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By Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-DiktaturHistory
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  • Stasi reloaded - Leben wir in einem neuen Überwachungsstaat?
    Die digitale Revolution verändert unsere Gesellschaft grundlegend. Die allgemeine Computerisierung, das Internet und grenzenlose Kommunikation sind heute ein selbstverständlicher Bestandteil des Lebens. Neben den damit einhergehenden positiven Entwicklungen hat die massenhafte Sammlung, Speicherung und Übertragung digitaler Daten aber auch bisher unbekannte Möglichkeiten zur Überwachung geschaffen. Abhöraktivitäten der Geheimdienste NSA und BND oder der unkontrollierte Zugriff von Unternehmen wie Google, Facebook, Twitter und Co auf persönliche, hochsensible Nutzerdaten führen immer wieder zu Vergleichen mit dem Staatssicherheitsdienst der DDR.

    Die vierte Veranstaltung der Reihe »Deutschland 2.0« wollte die aktuelle Debatte in einen geschichtlichen Kontext setzen und danach fragen, wo die Unterschiede liegen zwischen der "Stasi" in der DDR und der aktuellen Arbeit von Geheimdiensten oder der massiven Datennutzung von gewinnorientierten Wirtschaftsunternehmen. Sind wir angesichts neuer technischer Möglichkeiten auf dem Weg in einen Überwachungsstaat? Haben uns die historischen Erfahrungen besonders sensibel für aktuelle (Fehl-)Entwicklungen gemacht?
    1 hr 34 min
  • Der Kalte Krieg. Ursachen - Geschichte - Folgen
    "Der Kalte Krieg. Ursachen - Geschichte - Folgen" ist die Ausstellung überschrieben, die am Dienstag, 8. März 2016, um 19 Uhr in der Kronenstraße 5 in Berlin ihre Premiere hatte. Die Schau ist ein gemeinsames Projekt der Bundesstiftung Aufarbeitung und des Berliner Kollegs Kalter Krieg | Berlin Center for Cold War Studies, das vor einem Jahr die Arbeit aufgenommen hat. Insofern war am 8. März zugleich Gelegenheit für eine Zwischenbilanz sowie einen Ausblick des Kollegs, das vom Hamburger Institut für Sozialforschung, dem Institut für Zeitgeschichte München - Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Bundesstiftung Aufarbeitung getragen wird.
    Das Kolleg will nicht nur die Forschung zum Kalten Krieg voranbringen. Es versteht sich zugleich als Mittler des Themas in die Öffentlichkeit. Dazu wird neben der Ausstellung auch ein neues Internetportal dienen, das ebenfalls am 8. März startete. Es stellt Institutionen vor, die weltweit zum Kalten Krieg forschen, Archivalien oder Bücher vorhalten oder an historischen Orten und in Museen informieren.
    Die neue Ausstellung umfasst 22 Tafeln, die den Kalten Krieg und seine Folgen vom Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart in globaler Perspektive ausleuchten. Autor der Texte ist der Historiker Prof. Dr. Bernd Greiner. Am Abend des 8. März kommentierte der ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin Eberhard Diepgen die Ausstellung und diskutierte sie mit den Machern. Moderiert wurde der Abend von Ulrich Mählert.
    1 hr 37 min
  • Der Kalte Krieg. Ursachen - Geschichte - Folgen
    "Der Kalte Krieg. Ursachen - Geschichte - Folgen" ist die Ausstellung überschrieben, die am Dienstag, 8. März 2016, um 19 Uhr in der Kronenstraße 5 in Berlin ihre Premiere hatte. Die Schau ist ein gemeinsames Projekt der Bundesstiftung Aufarbeitung und des Berliner Kollegs Kalter Krieg | Berlin Center for Cold War Studies, das vor einem Jahr die Arbeit aufgenommen hat. Insofern war am 8. März zugleich Gelegenheit für eine Zwischenbilanz sowie einen Ausblick des Kollegs, das vom Hamburger Institut für Sozialforschung, dem Institut für Zeitgeschichte München - Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Bundesstiftung Aufarbeitung getragen wird.
    Das Kolleg will nicht nur die Forschung zum Kalten Krieg voranbringen. Es versteht sich zugleich als Mittler des Themas in die Öffentlichkeit. Dazu wird neben der Ausstellung auch ein neues Internetportal dienen, das ebenfalls am 8. März startete. Es stellt Institutionen vor, die weltweit zum Kalten Krieg forschen, Archivalien oder Bücher vorhalten oder an historischen Orten und in Museen informieren.
    Die neue Ausstellung umfasst 22 Tafeln, die den Kalten Krieg und seine Folgen vom Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart in globaler Perspektive ausleuchten. Autor der Texte ist der Historiker Prof. Dr. Bernd Greiner. Am Abend des 8. März kommentierte der ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin Eberhard Diepgen die Ausstellung und diskutierte sie mit den Machern. Moderiert wurde der Abend von Ulrich Mählert.
    1 hr 37 min
  • Der Kalte Krieg. Ursachen - Geschichte - Folgen
    "Der Kalte Krieg. Ursachen - Geschichte - Folgen" ist die Ausstellung überschrieben, die am Dienstag, 8. März 2016, um 19 Uhr in der Kronenstraße 5 in Berlin ihre Premiere hatte. Die Schau ist ein gemeinsames Projekt der Bundesstiftung Aufarbeitung und des Berliner Kollegs Kalter Krieg | Berlin Center for Cold War Studies, das vor einem Jahr die Arbeit aufgenommen hat. Insofern war am 8. März zugleich Gelegenheit für eine Zwischenbilanz sowie einen Ausblick des Kollegs, das vom Hamburger Institut für Sozialforschung, dem Institut für Zeitgeschichte München - Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Bundesstiftung Aufarbeitung getragen wird.

    Das Kolleg will nicht nur die Forschung zum Kalten Krieg voranbringen. Es versteht sich zugleich als Mittler des Themas in die Öffentlichkeit. Dazu wird neben der Ausstellung auch ein neues Internetportal dienen, das ebenfalls am 8. März startete. Es stellt Institutionen vor, die weltweit zum Kalten Krieg forschen, Archivalien oder Bücher vorhalten oder an historischen Orten und in Museen informieren.

    Die neue Ausstellung umfasst 22 Tafeln, die den Kalten Krieg und seine Folgen vom Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart in globaler Perspektive ausleuchten. Autor der Texte ist der Historiker Prof. Dr. Bernd Greiner. Am Abend des 8. März kommentierte der ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin Eberhard Diepgen die Ausstellung und diskutierte sie mit den Machern. Moderiert wurde der Abend von Ulrich Mählert.
    1 hr 37 min
  • Die Suche nach dem Osten. Die DDR in den Medien
    Wie war die DDR wirklich? Immer weniger Menschen können diese Frage aus ihrem eigenen Erleben beantworten. Die Nachgeborenen, aber auch viele Bundesbürger, die im Westen aufgewachsen sind, gewinnen ihr Wissen über den untergegangenen SED-Staat hauptsächlich aus den Medien. Unzählige Filme, Fernseh- und Radiosendungen, Bücher und Zeitungsartikel haben in den vergangenen Jahrzehnten ein höchst widersprüchliches Erinnerungsbild geschaffen: Hier ein von Mauer und Staatssicherheit gekennzeichneter Unrechtsstaat, dort ein ostalgisch verklärtes Land, in dem »nicht alles schlecht« war. Diese unterschiedlichen Darstellungen werden bis heute von aufgeregten Debatten in der Öffentlichkeit begleitet.
    0 min
  • Die Suche nach dem Osten. Die DDR in den Medien
    Wie war die DDR wirklich? Immer weniger Menschen können diese Frage aus ihrem eigenen Erleben beantworten. Die Nachgeborenen, aber auch viele Bundesbürger, die im Westen aufgewachsen sind, gewinnen ihr Wissen über den untergegangenen SED-Staat hauptsächlich aus den Medien. Unzählige Filme, Fernseh- und Radiosendungen, Bücher und Zeitungsartikel haben in den vergangenen Jahrzehnten ein höchst widersprüchliches Erinnerungsbild geschaffen: Hier ein von Mauer und Staatssicherheit gekennzeichneter Unrechtsstaat, dort ein ostalgisch verklärtes Land, in dem »nicht alles schlecht« war. Diese unterschiedlichen Darstellungen werden bis heute von aufgeregten Debatten in der Öffentlichkeit begleitet.
    0 min
  • Die Macht der Erinnerung - GULAG-Gedenken in Russland
    Wie erinnert man sich heute in Russland an den GULAG, das repressive sowjetische Lagersystem, in dem unter Stalin bis zu 18 Millionen Menschen zu Zwangsarbeit genötigt wurden? Während unter Chruschtschow und dann in den 1990er Jahren viele Opfer rehabilitiert wurden und eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit langsam begann, dreht sich heute das Rad der Geschichte offenbar wieder zurück: In Geschichtsbüchern wird Stalin wieder ein "effektiver Manager" genannt und nach Umfragen glauben heute 42% der Russen, die Stalin'schen Repressionen seien notwendig für den Aufbau des Landes gewesen.

    Doch es gibt auch Menschen, die staatliche Verbrechen anprangern, nach der Verantwortung der Gesellschaft fragen und ihre eigenen Wege des Gedenkens an die Opfer suchen. Die Filmemacherin Kerstin Nickig besuchte die einzige GULAG-Gedenkstätte Russlands, die sich auf dem Gelände eines authentischen Straflagers für politische Gefangene befindet: Perm-36. Ihr beeindruckender Film spürt in Gesprächen mit ehemaligen Lageraufsehern, Neostalinisten, Bürgerrechtsaktivisten und dem ehemaligen Häftling und Mitbegründer der Gedenkstätte Sergej Kovaljov den verschiedenen Sichtweisen auf die Geschichte des GULAG und der politischen Verfolgung in Russland nach. Welche Auswirkungen hat die Perspektive auf die Vergangenheit für das Selbstverständnis der russischen Gesellschaft heute?

    Die Gedenkstätte für die Geschichte politischer Verfolgung Perm-36 im Permer Gebiet wurde 1994 von ehemaligen politischen Gefangenen und Historikern aus dem Umfeld der Menschenrechtsorganisation Memorial gegründet und ist nun zum Zentrum eines heftigen gesellschaftlichen Konfliktes um die "richtige" Darstellung von Geschichte geworden: Waren die Häftlinge des Lagers Perm-36 zurecht verurteilte Vaterlandsverräter oder Opfer eines Unrechtsregimes? Seit die Gedenkstätte 2015 verstaatlicht wurde, wird sie konzeptionell neu ausgerichtet. Nun stehen nicht mehr die Häftlinge, sondern das Strafvollzugssystem als solches im Vordergrund - und Lageraufseher von einst sitzen statt ehemaliger Häftlinge im Expertenrat.
    1 hr 19 min
  • Die Blockparteien in der Friedlichen Revolution und im Systemumbruch (1989-1991)
    Auf dieser Fachtagung diskutieren Zeitzeugen und Experten darüber, welche Rolle die Blockparteien in der SED-Diktatur spielten und wie ihre Einbindung in die kommunistische Diktatur erfolgte. Dabei werden Fragen nach Repression und Verfolgung von Mitgliedern der Blockparteien sowie nach Widerstand und Opposition gestellt. Darüber hinaus wird auch nach Handlungsspielräumen und Formen der Partizipation in der SED-Diktatur gefragt werden. Last but not least wird auch die Rolle beleuchtet, die die Blockparteien und ihre Repräsentanten im Zuge der deutschen Einheit gespielt haben. Diente die Existenz der Blockparteien nur der Verschleierung der Einparteienherrschaft der SED? Beschränkte sich die Mitwirkung nur auf das bloße Abnicken der SED-Politik? Diese und andere Fragen werden in vier Blöcken mit verschiedenen Schwerpunkten erörtert.

    Die Blockparteien in der Friedlichen Revolution und im Systemumbruch (1989-1991)
    Impuls: Dr. Peter Joachim Lapp | Ölsen
    Podium: Dr. Ehrhart Neubert | Limlingerode, PD Dr. Ute Schmidt | Berlin, Luise Güth | Rostock
    Moderation: Dr. Peter Wurschi | Weimar
    1 hr 19 min
  • Die Blockparteien zwischen Erstarrung und Aufbruch? (1976-1989)
    Auf dieser Fachtagung diskutieren Zeitzeugen und Experten darüber, welche Rolle die Blockparteien in der SED-Diktatur spielten und wie ihre Einbindung in die kommunistische Diktatur erfolgte. Dabei werden Fragen nach Repression und Verfolgung von Mitgliedern der Blockparteien sowie nach Widerstand und Opposition gestellt. Darüber hinaus wird auch nach Handlungsspielräumen und Formen der Partizipation in der SED-Diktatur gefragt werden. Last but not least wird auch die Rolle beleuchtet, die die Blockparteien und ihre Repräsentanten im Zuge der deutschen Einheit gespielt haben. Diente die Existenz der Blockparteien nur der Verschleierung der Einparteienherrschaft der SED? Beschränkte sich die Mitwirkung nur auf das bloße Abnicken der SED-Politik? Diese und andere Fragen werden in vier Blöcken mit verschiedenen Schwerpunkten erörtert.

    Die Blockparteien zwischen Erstarrung und Aufbruch? (1976-1989)
    Impuls: Christoph Wunnicke | Berlin
    Podium: Dr. Thomas Widera | Dresden, Dr. Manfred Agethen | St. Augustin, Rainer Eppelmann | Berlin
    Moderation: Dirk Löhr | Erfurt
    1 hr 3 min
  • Die Blockparteien zwischen Mauerbau und Biermann-Ausbürgerung (1961-1976)
    Auf dieser Fachtagung diskutieren Zeitzeugen und Experten darüber, welche Rolle die Blockparteien in der SED-Diktatur spielten und wie ihre Einbindung in die kommunistische Diktatur erfolgte. Dabei werden Fragen nach Repression und Verfolgung von Mitgliedern der Blockparteien sowie nach Widerstand und Opposition gestellt. Darüber hinaus wird auch nach Handlungsspielräumen und Formen der Partizipation in der SED-Diktatur gefragt werden. Last but not least wird auch die Rolle beleuchtet, die die Blockparteien und ihre Repräsentanten im Zuge der deutschen Einheit gespielt haben. Diente die Existenz der Blockparteien nur der Verschleierung der Einparteienherrschaft der SED? Beschränkte sich die Mitwirkung nur auf das bloße Abnicken der SED-Politik? Diese und andere Fragen werden in vier Blöcken mit verschiedenen Schwerpunkten erörtert.

    Die Blockparteien zwischen Mauerbau und Biermann-Ausbürgerung (1961-1976)
    Impuls: Prof. Hermann Wentker | Berlin
    Podium: Dr. Cornelia von Ruthendorf-Przewoski | Bautzen, Dr. Tilman Pohlmann | Dresden
    1 hr 3 min

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Mit diesem Podcast-Angebot stellt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Audio-Mitschnitte von Veranstaltungen zum Nachhören zur Verfügung.

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