Susanne und Paul live erleben! Auch diesmal dreht sich alles um „die ultimative Frage des Lebens, des Universums und des ganzen Rests“.  Welche Themen Susanne und Paul besprechen? Das entscheidet ihr! Schickt uns eure Fragen und Wunschthemen an die E-Mail-Adresse: [email protected] 
    Tickets gibt's über www.planetarium-bochum.de
    38 min

About Gemeinsam durch die Galaxis

From the publisher's feed

„Gemeinsam durch die Galaxis“ heißt der astronomische Plauder-Podcast mit Bochumer Planetariumsleiterin und Astronomin Prof. Dr. Susanne Hüttemeister und ihren galaktischen Mitreisen, darunter der…

More shows like Gemeinsam durch die Galaxis

IQ - Wissenschaft und Forschung by Bayerischer Rundfunk

IQ - Wissenschaft und Forschung

53 Listeners

WDR 5 Satire Deluxe by WDR 5

WDR 5 Satire Deluxe

13 Listeners

Welt der Physik | Podcast by Welt der Physik

Welt der Physik | Podcast

10 Listeners

Raumzeit by Metaebene Personal Media - Tim Pritlove

Raumzeit

11 Listeners

AstroGeo - Geschichten aus Astronomie und Geologie by Karl Urban und Franziska Konitzer

AstroGeo - Geschichten aus Astronomie und Geologie

3 Listeners

Sternengeschichten by Florian Freistetter

Sternengeschichten

42 Listeners

Wissenschaft im Brennpunkt by Deutschlandfunk

Wissenschaft im Brennpunkt

20 Listeners

Eine Stunde History - Deutschlandfunk Nova by Deutschlandfunk Nova

Eine Stunde History - Deutschlandfunk Nova

103 Listeners

Forschung aktuell by Deutschlandfunk

Forschung aktuell

14 Listeners

Spektrum-Podcast by detektor.fm – Das Podcast-Radio

Spektrum-Podcast

14 Listeners

Das Universum by Florian Freistetter, Ruth Grützbauch, Evi Pech

Das Universum

11 Listeners

Quarks Science Cops by Quarks

Quarks Science Cops

15 Listeners

Einschlafen mit Weltall by Schønlein Media & Stiftung Planetarium Berlin

Einschlafen mit Weltall

3 Listeners

Raum & Zeit by Tim Vollert & Maximilian Bensinger

Raum & Zeit

2 Listeners

Geschichten aus der Mathematik by detektor.fm – Das Podcast-Radio

Geschichten aus der Mathematik

2 Listeners